Tag Archive for 'film'

Wie Fernsehen heute funktioniert: Frauentausch

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Eigentlich ist das RTL2-Format “Frauentausch” keine einzige Silbe wert. Nichts, was man schauen sollte, nichts was uns bereichert oder auch nur irgendeinen Mehrwert hätte. Es ist dennoch ein Synonym für das heutige Boulevard-Fernsehen, auch gerne Unterschichten-Fernsehen, Trash-TV oder Asi-Fernsehen genannt.

Anhand des nachfolgenden Beitrags aus der NDR-Sendung “Zapp” wird sehr gut klar, wie das Fernsehen heute arbeitet. Man nimmt allzu oft das was man sieht, als glaubwürdig oder als Wahrheit hin, vergisst jedoch dabei, dass einem die Seriosität und Glaubwürdigkeit vorgegaukelt und mit Bildern untermauert wird. Diese Bilder sind jedoch trügerisch, wie man im Beitrag sieht. Frauentausch versteht es perfekt, mit Anweisungen und einem Straffen Programm in der Gastfamilie von morgens früh bis spät abends die Familie zu belagern, Anweisungen zu geben und das aufgenommene Material am Ende so zusammen zuschneiden, dass ein bestimmter (vorher festgelegter) Eindruck entsteht. Da werden Szenen aus dem Zusammenhang gerissen und zusammen geschnitten, was nicht zusammen gehört. Auf gut deutsch: Der Zuschauer wird belogen und betrogen mit falschen Bildern. Das ganze noch gestützt von einem wasserdichten Vertrag, der es dem “Realisator” vor Ort sogar erlaubt, das Mobiltelefon der Familienmitglieder zeitweise einzuziehen und ihm die Möglichkeit gibt, einen Anruf bei Freunden und Verwandten zu untersagen. Leidtragende sind am Ende die Familien, die mit einer Inszenierung im Fernsehen ins lächerliche gezogen werden, damit die Quote stimmt und die Zuschauer was zu sehen haben.

Aber seht selbst, was ein paar Szenen und ein paar Schnitte machen können.

Woher kommt unser Fleisch und wie gehen wir damit um?

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Gewürfeltes Fleisch

Gewürfeltes Fleisch (Quelle: sxc.hu)

In der ARD lief gestern der 1. Teil einer dreiteiligen Sendung zum Thema “Deutschland isst” mit Tim Mälzer. Er geht den Spuren unseres Fleisch- bzw. Lebensmittelkonsums auf den Grund. Sehr interessante Einsichten in die industrielle Lebensmittelherstellung in Deutschland und unsere Essgewohnheiten.

Allerdings wird auch klargestellt: Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch Fleisch. Kein Fleisch zu essen verringert in großen Mengen den Eiweiß- und Eisengehalt was bei einer Familie aus dem Film, die einen Monat fleischlos isst, bereits nach dieser Zeit dazu führt, dass der Körper die eigenen Reserven abbaut – er verhält sich katabol. Es ist also, wie hinreichend bekannt ist, nicht so einfach vegetarisch oder gar vegan zu leben. Es wird aber auch klargestellt, dass wir sehr viel mehr Fleisch essen, als wir benötigen. Ein mal die Woche ein gutes Stück Fleisch reicht meistens. Viele essen jedoch mehrmals die Woche oder gar jeden Tag Fleisch.

Spätestens seit den Filmen “We feed the world” und “Food, Inc.” sollte jedem bekannt sein, dass wir Nahrungsmittel im Überfluss produzieren und die industrielle Lebensmittelproduktion, vor allem die industrielle Fleischverarbeitung dazu führt, dass die Massentierhaltung zu unethischen Bedingungen sein muss, da der Preis sonst dermaßen hoch wäre, dass der Verbraucher nicht bereit wäre dies zu bezahlen. Oder welcher Kunde ist bereit mehr als das doppelte vom herkömmlichen Preis zu bezahlen oder anders gefragt: Wer kauft sein Fleisch im Biohandel?

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Life in a day – Das Leben in einem Tag

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Heute um 19 Uhr ist auf Youtube die Deutschlandpremiere des Videos “Life in a day” zu sehen. Das Projekt ist ein Zusammenschnitt von tausenden von Filmen die Youtube-Nutzer am 24. Juli 2010 aus aller Welt eingeschickt haben.

Golem.de schreibt:

Die 90 Minuten lange Dokumentation von Regisseur Kevin MacDonald und Produzent Ridley Scott entstand zusammen mit der Youtube-Community und soll zeigen, wie unterschiedliche Menschen die Welt am Tag des 24. Juli 2010 erlebt haben.

Die Macher des Videos beschreiben ihren Film selbst mit den Worten:

Am 24. Juli 2010 haben Tausende Menschen aus aller Welt Videos von ihrem Leben auf Youtube hochgeladen, um an “Das Leben in einem Tag” teilzunehmen, einem historischen cineastischen Experiment, mit dem Ziel einen Dokumentarfilm über einen Tag auf der Erde zu schaffen.

Regisseur und Oscar Preisträger Kevin Macdonald hat mit seinem Redaktionsteam über 80.000 Einsendungen mit mehr als 4.500 Stunden Laufzeit gesichtet und daraus einen Film produziert, der in 90 Minuten eine ungeschönte, faszinierende Momentaufnahme unserer Welt biete.

Viel Spaß beim Anschauen!

Kurzfilmabend Jung und Frisch Nr 8 im Filmkreis Darmstadt

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Preis "Kurzfilmprogramm Jung+Frisch" (Quelle: Filmkreis TU Darmstadt)

Preis "Kurzfilmprogramm Jung+Frisch" (Quelle: Filmkreis TU Darmstadt)

Am kommenden Donnerstag, 20.01. findet der 8. Kurzfilmabend “Jung + Frisch” des Filmkreises der TU Darmstadt im Audimax statt. Gezeigt werden diesmal wieder Kurzfilme von jungen Künstlern der verschiedensten Genres. Danach dürfen die Zuschauer abstimmen und der Gewinner bekommt einen Preis. Wie letztes Jahr, werde ich auch dieses Jahr wieder dort sein und am Ende hier als Aktualisierung den Gewinner und ggf. ein Foto veröffentlichen. Details zu den Filmen und zu den Veranstaltungsbedingungen gibt es auf der Seite des Filmkreises.


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“2030 – Aufstand der Jungen” – eine Doku-Fiktion im ZDF

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Im ZDF lief am 11. Januar die Dokumentationsfiktion “2030 – Aufstand der Jungen” (zu sehen in der Mediathek). Diese Fiktion im dokumentarischen Stil zeigt, was in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland eskalieren könnte, werden nicht frühzeitig die richtigen Entscheidungen getroffen. Auf heute.de wird der Film in Kombination mit Meinungen wie folgt zusammengefasst:

Filmemacher Jörg Lühdorff setzte sein düsteres, deutsches Zukunftsszenario als fiktive Reportage in Szene. Die Negativprognosen seines Werks – Bildungsarmut, Zweiklassenmedizin, leere Rentenkassen – haben bei vielen Usern ein tristes Gefühl erzeugt

Der dort auch genannte Vorwurf der Schwarzmalerei und, dass Übertrieben wurde, ist sicher teilweise gerechtfertigt, aber es ist eine Fiktion und keine Bestandsaufnahme. Diese Fiktion, das muss man auch dazu sagen, ist ziemlich gut gelungen. Sie greift die verschiedenen Probleme und Ängste unserer Zeit, vor allem der jungen Generation auf und denkt sie zu Ende. Sehr interessant gemacht, finde ich. Aber entmutigen lassen sollte man sich von so einer Fiktion nicht. Zumindest nicht, wenn man Vertrauen in unsere Demokratie hat. Viel Spaß beim Gucken!

111 Semester Filmkreis an der TU – Ausstellung im karo5

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Viele Studenten der TU Darmstadt kennen den Filmkreis. Der Verein, der während des Semesters jeden Dienstag und Donnerstag Programmkino mit auserlesenen Filmen bietet. Das ganze zum günstigen Preis in angenehmer Atmosphäre, neben dem Mainstream.

Filmkreis Ausstellung im karo5

Filmkreis Ausstellung im karo5 (Quelle: filmkreis.de)

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Kurzfilmabend Jung + Frisch des Filmkreises Darmstadt geht in die 7. Runde

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Am 21.01.2010 um 20:00 Uhr ist es wieder soweit. Der Filmkreis der TU Darmstadt veranstaltet zum 7. mal den Kurzfilmabend “Jung + Frisch” im Audimax. Es werden mehrere Kurzfilme von Bewerbern gezeigt. Meistens sind Schauspieler oder Regisseure der Filme anwesend und erzählen einige interessante oder lustige Anekdoten aus der Entstehungszeit der Filme.

Durch das Publikum findet anschließend eine Abstimmung statt, dessen Gewinner einen kleinen Preis überreicht bekommt. Folgende Filme werden voraussichtlich gezeigt:

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13 Semester – Der Film zu sehen im Filmkreis Darmstadt

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Filmplakat 13 Semester

Filmplakat 13 Semester

Vor einigen Monaten wurde unter anderem auch an der TU Darmstadt der Film “13 Semester” gedreht. Nun wird dieser vor dem offiziellen Start im Filmkreis im Audimax am Montag, 23.11.2009 gezeigt.
Die offizielle Premiere findet am 15.12.2009 im Cinemaxx in Darmstadt statt. Der bundesweite Kinostart ist dann der 07.01.2010.

Da der Filmkreis mit einem großen Andrang rechnet, kann man sich per E-Mail auf eine Gästeliste schreiben lassen (Infos auf der Filmkreisseite).
Außerdem sind die Leute hinter der Kamera und der Hauptdarsteller Max Riemelt anwesend.

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