Archive for the 'Technik und Wissenschaft' Category

arte: Das Genie der Natur

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Für alle, die Galileo so toll finden und meinen dabei etwas lernen zu können, sollten sich z. Bsp. ein mal die Dokumentation “Das Genie der Natur” auf arte anschauen – Bionik par excellence. Hier kann man wirklich etwas lernen.

Sehr gute wissenschaftliche Erklärungen über Lokomotion (Fortbewegung) und Flug.

Warum kann ein Vogel fliegen? Warum kann eine Eule oder eine Fledermaus quasi lautlos fliegen? Wie bewegen sich Tiere und warum können manche Tiere senkrecht an glatten Flächen “kleben” (Adhäsion).

Hier kann man wirklich etwas lernen, im Gegensatzu zu Galileo, wo reines Faktenwissen schlecht aufbereitet aneinandergereiht dargestellt wird.

GAU in Japan – Wissenschaftliche Aufklärung in Kurzform bei Quarks & Co.

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Ich möchte mich nicht an den emotionalen und irrationalen Meinungen zum Atomkraftunfall in Fukushima, Japan beteiligen. So ein Unfall ist sicher schlimm genug, braucht jedoch meiner Meinung nach eine distanzierte und rationale (auf wissenschaftlicher Ebene basierende) Debatte. Daher möchte ich hier die Informationen zur Sendung Quarks & Co. von und mit Ranga Yogeshwar und dem Thema “GAU in Japan” verlinken. Daher bin ich auch gegen Formulierungen wie “Super-GAU” – ein GAU ist schon der Größte Anzunehmende Unfall.

Die Sendung vom 15.03.2011 gibt´s als Video-Podcast (MP4) zum Anschauen.

Die nächste Sendung “Strahlen-GAU in Japan: Was Sie wissen müssen” wird bereits für den 22.03. angekündigt.

Oklo – Und Atommüll lagern geht doch!

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Naturreaktor Oklo

Naturreaktor Oklo (Quelle: Wikipedia / Benutzer: MesserWoland) 1. Reaktorzonen, 2. Sandstein, 3. Erzflöz, 4. Granitstock

In Gabun, einem Land im Westen Afrikas fand vor über zwei Milliarden Jahren (Erdzeitalter Proterozoikum) etwas statt, was wohl als ungewöhnlich und selten beschrieben werden kann. In Mounana, in der gabunischen Provinz Haut-Ogooué gibt es natürliches Uran. Vor etwa zwei Milliarden Jahren scheint es hier eine natürliche Anreicherung gegeben zu haben. Es drang Wasser ein, die Folge war eine Kettenreaktion, sprich ein natürlich entstehender Atomreaktor in der Erde.

Dieser war etwa 500.000 Jahre lang aktiv. Die Spaltprodukte sind heute noch nachzuweisen und bestätigen die Echtheit.

Aber was sagt uns das nun? Die Abfallprodukte die in dem Naturreaktor entstanden sind dieselben, wie sie auch bei einem industriell betriebenen Reaktor anfallen, mit dem Unterschied, dass sie dort schon direkt im Fels, also in einer Lagerstätte verblieben. Bei Untersuchungen stellte man fest, dass diese Lagerstätte wohl äußerst gut war, denn man konnte keine radioaktive Verseuchung im Umland feststellen.

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ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt wächst

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Aus dem Fernsehen bekannt: Kontrollzentrum in Darmstadt

Aus dem Fernsehen bekannt: Kontrollzentrum in Darmstadt (Quelle: Wikipedia / Pikarl)

Wie ich heute bei heise.de lesen konnte, wird das Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt, welches bspw. Wettersatelliten und teilweise auch den Start von Raketen mit überwacht größer. Wie es scheint, hat das Raumfahrtkontrollzentrum ESOC mit Hauptsitz in Darmstadt ein Platzproblem.

Um zukünftige Aufgaben besser bewältigen zu können, benötigen sie mehr Mitarbeiter. Deswegen wird ausgebaut und bis 2020 soll Platz für etwa 120 neue Mitarbeiter entstehen.

Interessant ist diese Meldung schon, finde ich, da die Zeiten in denen großzügig mit Geld umgegangen wurde auch auf europäischer Ebene langsam dem Ende zu gehen. Sprich: Es muss tatsächlich wirklicher Bedarf bestehen, damit die Gelder bewilligt wurden.

Nur so am Rande für alle Interessierten: Das Gelände der ESOC in Darmstadt in der Nähe vom Bahnhof ist europäisches Hoheitsgebiet, da die ESA (zu der die ESOC Stationen gehören) eine europäische Organisation ist. Damit ist das Betreten des Geländes nur mit Erlaubnis der dortigen Sicherheitskräfte erlaubt, das gilt auch für die Polizei und andere deutsche Behörden.

Quellen und weiterführende Artikel

Was macht die ESA in Darmstadt @esa.int
Europäische Weltraumorganisation @de.wikipedia.org
Europäisches Raumflugkontrollzentrum @de.wikipedia.org

Schwarzes Loch? Isch hab noch keins gsehn!

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CERN. LHC (Large Hadron Collider). Schwarze Löcher. Oh my god! Die Welt ist in Gefahr. Wirklich?

Nein, natürlich nicht! Die Medien, allen voran die Bild-Zeitung, erzählen uns seit längerem, dass das LHC im schweizerischen Forschungszentrum CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) gefährlich wäre. Kritiker (ob das wirklich alles Wissenschaftler sind, mag ich nicht zu beurteilen, aber bezweifle ich) sagen, dass angeblich Schwarze Löcher entstehen könnten. Was ganz theoretisch auch stimmt, zumindest für “Mini Schwarze Löcher” (Microscopic Black Holes). Dass diese “Mini Schwarzen Löcher” jedoch instabil sind und es quasi gar nicht möglich ist, dass diese weiter wachsen, wird verschwiegen. Ein Schwarzes Loch aus dem Weltall, vor dem alle so angst haben, entsteht schließlich wenn ein Stern stirbt, hat also schnell mehrere Sonnenmassen. Diese Menge an Masse ist im LHC nicht vorhanden. Aber es gibt noch einige andere Gründe (s. Gastbeitrag unten).
Deswegen wäre also der LHC gefährlich, weil Schwarze Löcher ja Materie “fressen”. So wie diese Monster aus den Stephen King Büchern. Die fressen auch alles, was ihnen in die Quere kommt.

LHC beim CERN

LHC beim CERN (Quelle: AndiH, Flickr)

Im Bildblog (dem Watchblog für deutsche Medien) gibt es, über die doch sehr hysterische und unangebrachte Berichterstattung, vor allem der Bildzeitung, einen Gastbeitrag “Massives spontanes Existenzversagen verschoben” des Physikblogs von André Goerres.
Aber haltet euch lieber fest, wird gefährlich. Beim Lesen können kleine Schwarze Löcher entstehen, die einen dann in den Bildschirm hineinziehen und schwupps, biste weg! Echt jetzt!

Wie kann ein jeder von uns, die Welt ein bisschen besser machen?

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Letzte Woche schrieb ich in “Wird die Welt besser oder schlechter? – Die Welt in Zahlen“, dem ersten von vier Beiträgen, über einen NewScientists-Artikel und einigen kühnen Ideen die Welt zu verbessern.

Im zweiten Beitrag auf NewScientists mit dem Titel “How you can make the world a better place” geht es darum, was jeder einzelne von uns tun kann. Oft wird, als Begründung für das Nichtstun angeführt, dass jeder einzelne keine Möglichkeit hätte im Großen etwas zu verändern. Was jedoch oft falsch ist, denn jeder kann auch im Kleinen bereits einen Teil zum Ganzen beitragen. Meist ist es auch eine Prinzipienfrage: Bin ich mir meinen eigenen Idealen treu und handele danach oder beuge ich mich der großen Mehrheit und schwimme eher mit dem Strom als meinen eigenen Weg zu gehen?

Nachfolgend zähle ich kurz die zehn Punkte auf, die NewScientists herausgesucht hat, für jeden einzelnen von uns, um einen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten: Continue reading ‘Wie kann ein jeder von uns, die Welt ein bisschen besser machen?’

Wird die Welt besser oder schlechter? – Die Welt in Zahlen

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Die Entwicklung der Welt in Zahlen

Die Entwicklung der Welt in Zahlen

Das scheint im ersten Augenblick eine sehr naive und undifferenzierte Frage zu sein. Viele werden wohl sagen: “Die Welt wird schlechter” und die meisten vermutlich “Hängt davon ab”.

Bei New Scientists, gibt es einen neuen Artikel mit dem Titel “Blueprint for a better world” (Entwurf für eine bessere Welt). Dazu schreibt NS:

We live in an imperfect world. Poverty, disease, lack of education, environmental destruction – the problems are all too obvious. Many people don’t have clean water, let alone enough food, and the unsustainable lifestyle of the wealthy few is storing up catastrophic climate change.

Can we do anything about it? You bet we can. Technology is a double-edged sword, but science and reason have made our lives immeasurably better overall – and only through science and reason can we hope to make a real difference in the future. So here and over the next three weeks, New Scientist will explore diverse ideas for making the world a better place, and the evidence backing them.

[...]
Next week in part 2 we’ll report on what you as an individual can do to make a difference. In part 3 we’ll explore what many see as the fundamental problem: overpopulation. And finally, in part 4, we’ll ponder the profound and long-lasting changes we are making to our home planet.

Sehr interessant ist vor allem die beim Artikel angehängte und von mir oben verlinkte Grafik mit allerlei Statistiken zu den verschiedensten Einflüssen auf unser kosmopolitisches Wohlergehen. Einige daraus möchte ich gerne hier betrachten.

Continue reading ‘Wird die Welt besser oder schlechter? – Die Welt in Zahlen’

Kymatik – verbildlichte Töne

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Klang, abgebildet in einer Sandstruktur

Klang, abgebildet in einer Sandstruktur

Kymatik (vom gr. kyma “Welle”; en: cymatics) beschäftigt sich mit der Darstellung von Schwingungen die durch Töne und Klänge ausgelöst werden. Eine sehr einfache Methode ist eine Metallplatte auf der Sand aufgestreut ist. Diese wird durch Töne zum Schwingen gebracht und bildet dann Muster aus (s. Grafik). Umso höher der Ton dabei ist, desto komplexer werden die Figuren. Was im ersten Moment wie eine Spielerei aussieht um schöne Figuren durch Musik herzustellen, lässt sich aber umgedreht für wissenschaftlich interessante Zwecke benutzen. Zum Beispiel konnten Wissenschaftlicher mit Hilfe der Kymatik Licht ins Dunkel der Delphinsprache bringen.

Evan Grant spricht im ted.com Video “Making sound visible through cymatics” über diese Technik, zeigt Bilder und Anwendungsbeispiele.

 

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