Tag Archive for 'internet'

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WordPress Plugin Stats trackt User und sammelt Daten für Werbedienstleister

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Fußspuren im Sand (Quelle: sxc.hu)

Spuren sind auch im Netz verfolgbar (Quelle: sxc.hu)

Vor einigen Wochen habe ich meine WordPress-Version aktualisiert, nachdem ein schwerer Fehler bekannt wurde. Im Zuge dieser Aktualisierung habe ich auch meine Erweiterungen auf die neueste Version gehoben. Das betraf auch das Statistik-Plugin “Stats” von WordPress, das ich seitdem in der Version 1.7.5 installiert habe. Was mir sofort auffiel, war, dass das Firefox Add-On NoScript mir ein geblocktes Javascript von quantserve.com anzeigte. Das war vorher nicht der Fall. Meine Vermutung war, dass der Dienst für die Statistikauswertung benutzt wird und ich hatte keine Zeit dem weiter nach zu gehen.

Nun erschien am 3. Februar im t3n-Magazin ein Artikel mit dem Titel Datenschutz: Plugin WordPress.com-Stats nicht rechtskonform. Diese Vermutung hatte ich bei Stats schon länger, wegen evtl. gespeicherter und nicht anonymisierter IP-Adressen, was nach deutschem Recht nicht zweifelsfrei erlaubt ist. Soweit mir bekannt, ist nach deutschem Recht aktuell noch nicht geklärt, ob die IP-Adressen nun zu den personenbezogenen Daten gehören oder nicht. Falls dies so ist – und manche Gerichte urteilen wohl so – ist das Speichern der IP-Adresse als Klartext (also nicht anonymisiert) nicht erlaubt. Zumindest nicht ohne Einwilligung des Benutzers. Auch Google wurde mit seinem Dienst Google Analytics in der Vergangenheit dafür gescholten. Ob WordPress.com Stats die IP-Adresse speichert habe ich nicht weiter geprüft, jedoch gibt es auch andere Plugins wie das inzwischen eingestellte Semmelstatz. Setzt man solche Erweiterungen ein, sollte man sich versichern, wie die Erweiterung arbeitet. Zumindest in Deutschland!

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Life in a day – Das Leben in einem Tag

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Heute um 19 Uhr ist auf Youtube die Deutschlandpremiere des Videos “Life in a day” zu sehen. Das Projekt ist ein Zusammenschnitt von tausenden von Filmen die Youtube-Nutzer am 24. Juli 2010 aus aller Welt eingeschickt haben.

Golem.de schreibt:

Die 90 Minuten lange Dokumentation von Regisseur Kevin MacDonald und Produzent Ridley Scott entstand zusammen mit der Youtube-Community und soll zeigen, wie unterschiedliche Menschen die Welt am Tag des 24. Juli 2010 erlebt haben.

Die Macher des Videos beschreiben ihren Film selbst mit den Worten:

Am 24. Juli 2010 haben Tausende Menschen aus aller Welt Videos von ihrem Leben auf Youtube hochgeladen, um an “Das Leben in einem Tag” teilzunehmen, einem historischen cineastischen Experiment, mit dem Ziel einen Dokumentarfilm über einen Tag auf der Erde zu schaffen.

Regisseur und Oscar Preisträger Kevin Macdonald hat mit seinem Redaktionsteam über 80.000 Einsendungen mit mehr als 4.500 Stunden Laufzeit gesichtet und daraus einen Film produziert, der in 90 Minuten eine ungeschönte, faszinierende Momentaufnahme unserer Welt biete.

Viel Spaß beim Anschauen!

How to prevent a website from tracking me

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I delete this article because it does not work as expected, sorry. If you don´t want to be tracked better use some of these Firefox Add-Ons.


That´s the best what you can do as far as I know at the moment.

There is one method which is better, but than using the internet is very restricted: don´t use cookies, delete your cache and all cookies after closing firefox. But than you have to install anyhow BetterPrivacy to get rid of the Flash Cookies.

Lizensierung von eigenen Inhalten mit einer Creative Commons Lizenz

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Das Internet animiert immer mehr Menschen dazu selbst Inhalte zu erstellen. Dabei erstellen die wenigstens ihre Inhalte wirklich selbst. Oft benutzt man bereits vorhandene Quellen, kombiniert und gelegentlich schreibt auch jemand ab. Manche Dinge die man im Netz findet (Informationen, Inhalte) sind frei verfügbar, aber selten ist klar welcher Lizenz der Inhalt unterliegt. Darf man ihn nun kopieren oder nicht? Darf ich ihn unter Namens- bzw. Quellenennnung verwenden? Darf ich ihn auch in einem kommerziellen Angebot (gewerbliche Webseite oder zu kaufende Inhalte) verwenden? Genau für solche Zwecke gibt es die Creative Commons Lizenz.

Die Creative Commons Lizenz (kurz: CC) ist ein fertig zusammengestellter Lizenzvertrag der in zig Sprachen vorhanden ist und es einem publizierer von Inhalten erlaubt seinen Inhalt einfach zu klassifizieren und somit für alle anderen sichtbar zu zeigen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Dafür gibt es unter creativecommons.org/choose/ ein Tool, das durch ein paar wenige Fragen ein Button zur Verfügung stellt, den man auf seiner Webseite anbringen kann.

Dabei muss man sich im klaren darüber sein, was das bedeutet. Man erlaubt Menschen (je nach Lizenzauswahl) bspw. das freie kopieren und verwerten der Inhalte. Möchte man das später wieder ändern, ist das schwierig. Die Inhalte bspw. in einem Blog sind ja schon benutzt worden. Die Lizenz gilt ab der Anbringung. Wer genau lesen will, was im Lizenzvertrag steht, kann das in den detaillierten Lizenztexten nachlesen.

SVT2 zeigt Interview mit Julian Assange von Wikileaks

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Im schwedischen zweiten Fernsehen SVT2 wurde heute Abend ein Interview mit Julian Assange gezeigt, welcher öffentlich immer wieder für die umstrittene Wikileaks auftritt. Die online Plattform war zuletzt aufgefallen durch die Veröffentlichung von einer vielzahl von Geheimunterlagen des U.S.-Militärs.

Wikileaks wird immer wieder vorgeworfen durch die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten wiederum unschuldige in Gefahr zu bringen und dadurch selbst Blut an den eigenen Händen zu haben. Die Pressekonferenzen die ich mit Assange sah, verliefen immer so, dass er kritischen Fragen von Journalisten aus dem Weg ging bzw. sie nicht beantwortete. Daher wundert mich dieses intensive Interview doch sehr.

Extra3 erklärt Facebook und den Datenschutz

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Die NDR Satiresendung Extra3 erklärt den Datenschutz im Internetzeitalter und Web 2.0 anhand von Facebook. Sehr anschaulich und verständlich, auch für Laien.

Nachtrag

Ein paar statistische Daten, die gerade eben beim ZDF Auslandsjournal genannt wurden:

  • Facebook hat fast eine halbe Milliarde Mitglieder
  • Facebook hat mehr Klicks als Google
  • Jeder 14. Mensch ist Mitglied

Im Auslandsjournal gab es eben auch unter dem Titel Verbrechen 2.0 gute Hinweise über die Leichtsinnigkeiten von Menschen in Sozialen Netzen. Oft werden nur die Betreiber beschuldigt, heißt es dort, aber die Nutzer gehen sehr leichtsinnig mit persönliche Daten um. So hat ein Pärchen in den U.S.A. über 600 Freunde bei Facebook und veröffentlicht dort, dass sie abends auf einem Konzert sind. Ein alter Schulfreund der Frau, den sie 20 Jahre nicht gesehen und vor kurzem bei Facebook als Freund hinzugefügt hat, hat die Information ebenfalls gelesen und raubt während ihrer Abwesenheit die Wohnung aus.

Wie leicht es ist, an solche Informationen zu kommen zeigt die Webseite pleaserobme.com. Sie listet solche Informationen auf, um Menschen aufzurütteln.

Speicherung von IP-Adressen für DSL-Flats nur noch sieben Tage

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Ein Kunde der Deutschen Telekom hatte selbige verklagt, mit dem Ziel die Dauer der Speicherung der IP-Adresse für den Tarif “T-Online DSL flat” von bisherigen 80 Tagen zu unterbinden. Nach erster Instanz beim Landgericht Darmstadt und nach Vereinbarung der Telekom mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten werden die IP-Adressen für die DSL-Flat nur noch sieben Tage lang nach Verbindungsende gespeichert, wie heise.de heute berichtet. Somit besteht kein Anspruch auf sofortige Löschung. Dieses Urteil wurde nun vom Oberlandesgericht Frankfurt bestätigt.

In der Begründung des OLG heißt es, dass der Kunde mit dem DSL-Flat-Tarif einen komplexen Service erworben hat, der es ihm auch z. Bsp. ermöglichen würde sich von wo anders ins Internet einzuwählen. Die Telekom benötigt die IP-Adressen dann zur Abrechnung. Von daher sei der Zeitraum von sieben Tagen nicht zu beanstanden, indes der Kläger nicht nachweisen konnte, dass die Verarbeitung für die Abrechnung auch in weniger als sieben Tagen von Statten gehen kann.

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xxx-Domains – der erste Schritt zur Kindersicherung im Netz

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Die .xxx-Domains a.k.a. Sex-Domains (TLD) wurden schon ein mal im Jahr 2007 von der ICANN abgelehnt. Die damalige Ablehnung revidierte sie nun, wie golem.de heute berichtete.

Ich bin ein großer Befürworter dieser TLD. Würde man nun nach und nach alle Anbieter mit pornographischen Inhalten dazu zwingen auf .xxx-Domains umzuziehen, hätten es Eltern, Firmen und viele andere (z. Bsp. Cafés mit WLAN-Zugang) nun sehr einfach solche Inhalte zu blocken.

Daher ist das für mich ein großer Schritt in Richtung Kindersicherung. Seit Jahren gibt es Versuche Inhalte von Domains zu klassifizieren wie z. Bsp. PICS (s. SelfHTML) oder Content-Filtering durchzuführen wie es bspw. auch der Internet Explorer probiert, um Kinder und Jugendliche vor nicht angebrachten Inhalten zu schützen.

Die Verantwortlichen für das “Rotlichtviertel” im Netz, sollten selbst auch ein Interesse an einer standardisierten Endung haben, bei denen Besucher wissen, wo sie ihre Inhalte finden.

 

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