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SVT2 zeigt Interview mit Julian Assange von Wikileaks

Im schwedischen zweiten Fernsehen SVT2 wurde heute Abend ein Interview mit Julian Assange gezeigt, welcher öffentlich immer wieder für die umstrittene Wikileaks auftritt. Die online Plattform war zuletzt aufgefallen durch die Veröffentlichung von einer vielzahl von Geheimunterlagen des U.S.-Militärs.

Wikileaks wird immer wieder vorgeworfen durch die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten wiederum unschuldige in Gefahr zu bringen und dadurch selbst Blut an den eigenen Händen zu haben. Die Pressekonferenzen die ich mit Assange sah, verliefen immer so, dass er kritischen Fragen von Journalisten aus dem Weg ging bzw. sie nicht beantwortete. Daher wundert mich dieses intensive Interview doch sehr.

Extra3 erklärt Facebook und den Datenschutz

Die NDR Satiresendung Extra3 erklärt den Datenschutz im Internetzeitalter und Web 2.0 anhand von Facebook. Sehr anschaulich und verständlich, auch für Laien.

Nachtrag

Ein paar statistische Daten, die gerade eben beim ZDF Auslandsjournal genannt wurden:

  • Facebook hat fast eine halbe Milliarde Mitglieder
  • Facebook hat mehr Klicks als Google
  • Jeder 14. Mensch ist Mitglied

Im Auslandsjournal gab es eben auch unter dem Titel Verbrechen 2.0 gute Hinweise über die Leichtsinnigkeiten von Menschen in Sozialen Netzen. Oft werden nur die Betreiber beschuldigt, heißt es dort, aber die Nutzer gehen sehr leichtsinnig mit persönliche Daten um. So hat ein Pärchen in den U.S.A. über 600 Freunde bei Facebook und veröffentlicht dort, dass sie abends auf einem Konzert sind. Ein alter Schulfreund der Frau, den sie 20 Jahre nicht gesehen und vor kurzem bei Facebook als Freund hinzugefügt hat, hat die Information ebenfalls gelesen und raubt während ihrer Abwesenheit die Wohnung aus.

Wie leicht es ist, an solche Informationen zu kommen zeigt die Webseite pleaserobme.com. Sie listet solche Informationen auf, um Menschen aufzurütteln.

Speicherung von IP-Adressen für DSL-Flats nur noch sieben Tage

Ein Kunde der Deutschen Telekom hatte selbige verklagt, mit dem Ziel die Dauer der Speicherung der IP-Adresse für den Tarif “T-Online DSL flat” von bisherigen 80 Tagen zu unterbinden. Nach erster Instanz beim Landgericht Darmstadt und nach Vereinbarung der Telekom mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten werden die IP-Adressen für die DSL-Flat nur noch sieben Tage lang nach Verbindungsende gespeichert, wie heise.de heute berichtet. Somit besteht kein Anspruch auf sofortige Löschung. Dieses Urteil wurde nun vom Oberlandesgericht Frankfurt bestätigt.

In der Begründung des OLG heißt es, dass der Kunde mit dem DSL-Flat-Tarif einen komplexen Service erworben hat, der es ihm auch z. Bsp. ermöglichen würde sich von wo anders ins Internet einzuwählen. Die Telekom benötigt die IP-Adressen dann zur Abrechnung. Von daher sei der Zeitraum von sieben Tagen nicht zu beanstanden, indes der Kläger nicht nachweisen konnte, dass die Verarbeitung für die Abrechnung auch in weniger als sieben Tagen von Statten gehen kann.

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xxx-Domains – der erste Schritt zur Kindersicherung im Netz

Die .xxx-Domains a.k.a. Sex-Domains (TLD) wurden schon ein mal im Jahr 2007 von der ICANN abgelehnt. Die damalige Ablehnung revidierte sie nun, wie golem.de heute berichtete.

Ich bin ein großer Befürworter dieser TLD. Würde man nun nach und nach alle Anbieter mit pornographischen Inhalten dazu zwingen auf .xxx-Domains umzuziehen, hätten es Eltern, Firmen und viele andere (z. Bsp. Cafés mit WLAN-Zugang) nun sehr einfach solche Inhalte zu blocken.

Daher ist das für mich ein großer Schritt in Richtung Kindersicherung. Seit Jahren gibt es Versuche Inhalte von Domains zu klassifizieren wie z. Bsp. PICS (s. SelfHTML) oder Content-Filtering durchzuführen wie es bspw. auch der Internet Explorer probiert, um Kinder und Jugendliche vor nicht angebrachten Inhalten zu schützen.

Die Verantwortlichen für das “Rotlichtviertel” im Netz, sollten selbst auch ein Interesse an einer standardisierten Endung haben, bei denen Besucher wissen, wo sie ihre Inhalte finden.

Konrad Zuses 100. Geburtstag – Die deutsche Erfindung, die die Welt veränderte

Konrad Zuse (Quelle: Wolfgang Hunscher)

Konrad Zuse (Quelle: Wolfgang Hunscher / Wikipedia)

An das Internet, an miniaturisierte Computer in Form von Mobiltelefonen und an die unzähligen unsichtbaren Rechner in Autos, Fahrstühlen und TV-Receivern, haben wir uns inzwischen gewöhnt. Die Rechner haben überall Einzug in unseren Alltag gehalten. Die Miniaturisierung und Erfindungen wie das Internet und das drahtlose Telefon, haben unsere Welt, unsere Kommunikation und unseren Alltag inklusive der Arbeitswelt verändert. Wir sind voll in das Informationszeitalter eingestiegen. Entscheidungen treffen, Korrespondenz austauschen und sich einen Überblick über eine Sache zu verschaffen, geht dankt Rechnern und Internet so schnell wie nie zuvor.

Das alles haben wir indirekt Konrad Ernst Otto Zuse (* 22. Juni 1910, + 18. Dezember 1995) zu verdanken, der mit der Rechenmaschine Z3 den ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierten Rechner der Welt baute. Ohne es zu wollen, läutete damit der deutsche in Berlin geborene Bauingenieur 1941 ein neues Zeitalter ein.

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Apple: Vom rebellischen Unternehmen zur durchstrukturierten Industriemacht

Apple, die mal eine rebellische Firma waren mit dem Wahlspruch “Think different”, ist zur industriellen Großmacht geworden, die mit kontrolliertem Informationsfluss in den Medien das Interesse an den eigenen Produkten steigert. In der ZDF Mediathek gibt es nun eine 14-minütigen Dokumentation “Großmacht Apple” aus dem ZDF Infokanal. Dort heißt es: “Andere Firmen haben Kunden – Apple hat Fans”.

ZDF Doku "Großmacht Apple"

ZDF Doku "Großmacht Apple"

Dabei wird aufgezeigt wie Apple das Interesse an seinen Produkten mit gezielten Fehlinformationen oder kontrolliertem Informationsfluss erhöht, aber auch, welche Gefahr eine Art “industrielle Markendiktatur” sein kann. Wie Apple gezielt unliebsame Applikationen (Apps) für die Produkte iPad und iPhone ausschließt. Oder wie Firmen wie z. Bsp. der Axel Springer Verlag (unter anderem BILD-Zeitung) seine Informationsinhalte gezielt auf Apple-Produkte abstimmt (weniger Freizügigkeit und Haut).

Die Doku ist sehr interessant und fasst das Phänomen Apple mit all seinen Vor- und Nachteilen zusammen. Prädikat: Sehenswert!

Sein Web-Profil schärfen: Was man als Student oder Alumni tun kann, um im Netz gut da zu stehen

Vielen ist es inzwischen bekannt, dass Personaler (also die, die in der Abteilung “Human Ressources” arbeiten, auch Personalchef genannt) bei Bewerbern gerne mal im Internet schauen. Da wird der Name gegoogelt oder auch schon mal mit einem Fake-Account das StudiVZ- bzw. Facebook-Profil ausgedruckt. Xing ist ja, was die Berufswelt angeht, sowieso hoch im Kurs.

Wie man das Web 2.0, Soziale Netzwerke und allgemein sein Webprofil auch aktiv und positiv für sich nutzen kann, um in einem guten Licht da zu stehen erklärt Klaus Eck im Zeit-Interview: “Gestalten Sie ihr Profil!” – Studenten im Internet.

Ein paar Eindrücke aus dem Interview:

  • Ich habe den Namen meiner Frau angenommen und so meine digitale Vergangenheit beseitigt. Dann habe ich konsequent Social Media gemacht.”
  • “Es ist kein Mythos, dass Personaler sich das StudiVZ-Profil ausdrucken.”
  • Dann müssen Sie dafür sorgen, dass er [der negative Eintrag bei Google, Anm.d.V.] nach hinten verdrängt wird. Dazu legen Sie gezielt Profile an, die, wenn Sie jemand sucht, weit vorne landen.”
  • “Eine gute Möglichkeit ist, einen Eintrag in einem Blog bei einem potenziellen Arbeitgeber zu hinterlassen. Wenn Sie zum Beispiel ein Praktikum bei Daimler machen möchten, schreiben Sie doch ein halbes Jahr vorher einen Kommentar mit einer gut durchdachten Meinung zu einem Fachthema [...]“

Und so gibt es noch einige andere sinnvolle und interessante Tipps, wie man sein Webprofil schärfen kann. Wichtig ist jedoch, dass wenn man sich irgendwo bewirbt, gerade wenn es auch noch eine Computer-/Internert-affine Stelle ist, dass man sich bewusst ist, was man wo hinterlässt und sich auch bewusst macht, dass das Internet (wie man so schön sagt) “nicht vergisst”!

Unterstütze abgeordnetenwatch.de für den hessischen Landtag

Die meisten werden abgeordnetenwatch.de bereits kennen. Das Portal, bei dem die Bürger den Politikern direkt Fragen stellen können. Eines, neben dem Parlameter und dem Wahl-O-Mat, der modernen Kommunikationsplattformen zur Verbesserung der Demokratie. Ein Portal, dass die Brücke zwischen Politikern und den Bürgern schlägt. Hier kann man direkt den Abgeordneten im Bundestag oder (bald auch) den Landtagsabgeordneten Fragen stellen zur aktuellen politischen Lage oder zu einer Äußerung im letzten Interview.

Parlamentwatch e.V. (Hamburg), der Träger der Seite abgeordnetenwatch.de, möchte sein Portal gerne auch für die 16 Landtage in Deutschland erweitern. Dafür ist der Verein jedoch auf Spenden und Förderer angewiesen. Kommen € 10.000 oder aber 100 Förderer zusammen, kann abgeordnetenwatch auch im entsprechenden Bundesland starten. In Hessen fehlen dafür noch ca. € 4.300 oder 21 Förderer. Eine Spende für aktive und bürgerorientierte Demokratie die sich lohnt! Da es sich bei Parlamentwatch um einen eingetragenen Verein handelt, ist die Spende mit einer Spendenquittung von der Steuer absetzbar.