Seit einigen Monaten wütet nun der Conficker a.k.a. Downadup a.k.a. Conficker B++ bzw. W32.Downadup.C bzw. Kido. Wurm im Internet. Inzwischen waren bzw. sind einige große Einrichtungen wie die Bundeswehr betroffen. Der Wurm hat sich vor allem auf (Firmen)Netzwerke spezialisiert, greift aber auch private Rechner an und verbreitet sich sehr kreativ zum Beispiel über USB-Sticks. Wer einen Router (heute meist WLAN-Router) hat, ist schon vor einigen Gefahren gefeit. Noch besser wenn der Router (wie heute eigentlich Standard) eine intergierte Firewall hat.
Die meisten Schädlinge zielen auf Windows Rechner ab. Dort werden aktiv Sicherheitslücken in Windows Diensten ausgenutzt. Windows und seine Dienste kommunizieren über spezielle Ports miteinander. Zum Beispiel wenn man über das Netzwerk auf eine Freigabe eines anderen Rechners zugreifen möchte werden zur Authentifizierung speziell dafür gedachte Ports von Windows benutzt. Einige dieser Ports möchte man mit Windows normalerweise nicht über das Internet benutzen. Zum Beispiel eine Netzwerkfreigabe soll normalerweise nur intern im Netzwerk verfügbar sein. Aus diesem Grund ist es sinnvoll einige Ports in der Router-Firewall, der Grenze zwischen eigenem Netzwerk und Internet zu sperren. Somit werden Windows-Dienste und Zugriffe auf solche nicht ins Internet verlängert.
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