Tag Archive for 'datenschutz'

Seinen Kindern schon ein mal im Voraus ein Facebook-Profil anlegen

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Golem berichtet heute, dass Facebook es nun ermöglicht seine ungeborenen Kindern als Familienmitglied eintragen zu lassen.

Im Endeffekt bedeutet das nichts weiter, als seinen ungeborenen Kindern bereits jetzt ein Facebook-Profil zu schenken. Damit fb jetzt noch mehr Daten sammeln kann. Wie gefährlich es ist, Daten bei fb einzustellen, merkt man auch an den FAQs des Unternehmens. Dort lässt sich ablesen, dass bei herkömmlicher Abmeldung am System (Deaktivierung des Profils) das Profil nicht gelöscht, sondern tatsächlich nur deaktiviert wird. Facebook ist also daran interessiert die vom Profil vorhandenen Meta-Informationen weiter zu nutzen. Das bedeutet, wenn man es nicht richtig macht: Ein mal etwas online gestellt, auch wenn es ungewollt war, ist es damit immer online. Einzelne Inhalte, Bilder, … können nicht gelöscht werden.

Einsicht in Google+ – Ein Angriff auf Facebook

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Google plus Logo

Google+ - Logo

Google+ (bzw. Google plus oder G+) ist in aller Munde. Überall im Internet wird heiß über das neue Soziale Netzwerk von Google diskutiert. Vor allem, da es einen direkten Angriff auf Facebook darstellt, ob es Google gelingt Facebook vom Thron zu stoßen. Gerade in den letzten Wochen wurde gemeldet, dass in einigen Ländern die Nutzerzahlen von Facebook stagnieren. Das ist, meiner Meinung nach, ein natürliches Verhalten. Irgendwann ist der Markt gesättigt und wächst nur noch langsamer.

Antonio Lupetti von woork up stellte gerade vor kurzem fest, dass Facebook dasselbe passieren könnte wie MySpace vor einigen Jahren. Einst war MySpace das größte Soziale Netzwerk, doch davon ist (bis auf fallende Nutzerzahlen und roten Geschäftszahlen) nicht mehr viel übrig geblieben.

Bei der detaillierten Einsicht in Google+ auf businessinsider.com sieht man die Sache etwas anders. Dort glaubt man nicht, dass Google es schafft Facebook vom Thron zu stoßen und zwar, weil Google+ schlicht und ergreifend die Neuerungen und Innovationen fehlen. Alles was man mit Google plus machen kann, kann man auch jetzt schon mit Facebook, so der Konsens. Meiner Meinung nach, sollte man die Anziehungskraft von Google nicht unterschätzen.

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Was Vorratsdaten über uns verraten

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Oft hat man schon gehört, dass die Vorratsdatenspeicherung die Privatsphäre in ungeahntem Ausmaß und über das Notwendige hinaus erfasst. Dass viele Daten erfasst, aber nicht zwangsläufig damit Straftaten aufgedeckt werden. Viele Bürger sagen jedoch auch häufig, dass das doch alles nicht so schlimm wäre. Man nutzt sowieso viele online Dienste, Facebook, Twitter, Google Latitude. Die Bekannten oder auch Fremde wissen sowieso wo man sich gerade aufhällt, was einen gerade bewegt oder was man tut. Das mit dem Datenschutz wäre alles nicht so schlimm und sowieso übertrieben. Ja, in manchen Punkten stimme ich dem zu. Die Deutschen sind da vielleicht an manchen Stellen ein wenig Paranoid. Aber, wie die Realität immer wieder zeigt, auch nicht ganz ohne Grund.

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WordPress Plugin Stats trackt User und sammelt Daten für Werbedienstleister

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Fußspuren im Sand (Quelle: sxc.hu)

Spuren sind auch im Netz verfolgbar (Quelle: sxc.hu)

Vor einigen Wochen habe ich meine WordPress-Version aktualisiert, nachdem ein schwerer Fehler bekannt wurde. Im Zuge dieser Aktualisierung habe ich auch meine Erweiterungen auf die neueste Version gehoben. Das betraf auch das Statistik-Plugin “Stats” von WordPress, das ich seitdem in der Version 1.7.5 installiert habe. Was mir sofort auffiel, war, dass das Firefox Add-On NoScript mir ein geblocktes Javascript von quantserve.com anzeigte. Das war vorher nicht der Fall. Meine Vermutung war, dass der Dienst für die Statistikauswertung benutzt wird und ich hatte keine Zeit dem weiter nach zu gehen.

Nun erschien am 3. Februar im t3n-Magazin ein Artikel mit dem Titel Datenschutz: Plugin WordPress.com-Stats nicht rechtskonform. Diese Vermutung hatte ich bei Stats schon länger, wegen evtl. gespeicherter und nicht anonymisierter IP-Adressen, was nach deutschem Recht nicht zweifelsfrei erlaubt ist. Soweit mir bekannt, ist nach deutschem Recht aktuell noch nicht geklärt, ob die IP-Adressen nun zu den personenbezogenen Daten gehören oder nicht. Falls dies so ist – und manche Gerichte urteilen wohl so – ist das Speichern der IP-Adresse als Klartext (also nicht anonymisiert) nicht erlaubt. Zumindest nicht ohne Einwilligung des Benutzers. Auch Google wurde mit seinem Dienst Google Analytics in der Vergangenheit dafür gescholten. Ob WordPress.com Stats die IP-Adresse speichert habe ich nicht weiter geprüft, jedoch gibt es auch andere Plugins wie das inzwischen eingestellte Semmelstatz. Setzt man solche Erweiterungen ein, sollte man sich versichern, wie die Erweiterung arbeitet. Zumindest in Deutschland!

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How to prevent a website from tracking me

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I delete this article because it does not work as expected, sorry. If you don´t want to be tracked better use some of these Firefox Add-Ons.


That´s the best what you can do as far as I know at the moment.

There is one method which is better, but than using the internet is very restricted: don´t use cookies, delete your cache and all cookies after closing firefox. But than you have to install anyhow BetterPrivacy to get rid of the Flash Cookies.

Lizensierung von eigenen Inhalten mit einer Creative Commons Lizenz

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Das Internet animiert immer mehr Menschen dazu selbst Inhalte zu erstellen. Dabei erstellen die wenigstens ihre Inhalte wirklich selbst. Oft benutzt man bereits vorhandene Quellen, kombiniert und gelegentlich schreibt auch jemand ab. Manche Dinge die man im Netz findet (Informationen, Inhalte) sind frei verfügbar, aber selten ist klar welcher Lizenz der Inhalt unterliegt. Darf man ihn nun kopieren oder nicht? Darf ich ihn unter Namens- bzw. Quellenennnung verwenden? Darf ich ihn auch in einem kommerziellen Angebot (gewerbliche Webseite oder zu kaufende Inhalte) verwenden? Genau für solche Zwecke gibt es die Creative Commons Lizenz.

Die Creative Commons Lizenz (kurz: CC) ist ein fertig zusammengestellter Lizenzvertrag der in zig Sprachen vorhanden ist und es einem publizierer von Inhalten erlaubt seinen Inhalt einfach zu klassifizieren und somit für alle anderen sichtbar zu zeigen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Dafür gibt es unter creativecommons.org/choose/ ein Tool, das durch ein paar wenige Fragen ein Button zur Verfügung stellt, den man auf seiner Webseite anbringen kann.

Dabei muss man sich im klaren darüber sein, was das bedeutet. Man erlaubt Menschen (je nach Lizenzauswahl) bspw. das freie kopieren und verwerten der Inhalte. Möchte man das später wieder ändern, ist das schwierig. Die Inhalte bspw. in einem Blog sind ja schon benutzt worden. Die Lizenz gilt ab der Anbringung. Wer genau lesen will, was im Lizenzvertrag steht, kann das in den detaillierten Lizenztexten nachlesen.

SVT2 zeigt Interview mit Julian Assange von Wikileaks

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Im schwedischen zweiten Fernsehen SVT2 wurde heute Abend ein Interview mit Julian Assange gezeigt, welcher öffentlich immer wieder für die umstrittene Wikileaks auftritt. Die online Plattform war zuletzt aufgefallen durch die Veröffentlichung von einer vielzahl von Geheimunterlagen des U.S.-Militärs.

Wikileaks wird immer wieder vorgeworfen durch die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten wiederum unschuldige in Gefahr zu bringen und dadurch selbst Blut an den eigenen Händen zu haben. Die Pressekonferenzen die ich mit Assange sah, verliefen immer so, dass er kritischen Fragen von Journalisten aus dem Weg ging bzw. sie nicht beantwortete. Daher wundert mich dieses intensive Interview doch sehr.

Extra3 erklärt Facebook und den Datenschutz

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Die NDR Satiresendung Extra3 erklärt den Datenschutz im Internetzeitalter und Web 2.0 anhand von Facebook. Sehr anschaulich und verständlich, auch für Laien.

Nachtrag

Ein paar statistische Daten, die gerade eben beim ZDF Auslandsjournal genannt wurden:

  • Facebook hat fast eine halbe Milliarde Mitglieder
  • Facebook hat mehr Klicks als Google
  • Jeder 14. Mensch ist Mitglied

Im Auslandsjournal gab es eben auch unter dem Titel Verbrechen 2.0 gute Hinweise über die Leichtsinnigkeiten von Menschen in Sozialen Netzen. Oft werden nur die Betreiber beschuldigt, heißt es dort, aber die Nutzer gehen sehr leichtsinnig mit persönliche Daten um. So hat ein Pärchen in den U.S.A. über 600 Freunde bei Facebook und veröffentlicht dort, dass sie abends auf einem Konzert sind. Ein alter Schulfreund der Frau, den sie 20 Jahre nicht gesehen und vor kurzem bei Facebook als Freund hinzugefügt hat, hat die Information ebenfalls gelesen und raubt während ihrer Abwesenheit die Wohnung aus.

Wie leicht es ist, an solche Informationen zu kommen zeigt die Webseite pleaserobme.com. Sie listet solche Informationen auf, um Menschen aufzurütteln.

 

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