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	<title>darmstädterFiltrat &#187; Umwelt und Natur</title>
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	<description>daF: das Filtrat aus Darmstadt - ein Blog über Wissenschaft und Forschung, Kultur und Gesellschaft</description>
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		<title>Gesund essen und einkaufen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 19:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Inzwischen wissen wir, dass wir nicht so viel Fleisch essen, lieber Bioprodukte kaufen und regelmäßig Sport treiben sollen, um gesund zu bleiben. Jeden Tag mindestens zwanzig Minuten leichte Bewegung (Spazieren gehen) und drei mal die Woche richtig Sport treiben und schwitzen hält uns, unser Herz-Kreislaufsystem fit und den Cholesterinspiegel niedrig (Ausschüttung von lebenswichtigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/gesund-essen-und-einkaufen/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_1882" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/05/821234_42089199.jpg"><img class="size-medium wp-image-1882" title="Frisches Obst und Gemüse" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/05/821234_42089199-300x225.jpg" alt="Frisches Obst und Gemüse" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Frisches Obst und Gemüse (Quelle: sxc.hu)</p></div>
<p>Inzwischen wissen wir, dass wir nicht so viel Fleisch essen, lieber Bioprodukte kaufen und regelmäßig Sport treiben sollen, um gesund zu bleiben. Jeden Tag mindestens zwanzig Minuten leichte Bewegung (Spazieren gehen) und drei mal die Woche richtig Sport treiben und schwitzen hält uns, unser Herz-Kreislaufsystem fit und den <a title="Wikipedia zu Cholesterin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin">Cholesterin</a>spiegel niedrig (Ausschüttung von lebenswichtigem <a title="Wikipedia zu HDL - High Density Lipoprotein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Density_Lipoprotein">HDL</a>).</p>
<p>Darüber hinaus wissen wir jedoch inzwischen auch, dass der Körper sehr viel mehr aushält als wir dachten, dass wir uns besser nicht ständig wiegen, dass der größte Teil des Cholesterins vom Körper selbst produziert wird und, dass nicht jeder der einen erhöhten <a title="Wikipedia zum Body-Mass-Index" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index">BMI</a> hat auch gleichzeitig zu dick oder Risikopatient ist. Wichtig ist ebenso der <a title="Detaillierter Artikel über Bauchfett und Adipositas" href="http://www.gesundheit.de/krankheiten/gefaesserkrankungen/risikofaktoren/inneres-bauchfett-gefaehrliche-fettverteilung">Bauchumfang</a> (bzw. um genau zu sein, das am Bauch und den inneren Organen angelagerte Fett), da das Fett dort in besonders Starkem Zusammenhang mit erhöhten Herzkrankheiten wie Herzinfarkt und Diabetes steht. So sollte der Bauchumfang an der dicksten Stelle (meist über dem Bauchnabel) wenn möglich nicht über 85-90cm im Durchschnitt liegen (ab 102cm bei Männern und 85cm bei Frauen steigt das Risiko signifikant). <a title="Das Buch &quot;Die Krankheitserfinder&quot; von Jörg Blech bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Die-Krankheitserfinder-Patienten-gemacht-werden/dp/3596158761/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1305400450&amp;sr=8-2">Auch ist bekannt, dass nicht alles so schlimm ist wie gedacht, denn viele Krankheiten sind durch unwissenschaftlich gesetzte Grenzwerte oder gar komplett erfundene Krankheitsbilder dramatisiert.</a></p>
<p>Wir wissen auch, dass wir nicht so viel Alkohol trinken und soziale Kontakte pflegen, viel lachen, engagieren und uns reichhaltig und abwechslungsreich ernähren sollten. <strong>Aber wie geht das eigentlich genau? Worauf muss ich beim Einkaufen achten, um gesund zu essen?</strong></p>
<p>Nachfolgend möchte ich einige Tipps aufschreiben, die ich im Laufe der Zeit durch intensive Beschäftigung mit dem Thema mir selbst angelesen und zum Großteil auch schon ausprobiert habe bzw. täglich umsetze. Außerdem möchte ich mit dem Vorurteil aufräumen, dass gutes Essen einzukaufen nur den reichen vorbehalten ist und, dass Menschen mit wenig Geld deswegen gleich günstiger einkaufen müssen.</p>
<p><span id="more-1878"></span></p>
<p>Viel mehr ist es oft so, dass Menschen die ärmer sind sich nicht so sehr mit dem was sie essen und wie sie essen auseinandersetzen und daher viele unnütze und auch z. T. teure Dinge (wie Fertigprodukte und Tiefkühlware) einkaufen. Große Packungen (abgepackte Fertigware aus dem Supermarkt) animieren dann zum Vielessen und Reste werden Weggeschmissen. Dieser weggeworfene Geldanteil könnte in mengenmäßig weniger, dafür aber bessere Produkte investiert werden.</p>
<h4>Fleisch</h4>
<p>Bei Fleisch ist vor allem die Qualität und Frische entscheidend. <em>Hier gilt grundsätzlich: Kein fertig abgepacktes Fleisch kaufen</em>. Am besten gar nicht im Supermarkt Fleisch einkaufen. Nicht alles im Supermarkt ist schlecht, jedoch ist gerade das abgepackte Fleisch am Stück (Hähnchenbrust, Schnitzel, Steaks oder Hackfleisch) nicht besonders gut. Es kommt oft aus Massentierhaltung und schmeckt daher nicht sonderlich gut, da sich die Tiere nicht genügend bewegen, Stresshormone ausschütten, sich nicht gut entfalten konnten und darüber hinaus oft einseitiges Futter und viele Medikamente (gegen Infektionen und Krankheiten) bekamen. Stichwort: Hühnchen aus Legebatterien.</p>
<p>Außerdem ist das abgepackte Fleisch im Supermarkt oft <em>unter so genannter &#8220;Schutzatmosphäre&#8221; verpackt</em>. Was verbirgt sich dahinter? Die Schutzatmosphäre ist ein Gas, das in die Verpackung gepumpt wird. Es soll das Fleisch frisch (sprich von Keimen frei) halten und durch die spezielle Zusammensetzung regt es das Eisen im Fleisch an und lässt es somit länger rot, saftig und frisch aussehen. Eine Mogelpackung. Hackfleisch z. Bsp. sollte innerhalb von mindestens einem Tag (eigentlich ca. 8-12 Stunden) nach dem Durchdrehen durch den Fleischwolf aufgebraucht werden. Das Fleisch im Supermarkt braucht mindestens diese Zeit bis es im Kühlregal liegt. Bis man es kauft und aufbraucht vergehen oft 1-3 Tage. Auch daran zu erkennen, dass das Fleisch nach dem Öffnen der Packung (wenn man z. Bsp. nur die Hälfte sofort verbraucht) schnell grau wird.<br />
Außerdem ist Fleisch aus Schutzatmosphäre nach dem Braten zäher (wie <a title="Tim Mälzer über unser Fleisch &quot;Deutschland isst&quot;" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/">Tim Mälzer in einem wiss. Institut in seiner Sendung &#8220;Deutschland isst&#8221;</a> untersuchen ließ) und es wird bei selber Innentemperatur (also gleichem Garstand) gegenüber frischem Fleisch schneller grau. Das erweckt den trügerischen Anschein als sei es bereits durchgegart was bei Fleisch (vor allem bei Geflügel) schnell gefährlich werden kann (Stichwort: <a title="Wikipedia über Salmonellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salmonellen">Salmonellen</a>).</p>
<p>Wenn man das Fleisch bei einem guten Metzger kauft, hat man den Vorteil, dass es meist sehr frisch ist und man bekommt genau die Menge die man braucht. Gerade wenn man nur für 1-2 Personen kocht, braucht man selten 500 g Hackfleisch (wie es oft im Supermarkt nur zu kaufen ist). Beim Metzger bekommt man auf Wunsch auch 125 g oder 6 Scheiben Wurst.<br />
Das nächste Problem ist Klebefleisch, Formwurst (bspw. Formschinken) und ähnliches. Hier werden billige Stücke zusammengeklebt (meist mit dem Eiweiß <a title="Wikipedia zu Transglutaminase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transglutaminase">Transglutaminase</a>). Somit kauft man im schlimmsten Fall billige zusammengeklebte Fleischstücke als vom Stück abgeschnittenes gutes Fleisch, natürlich zum höheren Preis. Bei Wurst finden sich auch oft Dinge wie Formschinken oder Aufschriften wie &#8220;zerkleinert und zusammengefügt&#8221;. Gerade bei Schinken beliebt. Da wird nicht der ganze Schinken gekocht und dann vom Stück geschnitten, sondern Reste zerkleinert und zu neuen (in Form gepressten) Schinkenstücken zusammengefügt und davon abgeschnitten. Nicht zu vergessen der so genannte &#8220;<a title="&quot;Verarschung auf der Verpackung - Von Aromen und Zusatzstoffen in Lebensmitteln&quot;" href="../2010/04/verarschung-auf-der-verpackung-von-aromen-und-zusatzstoffen-in-lebensmitteln/">Gelschinken</a>&#8221; der gar kein Schinken ist.</p>
<p>Für Käse gilt ähnliches, auch wenn die Lage dort nicht so eklatant ist. Frisch und vom Stück die benötigte Menge schmeckt wesentlich besser. Vergleiche ein mal über eine frische Bolognese frisch geriebenen Parmesan mit schon geriebenem und fertig abgepacktem Parmesan aus dem Supermarkt.</p>
<p>Grundsätzlich gilt auch für Milch, dass eigentlich alle großen Molkereien mit Gen-Soja aus der Ferne ihre Tiere füttern. Das ist billiger und hat den Nachteil: Für den Anbau wird Regenwald abgeholzt, wodurch indirekt wieder unsere Steuergelder drauf gehen und das ganze muss nicht auf der Packung gekennzeichnet werden, da die das Gen-Soja ja einen Schritt vorher als Futter eingeführt wird. Gerechterweise muss man hier sagen, dass es bisher keine Studien gibt, die im Fleisch, in der Milch oder im Kot der Tiere genveränderte Bestandteile nachweisen konnte. Langzeitstudien fehlen jedoch noch. Dazu kommt die große Methanproduktion der Kühe bei der Verdauung. Unser enormer Fleischkonsum (was auch durch den billigen Preis kommt) steigert die Tierherden. Ein großer Teil der weltweiten Treibhausgase geht auf die Tierhaltung zurück.</p>
<h5>In Stichpunkten</h5>
<ul>
<li>weniger Fleisch essen (1x die Woche ein gutes Stück Fleisch genügt völlig)</li>
<li>Fleisch und Wurst nicht abgepackt sondern frisch beim Metzger kaufen</li>
<li>nichts kaufen, was unter Schutzatmosphäre verpackt wurde</li>
<li>nur die Menge kaufen, die man zum Verzehr braucht (beim Metzger normal ohne Probleme möglich)</li>
<li>wenn das Geld vorhanden ist, Biofleisch einkaufen</li>
<li>Fleischzubereitung lernen und frisch kochen</li>
<li>mehr Geflügel statt rotes Fleisch essen</li>
</ul>
<h4>Obst und Gemüse</h4>
<p>Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass wir im Supermarkt alles bekommen. Wir kaufen im Winter Erdbeeren und Trauben. Es gibt jedoch nicht ohne Grund gewisse Obst- und Gemüsesorten nur zu bestimmten Jahreszeiten. Es ist nichts dagegen zu sagen wenn man im Winter Äpfel oder Tomaten, Grundmittel für den täglichen Verzehr einkauft. <em>Man sollte jedoch dem Körper die Nährstoffe gönnen die er braucht und abwechslungsreich mit den lokalen und saisonalen Produkten kochen.</em> Das bedeutet z. Bsp. im Winter auch mal einen leckeren Kohleintopf, Kohlrouladen oder Rotkohl/Sauerkraut auf den Tisch zu bringen &#8211; natürlich am besten frisch zubereitet und nicht aus der Dose. Das bringt die Energie, die der Körper für die kalte Jahreszeit benötigt. Besser als Schokoladenikoläuse zu Weihnachten.</p>
<p>Man sollte mehrere Portionen (eine Portion ist etwa eine Handvoll) am Tag essen. <em>Obst und Gemüse zusammen etwa 3-5 Portionen pro Tag</em> und am besten von gemischter Farbe (bedeutet z. Bsp. rot, gelb und grün).</p>
<p>Gegen <em><acronym title="Tiefkühl">TK</acronym>-Gemüse</em> ist nicht grundsätzlich etwas zu sagen, sofern es nur eingefrorenes frisches Gemüse ist und keine Fertigprodukte (wie bspw. fertige Gemüsegerichte, Buttergemüse und ähnliches). Tiefkühlware ist jedoch meist teurer und beim Kochen nicht so angenehm, da die gefrorene Flüssigkeit schnell Austritt, alles verwässert und das Produkt trocken werden lässt.</p>
<h5>In Stichpunkten</h5>
<ul>
<li>frisches Obst und Gemüse beim lokalen Händler einkaufen</li>
<li>am besten Bioprodukte einkaufen</li>
<li>nur die benötigten Mengen &#8211; nicht alles lässt sich so gut lagern wie Zwiebeln, Kartoffeln oder Karotten</li>
<li>nicht für alles eine extra Plastiktüte (Tüten wieder verwenden oder Papiertüten nehmen, diese Später für den Biomüll oder zum Sammeln von Papiermüll nehmen; in Italien wurden Plastiktüten bereits verboten wegen dem vielen umweltschädlichen Müll)</li>
<li>der Jahreszeit entsprechend einkaufen (bspw. Winter: Kohl; Herbst: Feldsalat; Sommer: Erdbeeren, Ananas, Mango)</li>
<li>jeden Tag 3-5 Portionen, eine Portion = eine Hand voll verschiedene Sorten (Kartoffeln und Reis nicht mitgezählt)</li>
</ul>
<h4>Fisch</h4>
<p>Fisch ist in Deutschland ein etwas schwierigeres Thema. Man bekommt leider nur an wenigen Stellen guten und frischen Fisch, vor allem je weiter man sich von den Küsten entfernt, desto schwieriger wird es.</p>
<p>Ich vertrete deswegen die Meinung, dass Fisch, auch wenn er frisch besser schmeckt, tiefgekühlt eingekauft werden kann. Da man den Fisch tiefgefroren schlecht zubereiten kann, empfehle ich das Produkt am Abend vorher in den Kühlschrank zu legen, so dass es gekühlt bleibt, aber langsam auftaut. Eine andere aber weniger gute Variante ist den Fisch in Wasser (nicht zu warm) mit der Vakuumverpackung zu legen und dort leicht anzutauen. Bei Tiefkühlprodukten sollte auf das <em>MSC-Siegel (Marine-Stewardship-Council)</em> geachtet werden. Diese Vereinigung achtet auf die Fischung und versucht Überfischung zu vermeiden.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Umso mehr Fisch (nach dem typischen Fischgeruch) riecht, desto älter ist er. Fisch sollte eigentlich gar nicht oder nur wenig riechen. Im Fisch bilden sich je länger er liegt Bakterien.</p>
<p><a title="Kalzium und Vitamin D - Schutz vor mürben Knochen" href="http://www.gesundheit.de/ernaehrung/ernaehrung-und-vorsorge/gesundheitsvorsorge-durch-richtiges-essen/kalzium-und-vitamin-d-schutz-vor-muerben-knochen">Da Fisch viel Vitamin D enthält, welches der Körper benötigt um das wichtige Calcium in die Knochen einzubauen</a> (damit diese Stabil bleiben) sollte man regelmäßig, ruhig zwei bis drei mal pro Woche, Fisch essen.</p>
<h5>In Stichpunkten</h5>
<ul>
<li>frisch ist besser, tiefgekühlt ist okay, vor allem wenn kein Meer in der Nähe ist</li>
<li>fisch sollte grundsätzlich nicht fischig riechen. Je mehr er riecht, desto älter ist er</li>
<li>mindestens ein mal die Woche essen (auch wegen dem wichtigen Vitamin D)</li>
<li>bei <acronym title="Tiefkühl">TK</acronym>-Ware auf das Siegel des <acronym title="Marine Stewardship Council">MSC</acronym> achten</li>
<li>wer besonders umweltfreundlich genießen möchte, tut dies nach der Greenpeace &#8220;<a title="Greenpeace: &quot;Fisch - beliebt, aber bedroht.&quot; als Flash online" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/">Fisch &#8211; beliebt, aber bedroht.</a>&#8221; Broschüre.</li>
</ul>
<h4>Grundsätzliches in Stichpunkten für den täglichen Einkauf und Verzehr</h4>
<ul>
<li>keine großen Mengen, sondern nur für den Bedarf frisch einkaufen (das was man von den großen billigen Mengen aus dem Supermarkt wegschmeißt, spart man preislich bei den kleineren Mengen vom lokalen Händler ein)</li>
<li>Bioprodukte bevorzugen</li>
<li>lokal einkaufen, z. Bsp. beim Gemüsehändler oder Metzger um die Ecke, statt im Supermarkt, ggf. im Netz informieren welche lokalen Händler gute Bewertungen haben</li>
<li>saisonale Produkte einkaufen</li>
<li>frische Ware der TK-Ware vorziehen</li>
<li>keine fertig Produkte und fertig Soßen (lieber kochen lernen! <img src='http://www.karrock.de/daf/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</li>
<li>besser Papiertüten verwenden bzw. Plastiktüten wieder verwenden</li>
<li>keine abgepackten Waren sondern Einzelware nach Bedarf kaufen</li>
<li>kein Fast-Food einkaufen oder verzehren</li>
<li>auf Fairtrade Produkte achten (z. Bsp. bei Kaffee oder auch Bio-Milch mit fairen Preisen für die Bauern einkaufen)</li>
<li>lieber weniger Verzehren und besser darauf achten was man kauft/isst</li>
<li>sich den Produktwert und den entsprechenden Preis bewusst machen. Gute Ware hat ihren Preis &#8211; auch die Bauern müssen von etwas leben</li>
<li>auf Siegel achten (bspw. Fisch: MSC (s. unten), Broschüre von Greenpeace (s. oben); EU-Biosiegel (s. unten) usw.)</li>
<li>nicht den Versprechen der Verpackung glauben (Stichwort Formschinken und Transglutaminase, s. oben)</li>
<li>Zutaten anschauen und interpretieren lernen (z. Bsp. mit Hilfe der Smartphone-Applikationen &#8220;<a title="&quot;Codecheck&quot; im Google Android-Market" href="https://market.android.com/details?id=ch.ethz.im.codecheck">Codecheck</a>&#8221; oder &#8220;<a title="&quot;Das ist drin&quot; im Google Android-Market" href="https://market.android.com/details?id=com.snoopmedia.did">Das ist drin</a>&#8221; (für Android-Betriebssystem)). Oder im Netz auf <a title="Webseite von Codecheck - Überprüfen der Produkte und ihrer Inhaltsstoffe im Netz" href="http://www.codecheck.info/">codecheck.info</a> nachschauen.</li>
<li>Produkte in Gläsern oder Dosen meiden (es gibt wenige Ausnahmen, z. Bsp. sind Dosentomaten für Gerichte mit großer Tomatenmenge oft aromatischer als wässrige frische Tomaten)</li>
<li>wer das nötige Kleingeld und die entsprechende Zeit hat kann sich spezielle Produkte aus Feinkostläden kaufen wie z. Bsp. frisch abgefüllte gute Öle oder Essige. Gerade für Hobbyköche öffnen sich hier neue Horizonte. Einfach ausprobieren.</li>
<li>Sich die Produkte genau anschauen und sich auf sein Gefühl verlassen: Können gute und frische Produkte aussehen wie auf der Verpackung oder wie in Form gestanzt (alles in gleicher Form)?</li>
<li>Regelmäßig informieren über Lebensmittel bei: <a title="Foodwatch" href="http://www.foodwatch.de/">Foodwatch</a> oder den Portalen der Verbraucherzentralen: <a title="Lebensmittelklarheit, eine Webseite der Verbraucherzentralen" href="http://www.lebensmittelklarheit.de">lebensmittelklarheit.de</a> (ab Juni 2011), <a title="Seite zum Berechnen der Lebensmittelampel" href="http://www.verbraucherzentrale-ampelcheck.de/">Ampelcheck der Verbraucherzentralen</a></li>
</ul>
<h4>Auf folgende Siegel (unvollständige Liste) sollte man achten</h4>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img title="EU Bio Siegel" src="http://www.bio-siegel.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Logos/eu_logo.jpg" alt="Neues EU Bio-Siegel" width="168" height="113" /><p class="wp-caption-text">Neues EU Bio-Siegel</p></div>
<p>Aktuelles (neues) EU Bio-Siegel. Löst das bisherige sechseckige deutsche Biosiegel ab.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><img class=" " title="deutsches Bio Siegel" src="http://www.lisa-freundeskreis.de/files/KLICK_Bio-Siegel_3808.jpg" alt="Altes deutsches Bio-Siegel" width="169" height="169" /><p class="wp-caption-text">Altes deutsches Bio-Siegel</p></div>
<p>Altes deutsches Bio-Siegel nach der EG-Öko Verordnung. Wird von dem EU Bio-Siegel darüber abgelöst.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img title="MSC Marine Stewardship Council Siegel hochformat" src="http://www.frostablog.de/wp-content/uploads/2009/07/msc-logo-hochformat.jpg" alt="Siegel des Marine Stewardship Council" width="168" height="223" /><p class="wp-caption-text">Siegel des Marine Stewardship Council</p></div>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><img title="MSC Marine Steawrdship Council Siegel klein" src="http://www.spar.at/imperia/md/images/spar_at/ernaehrungswelt/produktkennzeichnung/msc_siegel.gif" alt="Siegel des Marine Stewardship Council" width="159" height="122" /><p class="wp-caption-text">Siegel des Marine Stewardship Council</p></div>
<p>Das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) im Hochformat und im kleinen Format für nachhaltige Fischerei.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Woher kommt unser Fleisch und wie gehen wir damit um?</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}In der ARD lief gestern der 1. Teil einer dreiteiligen Sendung zum Thema &#8220;Deutschland isst&#8221; mit Tim Mälzer. Er geht den Spuren unseres Fleisch- bzw. Lebensmittelkonsums auf den Grund. Sehr interessante Einsichten in die industrielle Lebensmittelherstellung in Deutschland und unsere Essgewohnheiten. Allerdings wird auch klargestellt: Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch Fleisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_1854" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-1854" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/olympus-digital-camera-2/"><img class="size-medium wp-image-1854 " title="Gewürfeltes Fleisch" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/05/1328426_74574859-300x225.jpg" alt="Gewürfeltes Fleisch" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Gewürfeltes Fleisch (Quelle: sxc.hu)</p></div>
<p>In der ARD lief gestern der 1. Teil einer dreiteiligen Sendung zum Thema &#8220;<em>Deutschland isst</em>&#8221; mit Tim Mälzer. Er geht den Spuren unseres Fleisch- bzw. Lebensmittelkonsums auf den Grund. Sehr interessante Einsichten in die industrielle Lebensmittelherstellung in Deutschland und unsere Essgewohnheiten.</p>
<p>Allerdings wird auch klargestellt: Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch Fleisch. Kein Fleisch zu essen verringert in großen Mengen den Eiweiß- und Eisengehalt was bei einer Familie aus dem Film, die einen Monat fleischlos isst, bereits nach dieser Zeit dazu führt, dass der Körper die eigenen Reserven abbaut &#8211; er verhält sich <a title="Wikipedia zum Katabolismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katabol">katabol</a>. Es ist also, wie hinreichend bekannt ist, nicht so einfach vegetarisch oder gar vegan zu leben. Es wird aber auch klargestellt, dass wir sehr viel mehr Fleisch essen, als wir benötigen. Ein mal die Woche ein gutes Stück Fleisch reicht meistens. Viele essen jedoch mehrmals die Woche oder gar jeden Tag Fleisch.</p>
<p>Spätestens seit den Filmen &#8220;<a title="Filmstarts zu &quot;We feed the world&quot;" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/40184-We-Feed-The-World-Essen-global.html">We feed the world</a>&#8221; und &#8220;<a title="Filmstarts zum Film &quot;Food, Inc.&quot;" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/104689-Food%2c-Inc..html">Food, Inc.</a>&#8221; sollte jedem bekannt sein, dass wir Nahrungsmittel im Überfluss produzieren und die industrielle Lebensmittelproduktion, vor allem die industrielle Fleischverarbeitung dazu führt, dass die Massentierhaltung zu unethischen Bedingungen sein muss, da der Preis sonst dermaßen hoch wäre, dass der Verbraucher nicht bereit wäre dies zu bezahlen. Oder welcher Kunde ist bereit mehr als das doppelte vom herkömmlichen Preis zu bezahlen oder anders gefragt: Wer kauft sein Fleisch im Biohandel?</p>
<p><span id="more-1849"></span></p>
<h4>Klebefleisch mit Transglutaminase im Selbstversuch</h4>
<p>Ebenfalls sehr interessant ist Tim Mälzers Selbstversuch <em>Klebefleisch</em> (Klebeschinken und Formfleisch) herzustellen. Dabei werden mit dem Enzym <a title="Wikipedia zu Transglutaminase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transglutaminase">Transglutaminase</a> Fleischstücke (bspw. Reste die normal zu Hackfleisch verarbeitet werden müssten oder gar billigere Fleischstücke) zu einem neuen Stück miteinander verklebt. Für den Laien wie für den Experten im Nachhinein mit bloßem Auge nicht mehr zu unterscheiden. Wenn dadurch dann billigeres Fleisch als hochwertigeres (bspw. Lende) verkauft wird, ist das glatter Betrug. Bei Geflügel und Schinken aus der Verpackung leider gang und gäbe. Auf der Verpackung finden sich dann Hinweise wie &#8220;Schinken zerlegt und zusammengefügt&#8221; und ähnliches.<br />
 In der Sendung klebt er Schmorfleisch, das etwa 1/3 bis 1/4 von Filet kostet zu einem Filetstück zusammen. Ein Unterschied ist später nicht mehr zu erkennen.</p>
<h4>Schutzatmosphäre &#8211; gefährliche Atmosphäre</h4>
<p>Außerdem wird über die so genannte &#8220;<em>Schutzatmosphäre</em>&#8221; (Schutzgas) aufgeklärt. Das steht auf dem im Supermarkt, in Plastikbehältern industriell verpacktem Fleisch: &#8220;Unter Schutzatmosphäre verpackt&#8221;. Das bedeutet folgendes: Das Fleisch wird mit einer Gasmischung zusammen eingepackt. Diese führt dazu, dass das Fleisch länger rot und damit lecker und frisch aussieht (was es natürlich nicht ist &#8211; besonders Hackfleisch nicht, dass normalerweise innerhalb von einem Tag aufgebraucht werden sollte). Außerdem führt es dazu, wie Tim Mälzer im Test herausfindet, dass das Fleisch beim Braten schneller durchgegart aussieht, es jedoch nicht ist. Beim Erhitzen von zwei gleichen Fleischstücken (ein mal frisch und ein mal aus dem Supermarkt unter Schutzatmosphäre verpackt) mit gleicher Kerntemperatur, sieht das Supermarktfleisch innen gräulich und durchgegart aus, das frische ist rosa. Diese Täuschung kann im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend sein, nämlich dann wenn wir uns in der Sicherheit wiegen, durchgegartes Fleisch zu essen. Außerdem macht das Gas das Fleisch zäher, wie ein Test zeigt.</p>
<p>Prädikat sehr sehenswert.</p>
<ul>
<li>dreiteilige Sendung, immer montags</li>
<li>2.  Teil &#8220;<a title="ARD Mediathek: Deutschland isst ... richtig schlank?" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7111958">Richtig schlank?</a>&#8220;, 09.05., 21 Uhr</li>
<li>3. Teil &#8220;Alles frisch?&#8221;, 16.05., 21 Uhr</li>
<li>1. Teil in der <a title="Deutschland isst in der ARD Mediathek" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7063578">ARD Mediathek</a> verfügbar</li>
</ul>
<h4>Nachtrag 04.05.</h4>
<p>Als ich mich heute mit dem Metzger meines Vertrauens über Rumpsteak und die Sendung von Tim Mälzer unterhielt, erzählte er mir, dass er kein (Süd)Amerikanisches Rindfleisch mehr (ver)kauft, da dieses unter Schutzgas eingeschweißt nach Europa verschifft wird. Wenn er dieses nun auspackt und offen in die Theke legt und jemand kommt und möchte es im Vakuum verpackt mitnehmen, wird das Fleisch grau. Solches Fleisch, das aussieht als ob es alt und gammelig ist, lässt sich nicht mehr verkaufen.</p>
<p>Eine interessante Parallele zu dem beim Braten grau gewordenen Fleisch aus der Sendung mit Tim Mälzer. Für mich kommt Fleisch aus Schutzgasatmosphäre nicht mehr in die Einkaufstüte. Alleine bei dem Gedanken, dass abgepacktes Hackfleisch aus dem Supermarkt einige Tage haltbar ist und in der Packung noch rot und frisch aussieht und nach dem Öffnen innerhalb von einem Tag (im Kühlschrank) grau wird und ggf. riecht, finde ich widerlich. Da wird Fleisch, dass durch das Zerkleinern im Wolf an Oberfläche gewinnt und damit auch mehr Bakterien aufnehmen kann, welches innerhalb von weniger als einem Tag verbraucht werden sollte, als haltbar für zwei, drei Tage verkauft. Das kann nie im Leben gut sein.</p>
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		<title>GAU in Japan &#8211; Wissenschaftliche Aufklärung in Kurzform bei Quarks &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 12:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Ich möchte mich nicht an den emotionalen und irrationalen Meinungen zum Atomkraftunfall in Fukushima, Japan beteiligen. So ein Unfall ist sicher schlimm genug, braucht jedoch meiner Meinung nach eine distanzierte und rationale (auf wissenschaftlicher Ebene basierende) Debatte. Daher möchte ich hier die Informationen zur Sendung Quarks &#38; Co. von und mit Ranga Yogeshwar und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/03/gau-in-japan-wissenschaftliche-aufklarung-in-kurzform-bei-quarks-co/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Ich möchte mich nicht an den emotionalen und irrationalen Meinungen zum Atomkraftunfall in Fukushima, Japan beteiligen. So ein Unfall ist sicher schlimm genug, braucht jedoch meiner Meinung nach eine distanzierte und rationale (auf wissenschaftlicher Ebene basierende) Debatte. Daher möchte ich hier die Informationen zur Sendung Quarks &amp; Co. von und mit Ranga Yogeshwar und dem Thema &#8220;<a title="Quarks &amp; Co: GAU in Japan" href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2011/0315/uebersicht.jsp">GAU in Japan</a>&#8221; verlinken. Daher bin ich auch gegen Formulierungen wie &#8220;Super-GAU&#8221; &#8211; ein GAU ist schon der Größte Anzunehmende Unfall.</p>
<p>Die Sendung vom 15.03.2011 gibt´s als <a title="Vide Podcast Quarks &amp; Co. Sendung vom 15.03.2011" href="http://medien.wdr.de/m/1300219200/quarks/wdr_fernsehen_quarks_und_co_20110315.mp4">Video-Podcast (MP4)</a> zum Anschauen.</p>
<p>Die nächste Sendung &#8220;<a title="Übersichtsseite WDR Quarks &amp; Co." href="http://www.wdr.de/tv/quarks/">Strahlen-GAU in Japan: Was Sie wissen müssen</a>&#8221; wird bereits für den 22.03. angekündigt.</p>
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		<title>Oklo &#8211; Und Atommüll lagern geht doch!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 23:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}In Gabun, einem Land im Westen Afrikas fand vor über zwei Milliarden Jahren (Erdzeitalter Proterozoikum) etwas statt, was wohl als ungewöhnlich und selten beschrieben werden kann. In Mounana, in der gabunischen Provinz Haut-Ogooué gibt es natürliches Uran. Vor etwa zwei Milliarden Jahren scheint es hier eine natürliche Anreicherung gegeben zu haben. Es drang Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/02/oklo-und-atommull-lagern-geht-doch/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gabon_Geology_Oklo.svg&amp;filetimestamp=20070317192856"><img title="Naturreaktor Oklo" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9f/Gabon_Geology_Oklo.svg/200px-Gabon_Geology_Oklo.svg.png" alt="Naturreaktor Oklo" width="200" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Naturreaktor Oklo (Quelle: Wikipedia / Benutzer: MesserWoland)  1. Reaktorzonen, 2. Sandstein, 3. Erzflöz, 4. Granitstock</p></div>
<p>In <a title="Wikipedia zu Gabun" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gabun">Gabun</a>, einem Land im Westen Afrikas fand vor über zwei Milliarden Jahren (Erdzeitalter Proterozoikum) etwas statt, was wohl als ungewöhnlich und selten beschrieben werden kann. In Mounana, in der gabunischen Provinz Haut-Ogooué gibt es natürliches Uran. Vor etwa zwei Milliarden Jahren scheint es hier eine natürliche Anreicherung gegeben zu haben. Es drang Wasser ein, die Folge war eine Kettenreaktion, sprich ein <a title="Wikipedia über den Naturreaktor Oklo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oklo">natürlich entstehender Atomreaktor</a> in der Erde.</p>
<p>Dieser war etwa 500.000 Jahre lang aktiv. Die Spaltprodukte sind heute noch nachzuweisen und bestätigen die Echtheit.</p>
<p>Aber was sagt uns das nun? Die Abfallprodukte die in dem Naturreaktor entstanden sind dieselben, wie sie auch bei einem industriell betriebenen Reaktor anfallen, mit dem Unterschied, dass sie dort schon direkt im Fels, also in einer Lagerstätte verblieben. Bei Untersuchungen stellte man fest, dass diese Lagerstätte wohl äußerst gut war, denn man konnte keine radioaktive Verseuchung im Umland feststellen.</p>
<p><span id="more-1689"></span></p>
<p>Ich bin, gerade wenn es um Atomkraft geht, für eine sachliche, für eine wissenschaftliche Debatte. Ja, erneuerbare Energien sind gut. Ja, es ist eine schwierige und bisher ungelöste Frage wo und wie genau wir Atommüll gut und sicher für lange Zeit lagern können. Es ist jedoch falsch, dass der Atommüll nicht gelagert werden kann, was von Atomgegnern gerne angeführt wird. Oklo ist ein Gegenbeispiel. Das erleichtert zwar nicht die Suche nach einer gesicherten Stelle, gibt aber Parameter an die Hand, die bei der Überprüfung auf Sicherheit herangezogen werden können. <a title="Wikipedia zur Schachtanlage Asse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse">Asse</a> und die in dem dortigen Forschungsbergwerk erprobte Endlagerung und das Misslingen durch die dortigen Verfehlungen trägt leider nichts sinnvolles zu einer sachlichen Debatte bei!</p>
<p>Gerade in letzter Zeit machten linksradikale Aktivisten die leider notwendigen <a title="Spiegel Online: Polizei setzt Hunderte Castor-Gegner fest" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,745820,00.html">Castor-Transporte</a> mit ihren Belagerungen, Untergrabungen von Bahngleisen und anderen störenden Aktivitäten wieder ein mal unsicher. Hier geht es oft nicht um die Sache, gegen die man sachlich und wissenschaftlich argumentieren könnte, sondern um reine Ideologie und Aktivismus. Ein guter Linker, hat gegen Atomkraft zu sein. Das scheint in Deutschland ein festgeschriebenes Naturgesetz zu sein. Nur wirklich gut argumentieren können leider die wenigsten. Wenn man sich mit jemandem unterhält, wie mir vor einiger Zeit auf einer Feier passierte, werden nur unpassende Vergleiche gezogen und polemisch argumentiert, da es ja nur falsch sein kann, für eine potentiell gefährliche Energiegewinnung zu sein.</p>
<p>Als ich vor einiger Zeit eine Vorlesung an der TU Darmstadt zum Thema Klimafolgenforschung besuchte, sagte der eingeladene Wissenschaftler, dass die Atomkraft am gesamt Energie-Mix in den nächsten Jahrzehnten abnehmen wird und muss (da der Energiebedarf steigt und kaum neue Kraftwerke gebaut werden). Die fehlende Differenz zum aufkommenden Energiebedarf kann aber nur zum Teil durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Das führt zwangsläufig dazu, dass mehr Kohlekraftwerke gebaut werden. Mehr Kohlekraftwerke bedeuten aber auch mehr Kohlendioxid. Wie mir ein befreundeter Physiker aus einem Kolloquium erzählte, hat Deutschland heute schon einen um das 400-fache höheren Kohlendioxid Ausstoß als Frankreich. Mehr Kohlekraftwerke machen das nicht besser und so schnell und so viele erneuerbare Energiequellen an verlässlichen Orten können leider nicht gebaut werden!</p>
<p>Im Gegensatz zu dem frei flüchtigen Kohlendioxid der Kohlekraftwerke, dass in die Luft gelassen wird, hat der Atommüll den Vorteil, dass er fest ist. Man kann ihn bearbeiten und lagern, wie Oklo zeigt. Neue Methoden zeigen, dass das <a title="Telepolis zur Transmutation im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf" href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/106656">Bestrahlen von Atommüll</a> dazu führt, dass er weniger gefährlich ist, da sich die Halbwertszeit verringert &#8211; die so genannte <a title="Wikipedia zu Transmutation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transmutation">Transmutation</a>.</p>
<p>Heute hing an einem Gebäude der TU Darmstadt ein gelbes Plakat mit dem Spruch &#8220;Atomkraft gehört ins Museum&#8221;. Atomkraft ist eine recht junge und neue Energieform, sie hat sicher ihre Risiken, aber es wird immer noch in vielen Gebieten geforscht und wie die obigen Ausführungen zeigen auch mit Erfolg. Dass das Verringern der Atomkraft auch dazu führt, dass die Kohlekraft zu nimmt und die Grundlagen der Kohlekraftwerke schon mehrere hundert bis über tausend Jahre alt sind, sind auch nicht gerade ein Zeichen für moderne Energiegewinnung.</p>
<p>Ich bin für ein Energie-Mix. Ja, mit viel erneuerbarer Energie, ein bisschen Kohlekraft und auch ein bisschen Atomkraft. Wenn Mixen, dann mit allem und dem besten das wir bieten können. Und zu dem besten das wir haben, gehören auch deutsche Atomkraftwerke mit deutscher Technik, denn diese sind so sicher wie kaum andere auf der Welt.</p>
<h4>Harrisburg &#8211; Menschen machen Fehler &#8211; Zufälle tun ihr Übriges</h4>
<p>Oft wird auch von Atomkraftgegner angeführt, dass der Reaktor <a title="Wikipedia über Three Mile Island" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Three_Mile_Island">Three Mile Island</a> bei Harrisburg, USA ja zeige, dass auch westliche Atomkraft unsicher sei. Von Tschernobyl, wo ein völlig anderer Reaktortyp als in Deutschland zum Einsatz kam, will ich gar nicht erst reden.</p>
<p>In dem Buch &#8220;Überflieger&#8221; beschreibt Malcom Gladwell auf Seite 159ff wie menschliche Fehler und die Kultur als unser Erbe dazu führen können, dass Flugzeuge abstürzen. Außerdem beschreibt er, wie sicher Flugzeuge sind und wie mehrere kleine, für sich genommen, harmlose Probleme zusammen treffen müssen, bis eine Katastrophe passiert. Auf Seite 164 beschreibt er dann in einer Fußnote zum Text wie dieses Beispiel auch auf den Reaktorunfall in Three Mile Island bei Harrisburg zutrifft.</p>
<blockquote><p>[...] Wie der Soziologe Charles Perrow in seinem Klassiker <em>Normale Katastrophen</em> zeigt, kam es in einem der Wasserfilter der Anlage zu einer nicht unüblichen Verstopfung. Dadurch sickerte Feuchtigkeit in das Lüftungssystem und verschloss zwei Ventile und damit die Kaltwasserzufuhr für den Dampfgenerator. Wie alle Kernkraftwerke verfügte auch Three Mile Island für Fälle wie diesen über ein Notkühlaggregat. Doch ausgerechnet an diesem Tag waren aus völlig unerfindlichen Gründen die Ventile dieses Aggregats nicht geöffnet. Jemand hatte sie geschlossen und die Leuchte im Kontrollzentrum, die dies anzeigte, wurde durch einen Zettel verdeckt, der von einem darüber befindlichen Hebel herabhing. Damit hing der Reaktor von einem weiteren Schutzsystem ab, das wie ein Sicherheitsventil funktionieren sollte. Doch wie das Schicksal es so wollte, funktionierte auch dieses Ventil an diesem Tag nicht. Es blieb offen, obwohl es sich eigentlich hätte schließen sollen, und um das Fass zum Überlaufen zu bringen, war auch die Anzeige im Kontrollzentrum ausgefallen, die den Technikern angezeigt hätte, dass das Ventil nicht schloss. [...]</p>
</blockquote>
<p>Das heißt, es war nicht die Funktionsweise und die Theorie des Reaktors, die ihn unsicher machte, sondern eine Verkettung unglücklicher Umstände, gepaart mit menschlichem Versagen (soweit man den Begriff hier so benutzen kann), die &#8220;das Fass zum Überlaufen brachte&#8221;.</p>
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		<title>Wie kann ein jeder von uns, die Welt ein bisschen besser machen?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 23:18:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Letzte Woche schrieb ich in &#8220;Wird die Welt besser oder schlechter? &#8211; Die Welt in Zahlen&#8220;, dem ersten von vier Beiträgen, über einen NewScientists-Artikel und einigen kühnen Ideen die Welt zu verbessern. Im zweiten Beitrag auf NewScientists mit dem Titel &#8220;How you can make the world a better place&#8221; geht es darum, was jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wie-kann-ein-jeder-von-uns-die-welt-ein-bisschen-besser-machen/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Letzte Woche schrieb ich in &#8220;<a title="daF: Wird die Welt besser oder schlechter? - Die Welt in Zahlen" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wird-die-welt-besser-oder-schlechter-die-welt-in-zahlen/">Wird die Welt besser oder schlechter? &#8211; Die Welt in Zahlen</a>&#8220;, dem ersten von vier Beiträgen, über einen <span class="smallcaps">NewScientists</span>-Artikel und einigen kühnen Ideen die Welt zu verbessern.</p>
<p>Im zweiten Beitrag auf <span class="smallcaps">NewScientists</span> mit dem Titel &#8220;<a title="How you can make the world a better place" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.100-how-you-can-make-the-world-a-better-place.html">How you can make the world a better place</a>&#8221; geht es darum, was jeder einzelne von uns tun kann. Oft wird, als Begründung für das Nichtstun angeführt, dass jeder einzelne keine Möglichkeit hätte im Großen etwas zu verändern. Was jedoch oft falsch ist, denn jeder kann auch im Kleinen bereits einen Teil zum Ganzen beitragen. Meist ist es auch eine Prinzipienfrage: Bin ich mir meinen eigenen Idealen treu und handele danach oder beuge ich mich der großen Mehrheit und schwimme eher mit dem Strom als meinen eigenen Weg zu gehen?</p>
<p>Nachfolgend zähle ich kurz die zehn Punkte auf, die <span class="smallcaps">NewScientists</span> herausgesucht hat, für jeden einzelnen von uns, um einen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten:<span id="more-983"></span></p>
<ol>
<li><a title="Get real - Werde realistisch" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.200-better-world-get-real.html">Get real</a> (Werde realistisch)<br />
 <em>Lerne die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist und nicht so, wie wir sie gerne hätten.</em></li>
<li><a title="Screen your genes - Überprüfe deine Gene" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.300-better-world-screen-your-genes.html">Screen your genes</a> (Überprüfe deine Gene)<br />
 <em>Lass deine Gene auf Krankheiten untersuchen: Eine richtiger Umgang von Anfang an kann Leiden vermindern.</em></li>
<li><a title="Eat more plants - Iss mehr Pflanzen" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.500-better-world-eat-more-plants.html">Eat more plants</a> (Iss mehr Pflanzen)<br />
 <em>Iss mehr Obst und Gemüse und weniger Fleisch. Das ist bessre für dich und besser für die Umwelt.</em></li>
<li><a title="Pimp your house - Modernisiere dein Haus" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.600-better-world-pimp-your-house.html">Pimp your house</a> (Modernisiere dein Haus)<br />
 <em>Ein modernes Haus mit isolierten Rohren und Wänden spart Geld und Energie.</em></li>
<li><a title="Be nice to people - Sei nett zu Menschen" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.400-better-world-be-nice-to-people.html">Be nice to people</a> (Sei nett zu Menschen)<br />
 <em>Mitgefühl und Freundlichkeit verhelfen offensichtlich zu einer besseren Welt. <a title="Wikipedia über Altruismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altruistisch">Altruistisch</a>es Verhalten kann ansteckend sein.</em></li>
<li><a title="Share things - Teile Dinge" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.700-better-world-share-things.html">Share things</a> (Teile Dinge)<br />
 <em>Ein Bad zusammen nehmen oder gemeinsam Fernsehen spart Energie. Dinge teilen spart Energie!</em></li>
<li><a title="Move to the city - Ziehe in die Stadt" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.800-better-world-move-to-the-city.html">Move to the city</a> (Ziehe in die Stadt)<br />
 <em>Viele Menschen verbinden &#8220;den grünen Gedanken&#8221; mit einem Leben auf dem Land. Für die Umweltbilanz ist jedoch eine urbane Lebensweise des einzelnen besser.</em></li>
<li><a title="Consume sceptically - Konsumiere kritisch" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.800-better-world-move-to-the-city.html">Consume sceptically</a> (Konsumiere kritisch)<br />
 <em>Wir Verbraucher können mit dem Kauf von Produkten bestimmen und lenken. Landet unser Geld beim Großindustriellen oder beim Bauern? Also öfters mal kritisch hinschauen, was wir kaufen, statt immer nach dem günstigsten Produkt zu greifen.</em></li>
<li><a title="Vaccinate your children - Lass deine Kinder impfen" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327261.900-better-world-vaccinate-your-children.html">Vaccinate your children</a> (Lass deine Kinder impfen)<br />
 <em>Gerade in Deutschland gibt es viele Impfgegner. Die klassischen Impfungen gegen Krankheiten wie Polio oder Tetanus helfen jedoch Leiden zu verhindern! Siehe dazu &#8220;<a title="Quarks und Co Video-Podcast zum Thema &quot;Wie viel Impfung muss sein?&quot; vom 10.06.2008" href="http://medien.wdr.de/m/1213120800/quarks/wdr_fernsehen_quarks_und_co_20080610.mp4">Wie viel Impfung muss sein</a>&#8221; (WDR, Quarks &amp; Co. vom 10.06.2008)</em></li>
<li><a title="Offset your emissions - Gleiche deine Emissionen aus" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327262.100-better-world-offset-your-emissions.html">Offset your emissions</a> (Gleiche deine Emissionen aus)<br />
 <em>Drei Methoden zum Verringern der Emissionen.</em></li>
</ol>
<p>Manche Dinge hören sich etwas abgedroschen oder sektenartig an. Als ob man die Menschen beeinflussen und verändern möchte, für eine bessere Welt, eine &#8220;gute&#8221; Weltordnung.<br />
 Alles in allem geht es jedoch um ein besseres Miteinander und weniger Leiden auf der Welt. Die oben genannten Ideen sind dabei nur Ideen die, wenn sie umgesetzt werden, zu einer besseren Welt führen könnten. Was davon und wie es umgesetzt wird, bleibt jedem selbst überlassen. In jedem Fall geht jedoch die Vielfalt und Vielfältigkeit der Menschen vor, denn sie ist das, was uns Menschen ausmacht und was uns seit tausenden von Jahren an der Spitze der Nahrungskette hält.</p>
<p><strong>Teil 1:</strong> <a title="daF: Wird die Welt besser oder schlechter? - Die Welt in Zahlen" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wird-die-welt-besser-oder-schlechter-die-welt-in-zahlen/">Wird die Welt besser oder schlechter? &#8211; Die Welt in Zahlen</a></p>
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		<title>Wird die Welt besser oder schlechter? &#8211; Die Welt in Zahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 13:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Das scheint im ersten Augenblick eine sehr naive und undifferenzierte Frage zu sein. Viele werden wohl sagen: &#8220;Die Welt wird schlechter&#8221; und die meisten vermutlich &#8220;Hängt davon ab&#8221;. Bei New Scientists, gibt es einen neuen Artikel mit dem Titel &#8220;Blueprint for a better world&#8221; (Entwurf für eine bessere Welt). Dazu schreibt NS: We live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wird-die-welt-besser-oder-schlechter-die-welt-in-zahlen/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://www.newscientist.com/data/images/archive/2725/27250901.jpg"><img class="      " title="Die Entwicklung der Welt in Zahlen" src="http://www.newscientist.com/data/images/archive/2725/27250901.jpg" alt="Die Entwicklung der Welt in Zahlen" width="253" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Die Entwicklung der Welt in Zahlen</p></div>
<p>Das scheint im ersten Augenblick eine sehr naive und undifferenzierte Frage zu sein. Viele werden wohl sagen: &#8220;Die Welt wird schlechter&#8221; und die meisten vermutlich &#8220;Hängt davon ab&#8221;.</p>
<p>Bei <span class="smallcaps">New Scientists</span>, gibt es einen neuen Artikel mit dem Titel &#8220;<a title="Blueprint for a better world @newscientists.com" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327250.900-blueprint-for-a-better-world.html">Blueprint for a better world</a>&#8221; (Entwurf für eine bessere Welt). Dazu schreibt NS:</p>
<blockquote><p>We live in an imperfect world. Poverty, disease, lack of education, environmental destruction &#8211; the problems are all too obvious. Many people don&#8217;t have clean water, let alone enough <a href="http://www.newscientist.com/topic/food-drink">food</a>, and the unsustainable lifestyle of the wealthy few is storing up catastrophic <a href="http://www.newscientist.com/topic/climate-change">climate change</a>.</p>
<p>Can we do anything about it? You bet we can. Technology is a double-edged sword, but science and reason have made our lives immeasurably better overall &#8211; and only through science and reason can we hope to make a real difference in the future. So here and over the next three weeks, <em>New Scientist</em> will explore diverse ideas for making the world a better place, and the evidence backing them.</p>
<p>[...]<br />
 Next week in part 2 we&#8217;ll report on what you as an individual can do to make a difference. In part 3 we&#8217;ll explore what many see as the fundamental problem: overpopulation. And finally, in part 4, we&#8217;ll ponder the profound and long-lasting changes we are making to our home planet.</p>
</blockquote>
<p>Sehr interessant ist vor allem die beim Artikel angehängte und von mir oben verlinkte Grafik mit allerlei Statistiken zu den verschiedensten Einflüssen auf unser kosmopolitisches Wohlergehen. Einige daraus möchte ich gerne hier betrachten.</p>
<p><span id="more-961"></span></p>
<div id="attachment_963" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.newscientist.com/data/images/archive/2725/27250901.jpg"><img class="size-medium wp-image-963 " title="Infektionskrankheiten '93 und '02 (aus der NS Grafik)" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/infektionskrankheiten-300x190.jpg" alt="Infektionskrankheiten '93 und '02 (aus der NS Grafik)" width="240" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Infektionskrankheiten &#39;93 und &#39;02 (aus der NS Grafik)</p></div>
<p>Sehr krass finde ich zum Beispiel den Vergleich von Toten durch Infektionskrankheiten im Vergleichen zwischen 1993 (16,4 Mio) und 2002 (14,7 Mio). Insofern hat sich die Welt also verbessert. Schaut man jedoch genauer hin, sieht man, dass die gut zu bekämpfenden Infektionskrankheiten, bspw. durch Medikamente und Impfungen wie Hepatitis B  sehr stark zurückgedrängt wurden. Jedoch ist die durch den HI-Virus ausgelöste Krankheit Aids weiter auf dem Vormarsch. Seit 1993 hat sich die Anzahl an Toten infolge von Aids ungefähr verfünffacht.</p>
<p>Auch die Abholzung spielt eine wesentliche Rolle für das Wohlergehen der Weltenbürger. So ist in Südost-Asien, dem afrikanischen Saharagebiet und in Lateinamerika ein starkes abforsten (oder besser abholzen) zu verzeichnen. In Lateinamerika hat die Abholzung von 2000-2005 gegenüber den Jahren 1990-2000 sogar noch weiter zugenommen.</p>
<p>Wie sieht es aus mit Krieg? Ja, man vermutete es schon. Seit 1945 hat die Anzahl an Konflikten (Krieg) weiter zugenommen und ist zuletzt 2008 auf einem Höchstwert von 350 kriegerischen Konflikten pro Jahr (im Gegensatz zu unter 100 Konflikten 1945) stehen geblieben. Dabei sind die Militärausgaben auf über 1.200 Mrd. Dollar pro Jahr gestiegen (im Gegensatz zu 1992: knapp unter 1.000 Mrd Dollar). Im Jahr 1998 waren die Ausgaben auf einem niedrigen Wert von etwas über 800 Mrd Dollar.</p>
<p>Wie sieht es aus mit dem Zugang zu Trinkwasser? Die Verfügbarkeit von Trinkwasser hat sich deutlich verbessert zwischen den Jahren 1990 bis 2004 und ebenso der Zugang zu Sanitäranlagen. Dennoch haben in der afrikanischen Sahara-Region nur knapp unter 60% und in den Entwicklungsländern knapp unter 80% Zugang zu Trinkwasser.</p>
<p>Für das Überleben ist auch das Essen wichtig. Hier wurde in Kilocalorien gemessen (was hier auch ein Indikator für die zunehmende Verfettung der Industrieländer ist). Somit haben weltweit 2002 die Menschen einen Zuführung an ungefähr 2.800 kcal (1970 noch ca. 2.400 kcal). Zur Information: In den Industrieländern arbeiten besonders viele Menschen in akademischen und Büroberufen und haben somit relativ wenig Bewegung. Der Bedarf pro Tag liegt somit bei ca. 2.200 kcal.<br />
 Im Gegensatz dazu haben die Sahara-Regionen eine Zufuhr von ca. 2.300 kcal und die Entwicklungsländer von ca. 2.600 kcal. Diese Länder haben aber mit Sicherheit einen höheren Tagesverbraucht als wir.<br />
 Sehr stark sticht Nordamerika aus dieser Statistik heraus. Denn hier werden pro Tag im Jahre 2002 ungefähr 3.700 kcal zugeführt. Das verbraucht vielleicht ein hart arbeitender Handwerker am Tag, aber kein Arbeiter, der mehr als 80% seiner Arbeitszeit sitzend verbringt!<br />
 Alles in allem sind aber die zugeführten Kilocalorien zwischen 1970 und 2002 angestiegen. Im Umkehrschluss lässt sich aus einer anderen Grafik ablesen, dass dadurch der weltweite Hunger zwischen 1990 und 2007 ebenfalls abgesunken ist. Dennoch hungern immer noch deutlich über 25% der Menschen in den Sahararegionen und den Entwicklungsländern. In Südasien sogar fast 50%.</p>
<p>Interessant ist auch die Überlebensrate von Kindern bis zum 5. Lebensjahr. Sind es in den westlichen Ländern fast 100%, sind es in den Entwicklungsländern nur gut 85% und in den Sahararegionen sogar noch etwas unter 85%.</p>
<h4>Die zehn radikalen New Scientists-Ideen zur Veränderung der Gesellschaft</h4>
<ul>
<li><a title="Beware of common sense" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.000-better-world-beware-of-common-sense.html">Beware of common sense</a> (Vorsicht vor dem menschlichen Verstand)</li>
<li><a title="Legalise drugs" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.100-better-world-legalise-drugs.html">Legalise drugs</a> (Drogen legalisieren)</li>
<li><a title="Give police your DNA" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.200-better-world-give-police-your-dna.html">Give police your DNA</a> (DNS der Polizei verfügbar machen)</li>
<li><a title="Redefine the bottom line" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.300-better-world-redefine-the-bottom-line.html">Redefine the bottom line</a> (die untere Grenze neu definieren)</li>
<li><a title="Find out if we can cool the planet" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.400-better-world-find-out-if-we-can-cool-the-planet.html">Find out if we can cool the planet</a> (Können wir den Planeten kühlen?)</li>
<li><a title="Tax carbon and give the money to the people" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.500-better-world-tax-carbon-and-give-the-money-to-the-people.html">Tax carbon and give the money to the people</a> (Kohlenstoff besteuern)</li>
<li><a title="Learn to love genetic engineering" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.600-better-world-learn-to-love-genetic-engineering.html">Learn to love genetic engineering</a> (Lerne die genetischen Wissenschaften zu lieben)</li>
<li><a title="End the pillaging of the high seas" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.700-better-world-end-the-pillaging-of-the-high-seas.html">End the pillaging of the high seas</a> (Plünderung der Hochsee beenden)</li>
<li><a title="Generate a feed-in frenzy" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.900-better-world-generate-a-feedin-frenzy.html">Generate a feed-in frenzy</a> (Generieren eines Einspeisungs-Wahnsinns)</li>
<li><a title="Take friday off... forever" href="http://www.newscientist.com/article/mg20327251.800-better-world-take-friday-off-forever.html">Take Friday off&#8230; forever</a> (Freitag frei, für immer)</li>
</ul>
<p>Ich habe sie noch nicht gelesen, bin aber gespannt. Viel Spaß ebenfalls bei dieser doch etwas brisanten (mehr oder weniger wissenschaftlichen) Lektüre.</p>
<p>Ich werde auch über die drei noch folgenden Artikel bei <span class="smallcaps">New Scientists</span> berichten.</p>
<p><strong>Teil 2:</strong> <a title="Wie kann ein jeder von uns, die Welt ein bisschen besser machen?" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/wie-kann-ein-jeder-von-uns-die-welt-ein-bisschen-besser-machen/">Wie kann ein jeder von uns die Welt ein bisschen besser machen?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ePetition für bessere Strahlenschutz-Standards endet am 11. September</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2009/09/epetition-fuer-bessere-strahlenschutz-standards-endet-am-11-september/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 20:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Vorhin habe ich einen ausführlichen Artikel über die neue Studie der Grünen zum Risiko auf Leukämieerkrankung bei Kindern veröffentlicht. Von Angelika Wilmen gibt es eine Petition auf epetitionen.bundestag.de die dazu aufruft die Strahlenschutz-Standards zu verbessern. Die atomkritische Ärztegruppe IPPNW ruft auf seiner Webseite zur Unterzeichnung auf. In der Petitionsschrift heißt es: Der Deutsche Bundestag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/epetition-fuer-bessere-strahlenschutz-standards-endet-am-11-september/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Vorhin habe ich einen ausführlichen <a title="daF: Sind Atomkraftwerke für erhöhte Leukämieerkrankungen verantwortlich?" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/sind-atomkraftwerke-fur-erhoehte-leukaemieerkrankungen-verantwortlich/">Artikel über die neue Studie der Grünen zum Risiko auf Leukämieerkrankung bei Kindern</a> veröffentlicht. Von Angelika Wilmen gibt es eine <a title="ePetition für bessere Strahlenschutz-Standards" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5863" target="_blank">Petition auf epetitionen.bundestag.de</a> die dazu aufruft die Strahlenschutz-Standards zu verbessern.</p>
<p>Die atomkritische Ärztegruppe <acronym title="International Physicians for the Prevention of Nuclear War"><a title="Webseite des Verbands von Ärzten gegen Atomwaffen und -krieg" href="http://www.ippnw.de/">IPPNW</a></acronym> ruft auf seiner Webseite zur Unterzeichnung auf. In der Petitionsschrift heißt es:</p>
<blockquote><p>Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Strahlenschutz für den Bürger zu verbessern und das dafür bisher verwendete Rechenmodell &#8220;Reference Man&#8221; durch die strahlensensiblere Variante &#8220;Reference Embryo&#8221; zu ersetzen.</p>
<p>[...]</p>
<p>Seit 1974 wird aber im Strahlenschutz ein von der Internationalen Strahlenschutz-Kommission (ICRP) kreierter &#8220;Reference Man&#8221; als hypothetisches Objekt für alle Strahlenschutz-Standards verwendet. Damit wird ein gesunder weißer Mann aus Nordamerika oder Europa zu Grunde gelegt, der 25 – 30 Jahre alt ist, 170 pounds wiegt und 5 Fuß und 7 inches groß ist. Es wird angenommen, dass sein Immunsystem intakt sei und er über optimale Zellreparaturmechanismen verfüge.</p>
<p>Das Beharren der Strahlenschutzkommission, den bisherigen &#8220;Reference Man&#8221; beizubehalten, verhindert trotz neuerer Erkenntnisse wirksamen Strahlenschutz für Frauen und besonders für Kinder, von Embryos und Feten ganz zu schweigen.</p>
</blockquote>
<p>Egal ob man für oder gegen einen Atomausstieg ist: Dass entsprechend realistische Strahlenschutzwerte auch für Kinder und Embryonen existieren die alle Menschen vor der Strahlung die von Atomkraftwerken ausgeht schützt, sollte wohl machbar sein. Deswegen die <a title="Strahlenschutz - Verschärfung der Strahlenschutz-Standards" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5863" target="_blank">Petition auf epetitionen.bundestag.de unterzeichnen</a>!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind Atomkraftwerke für erhöhte Leukämieerkrankungen verantwortlich?</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2009/09/sind-atomkraftwerke-fur-erhoehte-leukaemieerkrankungen-verantwortlich/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 17:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt und Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Man hat es schon öfters gehört, auch Studien und der Verdacht von Experten und Atomkraftgegnern haben immer wieder nahe gelegt, dass Atomkraftwerke (AKW) für ein erhöhtes Leukämierisiko, vor allem bei Kindern, in ihrer Umgebung verantwortlich sein könnten. Es gab jedoch auch immer wieder Gegenstudien, die belegten, dass im Umkreis eines AKW angeblich keinerlei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/09/sind-atomkraftwerke-fur-erhoehte-leukaemieerkrankungen-verantwortlich/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_918" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/20kmbiblis.png"><img class="size-medium wp-image-918   " title="20 km Radius um Biblis" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/20kmbiblis-300x240.png" alt="20 km Radius um Biblis" width="240" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">20 km Radius um Biblis (Quelle: Google Earth)</p></div>
<p>Man hat es schon öfters gehört, auch Studien und der Verdacht von Experten und Atomkraftgegnern haben immer wieder nahe gelegt, dass Atomkraftwerke (AKW) für ein erhöhtes <a title="Wikipedia zum Thema Leukämie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leuk%C3%A4mie">Leukämie</a>risiko, vor allem bei Kindern, in ihrer Umgebung verantwortlich sein könnten. Es gab jedoch auch immer wieder Gegenstudien, die belegten, dass im Umkreis eines AKW angeblich keinerlei erhöhter Strahlung zu messen sei. Vielleicht gibt es noch Strahlungen die wir gar nicht messen können, die ebenfalls das Krebsrisiko erhöhen? Klar ist jedenfalls, dass Strahlung das Blutkrebsrisiko deutlich erhöhen kann, was zur Erkrankung Leukämie führt.</p>
<p>Die Sterberaten durch Krebs gehen weiter zurück, jedoch steigen die Krebsneuerkrankungen weiter an. Etwa 9.100 erkranken jährlich neu an Leukämien (Studie: &#8220;<a title="Informationsseite des RKI zur Studie mit PDF zum Herunterladen" href="http://www.rki.de/cln_160/nn_197444/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2008.html?__nnn=true">Krebs in Deutschland 2003-2004 Häufigkeiten und Trends</a>&#8221; des <acronym title="Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V."><a title="Webseite des GEKID e.V." href="http://www.gekid.de/">GEKID</a></acronym> und <acronym title="Robert-Koch-Institut"><a title="Webseite des RKI" href="http://www.rki.de/">RKI</a></acronym> 2008). So heißt es auf Seite 98 der Studie (Verlinkung durch mich):</p>
<blockquote><p>Hieraus ergibt sich eine Unschärfe in der Abgrenzung der Leukämien zu den <a title="Wikipedia zu Non-Hodgkin-Lymphonen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Non-Hodgkin-Lymphom">Non-Hodgkin-Lymphomen</a>. Jährlich erkranken etwa 9.100 Menschen in Deutschland (ca. 4.800 Männer und 4.300 Frauen) an einer Leukämie. Das sind für beide Geschlechter je 2,1 % aller Krebsneuerkrankungen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren für Männer und 70 Jahren für Frauen.</p>
</blockquote>
<div id="attachment_920" class="wp-caption aligncenter" style="width: 481px"><a href="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/trend_leukaemie1.jpg"><img class="size-full wp-image-920 " title="Trend Leukämieerkrankungen bei Kindern" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/trend_leukaemie1.jpg" alt="Trend Leukämieerkrankungen bei Kindern" width="471" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Trend Leukämieerkrankungen bei Kindern</p></div>
<p>Eine neue Studie, wie die <a class="smallcaps" title="Studie belegt höheres Leukämie Risiko um AKW" href="http://www.netzeitung.de/gesundheit/1453639.html">Netzeitung</a> berichtet, die die <span class="smallcaps">Grünen</span> in Auftrag gegeben haben, soll nun ein erhöhtes Leukämierisiko in einem Radius um 20-50 km um Atommeiler herum nachweisen.</p>
<p><span id="more-916"></span></p>
<blockquote><p>Den Verdacht gibt es seit Jahren: Wohnen in der Nähe eines Atomkraftwerks kann besonders für Kinder gesundheitsschädlich sein. Ihr erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken, bestätigt jetzt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie des Arztes und Epidemiologen Eberhard Greiser.</p>
<p>Die Gefahren betreffen nicht nur Säuglinge und Kleinkinder, sondern auch Jugendliche vor allem bis 14 Jahre. Im Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um Atommeiler sei das Risiko bei Kindern unter fünf Jahren um 19 Prozent erhöht und unter 15 Jahren um 13 Prozent, berichtete Greiser.</p>
<p>Für die Studie wurden Werte von 80 Kernkraftwerken in fünf Ländern ausgewertet, darunter auch Meiler in Deutschland und den USA. Das sei eine breite Datenbasis, sagte Greiser. Grüne und atomkritische Ärzte forderten, endlich den Strahlenschutz für Bürger zu verbessern.</p>
</blockquote>
<p>Auch <a title="Studie sieht erhöhtes Leukämierisiko für Kinder" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,647087,00.html">Spiegel Online</a> berichtet über die Studie. Ich habe die Studie nicht gelesen und kann sicherlich als Laie auch nicht einschätzen wie realistisch manche Aussagen sind. Jedoch ist bekannt, dass Studien oft, je nach dem wer sie in Auftrag gibt, zu einem unterschiedlichen Ergebnis kommen. Fakt ist jedoch auch, dass die Zahl der Leukämieerkrankungen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer weiter leicht anstieg, was eine Veränderung in der Infrastruktur bzw. Umwelt nahelegt. Ob es sich dabei jedoch um generelle Strahlenbelastungen bspw. durch Unfälle wie Tschernobyl,  den Bombenabwurf von Hiroshima und Nagasaki, ausgelöst durch Atomwaffentests oder aber durch AKW handelt ist eine Frage, die vielleicht auch eine solche Studie nicht sicher beantworten kann. Jedoch müssten bei den ersten Fällen auf jeden Fall flächendeckender ein erhöhtes Risiko für Leukämie bestehen und es keine Korrelation gegenüber der Nähe zu einem AKW geben.</p>
<p>Interessant ist auch, wenn die Studie richtig liegt mit ihrer Zahl von 20-50km, dass Darmstadt dann voll im Einzugsgebiet vom Atommeiler Biblis liegt (s. Grafik oben).</p>
<div id="attachment_922" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kernkraftwerke_in_Deutschland.svg&amp;filetimestamp=20080224112957"><img class="size-medium wp-image-922   " title="Kernkraftwerke in Deutschland" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/09/Kernkraftwerke_in_Deutschland-275x300.png" alt="Kernkraftwerke in Deutschland" width="220" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Kernkraftwerke in Deutschland (Quelle: Wikipedia)</p></div>
<p>Die nebenstehende Grafik zeigt eine Verteilung von Atommeilern in Deutschland. Momentan aktiv sind noch 17 Stück, die (bis jetzt) durch den geplanten Ausstieg in den nächsten Jahre bis ca. 2020 nach und nach abgeschaltet werden sollen. Eine <a title="Liste aller Atommeiler in Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke#Deutschland">Liste aller Atommeiler</a> in Deutschland findet sich bei Wikipedia.</p>
<h4>Wie steht ihr zum Atomenergie-Ausstieg?</h4>
<p>Wenn Linke und Konservative, wie bspw. jetzt vor der Bundestagswahl aufeinander treffen, ist sicherlich auch der durch die SPD unter Schröder festgelegte <a title="Wikipedia zum Atomuasstieg mit Pro und Contra Argumenten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg">Atomausstieg</a> ein Thema. Die Union möchte diesen evtl. wieder zurück nehmen, würde sie alleine mit absoluter Mehrheit regieren.<br />
 Ich bin mir unsicher wie ich dazu stehen soll. Einerseits verursacht Atomkraft erheblichen <a title="Wikipedia zu Atommüll" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atomm%C3%BCll">Restmüll</a>, nämlich die verstrahlten Brennstäbe, die man sicher lagern muss. Zuletzt gab es hier über das total vergurkte &#8220;Endlager&#8221; (eigentlich als Forschungseinrichtung gedacht) in <a title="Wikipedia zur Schachtanlage in Asse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse">Asse</a>, was als solches gar nicht gekennzeichnet war, ziemlichen Ärger. Radau um Wassereinbruch, verstrahltes Wasser usw. usf. (<a title="Im Atommülllager Asse droht ein Störfall" href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1252417.html">Netzeitung zu Asse</a>, <a title="Strahlende Fracht, düstere Zukunft" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562263,00.html">Spiegel Online zu Asse</a>, <a title="Die Bevölkerung hinters Licht geführt" href="http://www.zeit.de/online/2009/26/asse-atommuell-entsorgung">Zeit Online zu Asse</a>)<br />
 Andererseits ist die Atomenergie mit <em> direkten</em> Auswirkungen auf die Umwelt (wenn man also die Brennstäbe, verstrahlte Bauelemente und verstrahltes Wasser ein mal außer acht lässt) eine sehr saubere Energie. Sie produziert nur Wasserdampf und warmes Wasser. Das hat nur leichte Auswirkungen auf die Vegetation wenn bspw. dieses in ein Fluss geleitet wird.</p>
<p>Im Gegenzug muss man fairerweise auch sagen, dass ebenfalls die so sauberen erneuerbaren Energien für die Umwelt eine Belastung darstellen. Viele wissen es vielleicht noch aus dem Physikunterricht, dass <a title="Wikipedia zu Energie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energie"> Energie</a> niemals <em>hergestellt</em>, sondern immer <em>umgewandelt</em> wird. So wird zum Beispiel die <a title="Wikipedia zur Windenergie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie">Windenergie</a> durch ein <a title="Wikipedia zum Windrad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Windrad">Windrad</a> in eine Rotationsbewegung überführt, dass führt zu Strom, Reibungsenergie, es entsteht Wärme. So wird die Windenergie umgewandelt. Was kann nun daran schlecht sein? Nun ja, der Wind ist ja dann weg, die Energie umgewandelt, das heißt der Wind, der eigentlich hinter dem Windrad, wäre dieses nicht vorhanden, weiter blasen würde, ist entweder weg oder nur noch sehr gering vorhanden. Das kann ebenfalls massive Auswirkungen auf die Vegetation haben. Mit allen anderen Energien ist es dasselbe. Stellt man <a title="Wikipedia zu Solarzellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzellen">Solarzellen</a> auf, ist darunter Schatten der die Vegetation verändert. Auf einem Hausdach macht dies nichts, jedoch z. Bsp. in der Wüste oder direkt auf dem Boden. Außerdem müssen die Solarzellen aufwendig in Ätztechnik mit Chemikalien hergestellt werden. Hier wurde über die letzten Jahre hinweg zwar durch moderne Techniken der Anteil an giftigen Chemikalien wesentlich verringert und somit umweltschonender gearbeitet, ganz ohne geht es jedoch nicht. Die Frage ist nun, was besser ist. Erneuerbare Energien oder Energien, die ein nicht einfach zu handhabbaren Restmüll produzieren, aber auf kleinem Raum viel Energie herstellen können?</p>
<p>Ein weiteres Problem, was viele nicht wissen, ist, dass auf dem <a title="Wikipedia zu Stromnetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz">Stromnetz</a> immer genau so viel Energie vorhanden sein muss, wie zu einem Zeitpunkt t am Netz verbraucht wird. Sprich, es muss immer ein Überangebot produziert werden, damit immer genug Energie vorhanden ist. Um die Energie richtig zu verteilen und genügend zur Verfügung zu haben, gibt es eine Art <a title="Strombörse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromb%C3%B6rse">Strombörse</a>. Nun gibt es immer wieder so genannte Peaks, Energieverbrauchsspitzen. Manche, wie mittags zur Essenszeit oder abends, wenn die Leute zu Hause Fernsehen usw. einschalten, aber auch immer wieder unerwartete Peaks. In solchen Fällen muss schnell reagiert und Energie eingespeist werden. Dafür sind z. Bsp. <a title="Wikipedia zu Kohlekraftwerken" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlekraftwerk">Kohlekraftwerke</a> sehr gut zu gebrauchen. Diese können relativ schnell Energie herstellen. Oder auch so genannte &#8220;Sturzwasserkraftwerke&#8221; für Spitzenlasten. Die <a title="Wikipedia zu allen Arten von erneuerbaren Energien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie">erneuerbaren Energien</a> wie Windenergie oder Solarstrom haben dabei das Problem, dass die Energiebörsen mit ihnen nur sehr schlecht rechnen kann. Man kann nie wissen ob zwischen 11 Uhr und 14 Uhr mittags, wenn die Küchen ihre Herde anschmeißen an Position xy auch genug Wind vorbeirauscht, um die Windräder anzutreiben. Oder ob sich nicht gerade eine dicke Wolke vor die Sonne schiebt, um den Solarzellen ihre Energiezufuhr zu nehmen.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass nur ein Energiemix aus allen Energien, dazu gehört auch zum Teil Atomkraft und Kohlekraft, eine sinnvolle Lösung ist. Natürlich sollte in jedem Fall eine sichere Lagerung des radioaktivem Abfalls sichergestellt sein! In den nächsten Jahrzehnten, so sagten Forscher in einer Ringvorlesung an der <a title="Webseite der TU Darmstadt" href="http://www.tu-darmstadt.de/">TU Darmstadt</a> zum Thema <a title="Wikipedia zu Klimatologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klimafolgenforschung">Klimafolgenforschung</a> (Klimatologie) vor einiger Zeit, wird der Anteil an Kohlekraft so oder so stark ansteigen. Die Atomenergie wird prozentual weiter abnehmen. Wollte man weltweit den prozentualen Anteil von Atomenergie zum Gesamtstromverbrauch nur gleich halten, müssten weltweit bis ca. 2050 weit über 40 neue Atommeiler gebaut werden, was selbst Atombefürworter für nicht möglich halten. Bei Bauzeiten von 20-30 Jahren ist dies auch nicht zu schaffen, mal davon abgesehen, dass viele Projekte nach 20-30 Jahren abgebrochen werden, weil das Kraftwerk, wenn es an den Start gehen würde, bereits veraltet wäre und sich die Kosten nicht mehr rechnen.</p>
<p><strong>Schreibt mir Eure Meinung auf, was haltet ihr von Atomenergie und Atomausstieg und erneuerbaren Energien?</strong></p>
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		<item>
		<title>Energiesparlampen &#8211; doch nicht so toll wie gedacht?</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2009/08/energiesparlampen-doch-nicht-so-toll-wie-gedacht/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik und Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Ich war bisher eigentlich immer ein Fan der Energiesparlampe (offiziell Kompaktleuchtstofflampe), da ich zwar einen Unterschied vom Lichtspektrum bemerkte, aber damit gut leben konnte und dachte Geld zu sparen, durch den geringeren Verbrauch und die erhöhte Lebensdauer. Nun hörte man oft, dass die ja gar nicht so lange leben würden, vor allem, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/08/energiesparlampen-doch-nicht-so-toll-wie-gedacht/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Ich war bisher eigentlich immer ein Fan der <a title="Wikipedia über Energiesparlampe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe">Energiesparlampe</a> (offiziell Kompaktleuchtstofflampe), da ich zwar einen Unterschied vom Lichtspektrum bemerkte, aber damit gut leben konnte und dachte Geld zu sparen, durch den geringeren Verbrauch und die erhöhte Lebensdauer. Nun hörte man oft, dass die ja gar nicht so lange leben würden, vor allem, wenn man die Lampe oft an- und ausschaltet. Dann hörte ich, dass das gar nicht stimmt. Inzwischen bin ich etwas verwirrt, was denn nun richtig ist und was nicht.<br />
 Gerade eben sah ich einen interessanten <a title="Textbeitrag zum Spiegel TV Beitrag" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,644215,00.html">Beitrag bei <span class="smallcaps">Spiegel TV</span></a> (mit <a title="Beitrag online als Video abrufbar" href="http://www.spiegel.de/video/video-1017803.html">Video</a>) über die Energiesparlampe und die <a title="Wikipedia zur Glühlampe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChlampe">Glühlampe</a> (die meist Glühbirne genannt wird).</p>
<p>Dieser Beitrag nahm kritisch die bisher so hochgelobte und vor allem durch das EU-Verbot heiß diskutierte Energiesparlampe unter die Lupe.<br />
 <span class="smallcaps">Spiegel TV</span> hat mehrere Energiespar- und Glühlampen in einem Institut einem Dauertest unterzogen mit zwei Gruppen. Eine Gruppe wurde etwa 15min eingeschaltet mit kurzen Pausen zwischen den Intervallen, die andere Gruppe wurde länger (glaube 45min) am Stück leuchten gelassen und das über mehrere Wochen. Das Ergebnis war lange nicht so gut, wie von Herstellern und Medien immer suggeriert wird. Die Energiesparlampe leuchtet länger, ja, aber lange nicht so viel länger wie erwartet. Dementsprechend ist die Geldersparnis auch geringer. In dem Test hat sich also bestätigt, dass die Energiesparlampe nicht so lange hält, wenn man sie oft kurz an- und ausschaltet.</p>
<h4>Warum ist das Licht der Energiesparlampe so kalt?</h4>
<p>Das hängt mit dem <a title="Lichspektrum bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtspektrum">Lichtspektrum</a> der Lampen zusammen. Licht ist nichts weiter als eine elektromagnetische Welle und besitzt ein Spektrum mit verschiedenen Wellenlängen für die Farben von <span style="color: #800080;">violett</span> über <span style="color: #008000;">grün</span><span style="color: #ffcc00;"><span style="color: #000000;">, </span>gelb</span> bis <span style="color: #ff0000;">rot</span>. Die Glühlampe erzeugt ein gleichmäßiges Lichtspektrum ohne &#8220;harte Übergänge&#8221; und durch den hohen rot- und gelb-Anteil entsteht für das Auge ein warmes und angenehmes Licht.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 425px"><a href="http://www.erco.com/guide_v2/guide_2/simulation_95/light_spect_2694/images/eur_erco_light_spect_intro_1_1_.jpg"><img class="    " title="Lichtspektrum einer Glühlampe (erco.com)" src="http://www.erco.com/guide_v2/guide_2/simulation_95/light_spect_2694/images/eur_erco_light_spect_intro_1_1_.jpg" alt="Lichtspektrum einer Glühlampe" width="415" height="700" /></a><p class="wp-caption-text">oben:  Lichtspektrum einer Glühlampe (erco.com)</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Lichtspektrum der Energiesparlampe hat ein wesentlich höheren Blau- und Grünanteil und damit unnatürlich wirkenderes Licht. Außerdem fällt auf dem folgenden Spektraldiagramm auf, dass das Spektrum abgehakt und nicht kontinuierlich und fließend ist, wie es bei der Glühlampe der Fall ist.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.dieenergiesparlampe.de/uploads/pics/farbwiedergabe_02.gif"><img class="  " title="Lichtspektrum der Energiesparlampe (dieenergiesparlampe.de)" src="http://www.dieenergiesparlampe.de/uploads/pics/farbwiedergabe_02.gif" alt="Lichtspektrum der Energiesparlampe" width="400" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtspektrum der Energiesparlampe (dieenergiesparlampe.de)</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;">Dieser Mangel und ich denke man kann ihn durchaus als solchen bezeichnen, ist vielen nur indirekt bewusst. Den Menschen ist natürlich aufgefallen, dass das Licht der Sparlampen viel kälter wirkt und nicht so warm ist, wie das bisher gewohnte Licht.<span id="more-772"></span></p>
<h4 style="text-align: left;">Krankheiten und weitere Probleme</h4>
<p style="text-align: left;">Es gibt einige Ärzte, die die Meinung vertreten, dass Sparlampen eventuell auf Dauer krank machen könnten. Wie weit das stimmt kann ich nicht beurteilen, mir leuchtet dieser Gedankengang jedoch ein. Wie ich schon ein mal beim <a title="daF: Energiesparlampen in Darmstadt richtig entsorgen" href="http://www.karrock.de/daf/2009/05/energiesparlampen-in-darmstadt-richtig-entsorgen/">Thema Sparlampen</a> schrieb, wird schon seit Jahren Licht benutzt, um den Hormonhaushalt von Hühnern zu beeinflussen. So kann ein dem Sonnenlicht gegenüber unnatürliches Lichtspektrum Auswirkungen auf unseren Organismus haben. Bei <a title="Stiftung Öko-Test im Oktober 2008 zu Energiesparlampen" href="http://www.scribd.com/doc/7962743/OkoTest-Oktober-2008-Energiesparlampen">Stiftung Ökotest</a> sagt in einem Interview der Arzt Alexander Wunsch folgendes zu möglichen Risiken:</p>
<blockquote><p style="text-align: left;">Eine Verteilung mit einem hohen Blauanteil, wie ihn die Energiesparlampen aufweisen, kann zu hormonellen Fehlreaktionen führen, die insbesondere mittel- und langfristig die Entstehung einer Reihe von Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen fördern.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ein weiteres Problem ist die Entsorgung, über die ich im oben verlinkten Artikel ebenfalls berichtete. Ein großer Nachteil, den auch <span class="smallcaps">Stiftung Öko-Test</span> negativ ankreidet, ist der (z. T. hohe) Quecksilber-Anteil der die Entsorgung quasi als Sondermüll nötig macht. Im <span class="smallcaps">Spiegel TV</span>-Beitrag heißt es, dass man, wenn eine Sparlampe kaputt geht, die Umweltpolizei rufen müsste.</p>
<p style="text-align: left;">Alles in allem lässt das die Energiesparlampe natürlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Nach diesem Beitrag sehe ich die Sparlampe lange nicht mehr so positiv, wie bisher.</p>
<h4 style="text-align: left;">Erweiterung &#8211; 25.08.2009</h4>
<p style="text-align: left;">Was viele Menschen nicht wissen ist, dass die Energiesparlampen auch für Elektrosmog verantwortlich sind. Durch ihre hohen Werte können sie andere Geräte stören und der Elektrosmog bedeutet laut Fachkundigen Stress für den Körper. So schreibt <a title="Telepolis zum Thema &quot;Energiesparlampen mit Haken&quot;" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25919/1.html">Telepolis</a> in einem Beitrag vom 09.08.2007 bereits:</p>
<blockquote><p style="text-align: left;">Die derzeit am Markt erhältlichen Energiesparlampen würden bedenkliche Werte hochfrequenter Strahlung aufweisen. Kurz verweist auf einen Test der Stiftung Warentest (Magazin1/2006). Dabei wurden nahezu alle gängigen Energie-Sparlampen getestet und erstmals neben technischen Kennwerten wie Lebensdauer; Schaltfestigkeit, Helligkeit usw. auch die hochfrequente elektromagnetische Strahlung gemessen. Fazit: Im Abstand von 30cm (z.B. Nachttisch- oder Schreibtischlampe) liegen alle untersuchten Lampen über dem <a title="TCO Grenzwert" href="http://www.tcodevelopment.com/">TCO</a>-Grenzwert für PC-Monitore (10 Volt pro Meter in 30 cm Abstand),der in Ermangelung eines eigenen Grenzwertes für Lampen herangezogen wurde.</p>
<p>Auch das österreichische Pendant zur deutschen <a title="Seite der Stiftung Warentest" href="http://www.stiftung-warentest.de/">Stiftung Warentest</a> fand hohe Werte bei den getesteten Leuchtmitteln. In der eigenen Zeitschrift <a title="Zeitschrift Konsument" href="http://www.konsument.at/">Konsument</a> (Nr.3/2006) heißt es dazu:</p>
<p>Alle Energiesparlampen überschritten im Abstand von 0,3 Metern gemessen den TCO-Richtwert von 10 Volt pro Meter um das 2,5- bis 6,5-fache. Erst ab 1,5 Metern Abstand lagen alle Lampen unter diesem Wert. Zwar konnten bisher keine Gesundheitsrisiken nachgewiesen werden, aber genauso wenig ist belegt, dass keine bestehen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Energiesparlampen nur in Wand- oder Deckenleuchten verwenden oder wenn ein Mindestabstand von etwa 1,5 Metern eingehalten wird.<br />
 Konsument 3/06</p>
<p>Das Problem ist seit langem bekannt. So führte <a title="Webseite von Wolfgang Maes" href="http://www.maes.de/"> Wolfgang Maes</a>, ein Baubiologe und Experte für Elektrosmog, bereits vor mehr als 10 Jahren Messungen durch und stellte dabei Werte &#8220;wie unter einer Hochspannungsleitung&#8221; fest. Seither hat es zwar Verbesserungen gegeben, aber seine jüngsten Erhebungen fallen auch noch nicht eben beruhigend aus. 2005 fand er bei Messungen (Öko-Test 3/2005) der elektrischen und magnetischen Feldstärke in 30cm Abstand zu Energiesparlampen immerhin noch bis zu 10- bis 20-fach höhere Werte, als laut TCO Norm für Bildschirme zugelassen sind. Experten wie Maes und Kurz stellen sich langsam die Frage, warum die Industrie in der Lage ist, komplizierte Computer so auszustatten, dass sie die Umwelt wenig belasten, &#8220;aber bei einer einfachen Lampe&#8221; das nicht gelingt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Auch wenn man Elektrosmog nicht sieht und er scheinbar nichts tut, wie Radioaktivität, ist er dennoch vorhanden und schlecht für den Körper.</p>
<h4 style="text-align: left;">Quellen und weiterführende Artikel</h4>
<p style="text-align: left;"><a title="Energiesparlampen: für und wider" href="http://www.wdr.de/tv/servicezeit/wohnen_garten/sendungsbeitraege/2009/0122/01_energiesparlampe.jsp">Service: Wohnen und Garten &#8211; Energiesparlampen: für und wider</a> @wdr.de<br />
 <a title="Wikipedia zu Candela" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Candela">Wikipedia zum Thema Candela</a> @de.wikipedia.org<br />
 <a title="Wikipedia zu Lichtstärke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtst%C3%A4rke_%28Photometrie%29">Wikipedia zum Thema Lichtstärke</a> @de.wikipedia.org</p>
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		<title>Jakobskreuzkraut im Rucola und Schwermetalle im Blattgemüse</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Immer wieder hört man, wenn sich eine Organisation dazu hinreißen lässt Gemüse und Obst aus Supermärkten zu testen, dass Grenzwerte überschritten sind und dieses Obst bzw. Gemüse nicht gesund ist. Ich erinnere mich noch gut an einen Skandal vor einigen Jahren, als Dioxin in Erdbeeren aus Spanien entdeckt wurden. Jedoch finden sich auch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2009/08/jakobskreuzkraut-im-rucola-und-schwermetalle-im-blattgemuese/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_760" class="wp-caption alignleft" style="width: 228px"><a href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2009/08/17/cumulus/BR-online-Publikation-ab-05-2009--116629-20090817175021.pdf"><img class="size-medium wp-image-760" title="Cadmium Belastung im Boden" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2009/08/cd-belastung-218x300.png" alt="Cadmium Belastung im Boden" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cadmium Belastung im Boden</p></div>
<p>Immer wieder hört man, wenn sich eine Organisation dazu hinreißen lässt Gemüse und Obst aus Supermärkten zu testen, dass Grenzwerte überschritten sind und dieses Obst bzw. Gemüse nicht gesund ist. Ich erinnere mich noch gut an einen Skandal vor einigen Jahren, als <a title="Wikipedia über Dioxine" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Dibenzodioxine_und_Dibenzofurane">Dioxin</a> in Erdbeeren aus Spanien entdeckt wurden.</p>
<p>Jedoch finden sich auch immer wieder andere Schadstoffe in Lebensmitteln, die eine ständige Kontrolle durch die Behörden eigentlich erfordern würden. Vor allem fiel bei Tests auch immer wieder auf, dass gerade Obst und Gemüse vom billig Supermarkt sich nicht von dem aus den großen Supermärkten unterscheidet, ja dieses sogar oft qualitativ übertrifft.</p>
<p>Vor ungefähr einer Woche wurde mal wieder etwas gefunden. Ein aufmerksamer Kunde entdeckte in einem <span class="smallcaps">Plus</span> Supermarkt das giftige, in großen Mengen sogar lebensbedrohliche weil leberschädigende <a title="Wikipedia zu Jakobskreuzkraut" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobskreuzkraut">Jakobskreuzkraut</a> in einer Packung mit <a title="Wikipedia zum Rucola-Salat (Garten-Senfrauke)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garten-Senfrauke">Rucola</a>-Salat. Der Kunde kaufte alle im Sortiment befindlichen Rucola-Packungen auf, um eine Gesundheitsgefährdung von anderen zu verhindern &#8211; sehr edel und uneigennützig! Der Fall, der sich in Hannover ereignete, hatte zur Folge, dass in sämtlichen Supermärkten der gesamte Rucola zur Sicherheit aus den Regalen genommen wurde.</p>
<p>Ich möchte dieses zum Anlass nehmen, um auf die Gesundheitsgefährdung durch Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Boden hinzuweisen. Immer wieder werden Grenzwerte überschritten. Leider wird dies viel zu selten richtig festgestellt, da nicht ständig und nicht regelmäßig genug kontrolliert wird. Vor allem die Cadmium-Belastung im Boden wird oft unterschätzt. Das Schwermetall geht dann in die Nahrung über und kann so durch den Verzehr den Körper belasten. Cadmium (Cd) ist deswegen besonders gefährlich, weil es Zink-ähnlich ist und somit vom Körper ähnlich aufgenommen wird. Cadmium kann sich dann im Körper ablagern und  Zink verdrängen, so dass Zink nicht mehr bzw. nur noch schwierig aufgenommen werden kann. Das Schwermetall lagert sich dann z. Bsp. in den Knochen ab und verdrängt dort das wichtige Calcium (Ca) was zu porösen Knochen führt.<br />
 Vor allem grüne Gemüsesorten mit großer Blattoberfläche sind betroffen!</p>
<p><span id="more-758"></span></p>
<p>Problematisch an dieser ganzen Sache ist, dass der Verbraucher keine Handhabe dagegen hat, da man dem Gemüse die Verunreinigung nicht ansieht. Deswegen ist es so wichtig, dass die unabhängigen Kontrollen verstärkt werden. Nur so kann belastetes Gemüse aus dem Verkehr gezogen werden.</p>
<p>Eine genaue Aufschlüsselung welche Lebensmittel besonders mit Cadmium belastet sind, was Cd für eine Wirkung auf den Körper hat und wieso es ein Umweltgift ist, findet sich auf einer Informationswebseite der <a title="Informationsseite über Cadmium als Umweltgift der Universität Kiel" href="http://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/1992_umweltbelastung/metal3.htm">Universität Kiel</a>.<br />
 Einen guten Bericht über die Umweltbelastung mit Cadmium brachte vor kurzem die Sendung <a title="Report München über Cadmium Belastung im Boden" href="http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-schwermetall-lebensmittel-ID1250247052953.xml"><span class="smallcaps">report München</span></a> auf der <span class="smallcaps">ARD</span>. Dort findet sich auch eine <a title="Deutschlandkarte mit Cadmium-Belastung im Boden (PDF)" href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2009/08/17/cumulus/BR-online-Publikation-ab-05-2009--116629-20090817175021.pdf">Deutschlandkarte</a> (PDF) mit den unterschiedlichen Belastungen im Boden.</p>
<h4>Quellen und weiterführende Artikel</h4>
<p><a title="Netzeitung über Jakobskreuzkraut im Rucola-Salat" href="http://www.netzeitung.de/wirtschaft/ratgeber/1429519.html">Giftiger Fund im Rucola-Salat</a> @netzeitung.de<br />
 <a title="Gestrüpp des Grauens" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,643634,00.html">Gestrüpp des Grauens</a> @spiegel.de<br />
 <a title="Plus nimmt Rucola aus dem Sortiment" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,642038,00.html">Plus nimmt Rucola aus dem Sortiment</a> @spiegel.de<br />
 <a title="Informationsseite über Inhaltsstoffe im Salat des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" href="http://www.bvl.bund.de/nn_746744/DE/01__Lebensmittel/03__UnerwStoffeUndOrganismen/00__Was__Ist__Drin/03__Gemuese__Salat__Pilze/01__gemuese__salat__pilze__artikel/eichblattsalat__lollo.html">Was ist drin im Salat (Eichblatt, Lollo rosso, Lollo bianco)</a> @bvl.bund.de</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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