Tag Archive for 'internet'

Greedion das neue Browsergame – Betaphase

{lang: 'de'}
Greedion Logo

Greedion Logo

Greedion ist ein momentan in der Entwicklung befindliches Browsergame, bei dem es um wirtschaftliche Zusammenhänge geht. Es geht um Manipulation und Kriminalität und Spekulation. Und man selbst ist Teil dieses Geflechts. Meiner Meinung nach ein sehr innovatives Browsergame, dass man sich in Zukunft anschauen sollte.

Momentan läuft die Beta-Phase. Wer mitmachen möchte:

  • http://beta.greedion.com/ öffnen
  • Benutzername: greedion
  • Passwort: wallstreet
  • Registrieren: Formular ausfüllen und nach dem Anmelden die Beta-Anleitung lesen.

Have fun! :)

Seinen Kindern schon ein mal im Voraus ein Facebook-Profil anlegen

{lang: 'de'}

Golem berichtet heute, dass Facebook es nun ermöglicht seine ungeborenen Kindern als Familienmitglied eintragen zu lassen.

Im Endeffekt bedeutet das nichts weiter, als seinen ungeborenen Kindern bereits jetzt ein Facebook-Profil zu schenken. Damit fb jetzt noch mehr Daten sammeln kann. Wie gefährlich es ist, Daten bei fb einzustellen, merkt man auch an den FAQs des Unternehmens. Dort lässt sich ablesen, dass bei herkömmlicher Abmeldung am System (Deaktivierung des Profils) das Profil nicht gelöscht, sondern tatsächlich nur deaktiviert wird. Facebook ist also daran interessiert die vom Profil vorhandenen Meta-Informationen weiter zu nutzen. Das bedeutet, wenn man es nicht richtig macht: Ein mal etwas online gestellt, auch wenn es ungewollt war, ist es damit immer online. Einzelne Inhalte, Bilder, … können nicht gelöscht werden.

Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit geht online

{lang: 'de'}
Logo Lebensmittelklarheit

Logo Lebensmittelklarheit

Vor zwei Tagen ist das neue Portal der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und der Verbraucherzentrale www.lebensmittelklarheit.de online gegangen. Unter anfänglichen Schwierigkeiten – es gab anscheinend mehr als 20.000 Aufrufe / Sekunde und einen Ausfall der Seite – und unter großer Kritik aus vielen Ecken ging das Portal wie gedacht an den Start.

Kritik gab es einige, sowohl aus den Parteien, auch aus den eigenen Riegen, als auch von der Wirtschaft. Letztere sieht das Portal natürlich nicht gerne, da es ihre Lebensmittel bloß stellt.

Und man merkt auch gleich, wo die Kritik der Leute mit dem Gesetz kollidiert. So ist vorgeschrieben, dass in einer Wurst “Kalbswiener” nur mindestens 15 % Kalbsfleisch sein müssen. Der Rest darf gerne Schweinefleisch sein. Nichts, was man sich als Verbraucher unter Kalbs-Wienerwurst vorstellt.

Das Portal fordert die Verbraucher auf Lebensmittel auf denen sie sich hinters Licht geführt sehen zu melden. Das Portal nimmt dann Kontakt mit der Industrie auf, klärt die Sachlage ab und präsentiert am Ende das Ergebnis online. Eine gute Sache, meiner Meinung nach, für eine bessere Lebensmittelindustrie, die sich von billig Produkten weg bewegt. Jetzt fehlt nur noch die Einsicht beim Verbraucher für gute Lebensmittel auch entsprechendes Geld zu bezahlen.

Facebook nun mit Videochat via Skype

{lang: 'de'}

Facebook kündigte vor einigen Tagen eine große Neuigkeit an. Nun kam raus: Es ist nun auch Videochat in Facebook möglich, gesponsort von Skype. Suuuper. Eine riesen Sache!

Skype wurde ja von Microsoft gekauft. Dass Microsoft via Skype Facebook zu einem Videochat verhilft, hilft sowohl Microsoft als auch Facebook kurzfristig gegen Goole und deren neues Soziales Netz Google+.

Mich erinnert das ein wenig an Osama Bin Laden (oder von mir aus auch Saddam Hussein). Die USA hat Osama Bin Laden in Afghanistan unterstützt, damit er und die Taliban gegen den verhassten gemeinsam Feind, die sowjetische Invasion kämpfen kann. Später fiel Bin Laden (wie bekannt) und die Taliban den USA in den Rücken.

Facebook hat den Videochat zwar groß angekündigt, aber bringen tut er ihnen nicht viel. Im Google Chat kann man schon lange per Video chatten und bei Skype von Anfang an, das ist ja ihr Hauptgeschäft.

Einsicht in Google+ – Ein Angriff auf Facebook

{lang: 'de'}
Google plus Logo

Google+ - Logo

Google+ (bzw. Google plus oder G+) ist in aller Munde. Überall im Internet wird heiß über das neue Soziale Netzwerk von Google diskutiert. Vor allem, da es einen direkten Angriff auf Facebook darstellt, ob es Google gelingt Facebook vom Thron zu stoßen. Gerade in den letzten Wochen wurde gemeldet, dass in einigen Ländern die Nutzerzahlen von Facebook stagnieren. Das ist, meiner Meinung nach, ein natürliches Verhalten. Irgendwann ist der Markt gesättigt und wächst nur noch langsamer.

Antonio Lupetti von woork up stellte gerade vor kurzem fest, dass Facebook dasselbe passieren könnte wie MySpace vor einigen Jahren. Einst war MySpace das größte Soziale Netzwerk, doch davon ist (bis auf fallende Nutzerzahlen und roten Geschäftszahlen) nicht mehr viel übrig geblieben.

Bei der detaillierten Einsicht in Google+ auf businessinsider.com sieht man die Sache etwas anders. Dort glaubt man nicht, dass Google es schafft Facebook vom Thron zu stoßen und zwar, weil Google+ schlicht und ergreifend die Neuerungen und Innovationen fehlen. Alles was man mit Google plus machen kann, kann man auch jetzt schon mit Facebook, so der Konsens. Meiner Meinung nach, sollte man die Anziehungskraft von Google nicht unterschätzen.

Continue reading ‘Einsicht in Google+ – Ein Angriff auf Facebook’

Facebook: Rauschen zur Befriedigung des Voyeurismus seiner Benutzer

{lang: 'de'}

In einem Artikel auf woorkup.com darüber, dass Google Facebook nicht fürchten muss. In diesem Artikel lässt sich Antonio Lupetti zu einer interessanten Einschätzung von Facebook hinreißen:

The Internet is not conceivable without Google because Google is the gateway to information on the Web.
Facebook is nothing but a network in the network, a virtual self-contained short-circuit of millions of users around the world that produces only “noise” with status updates that are useful only to satisfy the voyeuristic needs of its users, nothing more.

Am Ende wird auch interessanterweise ein Vergleich von Facebook zu MySpace gezogen mit dem Hinweis, dass Facebook über die Zeit auch seinen Charme verlieren könnte. Denn Facebook befriedigt mit den Inhalten der Benutzer (dem Rauschen), nur die voyeuristischen Bedürfnisse der eigenen Nutzer, während Google das Netz und dessen Informationen mit nützlichen Inhalten versucht mit der realen Welt zu vernetzen und anzureichern. Datenschutzrechtlich ist das natürlich ein ganz anderes Thema. Aber die Einschätzung von Facebook, finde ich, trifft es doch ganz gut.

Firefox 4 – Umsteigen auf den Turbofuchs

{lang: 'de'}
Mozilla Firefox Logo

Mozilla Firefox Logo

Der neue Firefox 4 RC kann wirklich als ein Turbo bezeichnet werden. Die Mozilla Entwickler haben Firefox einen Nachbrenner beschert, der den Browser sehr viel schneller macht. Im aktuellen RC sind keine weiteren Fehler mehr korrigiert worden, so dass davon auszugehen ist, dass dieser dann als stabile Version herausgegeben wird.
Die endgültige stabile FF 4 Version wird wohl in den nächsten Wochen zum Download bereit stehen.

Das erste was man nach der Installation hat ist ein Aha-Effekt. Der Browser wirkt viel schmaler, schlanker und übersichtlicher und gerade wenn man einen großen Monitor hat, fällt der enorme Platz den die Webseite auf ein mal zur Verfügung hat deutlich ins Auge. Die Browserhersteller besinnen sich allesamt auf das, was eigentlich wichtig ist: Nämlich die Webseite. Diese sollte im Mittelpunkt stehen, denn zum Anzeigen dieser ist der Browser gemacht.

Firefox profitiert in allen Bereichen vor allem von der neuen Javascript-Engine Jägermonkey. Da Firefox selbst in Javascript geschrieben ist und daher auch alle Add-Ons in Javascript laufen, ist auch das ganze Programm schneller als früher. Gerade wenn man mit vielen Tabs arbeitet, wurde bei jedem neuen Tab FIrefox immer langsamer. Hat man dann eine Registerkarte geschlossen oder welche verschoben dauerte es manchmal 1, 2 Sekunden bis Firefox wieder reagierte. Diese Löcher sind gestopft. Keine Zeitverluste mehr. Zusätzlich profitiert (zumindest unter Windows) Firefox von der eingebauten Hardwarebeschleunigung. So werden manche Teile von Webseiten direkt in der GPU zusammen gebaut, was wesentlich schneller funktioniert als wenn es die CPU macht. Insgesamt also ein sehr flotter Browser. Schnell, agil, frisch, einfach zeitgemäß. Der Speicherverbrauch hat sich (wenn ich die alten Werte richtig im Kopf habe) ein klein wenig verbessert. Was gibt es sonst noch neues?

Firefox 4 Oberfläche

Firefox 4 Oberfläche

Continue reading ‘Firefox 4 – Umsteigen auf den Turbofuchs’

Internetsperren 2.0 – BKA hilft mit, beim Wiederaufleben der Websperren

{lang: 'de'}
Netzsperren (Quelle sxc.hu)

Netzsperren (Quelle sxc.hu)

Bis heute, bis zum 28. Februar waren auf Druck der Öffentlichkeit und des Koalitionspartners FDP die Websperren ausgesetzt. Da der Aussetzungszeitraum heute endet, dringt nun die CDU/CSU Fraktion im Bundestag darauf, dass die Websperren sofort wieder eingesetzt werden.

Dabei beruft sich, wie golem.de schreibt, Günter Krings (CDU) auf einen Bericht des BKA, wonach der bisher angewandte Grundsatz “Löschen statt Sperren” nicht nutzen würde. Angeblich würden zu wenig Webseiten tatsächlich gelöscht. Dabei ist der Bericht bzw. der Umgang des BKA mit der ganzen Situation recht zweifelhaft. Insgesamt, beschäftigt das BKA 23 Mitarbeiter im Bereich Sexualdelikte gegen Kinder, aber nur sechs Mitarbeiter für den bisher priorisierten Ansatz “Löschen statt sperren”. Die Zahlen gehen auf eine Anfrage der Abgeordneten Dr. Petra Sitte (Die Linke) vom Oktober 2010.

Was zeigt uns das? Das nicht wirklich ein Interesse daran besteht zu löschen. Ich vertrete immer noch die Auffassung, dass das BKA lieber eine Zensurinfrastruktur hätte, weil beim Löschen das Problem besteht, dass man nicht mehr nachweisen kann, dass ein Benutzer von außen auf die Kinderpornographischen Inhalte zugegriffen hat und sich somit strafbar machen würde, was dem BKA bei der Strafverfolgung nutzt. Hier geht es also meines Erachtens nach um reine Politik. Dabei ist das Ausspielen der missbrauchten Kinder gegen die Pädophilen, die auf die Inhalte zugreifen äußerst fragwürdig.

Das BKA erklärte dazu in einer Pressemitteilung wie folgt (Quelle: netzpolitik.org):

Ein Mitarbeiter des BKA-Referats Kinderpornografie erklärte, das BKA versuche schon seit Jahren, die Seiten im Ausland löschen zu lassen. Der Erfolg sei “sehr begrenzt”.

[...]
Die Seiten verschwänden nach drei bis fünf Tagen, um dann an anderer Stelle in leicht abgeänderter oder auch identischer Form wieder aufzutauchen.

Jörg-Olaf Schäfers auf netzpolitik.org schreibt dazu:

Warum in solchen Fällen Sperren auf Zugangsebene die bessere Lösung sein sollen, verrät der Mitarbeiter des BKA leider nicht.

Und, irgendwer überrascht? Ich bin es nicht.

Ich auch nicht … das Sperren auf Zugangsebene ergibt in so einem Fall nämlich auch keinen Sinn, da man hier genau so manuell nacharbeiten müsste, wie beim Löschen. Aber das liegt nicht an der Löschmethode, sondern an der Struktur des Internets.

Continue reading ‘Internetsperren 2.0 – BKA hilft mit, beim Wiederaufleben der Websperren’

 

Februar 2012
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Beste Bewertung

QR Code

qr code

QR code created by QR code Widget


Wikio - Top Blog
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
blogoscoop
BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor
Creative Commons Lizenzvertrag