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	<title>darmstädterFiltrat &#187; krankheiten</title>
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	<description>daF: das Filtrat aus Darmstadt - ein Blog über Wissenschaft und Forschung, Kultur und Gesellschaft</description>
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		<title>EHEC Infektionen in Hessen und Hamburg breiten sich aus</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 21:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt und Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Seit Anfang der Woche berichten bereits Nachrichtendienste über gehäufte Infektionen mit dem EHEC Bakterium. Da die Krankheit seit 2001 meldepflichtig ist, hat sich das RKI inzwischen eingeschaltet und untersucht die Fälle. Neben dem Norden Deutschlands, sind auch in Hessen inzwischen 16 Fälle (acht in Frankfurt und acht in Darmstadt), insgesamt über 80 (davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/ehec-infektionen-in-hessen-und-hamburg-breiten-sich-aus/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><img class="   " title="Coli Bakterien" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/EscherichiaColi_NIAID.jpg" alt="Coli Bakterien" width="258" height="217" /><p class="wp-caption-text">Coli Bakterien (Quelle: Wikimedia / National Institutes of Health, U.S.A.)</p></div>
<p>Seit Anfang der Woche berichten bereits Nachrichtendienste über gehäufte Infektionen mit dem <acronym title="Enterohämorrhagische Escherichia coli">EHEC</acronym> Bakterium. Da die Krankheit seit 2001 meldepflichtig ist, hat sich das <a title="Robert-Koch-Institut über EHEC" href="http://www.rki.de/nn_467482/DE/Content/InfAZ/E/EHEC/EHEC.html"><acronym title="Robert Koch Institut">RKI</acronym></a> inzwischen eingeschaltet und untersucht die Fälle. Neben dem <a title="Hamburger Abendblatt über EHEC Infektionen" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1898414/Zahl-der-Infektionen-steigt-weiter-an-jetzt-auch-in-Hessen.html">Norden Deutschlands</a>, sind auch in <a title="HR Online über EHEC Infektionen" href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_41585009">Hessen</a> inzwischen 16 Fälle (acht in Frankfurt und acht in Darmstadt), insgesamt <a title="tagesschau.de über EHEC-Infektionen" href="http://www.tagesschau.de/inland/durchfall104.html">über 80 (davon auch welche in Bremen und Schleswig-Holstein)</a> aufgetreten.</p>
<p>Besorgt ist das RKI wohl vor allem deswegen, weil die Fälle bei Erwachsenen ungewöhnlich schwer verlaufen. Es besteht dennoch keine Gefahr für die Bevölkerung, wie das RKI versichert. Es kann bei Nichtbehandlung jedoch trotzdem eine lebensbedrohliche Situation entstehen.</p>
<p>Es wird vermutet, dass der Erreger, an denen jährlich zwischen 800 und 1200 Menschen erkranken, durch rohes Gemüse (nicht wie sonst über Fleisch oder Rohmilch) übertragen wird. Die Fälle werden vor allem deshalb untersucht, weil die Häufung der aktuellen Infektionen ungewöhnlich ist.</p>
<p><span id="more-1920"></span></p>
<h4>Wie kann ich mich schützen?</h4>
<p>Vor allem sollte auf Hygiene bei der Herstellung von Speisen geachtet werden. Dazu gehört natürlich die entsprechend gründliche Handhygiene mit Seife, aber auch das zu verzehrende Gemüse oder Obst, das evtl. nicht gekocht wird, sollte sehr gründlich gereinigt werden. Messer und Unterlagen mit denen gearbeitet wurden, sollten gründlich gereinigt und nicht einfach für andere Lebensmittel wieder verwendet werden.</p>
<p>Auch sollte auf die tägliche und gründliche, vor allem nach dem Toilettengang notwendige Handhygiene mit (am besten) warmem Wasser und Seife geachtet werden, um eine direkte Ansteckung auszuschließen.</p>
<p>Wenn man sich an diese Hygienestandards hält, ist eine Panik völlig unnötig.</p>
<h4>Symptome</h4>
<p>Die Bakterien der coli-Stämme sind in unserem Lebensraum normal, da sie natürliche Bewohner unserer Darmflora sind. Auch bei Tieren kommen sie vor.</p>
<p>Das Stäbchenbakterium der Variante <a title="Wikipedia über EHEC" href="http://de.wikipedia.org/wiki/EHEC">EHEC</a> (Enterohämorrhagische Escherichia coli) kann hämorrhagische, das heißt blutige, aber auch wässrige Durchfälle verursachen. Da die Krankheit momentan besonders schwer zu verlaufen scheint und eine der Folgen ein Nierenversagen sein kann, sollte bei Symptomen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Toxine des Bakteriums zerstören die Darm- und Blutgefäßwände was dann zu blutigem Stuhl führt.</p>
<p>Knapp 50% der Erkrankungen erfolgte in den letzten Jahren bei Kindern unter fünf Jahren.</p>
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		<title>Selfish-brain: Stress führt zu Fettleibigkeit oder Depressionen &#8211; das egoistische Gehirn</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 11:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Das Thema Fettleibigkeit ist seit einigen Jahren aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Erfolg ist dünn und sexy. Manager und Politiker sind schon lange nicht mehr so dick, wie noch vor 30 oder 40 Jahren. Dicke Menschen werden von anderen abfällig beglotzt, während man den Umfang des Bauches nebenbei vermisst. Eine behebige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/03/selfish-brain-stress-fuhrt-zu-fettleibigkeit-oder-depressionen-das-egoistische-gehirn/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_1749" class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://www.sxc.hu/photo/708378"><img class="size-medium wp-image-1749 " title="ungesundes Fettiges Essen" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/03/708378_36785038-253x300.jpg" alt="ungesundes Fettiges Essen" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">ungesundes Fettiges Essen (Quelle: sxc.hu)</p></div>
<p>Das Thema Fettleibigkeit ist seit einigen Jahren aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Erfolg ist dünn und sexy. Manager und Politiker sind schon lange nicht mehr so dick, wie noch vor 30 oder 40 Jahren. Dicke Menschen werden von anderen abfällig beglotzt, während man den Umfang des Bauches nebenbei vermisst. Eine behebige, schlabbrige Masse bewegt sich hin und her und abstoßende Blicke lassen sich bei den Mitmenschen beobachten. Hat die Person dann noch Schokolade, eine Hamburger-Tüte oder ähnliches dabei, ist das Klischee bestätigt.</p>
<p>Seit einiger Zeit gibt es jedoch schon Theorien dazu, dass fettleibige Menschen nicht fett sind, weil sie zu wenig Selbstkontrolle haben, sondern weil sie viel mehr Opfer sind. Eine Theorie sprach von einer vermeintlichen zurückliegenden Virusinfektion. Eine fundiertere Theorie nennt sich <a title="Wikipedia zur Selfish-Brain-Theorie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selfish_brain"><em>Selfish-Brain-Theorie</em></a> (Theorie vom egoistischen Gehirn). Die Theorie des deutschen Wissenschaftlers an der <a title="Webseite der Selfish-Brain Clinical Research Group Lübeck" href="http://www.selfish-brain.org/">Lübecker Universitätsklinik</a> Achim Peters bezieht das Gehirn und den gesamten Metabolismus mit ein.</p>
<p><span id="more-1745"></span></p>
<p>So besagt die Theorie, dass das Gehirn den Körper auf die Knie zwingt, wenn es um die Nahrungsbeschaffung, in diesem Fall um Zucker fürs Gehirn geht. Die <a title="Zeit Online: Despot im Kopf" href="http://www.zeit.de/2011/11/M-Selfish-Brain">Zeit Online</a> schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>»Nicht Stress an sich ist unser Hauptproblem«, sagt er (Achim Peters, Anm. d. Verf.), »sondern unsere Anpassung <a title="Zeit Online: Psychischer Stress macht immer mehr Arbeitnehmer krank" href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-07/stress-arbeitnehmer-krank">an chronischen psychosozialen Stress</a>. Sie führt bei vielen dazu, dass sie, je nach Typ, entweder zu dick werden oder hager und depressiv.« Das klingt nach einer einzigen großen Erklärung für jene zwei Epidemien, welche die Wohlstandsgesellschaften überrollen: Erstens das »metabolische Syndrom« in Gestalt der Volksleiden Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zweitens Depressionen, oft als »Burnout« etikettiert.</p>
<p>[...] »Obwohl das Hirn nur zwei Prozent unseres Körpergewichts stellt,  beansprucht es die Hälfte unseres täglichen Glukosebedarfs«, erklärt  Peters. »In belastenden Stresssituationen fordert es sogar 90 Prozent.«</p>
<p>[Zur Stressbewältigung] erzeugt das Stresssystem einen höheren Zuckerspiegel im Blut,  etwa indem es die Produktion von Insulin stoppt. Dieses Hormon benötigen  im Alltag die Muskulatur und das Fettgewebe, um Glukose aufzunehmen.  Indem das Hirn ihnen den Schlüssel Insulin wegnimmt, kann es mehr von  der Glukose im Blut für sich abzweigen.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit, etwa 80 Prozent, leidet darunter. Sie lässt sich laut Peters aus noch ungeklärten Gründen in zwei etwa gleich große Gruppen aufteilen: Typ A läuft unter Stress innerlich hochtourig und wirkt zielstrebig. Sein Hirn ist dank effizienter Zuckerpeitsche reichlich mit Energie versorgt. Deshalb isst er eher zu wenig und nimmt ab. Typ B hingegen lässt es ruhiger angehen, wirkt eher hartnäckig.</p>
<p>Das dauernde Knallen der Zuckerpeitsche [als Folge des Stress] lässt diese langsam ausleiern. Denn körpereigene Beruhigungsstoffe (Cannabinoide) dämpfen die steten Stresssignale, und als Folge wird das Insulin nicht mehr effizient ausgebremst. Daher fühlt sich das Hirn unterversorgt, die körpereigenen Zuckerreserven liefern ihm zu wenig Treibstoff. Als Konsequenz daraus zwingt das Hirn den Körper zu verstärkter Nahrungsaufnahme. So erhöht es den Blutzuckerspiegel weiter – und von dieser Energieeskalation profitiert auch das Fettgewebe. Das Körpergewicht steigt.</p></blockquote>
<p>Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der Dauerstress lässt den Menschen also entweder depressiv oder fett werden. Manchen Menschen würde es nun sicherlich helfen, wenn sie ihre Stressfaktoren bspw. psychologische aufarbeiten würden. So muss der Stress, wie Peters erklärt, nicht nur beruflich sein, sondern kann auch familiär bedingt sein. Das ist unter anderem auch der Grund, warum viele Diäten scheitern.</p>
<p>So müssen wir uns also scheinbar von dem Bild, dass dicke Menschen zu wenig Selbstkontrolle haben verabschieden. Aber wir müssen uns, meiner Meinung nach, auch von dem Bild verabschieden das dicke gerne von sich malen: Ich fühle mich wohl mit meinen Pfunden. Denn das ist entweder eine Lüge aus verblendeter Selbstwahrnehmung, die den Stress als Ursache der Adipositas verleugnet. Oder sie ist wahr, was dann wiederum bedeutet, dass die Menschen dick sind, weil sie gerne viel und fettig essen, was sie akzeptiert haben und als &#8220;Zufriedenheit&#8221; mit der eigenen Situation fehlinterpretieren. Was wiederum bedeutet, dass sie vermutlich tatsächlich zu wenig Selbstkontrolle haben.</p>
<p>Was aber sehr wohl bleibt sind folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Adipositas ist ungesund, da der Körper durch das viele Fett überstrapaziert wird</li>
<li>Adipositas begünstigt Krankheiten wie Diabetes und solche des Herz-Kreislauf-Systems</li>
<li>dicke Menschen machen zu wenig Sport (der auch bei der Stressbewältigung helfen würde)</li>
<li>dicke Menschen haben ein Problem: Stress, der zu Fettleibigkeit führt oder aber ein gestörtes Verhalten zum Essen (das sich vermutlich aus fehlender Selbstkontrolle speist)</li>
</ul>
<p>Aber außerdem heißt das auch, dass viele sehr dünne Menschen auch nicht unbedingt gesund sind / gesund leben.</p>
<h4>Wie durchbricht man die Gewichtszunahme?</h4>
<p>Scheinbar nicht mit Diäten, weil der Geist gegen die Macht der Hormone des Gehirns machtlos ist. Vermitteln die Hormone Hunger und und Zuckernot, kann der Mensch nicht anders, als irgendwann zu essen. Deswegen sind so viele Diäten zum Scheitern verurteilt. Mal davon abgesehen, dass sie sowieso ungesund sind, weil die meisten Menschen während der Diät zu wenig essen, dann abnehmen. Der Körper geht in den Notmodus (&#8220;Hilfe, Hungerzeit, zu wenig Essen vorhanden&#8221;) und beginnt dann alles anzusetzen, was er bekommen kann, außerdem wird beim Hungern oft auch Muskelgewebe abgebaut, wodurch der Grundumsatz sinkt. Solange man zu wenig isst, ist das kein Problem. Viele essen dann aber nach der Diät normal weiter wie vorher, also <del>falsch</del> zu ungesund und dann setzt der Körper alles an, was er bekommen kann (auch als <a title="Wikipedia zum Jo-Jo-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jo-Jo-Effekt">Jo-Jo-Effekt</a> bekannt).</p>
<p>Die einzige brauchbare Methode scheint das Durchbrechen der Stressfaktoren zu sein. Das kann eine Therapie beinhalten, ein klärendes Gespräch mit der Familie oder dem Partner, aber auch eine Veränderung der Arbeitssituation.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Introducing an EBMI: Extended-Body-Mass-Index</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2011/01/introducing-an-ebmi-extended-body-mass-index/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 14:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}The BMI is well known and useful to say if a person has overweight. But it is not in every case right. Some persons has a heavy weight but they are slim &#8211; e.g. persons with much muscles. But scientists found another indicator for illnesses (e.g. heart attacks to get in the future) and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/01/introducing-an-ebmi-extended-body-mass-index/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>The <a title="Wikipedia about the Body-Mass-Index" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Body_mass_index">BMI</a> is well known and useful to say if a person has overweight. But it is not in every case right. Some persons has a heavy weight but they are slim &#8211; e.g. persons with much muscles. But scientists found another indicator for illnesses (e.g. heart attacks to get in the future) and which is also an indicator if you are to fat respectively you eat not healthy enough. It is the abdominal girth. If it is (mess it up over the biggest part of your abdomen, mostly over the navel) more than 95 cm it is to much and you have to be intent what you eat. If it is more than 102 cm it is really high risk. You are to fat and with a much more percentage you get problems in the future, maybe heart attacks and you do not move your body enough.</p>
<p>To meet this abdominal girth conditions I thought a little bit about it and about the BMI and got the idea of an EBMI &#8211; Extended-Body-Mass-Index. I just extend the BMI with the abdominal girth. When a girth of 95 is a little bit more risk so a girth of 88 is completely normal. If you are above, the risk increases (slowly) and if you are underneath the risk shrinks but you maybe are too slim. So I add a divisor which is multiplicated with the normal BMI and increase it, when your girth is to high and shrinks it when your girth is underneath.<span id="more-1663"></span></p>
<h4>So what is the EBMI and how I calculate it?</h4>
<p>The original BMI is: <span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">(weight in kg) / (height in m)<sup>2</sup></span></span></p>
<p>Now multiply the weight with your abdominal girth and the height in m<sup>2</sup> with 88 cm. It is incidental:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">(weight in kg) * (abdominal girth) /</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">(height in m)<sup>2</sup> * (SGM or SGF)</span></span></strong></p>
<ul>
<li>SGM = Standard Girth Men = 88 cm</li>
<li>SGF = Standard Girth Female = 80 cm</li>
</ul>
<h4>Example for men</h4>
<p>I have an example for a male person with the following datas:</p>
<ul>
<li>1,89 m tall</li>
<li>86 kg</li>
<li>101 cm abdominal girth</li>
</ul>
<p>BMI: <span style="font-family: courier new,courier;">86 / (1,89 * 1,89) = 24,075</span></p>
<p>With the normal BMI (under 25) he is totally in range though he is to fat around his hip area. And with this girth he has a really higher risk to become ill in the future.</p>
<p>EBMI: <span style="font-family: courier new,courier;">(86 * 102) / (1,89<sup>2</sup> * 88) = 27,905</span></p>
<p>With the EBMI you are in the overweight-range (and near to the obese range).</p>
<h4>Example for woman</h4>
<p>For women the SGF is a little bit decreased because women are often  smaller than men and so they need a little bit different calculation. I read for women a girth of round about 80cm is quite normal and healthy.</p>
<ul>
<li>1,60 m tall</li>
<li>58 kg</li>
<li>86 cm abdominal girth</li>
</ul>
<p>BMI: 58 / (1,60 * 1,60) = 22,656</p>
<p>With  the normal BMI (under 24) she is totally in range though she has a little bit to much girth. It is not a high risk, but she has to eat a little bit more health and/or has to move her body.</p>
<p>EBMI: (58 * 86) / (1,60<sup>2</sup> * 80) = 24,355</p>
<p>With the EBMI she is 0,355 over the range of normal weight, because her girth is a little bit to high.</p>
<p><strong>But this is only an idea to get a better index. Try it out and write me your numbers in detail, your BMI/EBMI calculations with your gender and age. So I get a response of what are normal numbers of normal people. Would be nice to read if this helps you or if your EBMI really increases enough when you have a bigger girth.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Shisha rauchen ist genau so schädlich wie Zigaretten</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2010/04/shisha-rauchen-ist-genau-so-schaedlich-wie-zigaretten/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 23:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Shisha, die orientalische Wasserpfeife, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf zdf.de ist heute zu lesen, dass die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans (FDP) berichtete, dass der Tabakkonsum zwar weiterhin hoch sei, aber bei Jugendlichen immer weiter zurück gehe. Andererseits steht die Wasserpfeife, auch Shisha genannt, bei vielen hoch im Kurs. Sie wird als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2010/04/shisha-rauchen-ist-genau-so-schaedlich-wie-zigaretten/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><img class=" " title="Wasserpfeife" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Shisha.JPG" alt="Wasserpfeife" width="198" height="352" /><p class="wp-caption-text">Wasserpfeife (Quelle: Kaiser Bob via Wikimedia)</p></div>
<p><a title="Wikipedia zur Shisha" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shisha">Shisha</a>, die orientalische Wasserpfeife, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf <a title="&quot;Immer weniger Jugendliche greifen zur Zigarette&quot; auf zdf.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,8061621,00.html">zdf.de</a> ist heute zu lesen, dass die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans (FDP) berichtete, dass der Tabakkonsum zwar weiterhin hoch sei, aber bei Jugendlichen immer weiter zurück gehe. Andererseits steht die Wasserpfeife, auch Shisha genannt, bei vielen hoch im Kurs. Sie wird als die gemütlichere und gesündere Variante im Gegensatz zur Zigarette gesehen. Das ist jedoch aus zweierlei Gründen ein Trugschluss.</p>
<p>Einerseits wird oft angeführt, dass der Rauch des Tabaks ja durch das Wasser der Shisha gefiltert würde. Richtig ist jedoch, dass die meisten schädlichen Stoffe von dem Wasser überhaupt nicht gefiltert werden. Dadurch atmet man genau so wie bei Zigaretten die schädlichen Stoffe ein. Dass der Tabak dabei nach Apfel oder anderen Früchten schmeckt, macht ihn auch nicht gesünder.</p>
<p>Der zweite Grund, den viele nicht wissen, ist das <a title="Wikipedia zu Glycerin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glycerin">Glycerin</a>, welches verwendet wird, um den Tabak feucht zu halten. Glycerin wandelt sich bei den sehr hohen Temperaturen beim Verglühen des Tabaks um, in hochgiftiges <a title="Wikipedia zu Propenal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propenal">Propenal</a> und wird ungefiltert eingeatmet. Propenal (auch Acrolein) ist <span style="text-decoration: line-through;">krebserregend</span> krebserzeugend und gilt als starkes Umweltgift, welches in Wasser auch sehr schädlich für Fische ist.</p>
<h4>Nachtrag 19.03.2011</h4>
<p>Laut der <a title="Gefährlicher Trend: 40 Prozent der Jugendlichen rauchen Wasserpfeife" href="http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/2010/05/20/gefaehrlicher-trend-40-prozent-der-jugendlichen-rauchen-wasserpfeife.html">Apothekerzeitung</a> sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer am 20.05.2010, dass Shisha rauchen gefährlicher ist, als filterlose Zigaretten zu rauchen.</p>
<blockquote><p>[...] „Über den Rauch der Wasserpfeife werden mehr Gifte aufgenommen als über  filterlose Zigaretten.“ Beim Verschwelen des Tabaks entstehen  hochgiftige Stoffe, wie Acetaldehyd, Acrolein oder Benzol. Auch giftiger  Teer gelangt in den Körper und setzt sich in den Atemwegen und der  Lunge fest. Der spezielle Shisha-Tabak wird zusätzlich mit  Feuchthaltemittel, Zucker und Sirup versetzt, bei deren Erhitzung  ebenfalls krebserregende Substanzen entstehen.</p>
<p>„Alle Organe,  die mit Tabakrauch in Berührung kommen, sind besonders krebsgefährdet“,  sagt Kremer. „Das Gefährliche beim Shisha-Rauchen ist, dass der Qualm  oft länger und tiefer inhaliert wird als bei normalen Zigaretten.“ Denn  der mit Früchten aromatisierte Tabak schmeckt mild und fruchtig und der  durch das Wasser abgekühlte Rauch kratzt nicht im Hals. [...]</p>
</blockquote>
<p>Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben mindestens 40% der 12 bis 17 jährigen schon ein mal Shisha geraucht oder rauchen regelmäßig.</p>
<p>Wer mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenkt, kann sich schnell selbst klar machen, dass beim Verbrennen von Tabak giftige Stoffe wie auch Teer frei werden. Inhaliert man diese in die Lunge kann das niemals gesund sein. Das gilt für alle möglichen Stoffe die verbrennen. Niemand würde auf die Idee kommen bei einem brennenden Schutthaufen oder bei mit starkem Qualm verbrennendem Holz mal einen tiefen Zug in die Lunge zu nehmen. Aber Leute die abhängig sind oder etwas für sich als sinnvoll oder schön auserkoren haben neigen meistens dazu die Gefahr herab zu spielen und sich die Sache schön zu reden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verarschung auf der Verpackung &#8211; Von Aromen und Zusatzstoffen in Lebensmitteln</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2010/04/verarschung-auf-der-verpackung-von-aromen-und-zusatzstoffen-in-lebensmitteln/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[umfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Wir schlendern durch den Supermarkt auf der Suche nach etwas zu essen. Vielleicht kochen wir sogar selber und suchen einige Zutaten. Da werden Nudeln eingepackt, dazu die billige Fertigsoße. Ein &#8220;gesundes&#8221; Milchgetränk für Kinder, ein Joghurt oder ein Tee mit Fruchtgeschmack. In Wirklichkeit enthalten die Fertigprodukte jedoch oft nicht, was sie auf ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2010/04/verarschung-auf-der-verpackung-von-aromen-und-zusatzstoffen-in-lebensmitteln/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://www.abgespeist.de/"><img class="      " title="Goldener Windbeutel" src="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e36/e13710/e13721/e13722/downloadtabs24691/categories25212/files25213/Windbeutel_Logo_mitSchein_300dpi_ger.jpg" alt="Goldener Windbeutel" width="229" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Goldener Windbeutel (Quelle: foodwatch.de)</p></div>
<p>Wir schlendern durch den Supermarkt auf der Suche nach etwas zu essen. Vielleicht kochen wir sogar selber und suchen einige Zutaten. Da werden Nudeln eingepackt, dazu die billige Fertigsoße. Ein &#8220;gesundes&#8221; Milchgetränk für Kinder, ein Joghurt oder ein Tee mit Fruchtgeschmack.</p>
<p>In Wirklichkeit enthalten die Fertigprodukte jedoch oft nicht, was sie auf ihrer Verpackung versprechen. Von Organisationen wie <a title="Webseite der Organisation Food Watch" href="http://www.foodwatch.de/">FoodWatch</a> oder den Verbraucherzentralen wird das als &#8220;dreister Werbeschwindel&#8221; eingestuft.</p>
<p>Da gibt es Pistazienjoghurt ohne auch nur die Spur einer Pistazie &#8211; alles nur Aromastoffe. Statt echter Zitronensäure, wird Citronensäure eingesetzt. Die als <a title="Wikipedia über die Gewinnung von Citronensäure durch schwarzen Schimmelpilz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Citronens%C3%A4ure#Biotechnische_Herstellung">Citronensäure</a> aufgeführte Säure wird übrigens von Schimmelpilzen hergestellt. Der Pilz befällt z.Bsp. auch verdorbene Lebensmittel und soll angeblich auch im Bad zwischen den Fliesen wachsen, wenn sich die Feuchtigkeit staut.<br />
 In anderen Produkten werden groß &#8220;Physalis&#8221; auf der Verpackung gezeigt, jedoch findet sich kein bisschen der Frucht im Getränk. Ähnliche Schwindeleien gibt es zum Beispiel mit Pesto Genovese (das grüne Pesto). Oft ist dort statt hochwertigem Olivenöl aus dem Originalrezept nur billiges Pflanzenöl (bspw. Sonnenblumenöl) enthalten und statt der teuren Pinienkerne oft Cashewnüsse oder ähnliches. Die Liste ließe sich endlich fortsetzen. Über Analogkäse und Gelschinken aus Pflanzenfett (statt aus Milch hergestellt) und Gelatine (statt 100% echter Schinken am Stück) hatte ich ja bereits in einem früheren Artikel geschrieben (s. Verwandte Artikel unten).</p>
<p><span id="more-1270"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="play" value="false" /><param name="loop" value="false" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8W65cl_Utcw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/8W65cl_Utcw" loop="false" play="false"></embed></object>
</p>
<p>Das einzige was in den meisten, aber nicht in allen Fällen hilft, ist der Blick auf die Zutatenliste. Wichtig dabei zu wissen ist, dass die Reihenfolge der Zutaten auf der Liste die Menge angibt. Steht also Zucker an erster Stelle, ist auch im Verhältnis zu den anderen Zutaten am meisten Zucker enthalten.</p>
<p>Aktuell gibt es von FoodWatch <a title="Wahl zur dreistesten Werbelüge" href="http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel_2010/">auf abgespeist.de die Wahl zur dreistesten Werbelüge</a> noch bis zum 22. April. FoodWatch verleiht an den Gewinner den &#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;.</p>
<p>Im Jahr 2009 erhielt Danone den Goldenen Windbeutel für den vom Verbrauchern gewählten Schwindel über Actimel, so heißt es von FoodWatch auf <a title="Wikipedia-Artikel über Danone" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danone">wikipedia.de</a>: „<em>Actimel schützt nicht vor Erkältungen &#8211; es stärkt das Immunsystem  nur ähnlich gut wie ein herkömmlicher Naturjoghurt, ist aber viermal so teuer und doppelt so zuckrig</em>“.</p>
<p>Ein Video zu den Werbetricks bei Nahrungsmitteln gibt es von der ZDF Sendung Wiso in der <a title="ZDF Wiso zu Werbetricks bei Nahrungsmitteln" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1003186/Werbetricks-bei-Nahrungsmitteln">ZDF Mediathek</a> zu sehen.</p>
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		<item>
		<title>Wird die Welt besser oder schlechter? &#8211; Die Welt in Zahlen</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2009/09/wird-die-welt-besser-oder-schlechter-die-welt-in-zahlen/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 13:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Das scheint im ersten Augenblick eine sehr naive und undifferenzierte Frage zu sein. Viele werden wohl sagen: &#8220;Die Welt wird schlechter&#8221; und die meisten vermutlich &#8220;Hängt davon ab&#8221;. Bei New Scientists, gibt es einen neuen Artikel mit dem Titel &#8220;Blueprint for a better world&#8221; (Entwurf für eine bessere Welt). Dazu schreibt NS: We live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wird-die-welt-besser-oder-schlechter-die-welt-in-zahlen/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://www.newscientist.com/data/images/archive/2725/27250901.jpg"><img class="      " title="Die Entwicklung der Welt in Zahlen" src="http://www.newscientist.com/data/images/archive/2725/27250901.jpg" alt="Die Entwicklung der Welt in Zahlen" width="253" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Die Entwicklung der Welt in Zahlen</p></div>
<p>Das scheint im ersten Augenblick eine sehr naive und undifferenzierte Frage zu sein. Viele werden wohl sagen: &#8220;Die Welt wird schlechter&#8221; und die meisten vermutlich &#8220;Hängt davon ab&#8221;.</p>
<p>Bei <span class="smallcaps">New Scientists</span>, gibt es einen neuen Artikel mit dem Titel &#8220;<a title="Blueprint for a better world @newscientists.com" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327250.900-blueprint-for-a-better-world.html">Blueprint for a better world</a>&#8221; (Entwurf für eine bessere Welt). Dazu schreibt NS:</p>
<blockquote><p>We live in an imperfect world. Poverty, disease, lack of education, environmental destruction &#8211; the problems are all too obvious. Many people don&#8217;t have clean water, let alone enough <a href="http://www.newscientist.com/topic/food-drink">food</a>, and the unsustainable lifestyle of the wealthy few is storing up catastrophic <a href="http://www.newscientist.com/topic/climate-change">climate change</a>.</p>
<p>Can we do anything about it? You bet we can. Technology is a double-edged sword, but science and reason have made our lives immeasurably better overall &#8211; and only through science and reason can we hope to make a real difference in the future. So here and over the next three weeks, <em>New Scientist</em> will explore diverse ideas for making the world a better place, and the evidence backing them.</p>
<p>[...]<br />
 Next week in part 2 we&#8217;ll report on what you as an individual can do to make a difference. In part 3 we&#8217;ll explore what many see as the fundamental problem: overpopulation. And finally, in part 4, we&#8217;ll ponder the profound and long-lasting changes we are making to our home planet.</p>
</blockquote>
<p>Sehr interessant ist vor allem die beim Artikel angehängte und von mir oben verlinkte Grafik mit allerlei Statistiken zu den verschiedensten Einflüssen auf unser kosmopolitisches Wohlergehen. Einige daraus möchte ich gerne hier betrachten.</p>
<p><span id="more-961"></span></p>
<div id="attachment_963" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.newscientist.com/data/images/archive/2725/27250901.jpg"><img class="size-medium wp-image-963 " title="Infektionskrankheiten '93 und '02 (aus der NS Grafik)" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/infektionskrankheiten-300x190.jpg" alt="Infektionskrankheiten '93 und '02 (aus der NS Grafik)" width="240" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Infektionskrankheiten &#39;93 und &#39;02 (aus der NS Grafik)</p></div>
<p>Sehr krass finde ich zum Beispiel den Vergleich von Toten durch Infektionskrankheiten im Vergleichen zwischen 1993 (16,4 Mio) und 2002 (14,7 Mio). Insofern hat sich die Welt also verbessert. Schaut man jedoch genauer hin, sieht man, dass die gut zu bekämpfenden Infektionskrankheiten, bspw. durch Medikamente und Impfungen wie Hepatitis B  sehr stark zurückgedrängt wurden. Jedoch ist die durch den HI-Virus ausgelöste Krankheit Aids weiter auf dem Vormarsch. Seit 1993 hat sich die Anzahl an Toten infolge von Aids ungefähr verfünffacht.</p>
<p>Auch die Abholzung spielt eine wesentliche Rolle für das Wohlergehen der Weltenbürger. So ist in Südost-Asien, dem afrikanischen Saharagebiet und in Lateinamerika ein starkes abforsten (oder besser abholzen) zu verzeichnen. In Lateinamerika hat die Abholzung von 2000-2005 gegenüber den Jahren 1990-2000 sogar noch weiter zugenommen.</p>
<p>Wie sieht es aus mit Krieg? Ja, man vermutete es schon. Seit 1945 hat die Anzahl an Konflikten (Krieg) weiter zugenommen und ist zuletzt 2008 auf einem Höchstwert von 350 kriegerischen Konflikten pro Jahr (im Gegensatz zu unter 100 Konflikten 1945) stehen geblieben. Dabei sind die Militärausgaben auf über 1.200 Mrd. Dollar pro Jahr gestiegen (im Gegensatz zu 1992: knapp unter 1.000 Mrd Dollar). Im Jahr 1998 waren die Ausgaben auf einem niedrigen Wert von etwas über 800 Mrd Dollar.</p>
<p>Wie sieht es aus mit dem Zugang zu Trinkwasser? Die Verfügbarkeit von Trinkwasser hat sich deutlich verbessert zwischen den Jahren 1990 bis 2004 und ebenso der Zugang zu Sanitäranlagen. Dennoch haben in der afrikanischen Sahara-Region nur knapp unter 60% und in den Entwicklungsländern knapp unter 80% Zugang zu Trinkwasser.</p>
<p>Für das Überleben ist auch das Essen wichtig. Hier wurde in Kilocalorien gemessen (was hier auch ein Indikator für die zunehmende Verfettung der Industrieländer ist). Somit haben weltweit 2002 die Menschen einen Zuführung an ungefähr 2.800 kcal (1970 noch ca. 2.400 kcal). Zur Information: In den Industrieländern arbeiten besonders viele Menschen in akademischen und Büroberufen und haben somit relativ wenig Bewegung. Der Bedarf pro Tag liegt somit bei ca. 2.200 kcal.<br />
 Im Gegensatz dazu haben die Sahara-Regionen eine Zufuhr von ca. 2.300 kcal und die Entwicklungsländer von ca. 2.600 kcal. Diese Länder haben aber mit Sicherheit einen höheren Tagesverbraucht als wir.<br />
 Sehr stark sticht Nordamerika aus dieser Statistik heraus. Denn hier werden pro Tag im Jahre 2002 ungefähr 3.700 kcal zugeführt. Das verbraucht vielleicht ein hart arbeitender Handwerker am Tag, aber kein Arbeiter, der mehr als 80% seiner Arbeitszeit sitzend verbringt!<br />
 Alles in allem sind aber die zugeführten Kilocalorien zwischen 1970 und 2002 angestiegen. Im Umkehrschluss lässt sich aus einer anderen Grafik ablesen, dass dadurch der weltweite Hunger zwischen 1990 und 2007 ebenfalls abgesunken ist. Dennoch hungern immer noch deutlich über 25% der Menschen in den Sahararegionen und den Entwicklungsländern. In Südasien sogar fast 50%.</p>
<p>Interessant ist auch die Überlebensrate von Kindern bis zum 5. Lebensjahr. Sind es in den westlichen Ländern fast 100%, sind es in den Entwicklungsländern nur gut 85% und in den Sahararegionen sogar noch etwas unter 85%.</p>
<h4>Die zehn radikalen New Scientists-Ideen zur Veränderung der Gesellschaft</h4>
<ul>
<li><a title="Beware of common sense" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.000-better-world-beware-of-common-sense.html">Beware of common sense</a> (Vorsicht vor dem menschlichen Verstand)</li>
<li><a title="Legalise drugs" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.100-better-world-legalise-drugs.html">Legalise drugs</a> (Drogen legalisieren)</li>
<li><a title="Give police your DNA" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.200-better-world-give-police-your-dna.html">Give police your DNA</a> (DNS der Polizei verfügbar machen)</li>
<li><a title="Redefine the bottom line" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.300-better-world-redefine-the-bottom-line.html">Redefine the bottom line</a> (die untere Grenze neu definieren)</li>
<li><a title="Find out if we can cool the planet" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.400-better-world-find-out-if-we-can-cool-the-planet.html">Find out if we can cool the planet</a> (Können wir den Planeten kühlen?)</li>
<li><a title="Tax carbon and give the money to the people" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.500-better-world-tax-carbon-and-give-the-money-to-the-people.html">Tax carbon and give the money to the people</a> (Kohlenstoff besteuern)</li>
<li><a title="Learn to love genetic engineering" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.600-better-world-learn-to-love-genetic-engineering.html">Learn to love genetic engineering</a> (Lerne die genetischen Wissenschaften zu lieben)</li>
<li><a title="End the pillaging of the high seas" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.700-better-world-end-the-pillaging-of-the-high-seas.html">End the pillaging of the high seas</a> (Plünderung der Hochsee beenden)</li>
<li><a title="Generate a feed-in frenzy" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.900-better-world-generate-a-feedin-frenzy.html">Generate a feed-in frenzy</a> (Generieren eines Einspeisungs-Wahnsinns)</li>
<li><a title="Take friday off... forever" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.800-better-world-take-friday-off-forever.html">Take Friday off&#8230; forever</a> (Freitag frei, für immer)</li>
</ul>
<p>Ich habe sie noch nicht gelesen, bin aber gespannt. Viel Spaß ebenfalls bei dieser doch etwas brisanten (mehr oder weniger wissenschaftlichen) Lektüre.</p>
<p>Ich werde auch über die drei noch folgenden Artikel bei <span class="smallcaps">New Scientists</span> berichten.</p>
<p><strong>Teil 2:</strong> <a title="Wie kann ein jeder von uns, die Welt ein bisschen besser machen?" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wie-kann-ein-jeder-von-uns-die-welt-ein-bisschen-besser-machen/">Wie kann ein jeder von uns die Welt ein bisschen besser machen?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum nach dem Toilettengang die Hände waschen?</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2009/09/warum-nach-dem-toilettengang-die-haende-waschen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 21:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Das wird sich wohl der ein oder andere fragen. Warum muss man das tun? Andere fragen sich vielmehr ob sie sich nach dem Toilettengang (oder zwischendurch) die Hände mit Desinfektionsmittel reinigen sollen. Ob das nötig ist im privaten Bereich, darüber lässt sich streiten. Was definitiv nicht nötig ist, ist eine sterilisierte Wohnung zu Hause. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/warum-nach-dem-toilettengang-die-haende-waschen/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Das wird sich wohl der ein oder andere fragen. Warum muss man das tun?<br />
 Andere fragen sich vielmehr ob sie sich nach dem Toilettengang (oder zwischendurch) die Hände mit Desinfektionsmittel reinigen sollen. Ob das nötig ist im privaten Bereich, darüber lässt sich streiten. Was definitiv nicht nötig ist, ist eine sterilisierte Wohnung zu Hause. Selbst für die Toilette ist kein Desinfektionsmittel nötig.<br />
 Fakt ist aber auch, dass bei vielen die Handhygiene, also das Reinigen der Hände zu wünschen übrig lässt. Das ausführliche Hände waschen wenn man auf Toilette war (oder auch bei Erkältung nach dem Niesen) sollte selbstverständlich sein.</p>
<p>Umso erstaunter war ich heute, als ich in einem Plugin, mit dem ich sehen kann mit welchen Suchbegriffen die Leute auf meinen Blog kommen, diesen Suchstring fand:</p>
<p><a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=h%C3%A4nde+waschen+nach+toilette+zuhause+warum&amp;start=20&amp;sa=N" target="_blank">Google: hände waschen nach toilette zuhause warum</a></p>
<p>Es kann doch nicht ernsthaft jemand fragen, warum es sinnvoll ist sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen? Hier muss an einer Person der westliche Lebensstil und die Hygiene einer ganzen Generation vorbei gegangen sein. Einfach unglaublich.</p>
<h4>Nachtrag 15.10.2010</h4>
<p>Nach dem ich festgestellt habe, dass scheinbar viele Menschen tatsächlich den Sinn des Händewaschens nach dem Toilettengang nicht verstehen, möchte ich versuchen mit Hinweis auf meinen Artikel &#8220;<a href="http://www.karrock.de/daf/2009/07/bakterien-sind-gesund-oder-warum-desinfektionsmittel-im-haushalt-nichts-verloren-hat/">Bakterien sind gesund oder warum Desinfektionsmittel im Haushalt nichts verloren hat</a>&#8221; eine Erläuterung zu geben.</p>
<p>In dem oben verlinkten Artikel erkläre ich, warum es nicht sinnvoll ist scharfe Putzmittel, chlorhaltige Mittel oder Desinfektionsmittel im täglichen Hausgebrauch zu verwenden. Bakterien aus unserer Umwelt sind wichtig für unsere Immunabwehr, manche sogar aktiv an der ersten Immunbarriere (auf der Haut z. Bsp.) beteiligt. Viele Bakterien sind für unseren Körper also wichtig und sinnvoll. Hingegen gibt es viele Bakterien die zwar potentiell gefährlich (wenn sie bspw. ins Blut kommen), aber sonst für uns eher harmlos sind. Fällt z. Bsp. ein Brötchen auf die Straße, heften sich Bakterien daran. Diese sind aber im Normalfall für unsere Magensäure kein Problem.</p>
<p>Jetzt könnte man sich fragen: Wenn Bakterien wichtig sind, warum dann eigentlich Hände waschen?</p>
<p>Die Antwort ist, dass viele Bakterien und vor allem aber auch Viren (bspw. der Influenza, aber auch gefährliche Noro-Viren die Magen-Darm-Grippe auslösen oder Salmonellen) werden über die Hände übertragen. Oft über so genannte Schmierinfektionen. Dabei werden die Hände durch Niesen oder Kot nach dem Toilettengang (oder an anderen Stellen, Bus usw.) verunreinigt und dann werden die Krankheitserreger an allen Orten, die wir mit den Händen anfassen verteilt. Im Bus steckt sich der nächste, der sich an der Stange festhält und sich dann die Nase anfasst mit einem Virus an.</p>
<p>Das heißt, dass also nicht (wie in der Werbung suggeriert wird) der Hochsitz des Kindes oder der Küchentisch die gefährlichen Stellen sind, vielmehr sind es unsere Hände mit denen wir ständig Gegenstände und unseren Körper und Körperöffnungen (allen voran Mund, Nase und Augen) anfassen. Dadurch werden dann im Zweifelsfall auch krankmachende Erreger verteilt die über die Körperöffnungen wie Schleimhäute in den Körper eindringen können.</p>
<p>Es ist also davon abzuraten die Toilette bzw. das Bad an sich oder den Küchentisch oder (wieder aus der Werbung) den Kinderhochsitz oder das Telefon mit Desinfektionsmittel oder scharfen Putzmitteln zu reinigen. Putzmittel auf Essig- oder Citronenbasis deren Tenside nahezu komplett abbaubar sind reichen vollkommen aus!</p>
<p>Und für den Schutz empfiehlt es sich regelmäßig und ordentlich die Hände zu waschen. Wie tut man das? Das RKI empfiehlt sich ca. 20 Sekunden lang mit Flüssigseife die Hände einzureiben (Zwischenräume nicht vergessen) und dann die Hände mit (im Idealfall warmem) Wasser abzuspülen und mit einem Einmal-Handtuch (bzw. Papiertüchern) abzutrocknen. Diese Variante kann im privaten Haushalt vereinfacht angewendet werden. Regelmäßig gewechselte Handtücher reichen vollkommen aus.</p>
<p>Allerdings gibt es natürlich auch Ausnahmen. Ist jemand an Magen-Darm-Grippe erkrankt, empfiehlt es sich Wäsche regelmäßig zu wechseln und zu waschen und ggf. auch mal den Toilettensitz mit Desinfektionsmittel abzusprühen, um gefährliche Viren abzutöten. Für Wäsche die ggf. verunreinigt ist und die nicht bei mind. 60° C gewaschen werden kann, kann man auch ein Desinfektionsmittel für den Waschgang benutzen.<br />
Auch bei Fußpilz ist neben einer Therapie der Füße eine Behandlung von Schuhe und Wäsche ggf. mit Desinfektionsmittel hilfreich.</p>
<p>Außerhalb solcher Sonderfälle, ist kein Desinfektionsmittel notwendig. Eine Wohnung sollte sauber, aber nicht klinisch rein sein! Zu extreme Putzmittel (wie z. Bsp. in Krankenhäusern notwendig sind) können dazu führen, dass Krankheitserreger resistent werden und dann auch von dem Mittel (und von schwächeren sowieso nicht mehr) abgetötet werden. Solch einen Erreger gibt es in vielen Krankenhäusern und viele Menschen stecken sich dort mit ihm an. Manche sterben sogar an dem Erreger im Krankenhaus (weil sie bspw. eine geschwächte Abwehr haben) und nicht an der Diagnose, wegen der sie eingeliefert wurden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ePetition für bessere Strahlenschutz-Standards endet am 11. September</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2009/09/epetition-fuer-bessere-strahlenschutz-standards-endet-am-11-september/</link>
		<comments>http://www.karrock.de/daf/2009/09/epetition-fuer-bessere-strahlenschutz-standards-endet-am-11-september/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 20:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Vorhin habe ich einen ausführlichen Artikel über die neue Studie der Grünen zum Risiko auf Leukämieerkrankung bei Kindern veröffentlicht. Von Angelika Wilmen gibt es eine Petition auf epetitionen.bundestag.de die dazu aufruft die Strahlenschutz-Standards zu verbessern. Die atomkritische Ärztegruppe IPPNW ruft auf seiner Webseite zur Unterzeichnung auf. In der Petitionsschrift heißt es: Der Deutsche Bundestag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/epetition-fuer-bessere-strahlenschutz-standards-endet-am-11-september/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Vorhin habe ich einen ausführlichen <a title="daF: Sind Atomkraftwerke für erhöhte Leukämieerkrankungen verantwortlich?" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/sind-atomkraftwerke-fur-erhoehte-leukaemieerkrankungen-verantwortlich/">Artikel über die neue Studie der Grünen zum Risiko auf Leukämieerkrankung bei Kindern</a> veröffentlicht. Von Angelika Wilmen gibt es eine <a title="ePetition für bessere Strahlenschutz-Standards" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5863" target="_blank">Petition auf epetitionen.bundestag.de</a> die dazu aufruft die Strahlenschutz-Standards zu verbessern.</p>
<p>Die atomkritische Ärztegruppe <acronym title="International Physicians for the Prevention of Nuclear War"><a title="Webseite des Verbands von Ärzten gegen Atomwaffen und -krieg" href="http://www.ippnw.de/">IPPNW</a></acronym> ruft auf seiner Webseite zur Unterzeichnung auf. In der Petitionsschrift heißt es:</p>
<blockquote><p>Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Strahlenschutz für den Bürger zu verbessern und das dafür bisher verwendete Rechenmodell &#8220;Reference Man&#8221; durch die strahlensensiblere Variante &#8220;Reference Embryo&#8221; zu ersetzen.</p>
<p>[...]</p>
<p>Seit 1974 wird aber im Strahlenschutz ein von der Internationalen Strahlenschutz-Kommission (ICRP) kreierter &#8220;Reference Man&#8221; als hypothetisches Objekt für alle Strahlenschutz-Standards verwendet. Damit wird ein gesunder weißer Mann aus Nordamerika oder Europa zu Grunde gelegt, der 25 – 30 Jahre alt ist, 170 pounds wiegt und 5 Fuß und 7 inches groß ist. Es wird angenommen, dass sein Immunsystem intakt sei und er über optimale Zellreparaturmechanismen verfüge.</p>
<p>Das Beharren der Strahlenschutzkommission, den bisherigen &#8220;Reference Man&#8221; beizubehalten, verhindert trotz neuerer Erkenntnisse wirksamen Strahlenschutz für Frauen und besonders für Kinder, von Embryos und Feten ganz zu schweigen.</p>
</blockquote>
<p>Egal ob man für oder gegen einen Atomausstieg ist: Dass entsprechend realistische Strahlenschutzwerte auch für Kinder und Embryonen existieren die alle Menschen vor der Strahlung die von Atomkraftwerken ausgeht schützt, sollte wohl machbar sein. Deswegen die <a title="Strahlenschutz - Verschärfung der Strahlenschutz-Standards" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5863" target="_blank">Petition auf epetitionen.bundestag.de unterzeichnen</a>!</p>
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		<title>Sind Atomkraftwerke für erhöhte Leukämieerkrankungen verantwortlich?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 17:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt und Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Man hat es schon öfters gehört, auch Studien und der Verdacht von Experten und Atomkraftgegnern haben immer wieder nahe gelegt, dass Atomkraftwerke (AKW) für ein erhöhtes Leukämierisiko, vor allem bei Kindern, in ihrer Umgebung verantwortlich sein könnten. Es gab jedoch auch immer wieder Gegenstudien, die belegten, dass im Umkreis eines AKW angeblich keinerlei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/sind-atomkraftwerke-fur-erhoehte-leukaemieerkrankungen-verantwortlich/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_918" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/20kmbiblis.png"><img class="size-medium wp-image-918   " title="20 km Radius um Biblis" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/20kmbiblis-300x240.png" alt="20 km Radius um Biblis" width="240" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">20 km Radius um Biblis (Quelle: Google Earth)</p></div>
<p>Man hat es schon öfters gehört, auch Studien und der Verdacht von Experten und Atomkraftgegnern haben immer wieder nahe gelegt, dass Atomkraftwerke (AKW) für ein erhöhtes <a title="Wikipedia zum Thema Leukämie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leuk%C3%A4mie">Leukämie</a>risiko, vor allem bei Kindern, in ihrer Umgebung verantwortlich sein könnten. Es gab jedoch auch immer wieder Gegenstudien, die belegten, dass im Umkreis eines AKW angeblich keinerlei erhöhter Strahlung zu messen sei. Vielleicht gibt es noch Strahlungen die wir gar nicht messen können, die ebenfalls das Krebsrisiko erhöhen? Klar ist jedenfalls, dass Strahlung das Blutkrebsrisiko deutlich erhöhen kann, was zur Erkrankung Leukämie führt.</p>
<p>Die Sterberaten durch Krebs gehen weiter zurück, jedoch steigen die Krebsneuerkrankungen weiter an. Etwa 9.100 erkranken jährlich neu an Leukämien (Studie: &#8220;<a title="Informationsseite des RKI zur Studie mit PDF zum Herunterladen" href="http://www.rki.de/cln_160/nn_197444/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2008.html?__nnn=true">Krebs in Deutschland 2003-2004 Häufigkeiten und Trends</a>&#8221; des <acronym title="Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V."><a title="Webseite des GEKID e.V." href="http://www.gekid.de/">GEKID</a></acronym> und <acronym title="Robert-Koch-Institut"><a title="Webseite des RKI" href="http://www.rki.de/">RKI</a></acronym> 2008). So heißt es auf Seite 98 der Studie (Verlinkung durch mich):</p>
<blockquote><p>Hieraus ergibt sich eine Unschärfe in der Abgrenzung der Leukämien zu den <a title="Wikipedia zu Non-Hodgkin-Lymphonen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Non-Hodgkin-Lymphom">Non-Hodgkin-Lymphomen</a>. Jährlich erkranken etwa 9.100 Menschen in Deutschland (ca. 4.800 Männer und 4.300 Frauen) an einer Leukämie. Das sind für beide Geschlechter je 2,1 % aller Krebsneuerkrankungen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren für Männer und 70 Jahren für Frauen.</p>
</blockquote>
<div id="attachment_920" class="wp-caption aligncenter" style="width: 481px"><a href="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/trend_leukaemie1.jpg"><img class="size-full wp-image-920 " title="Trend Leukämieerkrankungen bei Kindern" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/trend_leukaemie1.jpg" alt="Trend Leukämieerkrankungen bei Kindern" width="471" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Trend Leukämieerkrankungen bei Kindern</p></div>
<p>Eine neue Studie, wie die <a class="smallcaps" title="Studie belegt höheres Leukämie Risiko um AKW" href="http://www.netzeitung.de/gesundheit/1453639.html">Netzeitung</a> berichtet, die die <span class="smallcaps">Grünen</span> in Auftrag gegeben haben, soll nun ein erhöhtes Leukämierisiko in einem Radius um 20-50 km um Atommeiler herum nachweisen.</p>
<p><span id="more-916"></span></p>
<blockquote><p>Den Verdacht gibt es seit Jahren: Wohnen in der Nähe eines Atomkraftwerks kann besonders für Kinder gesundheitsschädlich sein. Ihr erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken, bestätigt jetzt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie des Arztes und Epidemiologen Eberhard Greiser.</p>
<p>Die Gefahren betreffen nicht nur Säuglinge und Kleinkinder, sondern auch Jugendliche vor allem bis 14 Jahre. Im Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um Atommeiler sei das Risiko bei Kindern unter fünf Jahren um 19 Prozent erhöht und unter 15 Jahren um 13 Prozent, berichtete Greiser.</p>
<p>Für die Studie wurden Werte von 80 Kernkraftwerken in fünf Ländern ausgewertet, darunter auch Meiler in Deutschland und den USA. Das sei eine breite Datenbasis, sagte Greiser. Grüne und atomkritische Ärzte forderten, endlich den Strahlenschutz für Bürger zu verbessern.</p>
</blockquote>
<p>Auch <a title="Studie sieht erhöhtes Leukämierisiko für Kinder" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,647087,00.html">Spiegel Online</a> berichtet über die Studie. Ich habe die Studie nicht gelesen und kann sicherlich als Laie auch nicht einschätzen wie realistisch manche Aussagen sind. Jedoch ist bekannt, dass Studien oft, je nach dem wer sie in Auftrag gibt, zu einem unterschiedlichen Ergebnis kommen. Fakt ist jedoch auch, dass die Zahl der Leukämieerkrankungen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer weiter leicht anstieg, was eine Veränderung in der Infrastruktur bzw. Umwelt nahelegt. Ob es sich dabei jedoch um generelle Strahlenbelastungen bspw. durch Unfälle wie Tschernobyl,  den Bombenabwurf von Hiroshima und Nagasaki, ausgelöst durch Atomwaffentests oder aber durch AKW handelt ist eine Frage, die vielleicht auch eine solche Studie nicht sicher beantworten kann. Jedoch müssten bei den ersten Fällen auf jeden Fall flächendeckender ein erhöhtes Risiko für Leukämie bestehen und es keine Korrelation gegenüber der Nähe zu einem AKW geben.</p>
<p>Interessant ist auch, wenn die Studie richtig liegt mit ihrer Zahl von 20-50km, dass Darmstadt dann voll im Einzugsgebiet vom Atommeiler Biblis liegt (s. Grafik oben).</p>
<div id="attachment_922" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kernkraftwerke_in_Deutschland.svg&amp;filetimestamp=20080224112957"><img class="size-medium wp-image-922   " title="Kernkraftwerke in Deutschland" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/Kernkraftwerke_in_Deutschland-275x300.png" alt="Kernkraftwerke in Deutschland" width="220" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Kernkraftwerke in Deutschland (Quelle: Wikipedia)</p></div>
<p>Die nebenstehende Grafik zeigt eine Verteilung von Atommeilern in Deutschland. Momentan aktiv sind noch 17 Stück, die (bis jetzt) durch den geplanten Ausstieg in den nächsten Jahre bis ca. 2020 nach und nach abgeschaltet werden sollen. Eine <a title="Liste aller Atommeiler in Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke#Deutschland">Liste aller Atommeiler</a> in Deutschland findet sich bei Wikipedia.</p>
<h4>Wie steht ihr zum Atomenergie-Ausstieg?</h4>
<p>Wenn Linke und Konservative, wie bspw. jetzt vor der Bundestagswahl aufeinander treffen, ist sicherlich auch der durch die SPD unter Schröder festgelegte <a title="Wikipedia zum Atomuasstieg mit Pro und Contra Argumenten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg">Atomausstieg</a> ein Thema. Die Union möchte diesen evtl. wieder zurück nehmen, würde sie alleine mit absoluter Mehrheit regieren.<br />
 Ich bin mir unsicher wie ich dazu stehen soll. Einerseits verursacht Atomkraft erheblichen <a title="Wikipedia zu Atommüll" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atomm%C3%BCll">Restmüll</a>, nämlich die verstrahlten Brennstäbe, die man sicher lagern muss. Zuletzt gab es hier über das total vergurkte &#8220;Endlager&#8221; (eigentlich als Forschungseinrichtung gedacht) in <a title="Wikipedia zur Schachtanlage in Asse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse">Asse</a>, was als solches gar nicht gekennzeichnet war, ziemlichen Ärger. Radau um Wassereinbruch, verstrahltes Wasser usw. usf. (<a title="Im Atommülllager Asse droht ein Störfall" href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1252417.html">Netzeitung zu Asse</a>, <a title="Strahlende Fracht, düstere Zukunft" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562263,00.html">Spiegel Online zu Asse</a>, <a title="Die Bevölkerung hinters Licht geführt" href="http://www.zeit.de/online/2009/26/asse-atommuell-entsorgung">Zeit Online zu Asse</a>)<br />
 Andererseits ist die Atomenergie mit <em> direkten</em> Auswirkungen auf die Umwelt (wenn man also die Brennstäbe, verstrahlte Bauelemente und verstrahltes Wasser ein mal außer acht lässt) eine sehr saubere Energie. Sie produziert nur Wasserdampf und warmes Wasser. Das hat nur leichte Auswirkungen auf die Vegetation wenn bspw. dieses in ein Fluss geleitet wird.</p>
<p>Im Gegenzug muss man fairerweise auch sagen, dass ebenfalls die so sauberen erneuerbaren Energien für die Umwelt eine Belastung darstellen. Viele wissen es vielleicht noch aus dem Physikunterricht, dass <a title="Wikipedia zu Energie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energie"> Energie</a> niemals <em>hergestellt</em>, sondern immer <em>umgewandelt</em> wird. So wird zum Beispiel die <a title="Wikipedia zur Windenergie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie">Windenergie</a> durch ein <a title="Wikipedia zum Windrad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Windrad">Windrad</a> in eine Rotationsbewegung überführt, dass führt zu Strom, Reibungsenergie, es entsteht Wärme. So wird die Windenergie umgewandelt. Was kann nun daran schlecht sein? Nun ja, der Wind ist ja dann weg, die Energie umgewandelt, das heißt der Wind, der eigentlich hinter dem Windrad, wäre dieses nicht vorhanden, weiter blasen würde, ist entweder weg oder nur noch sehr gering vorhanden. Das kann ebenfalls massive Auswirkungen auf die Vegetation haben. Mit allen anderen Energien ist es dasselbe. Stellt man <a title="Wikipedia zu Solarzellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzellen">Solarzellen</a> auf, ist darunter Schatten der die Vegetation verändert. Auf einem Hausdach macht dies nichts, jedoch z. Bsp. in der Wüste oder direkt auf dem Boden. Außerdem müssen die Solarzellen aufwendig in Ätztechnik mit Chemikalien hergestellt werden. Hier wurde über die letzten Jahre hinweg zwar durch moderne Techniken der Anteil an giftigen Chemikalien wesentlich verringert und somit umweltschonender gearbeitet, ganz ohne geht es jedoch nicht. Die Frage ist nun, was besser ist. Erneuerbare Energien oder Energien, die ein nicht einfach zu handhabbaren Restmüll produzieren, aber auf kleinem Raum viel Energie herstellen können?</p>
<p>Ein weiteres Problem, was viele nicht wissen, ist, dass auf dem <a title="Wikipedia zu Stromnetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz">Stromnetz</a> immer genau so viel Energie vorhanden sein muss, wie zu einem Zeitpunkt t am Netz verbraucht wird. Sprich, es muss immer ein Überangebot produziert werden, damit immer genug Energie vorhanden ist. Um die Energie richtig zu verteilen und genügend zur Verfügung zu haben, gibt es eine Art <a title="Strombörse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromb%C3%B6rse">Strombörse</a>. Nun gibt es immer wieder so genannte Peaks, Energieverbrauchsspitzen. Manche, wie mittags zur Essenszeit oder abends, wenn die Leute zu Hause Fernsehen usw. einschalten, aber auch immer wieder unerwartete Peaks. In solchen Fällen muss schnell reagiert und Energie eingespeist werden. Dafür sind z. Bsp. <a title="Wikipedia zu Kohlekraftwerken" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlekraftwerk">Kohlekraftwerke</a> sehr gut zu gebrauchen. Diese können relativ schnell Energie herstellen. Oder auch so genannte &#8220;Sturzwasserkraftwerke&#8221; für Spitzenlasten. Die <a title="Wikipedia zu allen Arten von erneuerbaren Energien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie">erneuerbaren Energien</a> wie Windenergie oder Solarstrom haben dabei das Problem, dass die Energiebörsen mit ihnen nur sehr schlecht rechnen kann. Man kann nie wissen ob zwischen 11 Uhr und 14 Uhr mittags, wenn die Küchen ihre Herde anschmeißen an Position xy auch genug Wind vorbeirauscht, um die Windräder anzutreiben. Oder ob sich nicht gerade eine dicke Wolke vor die Sonne schiebt, um den Solarzellen ihre Energiezufuhr zu nehmen.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass nur ein Energiemix aus allen Energien, dazu gehört auch zum Teil Atomkraft und Kohlekraft, eine sinnvolle Lösung ist. Natürlich sollte in jedem Fall eine sichere Lagerung des radioaktivem Abfalls sichergestellt sein! In den nächsten Jahrzehnten, so sagten Forscher in einer Ringvorlesung an der <a title="Webseite der TU Darmstadt" href="http://www.tu-darmstadt.de/">TU Darmstadt</a> zum Thema <a title="Wikipedia zu Klimatologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klimafolgenforschung">Klimafolgenforschung</a> (Klimatologie) vor einiger Zeit, wird der Anteil an Kohlekraft so oder so stark ansteigen. Die Atomenergie wird prozentual weiter abnehmen. Wollte man weltweit den prozentualen Anteil von Atomenergie zum Gesamtstromverbrauch nur gleich halten, müssten weltweit bis ca. 2050 weit über 40 neue Atommeiler gebaut werden, was selbst Atombefürworter für nicht möglich halten. Bei Bauzeiten von 20-30 Jahren ist dies auch nicht zu schaffen, mal davon abgesehen, dass viele Projekte nach 20-30 Jahren abgebrochen werden, weil das Kraftwerk, wenn es an den Start gehen würde, bereits veraltet wäre und sich die Kosten nicht mehr rechnen.</p>
<p><strong>Schreibt mir Eure Meinung auf, was haltet ihr von Atomenergie und Atomausstieg und erneuerbaren Energien?</strong></p>
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		<title>Wie der HI-Virus vom Schimpansen auf den Menschen übersprang</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 11:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Es gibt einige Theorien darüber wie letztlich das Retrovirus HIV auf den Menschen übersprang. Unstrittig ist jedoch, dass das HI-Virus vom Schimpsen, dort SIV genannt, kommt und &#8220;irgendwie&#8221; auf den Menschen übersprang. Dieses &#8220;irgendwie&#8221; ist viel diskutiert in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weltweit. Die meistens angenommene bzw. verbreitete Möglichkeit ist, dass das für AIDS verantwortliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/08/wie-der-hi-virus-vom-schimpansen-auf-den-menschen-ubersprang/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Human_Immunodeficency_Virus_-_stylized_rendering.jpg&amp;filetimestamp=20080613122531"><img class=" " title="HI-Virus" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Human_Immunodeficency_Virus_-_stylized_rendering.jpg" alt="HI-Virus" width="230" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">HI-Virus</p></div>
<p>Es gibt einige Theorien darüber wie letztlich das <a title="Wikipedia zu Retroviren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Retroviren" target="_blank">Retrovirus</a> <a title="Wikipedia zum HI-Virus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/HIV" target="_blank">HIV</a> auf den Menschen übersprang. Unstrittig ist jedoch, dass das HI-Virus vom Schimpsen, dort <a title="Wikipedia zu SIV" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simianes_Immundefizienz-Virus">SIV</a> genannt, kommt und &#8220;irgendwie&#8221; auf den Menschen übersprang. Dieses &#8220;irgendwie&#8221; ist viel diskutiert in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weltweit. Die meistens angenommene bzw. verbreitete Möglichkeit ist, dass das für AIDS verantwortliche Virus z. Bsp. durch den Verzehr von Affenfleisch in Afrika auf den Menschen übertragen wurde. Gegen diese Theorie spricht jedoch, dass in Afrika Affen seit einer Ewigkeit verzehrt werden und AIDS jedoch erstmals etwa 1957 bzw. 1960 in Afrika auftrat.</p>
<p>Eine weitere Theorie über die ich nun gestolpert bin (s. Video unten) ist, dass damals eine große Impfkampagne gegen die weit verbreitete <a title="Wikipedia zu Polio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polio">Kinderlähmung</a> (Polio) gestartet wurde. Diese Krankheit sollte eingedämmt werden und Wissenschaftlern gelang es Impfstoffe herzustellen. Der erste Impfstoff stellt sich irgendwann als gefährlich heraus und es entfachte ein Kampf zwischen zwei Wissenschaftlern einen Impfstoff herzustellen der den bisherigen ablöste. Der eine Impfstoff, welcher dann letztlich benutzt wurde, wurde in Afrika angeblich in Schimpansennieren gezüchtet. Dazu wurden Schimpansen gefangen und deren Nieren verwendet. Was man jedoch versäumte, soweit die Theorie, war wohl die Schimpansen bzw. den am Ende zur Verabreichung hergestellten Impfstoff auf Verträglichkeit für den Menschen zu untersuchen. Die Theorie besagt nun, dass das beim Schimpansen in Afrika verbreitete SI-Virus durch die Züchtung des Polio-Impfstoffs in Schimpansennieren als HI-Virus auf den Menschen übertrat und von dort aus seinen Infektionsweg bis heute in alle Länder der Welt sucht.<br />
 Leider lassen sich noch immer zu wenig Menschen (bspw. vor dem ungeschützten Sex mit einem Partner) auf eine HIV-Infektion hin untersuchen. Dadurch gibt es jährlich zig Neuinfektionen, auch hier in Deutschland. In den letzten Jahren ist die Rate der Neuinfektionen weiter angestiegen, was auf den vermehrten, hemmungslosen und ungeschützten Sex unter jungen Menschen zurück zu führen ist. Dabei gibt es inzwischen die Möglichkeit z. Bsp. von HIV-Tests bei den örtlichen Gesundheitsämtern, aber auch ein HIV-Test für relativ wenig Geld beim Hausarzt ist möglich. Die Gesundheitsämter führen darüber hinaus auch Aufklärungsgespräche durch und verteilen Informationsmaterial.</p>
<p><span id="more-748"></span></p>
<p>Das nachfolgende Video zeigt die Geschichte von der Polio-Impfung, dem Kampf zwischen den Wissenschaftlern und die Theorie, dass der HI-Virus durch die Züchtung der Zellkulturen in Afrika in Schimpansennieren auf den Menschen übersprang.</p>
<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQH3TrtsI9w" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/nQH3TrtsI9w"></embed></object>
</p>
<h4 style="text-align: left;">Aktualisierung vom 03.08.2009</h4>
<p style="text-align: left;">Seit heute morgen meldet die <a title="Netzeitung: Forscher finden neuen HIV-Stamm" href="http://www.netzeitung.de/wissenschaft/1421640.html"><span class="smallcaps">Netzeitung</span></a>, dass Forscher einen neuen HIV-Stamm entdeckt hätten, welcher angeblich vom Gorilla auf den Menschen übersprang. Eine Frau die vor etwa fünf Jahren von Kamerun nach Paris zog wurde positiv getestet wobei man den neuen Stamm entdeckte. Vermutlich sind bereits in Afrika mehrere Leute damit infiziert. Das Problem muss weiter beobachtet werden. Damit sind weitere mit dem SIV verwandten Stämme bekannt. Die <span class="smallcaps">Netzeitung</span> schreibt weiter:</p>
<blockquote><p style="text-align: left;"><span class="fliesstext">Bekannt sind bisher zwei Arten von HI-Viren: HIV-1 und HIV-2. Sie entstanden aus unterschiedlichen bei Affenarten vorkommenden Viren. Die HIV-1-Viren werden in drei Gruppen eingeteilt: M, O und N. Das neue Virus sei nun die vierte Gruppe, P genannt, schreibt das Team um Jean-Christophe Plantier von der Universität Rouen im Norden Frankreichs.</span></p>
</blockquote>
<h4 style="text-align: left;"><span class="fliesstext">Aktualisierung vom 10.10.2009</span></h4>
<p style="text-align: left;"><span class="fliesstext">So eben habe ich einen Artikel &#8220;</span><a title="Aids stammt nicht von Polio-Impfstoff auf orf.at" href="http://sciencev1.orf.at/science/news/11422">Aids stammt nicht von Polio-Impfstoff</a>&#8221; auf orf.at gelesen. Dort heißt es weiter unten zur Erläuterung der These und des Konflikts:</p>
<blockquote><p style="text-align: left;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Der Hintergrund der Diskussionen besteht darin: Hätte man bei der Produktion des Polio-Schluckimpfstoffes (OPV) Zellen von Schimpansen wirklich benutzt, würde das die OPV/Aids-Hypothese unterstützen, da Schimpansen die Wirtsorganismen für das Affen-Immunschwächevirus SIV sind. Aus ihm dürften sich die HI-Viren entwickelt haben.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">[...] </span>dass das Virus vom Schimpansen auf den Menschen in mindestens drei von einander unabhängigen Fällen übertragen wurde. Jäger töten und schlachten Schimpansen, um ihr Fleisch zu essen. Auf diese Weise könnte das Virus in ihre Blutbahn gelangt sein.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Genau diese Theorie scheint aber umstritten und der Knackpunkt der ganzen Diskussion zu sein. Sicher ist, dass die Polio Schluckimpfung tausendfaches Leid auf der Welt verhindert hat. Von daher fällt es vielleicht Wissenschaftlern schwer einen möglichen negativen Effekt durch das Übertragen des HI-Virus einzusehen. In dem oben verlinkten Film heißt es ja, dass viele Proben (die bspw. heute zur Untersuchung herangezogen würden) u. U. aus einer anderen Produktionscharge stammen und deswegen keine Verbindung zu Schimpansen-Nierenzellen gefunden wurden. Die im Film befragten Mitarbeiter in Afrika legen zumindest nahe, dass sehr wohl Schimpansenzellen benutzt wurden.</p>
<p style="text-align: left;">Letztlich wird es wohl immer zwei Meinungen und zwei Fronten in dieser Diskussion geben. Ich glaube kaum, dass dies abschließend und eindeutig geklärt werden kann.</p>
<p style="text-align: left;">Ein weiterer kurzer Beitrag zum Thema liefert <a title="HIV nicht durch Impfstoff" href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&amp;source=/nano/news/10087/index.html">nano</a>, das Magazin von 3Sat. Dort wird geschrieben, dass die <acronym title="World Health Organisation - Weltgesundheitsorganisation">WHO</acronym> ebenfalls der Meinung ist, dass der HI-Virus nicht über die Polio-Impfung verbreitet wurde. Wie viel Energie und Taktik dahinter steckt ist sicherlich klar, wenn man sich überlegt wie negativ das für den Impfmarkt wäre, wenn bekannt würde, dass einer der schlimmsten Immunschwächekrankheiten der Welt über eine Impfung, die eigentlich Menschen helfen soll, verbreitet wurde. Dass man damals gar nicht so viele Möglichkeiten hatte wie heute und technologisch sehr beschränkt war, spielt für Menschen meist keine Rolle.</p>
<p style="text-align: left;">Gerade in einem Land wie Deutschland, wo Menschen leider oft sehr impfmüde sind, aber auch weltweit hätte das gravierende Folgen. Dabei ist impfen so wichtig, um lebensbedrohlichen Krankheiten wie <a title="Wikipedia zu Tetanus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tetanus">Tetanus</a>, <a title="Wikipedia zu Polio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polio">Polio</a>, <a title="Wikipedia zu Diphtherie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherie">Diphtherie</a>, <a title="Wikipedia zu Hepatitis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis">Hepatitis</a> B und anderen vorzubeugen.</p>
<h4 style="text-align: left;">Aktualisierung vom 14.04.2010</h4>
<p style="text-align: left;">In dem Artikel &#8220;<a title="&quot;Der Ursprung des Killvervirus&quot; in der Pharmazeutischen Zeitung" href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2314">Der Ursprung des Killevirus</a>&#8221; von Christina Hohmann wird postuliert, dass Untersuchungen eines &#8220;[...] internationales Forscherteam[s] um Dr. Bette Korber vom Los Alamos National  Laboratory&#8221; zu dem Schluss kommt, dass der Virus bereits in den 1930-er Jahren auf den Menschen übersprang. Wenn dies stimmt, kann die Entwicklung des Virus durch den Polioimpfstoff nicht erst auf den Menschen übertragen worden sein, sondern muss bereits früher auf den Menschen übergesprungen sein.</p>
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