Tag Archive for 'krankheiten'

EHEC Infektionen in Hessen und Hamburg breiten sich aus

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Coli Bakterien

Coli Bakterien (Quelle: Wikimedia / National Institutes of Health, U.S.A.)

Seit Anfang der Woche berichten bereits Nachrichtendienste über gehäufte Infektionen mit dem EHEC Bakterium. Da die Krankheit seit 2001 meldepflichtig ist, hat sich das RKI inzwischen eingeschaltet und untersucht die Fälle. Neben dem Norden Deutschlands, sind auch in Hessen inzwischen 16 Fälle (acht in Frankfurt und acht in Darmstadt), insgesamt über 80 (davon auch welche in Bremen und Schleswig-Holstein) aufgetreten.

Besorgt ist das RKI wohl vor allem deswegen, weil die Fälle bei Erwachsenen ungewöhnlich schwer verlaufen. Es besteht dennoch keine Gefahr für die Bevölkerung, wie das RKI versichert. Es kann bei Nichtbehandlung jedoch trotzdem eine lebensbedrohliche Situation entstehen.

Es wird vermutet, dass der Erreger, an denen jährlich zwischen 800 und 1200 Menschen erkranken, durch rohes Gemüse (nicht wie sonst über Fleisch oder Rohmilch) übertragen wird. Die Fälle werden vor allem deshalb untersucht, weil die Häufung der aktuellen Infektionen ungewöhnlich ist.

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Selfish-brain: Stress führt zu Fettleibigkeit oder Depressionen – das egoistische Gehirn

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ungesundes Fettiges Essen

ungesundes Fettiges Essen (Quelle: sxc.hu)

Das Thema Fettleibigkeit ist seit einigen Jahren aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Erfolg ist dünn und sexy. Manager und Politiker sind schon lange nicht mehr so dick, wie noch vor 30 oder 40 Jahren. Dicke Menschen werden von anderen abfällig beglotzt, während man den Umfang des Bauches nebenbei vermisst. Eine behebige, schlabbrige Masse bewegt sich hin und her und abstoßende Blicke lassen sich bei den Mitmenschen beobachten. Hat die Person dann noch Schokolade, eine Hamburger-Tüte oder ähnliches dabei, ist das Klischee bestätigt.

Seit einiger Zeit gibt es jedoch schon Theorien dazu, dass fettleibige Menschen nicht fett sind, weil sie zu wenig Selbstkontrolle haben, sondern weil sie viel mehr Opfer sind. Eine Theorie sprach von einer vermeintlichen zurückliegenden Virusinfektion. Eine fundiertere Theorie nennt sich Selfish-Brain-Theorie (Theorie vom egoistischen Gehirn). Die Theorie des deutschen Wissenschaftlers an der Lübecker Universitätsklinik Achim Peters bezieht das Gehirn und den gesamten Metabolismus mit ein.

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Introducing an EBMI: Extended-Body-Mass-Index

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The BMI is well known and useful to say if a person has overweight. But it is not in every case right. Some persons has a heavy weight but they are slim – e.g. persons with much muscles. But scientists found another indicator for illnesses (e.g. heart attacks to get in the future) and which is also an indicator if you are to fat respectively you eat not healthy enough. It is the abdominal girth. If it is (mess it up over the biggest part of your abdomen, mostly over the navel) more than 95 cm it is to much and you have to be intent what you eat. If it is more than 102 cm it is really high risk. You are to fat and with a much more percentage you get problems in the future, maybe heart attacks and you do not move your body enough.

To meet this abdominal girth conditions I thought a little bit about it and about the BMI and got the idea of an EBMI – Extended-Body-Mass-Index. I just extend the BMI with the abdominal girth. When a girth of 95 is a little bit more risk so a girth of 88 is completely normal. If you are above, the risk increases (slowly) and if you are underneath the risk shrinks but you maybe are too slim. So I add a divisor which is multiplicated with the normal BMI and increase it, when your girth is to high and shrinks it when your girth is underneath. Continue reading ‘Introducing an EBMI: Extended-Body-Mass-Index’

Shisha rauchen ist genau so schädlich wie Zigaretten

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Wasserpfeife

Wasserpfeife (Quelle: Kaiser Bob via Wikimedia)

Shisha, die orientalische Wasserpfeife, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf zdf.de ist heute zu lesen, dass die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans (FDP) berichtete, dass der Tabakkonsum zwar weiterhin hoch sei, aber bei Jugendlichen immer weiter zurück gehe. Andererseits steht die Wasserpfeife, auch Shisha genannt, bei vielen hoch im Kurs. Sie wird als die gemütlichere und gesündere Variante im Gegensatz zur Zigarette gesehen. Das ist jedoch aus zweierlei Gründen ein Trugschluss.

Einerseits wird oft angeführt, dass der Rauch des Tabaks ja durch das Wasser der Shisha gefiltert würde. Richtig ist jedoch, dass die meisten schädlichen Stoffe von dem Wasser überhaupt nicht gefiltert werden. Dadurch atmet man genau so wie bei Zigaretten die schädlichen Stoffe ein. Dass der Tabak dabei nach Apfel oder anderen Früchten schmeckt, macht ihn auch nicht gesünder.

Der zweite Grund, den viele nicht wissen, ist das Glycerin, welches verwendet wird, um den Tabak feucht zu halten. Glycerin wandelt sich bei den sehr hohen Temperaturen beim Verglühen des Tabaks um, in hochgiftiges Propenal und wird ungefiltert eingeatmet. Propenal (auch Acrolein) ist krebserregend krebserzeugend und gilt als starkes Umweltgift, welches in Wasser auch sehr schädlich für Fische ist.

Nachtrag 19.03.2011

Laut der Apothekerzeitung sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer am 20.05.2010, dass Shisha rauchen gefährlicher ist, als filterlose Zigaretten zu rauchen.

[...] „Über den Rauch der Wasserpfeife werden mehr Gifte aufgenommen als über filterlose Zigaretten.“ Beim Verschwelen des Tabaks entstehen hochgiftige Stoffe, wie Acetaldehyd, Acrolein oder Benzol. Auch giftiger Teer gelangt in den Körper und setzt sich in den Atemwegen und der Lunge fest. Der spezielle Shisha-Tabak wird zusätzlich mit Feuchthaltemittel, Zucker und Sirup versetzt, bei deren Erhitzung ebenfalls krebserregende Substanzen entstehen.

„Alle Organe, die mit Tabakrauch in Berührung kommen, sind besonders krebsgefährdet“, sagt Kremer. „Das Gefährliche beim Shisha-Rauchen ist, dass der Qualm oft länger und tiefer inhaliert wird als bei normalen Zigaretten.“ Denn der mit Früchten aromatisierte Tabak schmeckt mild und fruchtig und der durch das Wasser abgekühlte Rauch kratzt nicht im Hals. [...]

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben mindestens 40% der 12 bis 17 jährigen schon ein mal Shisha geraucht oder rauchen regelmäßig.

Wer mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenkt, kann sich schnell selbst klar machen, dass beim Verbrennen von Tabak giftige Stoffe wie auch Teer frei werden. Inhaliert man diese in die Lunge kann das niemals gesund sein. Das gilt für alle möglichen Stoffe die verbrennen. Niemand würde auf die Idee kommen bei einem brennenden Schutthaufen oder bei mit starkem Qualm verbrennendem Holz mal einen tiefen Zug in die Lunge zu nehmen. Aber Leute die abhängig sind oder etwas für sich als sinnvoll oder schön auserkoren haben neigen meistens dazu die Gefahr herab zu spielen und sich die Sache schön zu reden.

Verarschung auf der Verpackung – Von Aromen und Zusatzstoffen in Lebensmitteln

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Goldener Windbeutel

Goldener Windbeutel (Quelle: foodwatch.de)

Wir schlendern durch den Supermarkt auf der Suche nach etwas zu essen. Vielleicht kochen wir sogar selber und suchen einige Zutaten. Da werden Nudeln eingepackt, dazu die billige Fertigsoße. Ein “gesundes” Milchgetränk für Kinder, ein Joghurt oder ein Tee mit Fruchtgeschmack.

In Wirklichkeit enthalten die Fertigprodukte jedoch oft nicht, was sie auf ihrer Verpackung versprechen. Von Organisationen wie FoodWatch oder den Verbraucherzentralen wird das als “dreister Werbeschwindel” eingestuft.

Da gibt es Pistazienjoghurt ohne auch nur die Spur einer Pistazie – alles nur Aromastoffe. Statt echter Zitronensäure, wird Citronensäure eingesetzt. Die als Citronensäure aufgeführte Säure wird übrigens von Schimmelpilzen hergestellt. Der Pilz befällt z.Bsp. auch verdorbene Lebensmittel und soll angeblich auch im Bad zwischen den Fliesen wachsen, wenn sich die Feuchtigkeit staut.
In anderen Produkten werden groß “Physalis” auf der Verpackung gezeigt, jedoch findet sich kein bisschen der Frucht im Getränk. Ähnliche Schwindeleien gibt es zum Beispiel mit Pesto Genovese (das grüne Pesto). Oft ist dort statt hochwertigem Olivenöl aus dem Originalrezept nur billiges Pflanzenöl (bspw. Sonnenblumenöl) enthalten und statt der teuren Pinienkerne oft Cashewnüsse oder ähnliches. Die Liste ließe sich endlich fortsetzen. Über Analogkäse und Gelschinken aus Pflanzenfett (statt aus Milch hergestellt) und Gelatine (statt 100% echter Schinken am Stück) hatte ich ja bereits in einem früheren Artikel geschrieben (s. Verwandte Artikel unten).

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Wird die Welt besser oder schlechter? – Die Welt in Zahlen

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Die Entwicklung der Welt in Zahlen

Die Entwicklung der Welt in Zahlen

Das scheint im ersten Augenblick eine sehr naive und undifferenzierte Frage zu sein. Viele werden wohl sagen: “Die Welt wird schlechter” und die meisten vermutlich “Hängt davon ab”.

Bei New Scientists, gibt es einen neuen Artikel mit dem Titel “Blueprint for a better world” (Entwurf für eine bessere Welt). Dazu schreibt NS:

We live in an imperfect world. Poverty, disease, lack of education, environmental destruction – the problems are all too obvious. Many people don’t have clean water, let alone enough food, and the unsustainable lifestyle of the wealthy few is storing up catastrophic climate change.

Can we do anything about it? You bet we can. Technology is a double-edged sword, but science and reason have made our lives immeasurably better overall – and only through science and reason can we hope to make a real difference in the future. So here and over the next three weeks, New Scientist will explore diverse ideas for making the world a better place, and the evidence backing them.

[...]
Next week in part 2 we’ll report on what you as an individual can do to make a difference. In part 3 we’ll explore what many see as the fundamental problem: overpopulation. And finally, in part 4, we’ll ponder the profound and long-lasting changes we are making to our home planet.

Sehr interessant ist vor allem die beim Artikel angehängte und von mir oben verlinkte Grafik mit allerlei Statistiken zu den verschiedensten Einflüssen auf unser kosmopolitisches Wohlergehen. Einige daraus möchte ich gerne hier betrachten.

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Warum nach dem Toilettengang die Hände waschen?

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Das wird sich wohl der ein oder andere fragen. Warum muss man das tun?
Andere fragen sich vielmehr ob sie sich nach dem Toilettengang (oder zwischendurch) die Hände mit Desinfektionsmittel reinigen sollen. Ob das nötig ist im privaten Bereich, darüber lässt sich streiten. Was definitiv nicht nötig ist, ist eine sterilisierte Wohnung zu Hause. Selbst für die Toilette ist kein Desinfektionsmittel nötig.
Fakt ist aber auch, dass bei vielen die Handhygiene, also das Reinigen der Hände zu wünschen übrig lässt. Das ausführliche Hände waschen wenn man auf Toilette war (oder auch bei Erkältung nach dem Niesen) sollte selbstverständlich sein.

Umso erstaunter war ich heute, als ich in einem Plugin, mit dem ich sehen kann mit welchen Suchbegriffen die Leute auf meinen Blog kommen, diesen Suchstring fand:

Google: hände waschen nach toilette zuhause warum

Es kann doch nicht ernsthaft jemand fragen, warum es sinnvoll ist sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen? Hier muss an einer Person der westliche Lebensstil und die Hygiene einer ganzen Generation vorbei gegangen sein. Einfach unglaublich.

Nachtrag 15.10.2010

Nach dem ich festgestellt habe, dass scheinbar viele Menschen tatsächlich den Sinn des Händewaschens nach dem Toilettengang nicht verstehen, möchte ich versuchen mit Hinweis auf meinen Artikel “Bakterien sind gesund oder warum Desinfektionsmittel im Haushalt nichts verloren hat” eine Erläuterung zu geben.

In dem oben verlinkten Artikel erkläre ich, warum es nicht sinnvoll ist scharfe Putzmittel, chlorhaltige Mittel oder Desinfektionsmittel im täglichen Hausgebrauch zu verwenden. Bakterien aus unserer Umwelt sind wichtig für unsere Immunabwehr, manche sogar aktiv an der ersten Immunbarriere (auf der Haut z. Bsp.) beteiligt. Viele Bakterien sind für unseren Körper also wichtig und sinnvoll. Hingegen gibt es viele Bakterien die zwar potentiell gefährlich (wenn sie bspw. ins Blut kommen), aber sonst für uns eher harmlos sind. Fällt z. Bsp. ein Brötchen auf die Straße, heften sich Bakterien daran. Diese sind aber im Normalfall für unsere Magensäure kein Problem.

Jetzt könnte man sich fragen: Wenn Bakterien wichtig sind, warum dann eigentlich Hände waschen?

Die Antwort ist, dass viele Bakterien und vor allem aber auch Viren (bspw. der Influenza, aber auch gefährliche Noro-Viren die Magen-Darm-Grippe auslösen oder Salmonellen) werden über die Hände übertragen. Oft über so genannte Schmierinfektionen. Dabei werden die Hände durch Niesen oder Kot nach dem Toilettengang (oder an anderen Stellen, Bus usw.) verunreinigt und dann werden die Krankheitserreger an allen Orten, die wir mit den Händen anfassen verteilt. Im Bus steckt sich der nächste, der sich an der Stange festhält und sich dann die Nase anfasst mit einem Virus an.

Das heißt, dass also nicht (wie in der Werbung suggeriert wird) der Hochsitz des Kindes oder der Küchentisch die gefährlichen Stellen sind, vielmehr sind es unsere Hände mit denen wir ständig Gegenstände und unseren Körper und Körperöffnungen (allen voran Mund, Nase und Augen) anfassen. Dadurch werden dann im Zweifelsfall auch krankmachende Erreger verteilt die über die Körperöffnungen wie Schleimhäute in den Körper eindringen können.

Es ist also davon abzuraten die Toilette bzw. das Bad an sich oder den Küchentisch oder (wieder aus der Werbung) den Kinderhochsitz oder das Telefon mit Desinfektionsmittel oder scharfen Putzmitteln zu reinigen. Putzmittel auf Essig- oder Citronenbasis deren Tenside nahezu komplett abbaubar sind reichen vollkommen aus!

Und für den Schutz empfiehlt es sich regelmäßig und ordentlich die Hände zu waschen. Wie tut man das? Das RKI empfiehlt sich ca. 20 Sekunden lang mit Flüssigseife die Hände einzureiben (Zwischenräume nicht vergessen) und dann die Hände mit (im Idealfall warmem) Wasser abzuspülen und mit einem Einmal-Handtuch (bzw. Papiertüchern) abzutrocknen. Diese Variante kann im privaten Haushalt vereinfacht angewendet werden. Regelmäßig gewechselte Handtücher reichen vollkommen aus.

Allerdings gibt es natürlich auch Ausnahmen. Ist jemand an Magen-Darm-Grippe erkrankt, empfiehlt es sich Wäsche regelmäßig zu wechseln und zu waschen und ggf. auch mal den Toilettensitz mit Desinfektionsmittel abzusprühen, um gefährliche Viren abzutöten. Für Wäsche die ggf. verunreinigt ist und die nicht bei mind. 60° C gewaschen werden kann, kann man auch ein Desinfektionsmittel für den Waschgang benutzen.
Auch bei Fußpilz ist neben einer Therapie der Füße eine Behandlung von Schuhe und Wäsche ggf. mit Desinfektionsmittel hilfreich.

Außerhalb solcher Sonderfälle, ist kein Desinfektionsmittel notwendig. Eine Wohnung sollte sauber, aber nicht klinisch rein sein! Zu extreme Putzmittel (wie z. Bsp. in Krankenhäusern notwendig sind) können dazu führen, dass Krankheitserreger resistent werden und dann auch von dem Mittel (und von schwächeren sowieso nicht mehr) abgetötet werden. Solch einen Erreger gibt es in vielen Krankenhäusern und viele Menschen stecken sich dort mit ihm an. Manche sterben sogar an dem Erreger im Krankenhaus (weil sie bspw. eine geschwächte Abwehr haben) und nicht an der Diagnose, wegen der sie eingeliefert wurden.

ePetition für bessere Strahlenschutz-Standards endet am 11. September

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Vorhin habe ich einen ausführlichen Artikel über die neue Studie der Grünen zum Risiko auf Leukämieerkrankung bei Kindern veröffentlicht. Von Angelika Wilmen gibt es eine Petition auf epetitionen.bundestag.de die dazu aufruft die Strahlenschutz-Standards zu verbessern.

Die atomkritische Ärztegruppe IPPNW ruft auf seiner Webseite zur Unterzeichnung auf. In der Petitionsschrift heißt es:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Strahlenschutz für den Bürger zu verbessern und das dafür bisher verwendete Rechenmodell “Reference Man” durch die strahlensensiblere Variante “Reference Embryo” zu ersetzen.

[...]

Seit 1974 wird aber im Strahlenschutz ein von der Internationalen Strahlenschutz-Kommission (ICRP) kreierter “Reference Man” als hypothetisches Objekt für alle Strahlenschutz-Standards verwendet. Damit wird ein gesunder weißer Mann aus Nordamerika oder Europa zu Grunde gelegt, der 25 – 30 Jahre alt ist, 170 pounds wiegt und 5 Fuß und 7 inches groß ist. Es wird angenommen, dass sein Immunsystem intakt sei und er über optimale Zellreparaturmechanismen verfüge.

Das Beharren der Strahlenschutzkommission, den bisherigen “Reference Man” beizubehalten, verhindert trotz neuerer Erkenntnisse wirksamen Strahlenschutz für Frauen und besonders für Kinder, von Embryos und Feten ganz zu schweigen.

Egal ob man für oder gegen einen Atomausstieg ist: Dass entsprechend realistische Strahlenschutzwerte auch für Kinder und Embryonen existieren die alle Menschen vor der Strahlung die von Atomkraftwerken ausgeht schützt, sollte wohl machbar sein. Deswegen die Petition auf epetitionen.bundestag.de unterzeichnen!

 

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