Tag Archive for 'studium'

Die acht Regeln des Erfolgs

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Viele Menschen fragen sich, warum sind manche Erfolgreich und andere nicht und was muss ich tun, damit ich erfolgreich bin? Natürlich hängt das auch davon ab was jeder einzelne unter Erfolg versteht. Für den einen bedeutet es nur reich zu werden. Für andere bedeutet es, etwas bedeutendes zu tun, zu erfinden oder anderen Menschen zu helfen. Richard St. John spricht auf ted.com über die acht Geheimnisse des Erfolgs (“8 secrets of success”):

Zum Thema warum manche Menschen Überflieger sind und andere nicht, gibt es ebenfalls ein interessantes Buch von Malcolm Gladwell: Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht.

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Fachkräftemangel vs. Fehlende Bereitschaft Fachkräfte fest einzustellen

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Der nächste bitte!

Der nächste bitte! (Quelle: sxc.hu)

Oft hört man es, dass es in Deutschland einen enormen Fachkräftemangel gibt. Wir brauchen unbedingt gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland, sonst droht der deutschen Spitzenwirtschaft und -industrie in ein paar Jahren das Chaos.

In regelmäßigen Abständen werden diese Phrasen Behauptungen wiederholt. Aber wie ist denn die Wahrheit? Was für Fachkräfte werden denn gesucht? Der Mythos vom Studenten, der am besten unter Regelstudienzeit sein Studium abschließt, einen Notendurchschnitt von 1,x hat, mit einigen Jahren Berufserfahrung und dem Interesse der Welt, das er natürlich durch ein Auslandssemester unterstrichen hat, daher kommt. Er ist Kosmopolit, er ist offen und gutherzig, er ist widerstandsfähig und sehr gut in seinem Job. Er arbeitet mindestens 10 Stunden pro Tag und auch gerne mal am Wochenende. Er ist engagiert, hat Ehrenämter und ist mehr vom Typ “Macher”. Gleichzeitig ist er aber auch bereit nicht in einer leitenden Position, sondern in einer arbeitenden Position einzusteigen. Er ist immer häufiger eine sie. Die sich der Firma und weniger der Familie verpflichtet fühlt.
Das ist das, was Firmen suchen und entbehrt so bizarr jeder Realität. Wie soll er in einem straff durchgezogenen Studium Zeit gehabt haben, nebenbei etwas von der Welt zu sehen und seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln? Geschweige denn für das spätere berufliche Umfeld Berufserfahrung sammeln?

Mehrere meiner Freunde haben einen Job gesucht und hatten Schwierigkeiten, obwohl sie einen passablen Abschluss hatten und ja angeblich Fachkräfte (vor allem Ingenieure) gesucht werden. Wo ist also das Problem? Fachkräfte scheinen ja da zu sein. Ich höre zumindest öfters von Bekannten die Schwierigkeiten haben eine geeignete Festanstellung zu finden. Da ist es, das Stichwort: Fest-An-Stellung. Continue reading ‘Fachkräftemangel vs. Fehlende Bereitschaft Fachkräfte fest einzustellen’

Warum Studenten Freiräume brauchen bzw. der Bologna Prozess kontraproduktiv für die Kreativität ist

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EU Logo Bologna-Prozess

EU Logo Bologna-Prozess (Quelle: Wikipedia / Brian Ammon)

Ich erlebe es selbst oft, vor allem auf der Arbeit, dass die unstrukturierte Arbeitsweise von Studenten, die frei von Zeitgrenzen ist (man ist eben normal nicht morgens um 8 auf der Arbeit und geht um 18 Uhr) von Kollegen als merkwürdig empfunden wird. Dann heißt es immer wieder, der Student schafft nichts, steht morgens spät auf …
Natürlich alles nur halb ernst gemeint (und halb richtig), mit einem lächeln auf den Lippen – damit muss man im Büroalltag und als zukünftiger Akademiker umgehen können.

Warum jedoch gerade diese Freiräume so wichtig sind ist oft nicht klar. In einem Interview der ZEIT Online erklärt nun Psychotherapeut Rainer Holm-Hadulla (Universität Heidelberg) wieso gerade Freiräume, die Platz zum Denken schaffen, wichtig sind für die Kreativität und das eigenständige Denken von Studenten. Ein Studium soll eben nicht nur bloßer Wissenserwerb sein, ein Studium ist mehr, soll zum selbständigen, kreativen Denken anregen und dazu dienen, dass sich Studenten aus eigener Initiative mit dem Stoff beschäftigen. So funktioniert motiviertes Lernen am besten. Genau das wurde jedoch mit den Master- und Bachelor-Abschlüssen, die im Bologna-Prozess eingeführt wurden, abgeschafft. Wenig Freiräume, vor allem für Universitätsverhältnisse und straff durchorganisierte Stundenpläne sind zum Alltag geworden.

Der geneigte akademische Geist braucht Luft zum Atmen, damit er sich frei entfalten kann!

Rainer Holm-Hadulla sagt im ZEIT-Interview:

Für Studierende, die in der Lage sind, selbstgesteuert zu lernen und dies aus eigener Motivation heraus tun, ist die Überstrukturierung der neuen Studiengänge ein großes Problem. Es mangelt an Freiräumen zum Nachdenken und zum selbständigen Problemlösen. In der Kreativitätsforschung sind sich Neurobiologen, Psychologen und Kulturwissenschaftler einig: Optimale Resultate ergeben sich im Zusammenspiel aus freiem Denken ohne Vorgaben und strukturiertem Wissenserwerb. Insofern sind acht Stunden Pflichtprogramm kontraproduktiv. [...]

Ein Studium dient nicht nur dazu, Wissen zu erwerben, sondern soll auch zum selbständigen Denken befähigen und zur Neukombination erlernter Informationen. Alle Studien zeigen, dass kombinatorisches Denken am besten ohne Zeitdruck und äußere Ablenkungen funktioniert. Wenn sich jemand an einem verschlafenen Nachmittag in der Bibliothek durch ein Buch quält, und immer mal wieder aus dem Fenster schaut und seine Gedanken schweifen lässt, ist das keine verlorene Zeit, sondern von großer Bedeutung. Wenn wir ruhig, gelassen und ziellos nachdenken, sind ganz andere Hirnareale aktiv als wenn wir konzentriert denken. Diese Areale, die man Assoziationskortex nennt, sind ebenso wichtig wie die Areale, die beim konzentrierten Denken aktiv sind.

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Stiller Protest: Pädagogen an der TU gegen Strukturveränderungen durch den Präsidenten

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Seit einiger Zeit gibt es den Blog des FB 15 (Architektur) mit dem Titel L’université, c’est moi – Die Universität bin ich – die abgewandelten Worte des französischen Königs Ludwig XIV. (Sonnenkönig) – welcher über die Missstände und strukturellen Veränderungen an der TU Darmstadt berichtet.

Von diesen Strukturveränderungen ist auch der Fachbereich Pädagogik betroffen. Die Professorenstellen am Pädagogikinstitut sollen reduziert werden bzw. sind durch gewisse Umstände bereits auf nur noch etwa 3 Professoren reduziert. Dass damit keine ordentliche Lehre zu machen ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Außerdem müsste nach meinen Informationen für Universitätsniveau eine Mindest-Professorenanzahl am FB vorhanden sein.

Vielleicht neigt nun der eine oder andere zu dem Gedanken “ach, Pädagogik ist nicht so wichtig”. Weit gefehlt … Pädagogik ist vielleicht als Einzel-Disziplin nicht so weit verbreitet wie Ingenieurswissenschaften, wird jedoch an der Universität für die gesamte Lehre (also bspw. zur Verbesserung der Lehre durch Hilfe für Professoren und Tutoren) und für die Lehre im Bereich der Lehramtsausbildung benötigt. Ist Sollte also in vielen Bereichen verwoben sein. Institutionen wie die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) leben von einer guten Pädagogik.

Demonstration des Paedagogikinstituts

Stille Demonstration des Pädagogikinstituts

Um gegen diese Missstände und Strukturveränderungen an der Universität, insbesondere am Pädagogikinstitut zu demonstrieren, hängt seit einigen Tagen in der Alexanderstraße, am Durchgang zur Mensa Stadtmitte bei der TU Darmstadt, das obige Banner: “Bedrohte Art: Pädagogik Institut”.

Nachtrag

Am 11. Mai rief der Fachbereich Architektur zur Demonstration in Wiesbaden auf, wofür er online DM-Scheine zur Verfügung stellte mit dem Spruch “Haste mal ne Mark?” und dem Kopf von Roland Koch (CDU) darauf. Mit dieser Aktion schafften sie es sogar bis auf die ARD Blickpunkt-Bilderseite.

Sein Web-Profil schärfen: Was man als Student oder Alumni tun kann, um im Netz gut da zu stehen

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Vielen ist es inzwischen bekannt, dass Personaler (also die, die in der Abteilung “Human Ressources” arbeiten, auch Personalchef genannt) bei Bewerbern gerne mal im Internet schauen. Da wird der Name gegoogelt oder auch schon mal mit einem Fake-Account das StudiVZ- bzw. Facebook-Profil ausgedruckt. Xing ist ja, was die Berufswelt angeht, sowieso hoch im Kurs.

Wie man das Web 2.0, Soziale Netzwerke und allgemein sein Webprofil auch aktiv und positiv für sich nutzen kann, um in einem guten Licht da zu stehen erklärt Klaus Eck im Zeit-Interview: “Gestalten Sie ihr Profil!” – Studenten im Internet.

Ein paar Eindrücke aus dem Interview:

  • Ich habe den Namen meiner Frau angenommen und so meine digitale Vergangenheit beseitigt. Dann habe ich konsequent Social Media gemacht.”
  • “Es ist kein Mythos, dass Personaler sich das StudiVZ-Profil ausdrucken.”
  • Dann müssen Sie dafür sorgen, dass er [der negative Eintrag bei Google, Anm.d.V.] nach hinten verdrängt wird. Dazu legen Sie gezielt Profile an, die, wenn Sie jemand sucht, weit vorne landen.”
  • “Eine gute Möglichkeit ist, einen Eintrag in einem Blog bei einem potenziellen Arbeitgeber zu hinterlassen. Wenn Sie zum Beispiel ein Praktikum bei Daimler machen möchten, schreiben Sie doch ein halbes Jahr vorher einen Kommentar mit einer gut durchdachten Meinung zu einem Fachthema [...]“

Und so gibt es noch einige andere sinnvolle und interessante Tipps, wie man sein Webprofil schärfen kann. Wichtig ist jedoch, dass wenn man sich irgendwo bewirbt, gerade wenn es auch noch eine Computer-/Internert-affine Stelle ist, dass man sich bewusst ist, was man wo hinterlässt und sich auch bewusst macht, dass das Internet (wie man so schön sagt) “nicht vergisst”!

111 Semester Filmkreis an der TU – Ausstellung im karo5

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Viele Studenten der TU Darmstadt kennen den Filmkreis. Der Verein, der während des Semesters jeden Dienstag und Donnerstag Programmkino mit auserlesenen Filmen bietet. Das ganze zum günstigen Preis in angenehmer Atmosphäre, neben dem Mainstream.

Filmkreis Ausstellung im karo5

Filmkreis Ausstellung im karo5 (Quelle: filmkreis.de)

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Fachbücher online einsehen

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Wer kennt nicht inzwischen den Verlag Galileo Computing, der durch seine kostenlosen online abrufbaren Bücher Openbook (wie die “Java Insel”, wohl eines der besten Java Bücher überhaupt), aber auch durch seine anderen guten Fachbücher bekannt wurde?

Noch bekannter dagegen ist der O’Reilly-Verlag, welcher sich den IT-Fachbüchern verschrieben hat. Die sehr guten und praktischen Fachbücher vom “Cookbook”, der Referenz bis hin zur “kurz&gut”-Kurzreferenz für die Westentasche sind die Bücher alle durchweg für die praktische Anwendung geeignet.

Wie golem.de heute meldet, bietet der Webdienst PaperC, bei dem man knapp 2.700 Bücher online kostenlos von der ersten bis zur letzten Seite einsehen kann, nun auch 600 neue IT-Bücher aus dem Hause O’Reilly an.

Ich habe den Dienst selbst noch nicht benutzt, aber aus den Kommentaren bei golem.de lässt sich entnehmen, dass die Qualität zum lockeren Lesen am PC wohl nicht geeignet sei. Aber zum Recherchieren z. Bsp. für Hausarbeiten oder zum schnellen Nachschlagen dürfte es genügen. Ein guter Tipp! Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Dienst sich auch dazu eignet in Bücher reinzuschauen und sich dadurch eine Kaufentscheidung zu erleichtern. Der Dienst PaperC ist übrigens deutsch und hat damit auch deutsche Bücher im Angebot!

Renovierung im Karlshof – Zwangsentmietung und Wohnungsmangel?

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Der Karlshof, wohl das bekannteste und größte Studentenwohnheim in Darmstadt, wurde vor einiger Zeit von außen saniert. Alte Isolierung wurde entfernt und die Gebäude wurden von außen farblich verschönert angepasst.

Nun kam mir zu Ohren, dass im Karlshof wohl noch eine Innensanierung ansteht. Dazu müssen natürlich die Zimmer frei sein, was das Studentenwerk zu einer Zwangsentmietung drängt. Das wird manchen Bewohnern des Karlshof gar nicht passen. Problematisch ist dabei jedoch auch der sowieso schon vorhandene Wohnungsmangel in Darmstadt. Die Mieten sind durch den Mangel bereits so hoch, dass man für eine kleine 30qm Wohnung mit guter Stadtlage ohne Probleme 400 bis 500 EUR warm bezahlen kann. Es gibt sogar einzelne WG-Zimmer die bei 20qm mit einem Preis von weit über 300 EUR, teilweise sogar über 400 EUR aufwarten.

Auch die Studenten in den anderen Wohnheimen in Darmstadt bekommen das Problem zu spüren. In der Alexanderstraße bekommen neue Mieter statt eines 7 Semester-Vertrages nur noch ein 3-Semester-Vertrag. Wie sinnvoll diese Maßnahme ist sei dahingestellt. Ob es sinnvoll ist für 1,5 Jahre in ein Studentenwohnheim zu ziehen ist ziemlich fraglich. Meiner Meinung nach führt das nur dazu, dass die Frequentierung der Zimmer erhöht wird und sich viele Studenten gleich etwas anderes suchen. Meiner Meinung nach, hätte sich die Situation auch nicht verändert, wenn man bei etwa 6 Semester-Mietverträgen geblieben wäre. Ob sich ein Student nun nach 1,5 Jahren eine neue Wohnung suchen muss oder von Anfang an in eine WG zieht und dort sein Studium lang wohnen bleibt ist im Prinzip egal. So oder so bleibt die Anzahl an Zimmern in Studentenwohnheimen gleich.

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