Naturreaktor Oklo (Quelle: Wikipedia / Benutzer: MesserWoland) 1. Reaktorzonen, 2. Sandstein, 3. Erzflöz, 4. Granitstock
In Gabun, einem Land im Westen Afrikas fand vor über zwei Milliarden Jahren (Erdzeitalter Proterozoikum) etwas statt, was wohl als ungewöhnlich und selten beschrieben werden kann. In Mounana, in der gabunischen Provinz Haut-Ogooué gibt es natürliches Uran. Vor etwa zwei Milliarden Jahren scheint es hier eine natürliche Anreicherung gegeben zu haben. Es drang Wasser ein, die Folge war eine Kettenreaktion, sprich ein natürlich entstehender Atomreaktor in der Erde.
Dieser war etwa 500.000 Jahre lang aktiv. Die Spaltprodukte sind heute noch nachzuweisen und bestätigen die Echtheit.
Aber was sagt uns das nun? Die Abfallprodukte die in dem Naturreaktor entstanden sind dieselben, wie sie auch bei einem industriell betriebenen Reaktor anfallen, mit dem Unterschied, dass sie dort schon direkt im Fels, also in einer Lagerstätte verblieben. Bei Untersuchungen stellte man fest, dass diese Lagerstätte wohl äußerst gut war, denn man konnte keine radioaktive Verseuchung im Umland feststellen.








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