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	<title>darmstädterFiltrat &#187; Körper und Gesundheit</title>
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	<description>daF: das Filtrat aus Darmstadt - ein Blog über Wissenschaft und Forschung, Kultur und Gesellschaft</description>
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		<title>arte über die Industrialisierung unserer Lebensmittelherstellung</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 17:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Bei der arte Dokumentation &#8220;Die Tricks der Lebensmittelindustrie&#8221; wird gezeigt, wie moderne Lebensmittelherstellung funktioniert und warum Fertigprodukte und zusammengerührte Lebensmittel mit frischen Zutaten nicht mithalten kann. Außerdem wird erläutert, was es mit Functional Food auf sich hat, warum Antioxidantien (bspw. in Nahrungsergänzungsmitteln) eben nicht gesund sind und welchen Zusatzstoffen wird ausgesetzt sind (auch bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/10/arte-uber-die-industrialisierung-unserer-lebensmittelherstellung/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>Bei der <a title="arte Doku &quot;Die Tricks der Lebensmittelindustrie&quot;" href="http://videos.arte.tv/de/videos/die_tricks_der_lebensmittelindustrie-4174122.html">arte Dokumentation &#8220;Die Tricks der Lebensmittelindustrie&#8221;</a> wird gezeigt, wie moderne Lebensmittelherstellung funktioniert und warum Fertigprodukte und zusammengerührte Lebensmittel mit frischen Zutaten nicht mithalten kann.</p>
<p>Außerdem wird erläutert, was es mit Functional Food auf sich hat, warum Antioxidantien (bspw. in Nahrungsergänzungsmitteln) eben nicht gesund sind und welchen Zusatzstoffen wird ausgesetzt sind (auch bekannt unter ihren E-Nummern).</p>
<p>Beschreibung von arte:</p>
<blockquote><p>Der Preiskampf im Supermarkt ist hart. Mit Versprechungen aller Art lockt die Lebensmittelindustrie die Kunden. Aber bekommen die Verbraucher eigentlich das, was sie zu kaufen glauben &#8211; Frische, Gesundheit und natürlichen Geschmack? Bei genauerer Prüfung zeigt sich, dass viele Produkte durch Zusatzstoffe oder Pestizide sogar gesundheitsgefährdend sind.<br />
Seit langem fordern Verbraucherverbände verständlichere Deklarationsvorschriften. Trotzdem erlaubt der Gesetzgeber das Geschmacksdoping aus dem Labor und lässt zu, dass zum Beispiel &#8220;natürliche Aromen&#8221; nicht aus der Frucht selbst stammen müssen, sondern im Labor hergestellt werden können. Kaum ein Kunde durchblickt noch die Zusammensetzung unserer Supermarkt-Nahrung. Doch der Versuch, diese mangelnde Transparenz durch eine verpflichtende Nährwertampel auf den Produkten zu beheben, ist in Deutschland bisher durch massive Lobbyarbeit der Lebensmittelindustrie gescheitert.</p></blockquote>
<p>Interessante Links: <a title="foodwatch - die Essensretter" href="http://www.foodwatch.de/">Foodwatch</a></p>
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		<title>EHEC Infektionen in Hessen und Hamburg breiten sich aus</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 21:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt und Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Seit Anfang der Woche berichten bereits Nachrichtendienste über gehäufte Infektionen mit dem EHEC Bakterium. Da die Krankheit seit 2001 meldepflichtig ist, hat sich das RKI inzwischen eingeschaltet und untersucht die Fälle. Neben dem Norden Deutschlands, sind auch in Hessen inzwischen 16 Fälle (acht in Frankfurt und acht in Darmstadt), insgesamt über 80 (davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/ehec-infektionen-in-hessen-und-hamburg-breiten-sich-aus/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><img class="   " title="Coli Bakterien" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/EscherichiaColi_NIAID.jpg" alt="Coli Bakterien" width="258" height="217" /><p class="wp-caption-text">Coli Bakterien (Quelle: Wikimedia / National Institutes of Health, U.S.A.)</p></div>
<p>Seit Anfang der Woche berichten bereits Nachrichtendienste über gehäufte Infektionen mit dem <acronym title="Enterohämorrhagische Escherichia coli">EHEC</acronym> Bakterium. Da die Krankheit seit 2001 meldepflichtig ist, hat sich das <a title="Robert-Koch-Institut über EHEC" href="http://www.rki.de/nn_467482/DE/Content/InfAZ/E/EHEC/EHEC.html"><acronym title="Robert Koch Institut">RKI</acronym></a> inzwischen eingeschaltet und untersucht die Fälle. Neben dem <a title="Hamburger Abendblatt über EHEC Infektionen" href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1898414/Zahl-der-Infektionen-steigt-weiter-an-jetzt-auch-in-Hessen.html">Norden Deutschlands</a>, sind auch in <a title="HR Online über EHEC Infektionen" href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_41585009">Hessen</a> inzwischen 16 Fälle (acht in Frankfurt und acht in Darmstadt), insgesamt <a title="tagesschau.de über EHEC-Infektionen" href="http://www.tagesschau.de/inland/durchfall104.html">über 80 (davon auch welche in Bremen und Schleswig-Holstein)</a> aufgetreten.</p>
<p>Besorgt ist das RKI wohl vor allem deswegen, weil die Fälle bei Erwachsenen ungewöhnlich schwer verlaufen. Es besteht dennoch keine Gefahr für die Bevölkerung, wie das RKI versichert. Es kann bei Nichtbehandlung jedoch trotzdem eine lebensbedrohliche Situation entstehen.</p>
<p>Es wird vermutet, dass der Erreger, an denen jährlich zwischen 800 und 1200 Menschen erkranken, durch rohes Gemüse (nicht wie sonst über Fleisch oder Rohmilch) übertragen wird. Die Fälle werden vor allem deshalb untersucht, weil die Häufung der aktuellen Infektionen ungewöhnlich ist.</p>
<p><span id="more-1920"></span></p>
<h4>Wie kann ich mich schützen?</h4>
<p>Vor allem sollte auf Hygiene bei der Herstellung von Speisen geachtet werden. Dazu gehört natürlich die entsprechend gründliche Handhygiene mit Seife, aber auch das zu verzehrende Gemüse oder Obst, das evtl. nicht gekocht wird, sollte sehr gründlich gereinigt werden. Messer und Unterlagen mit denen gearbeitet wurden, sollten gründlich gereinigt und nicht einfach für andere Lebensmittel wieder verwendet werden.</p>
<p>Auch sollte auf die tägliche und gründliche, vor allem nach dem Toilettengang notwendige Handhygiene mit (am besten) warmem Wasser und Seife geachtet werden, um eine direkte Ansteckung auszuschließen.</p>
<p>Wenn man sich an diese Hygienestandards hält, ist eine Panik völlig unnötig.</p>
<h4>Symptome</h4>
<p>Die Bakterien der coli-Stämme sind in unserem Lebensraum normal, da sie natürliche Bewohner unserer Darmflora sind. Auch bei Tieren kommen sie vor.</p>
<p>Das Stäbchenbakterium der Variante <a title="Wikipedia über EHEC" href="http://de.wikipedia.org/wiki/EHEC">EHEC</a> (Enterohämorrhagische Escherichia coli) kann hämorrhagische, das heißt blutige, aber auch wässrige Durchfälle verursachen. Da die Krankheit momentan besonders schwer zu verlaufen scheint und eine der Folgen ein Nierenversagen sein kann, sollte bei Symptomen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Toxine des Bakteriums zerstören die Darm- und Blutgefäßwände was dann zu blutigem Stuhl führt.</p>
<p>Knapp 50% der Erkrankungen erfolgte in den letzten Jahren bei Kindern unter fünf Jahren.</p>
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		<title>Gesund essen und einkaufen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 19:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Inzwischen wissen wir, dass wir nicht so viel Fleisch essen, lieber Bioprodukte kaufen und regelmäßig Sport treiben sollen, um gesund zu bleiben. Jeden Tag mindestens zwanzig Minuten leichte Bewegung (Spazieren gehen) und drei mal die Woche richtig Sport treiben und schwitzen hält uns, unser Herz-Kreislaufsystem fit und den Cholesterinspiegel niedrig (Ausschüttung von lebenswichtigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/gesund-essen-und-einkaufen/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_1882" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/05/821234_42089199.jpg"><img class="size-medium wp-image-1882" title="Frisches Obst und Gemüse" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/05/821234_42089199-300x225.jpg" alt="Frisches Obst und Gemüse" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Frisches Obst und Gemüse (Quelle: sxc.hu)</p></div>
<p>Inzwischen wissen wir, dass wir nicht so viel Fleisch essen, lieber Bioprodukte kaufen und regelmäßig Sport treiben sollen, um gesund zu bleiben. Jeden Tag mindestens zwanzig Minuten leichte Bewegung (Spazieren gehen) und drei mal die Woche richtig Sport treiben und schwitzen hält uns, unser Herz-Kreislaufsystem fit und den <a title="Wikipedia zu Cholesterin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin">Cholesterin</a>spiegel niedrig (Ausschüttung von lebenswichtigem <a title="Wikipedia zu HDL - High Density Lipoprotein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Density_Lipoprotein">HDL</a>).</p>
<p>Darüber hinaus wissen wir jedoch inzwischen auch, dass der Körper sehr viel mehr aushält als wir dachten, dass wir uns besser nicht ständig wiegen, dass der größte Teil des Cholesterins vom Körper selbst produziert wird und, dass nicht jeder der einen erhöhten <a title="Wikipedia zum Body-Mass-Index" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index">BMI</a> hat auch gleichzeitig zu dick oder Risikopatient ist. Wichtig ist ebenso der <a title="Detaillierter Artikel über Bauchfett und Adipositas" href="http://www.gesundheit.de/krankheiten/gefaesserkrankungen/risikofaktoren/inneres-bauchfett-gefaehrliche-fettverteilung">Bauchumfang</a> (bzw. um genau zu sein, das am Bauch und den inneren Organen angelagerte Fett), da das Fett dort in besonders Starkem Zusammenhang mit erhöhten Herzkrankheiten wie Herzinfarkt und Diabetes steht. So sollte der Bauchumfang an der dicksten Stelle (meist über dem Bauchnabel) wenn möglich nicht über 85-90cm im Durchschnitt liegen (ab 102cm bei Männern und 85cm bei Frauen steigt das Risiko signifikant). <a title="Das Buch &quot;Die Krankheitserfinder&quot; von Jörg Blech bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Die-Krankheitserfinder-Patienten-gemacht-werden/dp/3596158761/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1305400450&amp;sr=8-2">Auch ist bekannt, dass nicht alles so schlimm ist wie gedacht, denn viele Krankheiten sind durch unwissenschaftlich gesetzte Grenzwerte oder gar komplett erfundene Krankheitsbilder dramatisiert.</a></p>
<p>Wir wissen auch, dass wir nicht so viel Alkohol trinken und soziale Kontakte pflegen, viel lachen, engagieren und uns reichhaltig und abwechslungsreich ernähren sollten. <strong>Aber wie geht das eigentlich genau? Worauf muss ich beim Einkaufen achten, um gesund zu essen?</strong></p>
<p>Nachfolgend möchte ich einige Tipps aufschreiben, die ich im Laufe der Zeit durch intensive Beschäftigung mit dem Thema mir selbst angelesen und zum Großteil auch schon ausprobiert habe bzw. täglich umsetze. Außerdem möchte ich mit dem Vorurteil aufräumen, dass gutes Essen einzukaufen nur den reichen vorbehalten ist und, dass Menschen mit wenig Geld deswegen gleich günstiger einkaufen müssen.</p>
<p><span id="more-1878"></span></p>
<p>Viel mehr ist es oft so, dass Menschen die ärmer sind sich nicht so sehr mit dem was sie essen und wie sie essen auseinandersetzen und daher viele unnütze und auch z. T. teure Dinge (wie Fertigprodukte und Tiefkühlware) einkaufen. Große Packungen (abgepackte Fertigware aus dem Supermarkt) animieren dann zum Vielessen und Reste werden Weggeschmissen. Dieser weggeworfene Geldanteil könnte in mengenmäßig weniger, dafür aber bessere Produkte investiert werden.</p>
<h4>Fleisch</h4>
<p>Bei Fleisch ist vor allem die Qualität und Frische entscheidend. <em>Hier gilt grundsätzlich: Kein fertig abgepacktes Fleisch kaufen</em>. Am besten gar nicht im Supermarkt Fleisch einkaufen. Nicht alles im Supermarkt ist schlecht, jedoch ist gerade das abgepackte Fleisch am Stück (Hähnchenbrust, Schnitzel, Steaks oder Hackfleisch) nicht besonders gut. Es kommt oft aus Massentierhaltung und schmeckt daher nicht sonderlich gut, da sich die Tiere nicht genügend bewegen, Stresshormone ausschütten, sich nicht gut entfalten konnten und darüber hinaus oft einseitiges Futter und viele Medikamente (gegen Infektionen und Krankheiten) bekamen. Stichwort: Hühnchen aus Legebatterien.</p>
<p>Außerdem ist das abgepackte Fleisch im Supermarkt oft <em>unter so genannter &#8220;Schutzatmosphäre&#8221; verpackt</em>. Was verbirgt sich dahinter? Die Schutzatmosphäre ist ein Gas, das in die Verpackung gepumpt wird. Es soll das Fleisch frisch (sprich von Keimen frei) halten und durch die spezielle Zusammensetzung regt es das Eisen im Fleisch an und lässt es somit länger rot, saftig und frisch aussehen. Eine Mogelpackung. Hackfleisch z. Bsp. sollte innerhalb von mindestens einem Tag (eigentlich ca. 8-12 Stunden) nach dem Durchdrehen durch den Fleischwolf aufgebraucht werden. Das Fleisch im Supermarkt braucht mindestens diese Zeit bis es im Kühlregal liegt. Bis man es kauft und aufbraucht vergehen oft 1-3 Tage. Auch daran zu erkennen, dass das Fleisch nach dem Öffnen der Packung (wenn man z. Bsp. nur die Hälfte sofort verbraucht) schnell grau wird.<br />
Außerdem ist Fleisch aus Schutzatmosphäre nach dem Braten zäher (wie <a title="Tim Mälzer über unser Fleisch &quot;Deutschland isst&quot;" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/">Tim Mälzer in einem wiss. Institut in seiner Sendung &#8220;Deutschland isst&#8221;</a> untersuchen ließ) und es wird bei selber Innentemperatur (also gleichem Garstand) gegenüber frischem Fleisch schneller grau. Das erweckt den trügerischen Anschein als sei es bereits durchgegart was bei Fleisch (vor allem bei Geflügel) schnell gefährlich werden kann (Stichwort: <a title="Wikipedia über Salmonellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salmonellen">Salmonellen</a>).</p>
<p>Wenn man das Fleisch bei einem guten Metzger kauft, hat man den Vorteil, dass es meist sehr frisch ist und man bekommt genau die Menge die man braucht. Gerade wenn man nur für 1-2 Personen kocht, braucht man selten 500 g Hackfleisch (wie es oft im Supermarkt nur zu kaufen ist). Beim Metzger bekommt man auf Wunsch auch 125 g oder 6 Scheiben Wurst.<br />
Das nächste Problem ist Klebefleisch, Formwurst (bspw. Formschinken) und ähnliches. Hier werden billige Stücke zusammengeklebt (meist mit dem Eiweiß <a title="Wikipedia zu Transglutaminase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transglutaminase">Transglutaminase</a>). Somit kauft man im schlimmsten Fall billige zusammengeklebte Fleischstücke als vom Stück abgeschnittenes gutes Fleisch, natürlich zum höheren Preis. Bei Wurst finden sich auch oft Dinge wie Formschinken oder Aufschriften wie &#8220;zerkleinert und zusammengefügt&#8221;. Gerade bei Schinken beliebt. Da wird nicht der ganze Schinken gekocht und dann vom Stück geschnitten, sondern Reste zerkleinert und zu neuen (in Form gepressten) Schinkenstücken zusammengefügt und davon abgeschnitten. Nicht zu vergessen der so genannte &#8220;<a title="&quot;Verarschung auf der Verpackung - Von Aromen und Zusatzstoffen in Lebensmitteln&quot;" href="../2010/04/verarschung-auf-der-verpackung-von-aromen-und-zusatzstoffen-in-lebensmitteln/">Gelschinken</a>&#8221; der gar kein Schinken ist.</p>
<p>Für Käse gilt ähnliches, auch wenn die Lage dort nicht so eklatant ist. Frisch und vom Stück die benötigte Menge schmeckt wesentlich besser. Vergleiche ein mal über eine frische Bolognese frisch geriebenen Parmesan mit schon geriebenem und fertig abgepacktem Parmesan aus dem Supermarkt.</p>
<p>Grundsätzlich gilt auch für Milch, dass eigentlich alle großen Molkereien mit Gen-Soja aus der Ferne ihre Tiere füttern. Das ist billiger und hat den Nachteil: Für den Anbau wird Regenwald abgeholzt, wodurch indirekt wieder unsere Steuergelder drauf gehen und das ganze muss nicht auf der Packung gekennzeichnet werden, da die das Gen-Soja ja einen Schritt vorher als Futter eingeführt wird. Gerechterweise muss man hier sagen, dass es bisher keine Studien gibt, die im Fleisch, in der Milch oder im Kot der Tiere genveränderte Bestandteile nachweisen konnte. Langzeitstudien fehlen jedoch noch. Dazu kommt die große Methanproduktion der Kühe bei der Verdauung. Unser enormer Fleischkonsum (was auch durch den billigen Preis kommt) steigert die Tierherden. Ein großer Teil der weltweiten Treibhausgase geht auf die Tierhaltung zurück.</p>
<h5>In Stichpunkten</h5>
<ul>
<li>weniger Fleisch essen (1x die Woche ein gutes Stück Fleisch genügt völlig)</li>
<li>Fleisch und Wurst nicht abgepackt sondern frisch beim Metzger kaufen</li>
<li>nichts kaufen, was unter Schutzatmosphäre verpackt wurde</li>
<li>nur die Menge kaufen, die man zum Verzehr braucht (beim Metzger normal ohne Probleme möglich)</li>
<li>wenn das Geld vorhanden ist, Biofleisch einkaufen</li>
<li>Fleischzubereitung lernen und frisch kochen</li>
<li>mehr Geflügel statt rotes Fleisch essen</li>
</ul>
<h4>Obst und Gemüse</h4>
<p>Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass wir im Supermarkt alles bekommen. Wir kaufen im Winter Erdbeeren und Trauben. Es gibt jedoch nicht ohne Grund gewisse Obst- und Gemüsesorten nur zu bestimmten Jahreszeiten. Es ist nichts dagegen zu sagen wenn man im Winter Äpfel oder Tomaten, Grundmittel für den täglichen Verzehr einkauft. <em>Man sollte jedoch dem Körper die Nährstoffe gönnen die er braucht und abwechslungsreich mit den lokalen und saisonalen Produkten kochen.</em> Das bedeutet z. Bsp. im Winter auch mal einen leckeren Kohleintopf, Kohlrouladen oder Rotkohl/Sauerkraut auf den Tisch zu bringen &#8211; natürlich am besten frisch zubereitet und nicht aus der Dose. Das bringt die Energie, die der Körper für die kalte Jahreszeit benötigt. Besser als Schokoladenikoläuse zu Weihnachten.</p>
<p>Man sollte mehrere Portionen (eine Portion ist etwa eine Handvoll) am Tag essen. <em>Obst und Gemüse zusammen etwa 3-5 Portionen pro Tag</em> und am besten von gemischter Farbe (bedeutet z. Bsp. rot, gelb und grün).</p>
<p>Gegen <em><acronym title="Tiefkühl">TK</acronym>-Gemüse</em> ist nicht grundsätzlich etwas zu sagen, sofern es nur eingefrorenes frisches Gemüse ist und keine Fertigprodukte (wie bspw. fertige Gemüsegerichte, Buttergemüse und ähnliches). Tiefkühlware ist jedoch meist teurer und beim Kochen nicht so angenehm, da die gefrorene Flüssigkeit schnell Austritt, alles verwässert und das Produkt trocken werden lässt.</p>
<h5>In Stichpunkten</h5>
<ul>
<li>frisches Obst und Gemüse beim lokalen Händler einkaufen</li>
<li>am besten Bioprodukte einkaufen</li>
<li>nur die benötigten Mengen &#8211; nicht alles lässt sich so gut lagern wie Zwiebeln, Kartoffeln oder Karotten</li>
<li>nicht für alles eine extra Plastiktüte (Tüten wieder verwenden oder Papiertüten nehmen, diese Später für den Biomüll oder zum Sammeln von Papiermüll nehmen; in Italien wurden Plastiktüten bereits verboten wegen dem vielen umweltschädlichen Müll)</li>
<li>der Jahreszeit entsprechend einkaufen (bspw. Winter: Kohl; Herbst: Feldsalat; Sommer: Erdbeeren, Ananas, Mango)</li>
<li>jeden Tag 3-5 Portionen, eine Portion = eine Hand voll verschiedene Sorten (Kartoffeln und Reis nicht mitgezählt)</li>
</ul>
<h4>Fisch</h4>
<p>Fisch ist in Deutschland ein etwas schwierigeres Thema. Man bekommt leider nur an wenigen Stellen guten und frischen Fisch, vor allem je weiter man sich von den Küsten entfernt, desto schwieriger wird es.</p>
<p>Ich vertrete deswegen die Meinung, dass Fisch, auch wenn er frisch besser schmeckt, tiefgekühlt eingekauft werden kann. Da man den Fisch tiefgefroren schlecht zubereiten kann, empfehle ich das Produkt am Abend vorher in den Kühlschrank zu legen, so dass es gekühlt bleibt, aber langsam auftaut. Eine andere aber weniger gute Variante ist den Fisch in Wasser (nicht zu warm) mit der Vakuumverpackung zu legen und dort leicht anzutauen. Bei Tiefkühlprodukten sollte auf das <em>MSC-Siegel (Marine-Stewardship-Council)</em> geachtet werden. Diese Vereinigung achtet auf die Fischung und versucht Überfischung zu vermeiden.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Umso mehr Fisch (nach dem typischen Fischgeruch) riecht, desto älter ist er. Fisch sollte eigentlich gar nicht oder nur wenig riechen. Im Fisch bilden sich je länger er liegt Bakterien.</p>
<p><a title="Kalzium und Vitamin D - Schutz vor mürben Knochen" href="http://www.gesundheit.de/ernaehrung/ernaehrung-und-vorsorge/gesundheitsvorsorge-durch-richtiges-essen/kalzium-und-vitamin-d-schutz-vor-muerben-knochen">Da Fisch viel Vitamin D enthält, welches der Körper benötigt um das wichtige Calcium in die Knochen einzubauen</a> (damit diese Stabil bleiben) sollte man regelmäßig, ruhig zwei bis drei mal pro Woche, Fisch essen.</p>
<h5>In Stichpunkten</h5>
<ul>
<li>frisch ist besser, tiefgekühlt ist okay, vor allem wenn kein Meer in der Nähe ist</li>
<li>fisch sollte grundsätzlich nicht fischig riechen. Je mehr er riecht, desto älter ist er</li>
<li>mindestens ein mal die Woche essen (auch wegen dem wichtigen Vitamin D)</li>
<li>bei <acronym title="Tiefkühl">TK</acronym>-Ware auf das Siegel des <acronym title="Marine Stewardship Council">MSC</acronym> achten</li>
<li>wer besonders umweltfreundlich genießen möchte, tut dies nach der Greenpeace &#8220;<a title="Greenpeace: &quot;Fisch - beliebt, aber bedroht.&quot; als Flash online" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/">Fisch &#8211; beliebt, aber bedroht.</a>&#8221; Broschüre.</li>
</ul>
<h4>Grundsätzliches in Stichpunkten für den täglichen Einkauf und Verzehr</h4>
<ul>
<li>keine großen Mengen, sondern nur für den Bedarf frisch einkaufen (das was man von den großen billigen Mengen aus dem Supermarkt wegschmeißt, spart man preislich bei den kleineren Mengen vom lokalen Händler ein)</li>
<li>Bioprodukte bevorzugen</li>
<li>lokal einkaufen, z. Bsp. beim Gemüsehändler oder Metzger um die Ecke, statt im Supermarkt, ggf. im Netz informieren welche lokalen Händler gute Bewertungen haben</li>
<li>saisonale Produkte einkaufen</li>
<li>frische Ware der TK-Ware vorziehen</li>
<li>keine fertig Produkte und fertig Soßen (lieber kochen lernen! <img src='http://www.karrock.de/daf/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</li>
<li>besser Papiertüten verwenden bzw. Plastiktüten wieder verwenden</li>
<li>keine abgepackten Waren sondern Einzelware nach Bedarf kaufen</li>
<li>kein Fast-Food einkaufen oder verzehren</li>
<li>auf Fairtrade Produkte achten (z. Bsp. bei Kaffee oder auch Bio-Milch mit fairen Preisen für die Bauern einkaufen)</li>
<li>lieber weniger Verzehren und besser darauf achten was man kauft/isst</li>
<li>sich den Produktwert und den entsprechenden Preis bewusst machen. Gute Ware hat ihren Preis &#8211; auch die Bauern müssen von etwas leben</li>
<li>auf Siegel achten (bspw. Fisch: MSC (s. unten), Broschüre von Greenpeace (s. oben); EU-Biosiegel (s. unten) usw.)</li>
<li>nicht den Versprechen der Verpackung glauben (Stichwort Formschinken und Transglutaminase, s. oben)</li>
<li>Zutaten anschauen und interpretieren lernen (z. Bsp. mit Hilfe der Smartphone-Applikationen &#8220;<a title="&quot;Codecheck&quot; im Google Android-Market" href="https://market.android.com/details?id=ch.ethz.im.codecheck">Codecheck</a>&#8221; oder &#8220;<a title="&quot;Das ist drin&quot; im Google Android-Market" href="https://market.android.com/details?id=com.snoopmedia.did">Das ist drin</a>&#8221; (für Android-Betriebssystem)). Oder im Netz auf <a title="Webseite von Codecheck - Überprüfen der Produkte und ihrer Inhaltsstoffe im Netz" href="http://www.codecheck.info/">codecheck.info</a> nachschauen.</li>
<li>Produkte in Gläsern oder Dosen meiden (es gibt wenige Ausnahmen, z. Bsp. sind Dosentomaten für Gerichte mit großer Tomatenmenge oft aromatischer als wässrige frische Tomaten)</li>
<li>wer das nötige Kleingeld und die entsprechende Zeit hat kann sich spezielle Produkte aus Feinkostläden kaufen wie z. Bsp. frisch abgefüllte gute Öle oder Essige. Gerade für Hobbyköche öffnen sich hier neue Horizonte. Einfach ausprobieren.</li>
<li>Sich die Produkte genau anschauen und sich auf sein Gefühl verlassen: Können gute und frische Produkte aussehen wie auf der Verpackung oder wie in Form gestanzt (alles in gleicher Form)?</li>
<li>Regelmäßig informieren über Lebensmittel bei: <a title="Foodwatch" href="http://www.foodwatch.de/">Foodwatch</a> oder den Portalen der Verbraucherzentralen: <a title="Lebensmittelklarheit, eine Webseite der Verbraucherzentralen" href="http://www.lebensmittelklarheit.de">lebensmittelklarheit.de</a> (ab Juni 2011), <a title="Seite zum Berechnen der Lebensmittelampel" href="http://www.verbraucherzentrale-ampelcheck.de/">Ampelcheck der Verbraucherzentralen</a></li>
</ul>
<h4>Auf folgende Siegel (unvollständige Liste) sollte man achten</h4>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img title="EU Bio Siegel" src="http://www.bio-siegel.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Logos/eu_logo.jpg" alt="Neues EU Bio-Siegel" width="168" height="113" /><p class="wp-caption-text">Neues EU Bio-Siegel</p></div>
<p>Aktuelles (neues) EU Bio-Siegel. Löst das bisherige sechseckige deutsche Biosiegel ab.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><img class=" " title="deutsches Bio Siegel" src="http://www.lisa-freundeskreis.de/files/KLICK_Bio-Siegel_3808.jpg" alt="Altes deutsches Bio-Siegel" width="169" height="169" /><p class="wp-caption-text">Altes deutsches Bio-Siegel</p></div>
<p>Altes deutsches Bio-Siegel nach der EG-Öko Verordnung. Wird von dem EU Bio-Siegel darüber abgelöst.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img title="MSC Marine Stewardship Council Siegel hochformat" src="http://www.frostablog.de/wp-content/uploads/2009/07/msc-logo-hochformat.jpg" alt="Siegel des Marine Stewardship Council" width="168" height="223" /><p class="wp-caption-text">Siegel des Marine Stewardship Council</p></div>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><img title="MSC Marine Steawrdship Council Siegel klein" src="http://www.spar.at/imperia/md/images/spar_at/ernaehrungswelt/produktkennzeichnung/msc_siegel.gif" alt="Siegel des Marine Stewardship Council" width="159" height="122" /><p class="wp-caption-text">Siegel des Marine Stewardship Council</p></div>
<p>Das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) im Hochformat und im kleinen Format für nachhaltige Fischerei.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Woher kommt unser Fleisch und wie gehen wir damit um?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Natur]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}In der ARD lief gestern der 1. Teil einer dreiteiligen Sendung zum Thema &#8220;Deutschland isst&#8221; mit Tim Mälzer. Er geht den Spuren unseres Fleisch- bzw. Lebensmittelkonsums auf den Grund. Sehr interessante Einsichten in die industrielle Lebensmittelherstellung in Deutschland und unsere Essgewohnheiten. Allerdings wird auch klargestellt: Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch Fleisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_1854" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-1854" href="http://www.karrock.de/daf/2011/05/woher-kommt-unser-fleisch-und-wie-gehen-wir-damit-um/olympus-digital-camera-2/"><img class="size-medium wp-image-1854 " title="Gewürfeltes Fleisch" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/05/1328426_74574859-300x225.jpg" alt="Gewürfeltes Fleisch" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Gewürfeltes Fleisch (Quelle: sxc.hu)</p></div>
<p>In der ARD lief gestern der 1. Teil einer dreiteiligen Sendung zum Thema &#8220;<em>Deutschland isst</em>&#8221; mit Tim Mälzer. Er geht den Spuren unseres Fleisch- bzw. Lebensmittelkonsums auf den Grund. Sehr interessante Einsichten in die industrielle Lebensmittelherstellung in Deutschland und unsere Essgewohnheiten.</p>
<p>Allerdings wird auch klargestellt: Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört auch Fleisch. Kein Fleisch zu essen verringert in großen Mengen den Eiweiß- und Eisengehalt was bei einer Familie aus dem Film, die einen Monat fleischlos isst, bereits nach dieser Zeit dazu führt, dass der Körper die eigenen Reserven abbaut &#8211; er verhält sich <a title="Wikipedia zum Katabolismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katabol">katabol</a>. Es ist also, wie hinreichend bekannt ist, nicht so einfach vegetarisch oder gar vegan zu leben. Es wird aber auch klargestellt, dass wir sehr viel mehr Fleisch essen, als wir benötigen. Ein mal die Woche ein gutes Stück Fleisch reicht meistens. Viele essen jedoch mehrmals die Woche oder gar jeden Tag Fleisch.</p>
<p>Spätestens seit den Filmen &#8220;<a title="Filmstarts zu &quot;We feed the world&quot;" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/40184-We-Feed-The-World-Essen-global.html">We feed the world</a>&#8221; und &#8220;<a title="Filmstarts zum Film &quot;Food, Inc.&quot;" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/104689-Food%2c-Inc..html">Food, Inc.</a>&#8221; sollte jedem bekannt sein, dass wir Nahrungsmittel im Überfluss produzieren und die industrielle Lebensmittelproduktion, vor allem die industrielle Fleischverarbeitung dazu führt, dass die Massentierhaltung zu unethischen Bedingungen sein muss, da der Preis sonst dermaßen hoch wäre, dass der Verbraucher nicht bereit wäre dies zu bezahlen. Oder welcher Kunde ist bereit mehr als das doppelte vom herkömmlichen Preis zu bezahlen oder anders gefragt: Wer kauft sein Fleisch im Biohandel?</p>
<p><span id="more-1849"></span></p>
<h4>Klebefleisch mit Transglutaminase im Selbstversuch</h4>
<p>Ebenfalls sehr interessant ist Tim Mälzers Selbstversuch <em>Klebefleisch</em> (Klebeschinken und Formfleisch) herzustellen. Dabei werden mit dem Enzym <a title="Wikipedia zu Transglutaminase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transglutaminase">Transglutaminase</a> Fleischstücke (bspw. Reste die normal zu Hackfleisch verarbeitet werden müssten oder gar billigere Fleischstücke) zu einem neuen Stück miteinander verklebt. Für den Laien wie für den Experten im Nachhinein mit bloßem Auge nicht mehr zu unterscheiden. Wenn dadurch dann billigeres Fleisch als hochwertigeres (bspw. Lende) verkauft wird, ist das glatter Betrug. Bei Geflügel und Schinken aus der Verpackung leider gang und gäbe. Auf der Verpackung finden sich dann Hinweise wie &#8220;Schinken zerlegt und zusammengefügt&#8221; und ähnliches.<br />
 In der Sendung klebt er Schmorfleisch, das etwa 1/3 bis 1/4 von Filet kostet zu einem Filetstück zusammen. Ein Unterschied ist später nicht mehr zu erkennen.</p>
<h4>Schutzatmosphäre &#8211; gefährliche Atmosphäre</h4>
<p>Außerdem wird über die so genannte &#8220;<em>Schutzatmosphäre</em>&#8221; (Schutzgas) aufgeklärt. Das steht auf dem im Supermarkt, in Plastikbehältern industriell verpacktem Fleisch: &#8220;Unter Schutzatmosphäre verpackt&#8221;. Das bedeutet folgendes: Das Fleisch wird mit einer Gasmischung zusammen eingepackt. Diese führt dazu, dass das Fleisch länger rot und damit lecker und frisch aussieht (was es natürlich nicht ist &#8211; besonders Hackfleisch nicht, dass normalerweise innerhalb von einem Tag aufgebraucht werden sollte). Außerdem führt es dazu, wie Tim Mälzer im Test herausfindet, dass das Fleisch beim Braten schneller durchgegart aussieht, es jedoch nicht ist. Beim Erhitzen von zwei gleichen Fleischstücken (ein mal frisch und ein mal aus dem Supermarkt unter Schutzatmosphäre verpackt) mit gleicher Kerntemperatur, sieht das Supermarktfleisch innen gräulich und durchgegart aus, das frische ist rosa. Diese Täuschung kann im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend sein, nämlich dann wenn wir uns in der Sicherheit wiegen, durchgegartes Fleisch zu essen. Außerdem macht das Gas das Fleisch zäher, wie ein Test zeigt.</p>
<p>Prädikat sehr sehenswert.</p>
<ul>
<li>dreiteilige Sendung, immer montags</li>
<li>2.  Teil &#8220;<a title="ARD Mediathek: Deutschland isst ... richtig schlank?" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7111958">Richtig schlank?</a>&#8220;, 09.05., 21 Uhr</li>
<li>3. Teil &#8220;Alles frisch?&#8221;, 16.05., 21 Uhr</li>
<li>1. Teil in der <a title="Deutschland isst in der ARD Mediathek" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7063578">ARD Mediathek</a> verfügbar</li>
</ul>
<h4>Nachtrag 04.05.</h4>
<p>Als ich mich heute mit dem Metzger meines Vertrauens über Rumpsteak und die Sendung von Tim Mälzer unterhielt, erzählte er mir, dass er kein (Süd)Amerikanisches Rindfleisch mehr (ver)kauft, da dieses unter Schutzgas eingeschweißt nach Europa verschifft wird. Wenn er dieses nun auspackt und offen in die Theke legt und jemand kommt und möchte es im Vakuum verpackt mitnehmen, wird das Fleisch grau. Solches Fleisch, das aussieht als ob es alt und gammelig ist, lässt sich nicht mehr verkaufen.</p>
<p>Eine interessante Parallele zu dem beim Braten grau gewordenen Fleisch aus der Sendung mit Tim Mälzer. Für mich kommt Fleisch aus Schutzgasatmosphäre nicht mehr in die Einkaufstüte. Alleine bei dem Gedanken, dass abgepacktes Hackfleisch aus dem Supermarkt einige Tage haltbar ist und in der Packung noch rot und frisch aussieht und nach dem Öffnen innerhalb von einem Tag (im Kühlschrank) grau wird und ggf. riecht, finde ich widerlich. Da wird Fleisch, dass durch das Zerkleinern im Wolf an Oberfläche gewinnt und damit auch mehr Bakterien aufnehmen kann, welches innerhalb von weniger als einem Tag verbraucht werden sollte, als haltbar für zwei, drei Tage verkauft. Das kann nie im Leben gut sein.</p>
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		<title>Selfish-brain: Stress führt zu Fettleibigkeit oder Depressionen &#8211; das egoistische Gehirn</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2011/03/selfish-brain-stress-fuhrt-zu-fettleibigkeit-oder-depressionen-das-egoistische-gehirn/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 11:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Das Thema Fettleibigkeit ist seit einigen Jahren aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Erfolg ist dünn und sexy. Manager und Politiker sind schon lange nicht mehr so dick, wie noch vor 30 oder 40 Jahren. Dicke Menschen werden von anderen abfällig beglotzt, während man den Umfang des Bauches nebenbei vermisst. Eine behebige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/03/selfish-brain-stress-fuhrt-zu-fettleibigkeit-oder-depressionen-das-egoistische-gehirn/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div id="attachment_1749" class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://www.sxc.hu/photo/708378"><img class="size-medium wp-image-1749 " title="ungesundes Fettiges Essen" src="http://www.karrock.de/daf/wp-content/uploads/2011/03/708378_36785038-253x300.jpg" alt="ungesundes Fettiges Essen" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">ungesundes Fettiges Essen (Quelle: sxc.hu)</p></div>
<p>Das Thema Fettleibigkeit ist seit einigen Jahren aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Erfolg ist dünn und sexy. Manager und Politiker sind schon lange nicht mehr so dick, wie noch vor 30 oder 40 Jahren. Dicke Menschen werden von anderen abfällig beglotzt, während man den Umfang des Bauches nebenbei vermisst. Eine behebige, schlabbrige Masse bewegt sich hin und her und abstoßende Blicke lassen sich bei den Mitmenschen beobachten. Hat die Person dann noch Schokolade, eine Hamburger-Tüte oder ähnliches dabei, ist das Klischee bestätigt.</p>
<p>Seit einiger Zeit gibt es jedoch schon Theorien dazu, dass fettleibige Menschen nicht fett sind, weil sie zu wenig Selbstkontrolle haben, sondern weil sie viel mehr Opfer sind. Eine Theorie sprach von einer vermeintlichen zurückliegenden Virusinfektion. Eine fundiertere Theorie nennt sich <a title="Wikipedia zur Selfish-Brain-Theorie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selfish_brain"><em>Selfish-Brain-Theorie</em></a> (Theorie vom egoistischen Gehirn). Die Theorie des deutschen Wissenschaftlers an der <a title="Webseite der Selfish-Brain Clinical Research Group Lübeck" href="http://www.selfish-brain.org/">Lübecker Universitätsklinik</a> Achim Peters bezieht das Gehirn und den gesamten Metabolismus mit ein.</p>
<p><span id="more-1745"></span></p>
<p>So besagt die Theorie, dass das Gehirn den Körper auf die Knie zwingt, wenn es um die Nahrungsbeschaffung, in diesem Fall um Zucker fürs Gehirn geht. Die <a title="Zeit Online: Despot im Kopf" href="http://www.zeit.de/2011/11/M-Selfish-Brain">Zeit Online</a> schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>»Nicht Stress an sich ist unser Hauptproblem«, sagt er (Achim Peters, Anm. d. Verf.), »sondern unsere Anpassung <a title="Zeit Online: Psychischer Stress macht immer mehr Arbeitnehmer krank" href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-07/stress-arbeitnehmer-krank">an chronischen psychosozialen Stress</a>. Sie führt bei vielen dazu, dass sie, je nach Typ, entweder zu dick werden oder hager und depressiv.« Das klingt nach einer einzigen großen Erklärung für jene zwei Epidemien, welche die Wohlstandsgesellschaften überrollen: Erstens das »metabolische Syndrom« in Gestalt der Volksleiden Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zweitens Depressionen, oft als »Burnout« etikettiert.</p>
<p>[...] »Obwohl das Hirn nur zwei Prozent unseres Körpergewichts stellt,  beansprucht es die Hälfte unseres täglichen Glukosebedarfs«, erklärt  Peters. »In belastenden Stresssituationen fordert es sogar 90 Prozent.«</p>
<p>[Zur Stressbewältigung] erzeugt das Stresssystem einen höheren Zuckerspiegel im Blut,  etwa indem es die Produktion von Insulin stoppt. Dieses Hormon benötigen  im Alltag die Muskulatur und das Fettgewebe, um Glukose aufzunehmen.  Indem das Hirn ihnen den Schlüssel Insulin wegnimmt, kann es mehr von  der Glukose im Blut für sich abzweigen.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit, etwa 80 Prozent, leidet darunter. Sie lässt sich laut Peters aus noch ungeklärten Gründen in zwei etwa gleich große Gruppen aufteilen: Typ A läuft unter Stress innerlich hochtourig und wirkt zielstrebig. Sein Hirn ist dank effizienter Zuckerpeitsche reichlich mit Energie versorgt. Deshalb isst er eher zu wenig und nimmt ab. Typ B hingegen lässt es ruhiger angehen, wirkt eher hartnäckig.</p>
<p>Das dauernde Knallen der Zuckerpeitsche [als Folge des Stress] lässt diese langsam ausleiern. Denn körpereigene Beruhigungsstoffe (Cannabinoide) dämpfen die steten Stresssignale, und als Folge wird das Insulin nicht mehr effizient ausgebremst. Daher fühlt sich das Hirn unterversorgt, die körpereigenen Zuckerreserven liefern ihm zu wenig Treibstoff. Als Konsequenz daraus zwingt das Hirn den Körper zu verstärkter Nahrungsaufnahme. So erhöht es den Blutzuckerspiegel weiter – und von dieser Energieeskalation profitiert auch das Fettgewebe. Das Körpergewicht steigt.</p></blockquote>
<p>Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der Dauerstress lässt den Menschen also entweder depressiv oder fett werden. Manchen Menschen würde es nun sicherlich helfen, wenn sie ihre Stressfaktoren bspw. psychologische aufarbeiten würden. So muss der Stress, wie Peters erklärt, nicht nur beruflich sein, sondern kann auch familiär bedingt sein. Das ist unter anderem auch der Grund, warum viele Diäten scheitern.</p>
<p>So müssen wir uns also scheinbar von dem Bild, dass dicke Menschen zu wenig Selbstkontrolle haben verabschieden. Aber wir müssen uns, meiner Meinung nach, auch von dem Bild verabschieden das dicke gerne von sich malen: Ich fühle mich wohl mit meinen Pfunden. Denn das ist entweder eine Lüge aus verblendeter Selbstwahrnehmung, die den Stress als Ursache der Adipositas verleugnet. Oder sie ist wahr, was dann wiederum bedeutet, dass die Menschen dick sind, weil sie gerne viel und fettig essen, was sie akzeptiert haben und als &#8220;Zufriedenheit&#8221; mit der eigenen Situation fehlinterpretieren. Was wiederum bedeutet, dass sie vermutlich tatsächlich zu wenig Selbstkontrolle haben.</p>
<p>Was aber sehr wohl bleibt sind folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Adipositas ist ungesund, da der Körper durch das viele Fett überstrapaziert wird</li>
<li>Adipositas begünstigt Krankheiten wie Diabetes und solche des Herz-Kreislauf-Systems</li>
<li>dicke Menschen machen zu wenig Sport (der auch bei der Stressbewältigung helfen würde)</li>
<li>dicke Menschen haben ein Problem: Stress, der zu Fettleibigkeit führt oder aber ein gestörtes Verhalten zum Essen (das sich vermutlich aus fehlender Selbstkontrolle speist)</li>
</ul>
<p>Aber außerdem heißt das auch, dass viele sehr dünne Menschen auch nicht unbedingt gesund sind / gesund leben.</p>
<h4>Wie durchbricht man die Gewichtszunahme?</h4>
<p>Scheinbar nicht mit Diäten, weil der Geist gegen die Macht der Hormone des Gehirns machtlos ist. Vermitteln die Hormone Hunger und und Zuckernot, kann der Mensch nicht anders, als irgendwann zu essen. Deswegen sind so viele Diäten zum Scheitern verurteilt. Mal davon abgesehen, dass sie sowieso ungesund sind, weil die meisten Menschen während der Diät zu wenig essen, dann abnehmen. Der Körper geht in den Notmodus (&#8220;Hilfe, Hungerzeit, zu wenig Essen vorhanden&#8221;) und beginnt dann alles anzusetzen, was er bekommen kann, außerdem wird beim Hungern oft auch Muskelgewebe abgebaut, wodurch der Grundumsatz sinkt. Solange man zu wenig isst, ist das kein Problem. Viele essen dann aber nach der Diät normal weiter wie vorher, also <del>falsch</del> zu ungesund und dann setzt der Körper alles an, was er bekommen kann (auch als <a title="Wikipedia zum Jo-Jo-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jo-Jo-Effekt">Jo-Jo-Effekt</a> bekannt).</p>
<p>Die einzige brauchbare Methode scheint das Durchbrechen der Stressfaktoren zu sein. Das kann eine Therapie beinhalten, ein klärendes Gespräch mit der Familie oder dem Partner, aber auch eine Veränderung der Arbeitssituation.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Introducing an EBMI: Extended-Body-Mass-Index</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2011/01/introducing-an-ebmi-extended-body-mass-index/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 14:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}The BMI is well known and useful to say if a person has overweight. But it is not in every case right. Some persons has a heavy weight but they are slim &#8211; e.g. persons with much muscles. But scientists found another indicator for illnesses (e.g. heart attacks to get in the future) and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/01/introducing-an-ebmi-extended-body-mass-index/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><p>The <a title="Wikipedia about the Body-Mass-Index" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Body_mass_index">BMI</a> is well known and useful to say if a person has overweight. But it is not in every case right. Some persons has a heavy weight but they are slim &#8211; e.g. persons with much muscles. But scientists found another indicator for illnesses (e.g. heart attacks to get in the future) and which is also an indicator if you are to fat respectively you eat not healthy enough. It is the abdominal girth. If it is (mess it up over the biggest part of your abdomen, mostly over the navel) more than 95 cm it is to much and you have to be intent what you eat. If it is more than 102 cm it is really high risk. You are to fat and with a much more percentage you get problems in the future, maybe heart attacks and you do not move your body enough.</p>
<p>To meet this abdominal girth conditions I thought a little bit about it and about the BMI and got the idea of an EBMI &#8211; Extended-Body-Mass-Index. I just extend the BMI with the abdominal girth. When a girth of 95 is a little bit more risk so a girth of 88 is completely normal. If you are above, the risk increases (slowly) and if you are underneath the risk shrinks but you maybe are too slim. So I add a divisor which is multiplicated with the normal BMI and increase it, when your girth is to high and shrinks it when your girth is underneath.<span id="more-1663"></span></p>
<h4>So what is the EBMI and how I calculate it?</h4>
<p>The original BMI is: <span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">(weight in kg) / (height in m)<sup>2</sup></span></span></p>
<p>Now multiply the weight with your abdominal girth and the height in m<sup>2</sup> with 88 cm. It is incidental:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">(weight in kg) * (abdominal girth) /</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">(height in m)<sup>2</sup> * (SGM or SGF)</span></span></strong></p>
<ul>
<li>SGM = Standard Girth Men = 88 cm</li>
<li>SGF = Standard Girth Female = 80 cm</li>
</ul>
<h4>Example for men</h4>
<p>I have an example for a male person with the following datas:</p>
<ul>
<li>1,89 m tall</li>
<li>86 kg</li>
<li>101 cm abdominal girth</li>
</ul>
<p>BMI: <span style="font-family: courier new,courier;">86 / (1,89 * 1,89) = 24,075</span></p>
<p>With the normal BMI (under 25) he is totally in range though he is to fat around his hip area. And with this girth he has a really higher risk to become ill in the future.</p>
<p>EBMI: <span style="font-family: courier new,courier;">(86 * 102) / (1,89<sup>2</sup> * 88) = 27,905</span></p>
<p>With the EBMI you are in the overweight-range (and near to the obese range).</p>
<h4>Example for woman</h4>
<p>For women the SGF is a little bit decreased because women are often  smaller than men and so they need a little bit different calculation. I read for women a girth of round about 80cm is quite normal and healthy.</p>
<ul>
<li>1,60 m tall</li>
<li>58 kg</li>
<li>86 cm abdominal girth</li>
</ul>
<p>BMI: 58 / (1,60 * 1,60) = 22,656</p>
<p>With  the normal BMI (under 24) she is totally in range though she has a little bit to much girth. It is not a high risk, but she has to eat a little bit more health and/or has to move her body.</p>
<p>EBMI: (58 * 86) / (1,60<sup>2</sup> * 80) = 24,355</p>
<p>With the EBMI she is 0,355 over the range of normal weight, because her girth is a little bit to high.</p>
<p><strong>But this is only an idea to get a better index. Try it out and write me your numbers in detail, your BMI/EBMI calculations with your gender and age. So I get a response of what are normal numbers of normal people. Would be nice to read if this helps you or if your EBMI really increases enough when you have a bigger girth.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dioxinskandal: Was ist Dioxin und woher kommt mein Ei?</title>
		<link>http://www.karrock.de/daf/2011/01/dioxinskandal-was-ist-dioxin-und-woher-kommt-mein-ei/</link>
		<comments>http://www.karrock.de/daf/2011/01/dioxinskandal-was-ist-dioxin-und-woher-kommt-mein-ei/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 11:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karrock.de/daf/?p=1567</guid>
		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Die Frage was Dioxin ist und wie es in die Nahrungskette kommt, beantwortet tagesschau.de in einem ausführlichen Artikel zur Kontaminierung von Eiern durch Dioxin verseuchtes Tierfutter. Demnach ist Dioxin ein Sammelbegriff für polychlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane. Diese Kohlenstoffverbindungen enthalten Chlor und sind zum Teil (nicht durchweg) für den Menschen giftig bis hochgradig gefährlich. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2011/01/dioxinskandal-was-ist-dioxin-und-woher-kommt-mein-ei/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Eierkennzeichnung_BMK.jpg&amp;filetimestamp=20060925135505"><img class="  " title="Eiercode" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/Eierkennzeichnung_BMK.jpg" alt="Eiercode" width="215" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Eiercode - Quelle: Wikipedia (BMK)</p></div>
<p>Die Frage was Dioxin ist und wie es in die Nahrungskette kommt, beantwortet <a title="Was ist Dioxin und was macht es in der Nahrungskette?" href="http://www.tagesschau.de/inland/faqdioxin100.html">tagesschau.de</a> in einem ausführlichen Artikel zur Kontaminierung von Eiern durch Dioxin verseuchtes Tierfutter. Demnach ist Dioxin ein Sammelbegriff für polychlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane. Diese Kohlenstoffverbindungen enthalten Chlor und sind zum Teil (nicht durchweg) für den Menschen giftig bis hochgradig gefährlich. Es kann zu Problem der Atemwege, Schilddrüse, des Verdauungstraktes und auf lange Zeit auch zu Störungen des Immunsystems kommen.</p>
<p>Die Dioxine gelangten durch kontaminiertes Futtermittel zum Huhn und damit in das Hühnerfleisch und auch in das Ei. Wie stark die Verunreinigung ist und ob wirklich eine Gesundheitsgefahr besteht, ist für mich nicht so klar. Auf tagesschau.de heißt es &#8220;Die derzeitige Verseuchung stelle keine akute Gefahr für die Verbraucher dar, hieß es vom Bundesinstitut für Risikobewertung.&#8221; Ob die Gefahr nur gebannt ist, weil die Produkte vom Markt genommen wurden oder die Spuren so gering sind, dass es keine Gefahr gibt, wird nicht näher erläutert.</p>
<p>Fakt ist, dass ein Futtermittelhersteller die nur für die industrielle Verarbeitung deklarierten Mischfette (bspw. zur Schmiermittel-Herstellung) für das Tierfutter verwendete. Ob es Unwissen war oder die Kennzeichnung, die die Verwertung nur für technische Zwecke ausweist abhanden kam und wenn ja, wie, ist scheinbar noch nicht klar. Jetzt liest man auf <a title="3000 Tonnen verseuchtes Futterfett hergestellt" href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E8803FE3CA6E2495BA182E196E707B34B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">faz.net</a>, dass es scheinbar menschliches Versagen war. Das Ausmaß des Skandals scheint auch noch nicht ganz klar.</p>
<h4>Wie kann ich testen ob mein Ei verseucht ist?</h4>
<p><span id="more-1567"></span>Auf jedem (europäischen Ei) ist ein Stempel aufgedruckt. Darauf lässt sich ablesen aus welcher Haltung (Bio/Freilandhaltung, Bodenhaltung, Käfighaltung usw.), aus welchem Land, aus welchem Betrieb und welchem Stall das Ei kommt. Die fälschlicherweise verwendete Fettsäure kam von dem Dieselhersteller Petrotec und wurde an den niederländischen Händler Olivet verkauft, der es wiederum an den niedersächsischen Futtermittelhersteller &#8220;Harles und Jentzsch&#8221; verkaufte. Das verseuchte Futtermittel wurde an Betriebe in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg geliefert. Außer den beiden bisher genannten Erzeugercodes die laut tagesschau.de auf Eiern aufgestempelt sind: 2-DE-0513912 und 3-DE-0514411 sind auch noch weitere Eier betroffen. Die Verbraucherzentrale Hamburg listet eine <a title="Verbraucherzentrale Hamburg: Nummern und Namen nennen!" href="http://www.vzhh.de/ernaehrung/101761/dioxinskandal.aspx"><strong>Übersicht über alle Erzeugercodes von verseuchten Eiern</strong></a>. Bisher (Stand 06.01.) sind das nur Eier aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.</p>
<p>Die erste Ziffer kennzeichnet die Eier aus Boden- (2) und Käfighaltung (3). Dann folgt das Länderkürzel (DE für Deutschland). Die letzte lange Zeichenfolge gibt den Legebetrieb und die Stallnummer an. Die ersten beiden Ziffern der letzten Zeichenfolge (hier 05) gibt an, aus welchem Bundesland das Ei kommt, im obigen Fall ist das Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Zusätzlich kann man sich für manche Eier mit dem EU-Eier-Code (Erzeugercode) von KAT (kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.) auf <a title="Mit dem Ei-Code Informationen über den Betrieb anzeigen lassen" href="http://www.was-steht-auf-dem-ei.de/home/was-steht-auf-dem-ei/">was-steht-auf-dem-ei.de</a> Informationen über den Legebetrieb anzeigen lassen.</p>
<p>Ausführliche Informationen zum Erzeugercode und dem Hühnerei gibt es auch auf <a title="Der EU-Eier-Code" href="http://www.gesund-speisen.de/tth_mix_Der_EU_Eier_Code.shtml">gesund-speisen.de</a>, bei <a title="Wikipedia-Artikel zum Hühnerei" href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei">Wikipedia</a> und beim <a title="Eierkennzeichnung: Was muss draufstehen?" href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Kennzeichnung/Eierkennzeichnung.html">Bundesverbraucherschutzministerium</a>.</p>
<h4>Die Eierkennzeichnungsregeln (Eiercode) im Detail</h4>
<p>Da es eine hohe Nachfrage für die Ei-Informationen in Zusammenhang mit dem Dioxinskandal gibt, möchte ich genau aufschlüsseln wie der Code zu lesen ist. Die aktuellen Betreibernummern von Legebetrieben die mit dem verseuchten Futtermittel beliefert wurden sind über den Link der Verbraucherzentrale Hamburg oben abzurufen. In vielen Fällen nur herausfinden aus welchem Land bzw. Bundesland das Ei kommt, da Detailinformationen (wie Namen des Legebetriebs) nicht immer verfügbar sind. Nur für die bei KAT (s. Link oben) registrierten Legebetriebe können Detailinformationen angeschaut werden.</p>
<p>Der Eiercode besteht, wie oben geschrieben aus mehreren Teilen. Als Bsp. dient der Code vom Bild oben: <strong><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="color: #008000;">0</span>-<span style="color: #800000;">DE</span>-<span style="color: #3366ff;">13</span> <span style="color: #999999;">444</span> 61</span></strong></p>
<h5><span style="color: #008000;">Die Haltungsform</span></h5>
<p>0 = Biohaltung<br />
 1 = Freilandhaltung<br />
 2 = Bodenhaltung<br />
 3 = Käfighaltung (Hinweis: Legebatterien sind inzwischen in Deutschland verboten)</p>
<h5><span style="color: #800000;">Die Länderkürzel</span></h5>
<p>AT = Österreich<br />
 BE = Belgien<br />
 CZ = Tschechische Republik<br />
 DE = Deutschland<br />
 DK = Dänemark<br />
 ES = Spanien<br />
 FI = Finnland<br />
 FR = Frankreich<br />
 GR = Griechenland<br />
 HU = Ungarn<br />
 IE = Irland<br />
 IT = Italien<br />
 LT = Litauen<br />
 LU = Luxemburg<br />
 LV = Lettland<br />
 PL = Polen<br />
 PT = Portugal<br />
 NL = Niederlande<br />
 SE = Schweden<br />
 SI = Slowenien<br />
 UK = Vereinigtes Königreich</p>
<h5><span style="color: #3366ff;">Die Bundesländerkürzel</span></h5>
<p>01 = Schleswig-Holstein<br />
 02 = Hamburg<br />
 03 = Niedersachsen<br />
 04 = Bremen<br />
 05 = Nordrhein-Westfalen<br />
 06 = Hessen<br />
 07 = Rheinland-Pfalz<br />
 08 = Baden-Württemberg<br />
 09 = Bayern<br />
 10 = Saarland<br />
 11 = Berlin<br />
 12 = Brandenburg<br />
 13 = Mecklenburg-Vorpommern<br />
 14 = Sachsen<br />
 15 = Sachsen-Anhalt<br />
 16 = Thüringen</p>
<h5>Der <span style="color: #999999;">Legebetrieb</span> und die Stallnummer</h5>
<p>Die letzten fünf Ziffern (grau und schwarz) geben zunächst mit drei Ziffern (grau) den Legebetrieb und die letzten beiden Ziffern (schwarz) die Stallnummer des Huhns an. Diese Informationen sind für manche Betriebe mit Bild bei KAT (s. Link oben) einsehbar.</p>
<p>Die <a title="Eierkennzeichnungsregeln bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eierkennzeichnungsregeln">Eierkennzeichnungsregeln</a> sind auch bei Wikipedia im Detail erklärt.</p>
<h4>Nachtrag 07.01.2011</h4>
<p>Wie der Spiegel Online seit <a title="Spiegel Online: Behörden sperren mehr als 4700 Bauernhöfe" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,738224,00.html">gestern berichtet</a>, wurden 4709 Betriebe gesperrt, die scheinbar schon <a title="Spiegel Online: Tierfutter schon seit Monaten mit Dioxin verseucht" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,738227,00.html">seit März letzten Jahres</a> mit dem Dioxin verseuchten Futtermittel beliefert wurden. Davon liegen 4468 Betriebe in Niedersachsen. Der Skandal ist also, wie befürchtet, größer als zunächst angenommen. Immer noch scheint unklar zu sein wann genau das Dioxin in die Produktionskette gelangte. Die vorsorgliche Sperrung der Höfe sei aber nur eine Vorsichtsmaßnahme, heißt es. Auf Spiegel Online heißt es dann weiter:</p>
<blockquote><p>Laut Bundesregierung wurden bis zu 150.000 Tonnen Futter für Hühner,  Puten und Schweine mit dem Gift verseucht. Das von Harles und Jentzsch  gelieferte Fett war von 25 Futterherstellern eingemischt worden.</p>
</blockquote>
<p>Es sind also nicht mehr nur die oben genannten nördlichen Bundesländer Deutschlands betroffen. Scheinbar wurde auch nach Angaben der EU belastete Eier nach Großbritannien exportiert. Außerdem sind inzwischen insgesamt 13 Bundesländer betroffen! In Hessen wurde Schweinemastbetriebe mit dem verunreinigten Futtermittel beliefert. Auch Putenzuchtbetriebe sind laut der Verbraucherzentrale Hamburg betroffen.</p>
<p>Bei den sich mir hier darbietenden Informationen würde ich für die nächsten Wochen komplett auf Schweinefleisch und Eier verzichten, bis sich der Nebel um den Dioxinskandal vollständig gelichtet hat. Schließlich wurden bei Tests der zulässige Höchstwert von 0,75 Nanogramm überschritten. Der gemessene Höchstwert lag sogar bei etwa dem 10-fachen Wert: 10,05 Nanogramm.</p>
<p>Die Verbraucherzentrale Hamburg schreibt zu der Gefahr:</p>
<blockquote><p>Fakt ist, dass ein Kind (ca. 7-8 Jahre alt) mit 25 kg Körpergewicht mit 1 Ei täglich, das mit 12 pg Dioxin/ g Eifett belastet ist, auf jeden Fall über der täglich tolerierbaren Menge an Dioxin liegt.</p>
</blockquote>
<p>Das Überschreiten des Grenzwerts, wie oben genannten beim Höchstwert um das 10-fache, ist also durchaus für den Körper eine zusätzliche Belastung die verhindert werden kann bzw. sollte. Auch wenn das BfR (Bundesamt für Risikobewertung) sagt, dass keine akute Gesundheitsgefahr besteht.</p>
<p>Dioxin an sich kommt auch in der Umwelt vor und wird in jedem Körper zu finden sein. Dennoch ist es giftig und in erhöhten Mengen kann es dann zu den oben beschriebenen Problem wie Chlorakne oder Störungen des Immunsystems kommen. Das giftigste Dioxin <abbr title="2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin">TCDD</abbr> wird in Fett eingelagert und dann nur sehr langsam vom Körper über die Leber wieder abgebaut. Laut der US-Amerikanischen Umweltbehörde EPA ist die Halbwertszeit etwa 2120 Tage (wie zeit.de in ihrem unten verlinkten Artikel vom 08.01. schreibt). Das heißt es dauert etwa sechs Jahre bis die Hälfte (!) des an einem Tag aufgenommenen TCD-Dioxins abgebaut ist.</p>
<p>DIe schlimmen Folgen eines Dioxinanschlags und die daraus resultierende Chlorakne konnten wir weltweit 2005 bei dem ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Viktor Juschtschenko beobachten. Sein Gesicht war durch die starke Akne auf den Wangen entstellt und später von tiefen Narben übersäht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 469px"><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bild-738454-166846.html"><img class="  " title="Polizei auf dem Gelände von Harles und Jentzsch" src="http://www.spiegel.de/images/image-166846-galleryV9-ebzv.jpg" alt="Polizei auf dem Gelände von Harles und Jentzsch" width="459" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Polizei auf dem Gelände von Harles und Jentzsch, Quelle: REUTERS (via Spiegel Online)</p></div>
<h4>Nachtrag 08.01.2011</h4>
<p>Wie <a title="Zeit Online: Neue Vorwürfe gegen Futtermittel-Hersteller" href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-01/dioxin-futterfett-firma-betrug">zeit.de</a> in einem aktuellen Artikel schreibt, gibt es neue und schwere Vorwürfe gegen den Futtermittel Hersteller Harles und Jentzsch. Ihm wird vorgeworfen mit krimineller Energie gearbeitet zu haben. Das heißt, dass die industriellen Mischfette unter Umständen mit Absicht ins Futter gemischt wurden. Angeblich wird auch wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Das ruft natürlich wieder die Politiker auf den Plan: Die Kontrollen müssen verbessert werden. Nur ob das etwas nützt, wenn mit krimineller Energie absichtlich das System ausgehebelt wird?</p>
<p>Erstmalig ist auch Doxionbelastetes Geflügelfleisch gefunden worden, wie <a title="Dioxin-Skandal: Erstmals auch erhöhte Werte in Hühnerfleisch " href="http://www.focus.de/politik/deutschland/dioxin-skandal-erstmals-auch-erhoehte-werte-in-huehnerfleisch_aid_588182.html">Focus</a> berichtet. Die Meldungen folgen Schlag auf Schlag. Viele der vermutlich belasteten Eier sind nach Großbritannien gelangt. Daher wurden dort alle möglichen Lebensmittel die verseucht worden sein könnten vorsorglich aus den Regalen genommen, auch wenn vieles wohl schon beim Verbraucher gelandet ist.</p>
<p>Südkorea hat bis auf Weiteres die Einfuhr von deutschem Schweinefleisch gestoppt. Solange, wurde gesagt, bis man von Amtswegen hört, dass das Fleisch sicher ist. Die deutschen Bauern indes befürchten Schäden in mehrstelliger Millionenhöhe.</p>
<p>Auf <a title="Futterfettfirma trickste offenbar Prüfer aus" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,738454,00.html">Spiegel Online</a> ist nun folgendes zu lesen:</p>
<blockquote><p>Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Die Grünen)  will ein Gutachten in Auftrag geben, um die Herkunft des Dioxins in den  Fetten zu klären. Bei ersten Untersuchungen des Chemischen und  Veterinäruntersuchungsamts Münster gerieten die Prüfer ins Staunen.  &#8220;Dieses spezielle Muster haben wir noch nie gesehen&#8221;, sagt  Institutsleiter Axel Preus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei das Dioxin  nicht bei der Herstellung von Biodiesel entstanden.</p>
</blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Der Dieselhersteller Petrotec der oben von mir genannt wird, kann das Dioxin als Abfallprodukt nicht versehentlich als Abfallprodukt produziert haben. Auf einer anderen Seite las ich, dass Dioxin erst bei Temperaturen von 300° C entsteht und dabei Chlor im Spiel sein muss. Beides trifft auf die Biodieselherstellung nicht zu. Dass der NRW Umweltminister Remmel (Die Grünen) ein Gutachten in Auftrag geben will, finde ich eine gute Idee. Wenn das Dioxin nämlich nicht bei Petrotec während der Dieselherstellung entstanden ist, woher kommt es dann? Wenn man an den &#8220;Gammelfleischskandal&#8221; denkt, kommen mir Gedanken von Dioxin- und Abfallmafia in den Sinn. Wer will schon nicht gerne Abfallprodukte, die normal teuer entsorgt werden müssen, einfach und bequem los werden?</p>
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		<title>Shisha rauchen ist genau so schädlich wie Zigaretten</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 23:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'}Shisha, die orientalische Wasserpfeife, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf zdf.de ist heute zu lesen, dass die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans (FDP) berichtete, dass der Tabakkonsum zwar weiterhin hoch sei, aber bei Jugendlichen immer weiter zurück gehe. Andererseits steht die Wasserpfeife, auch Shisha genannt, bei vielen hoch im Kurs. Sie wird als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2010/04/shisha-rauchen-ist-genau-so-schaedlich-wie-zigaretten/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><img class=" " title="Wasserpfeife" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Shisha.JPG" alt="Wasserpfeife" width="198" height="352" /><p class="wp-caption-text">Wasserpfeife (Quelle: Kaiser Bob via Wikimedia)</p></div>
<p><a title="Wikipedia zur Shisha" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shisha">Shisha</a>, die orientalische Wasserpfeife, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf <a title="&quot;Immer weniger Jugendliche greifen zur Zigarette&quot; auf zdf.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,8061621,00.html">zdf.de</a> ist heute zu lesen, dass die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans (FDP) berichtete, dass der Tabakkonsum zwar weiterhin hoch sei, aber bei Jugendlichen immer weiter zurück gehe. Andererseits steht die Wasserpfeife, auch Shisha genannt, bei vielen hoch im Kurs. Sie wird als die gemütlichere und gesündere Variante im Gegensatz zur Zigarette gesehen. Das ist jedoch aus zweierlei Gründen ein Trugschluss.</p>
<p>Einerseits wird oft angeführt, dass der Rauch des Tabaks ja durch das Wasser der Shisha gefiltert würde. Richtig ist jedoch, dass die meisten schädlichen Stoffe von dem Wasser überhaupt nicht gefiltert werden. Dadurch atmet man genau so wie bei Zigaretten die schädlichen Stoffe ein. Dass der Tabak dabei nach Apfel oder anderen Früchten schmeckt, macht ihn auch nicht gesünder.</p>
<p>Der zweite Grund, den viele nicht wissen, ist das <a title="Wikipedia zu Glycerin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glycerin">Glycerin</a>, welches verwendet wird, um den Tabak feucht zu halten. Glycerin wandelt sich bei den sehr hohen Temperaturen beim Verglühen des Tabaks um, in hochgiftiges <a title="Wikipedia zu Propenal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propenal">Propenal</a> und wird ungefiltert eingeatmet. Propenal (auch Acrolein) ist <span style="text-decoration: line-through;">krebserregend</span> krebserzeugend und gilt als starkes Umweltgift, welches in Wasser auch sehr schädlich für Fische ist.</p>
<h4>Nachtrag 19.03.2011</h4>
<p>Laut der <a title="Gefährlicher Trend: 40 Prozent der Jugendlichen rauchen Wasserpfeife" href="http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/2010/05/20/gefaehrlicher-trend-40-prozent-der-jugendlichen-rauchen-wasserpfeife.html">Apothekerzeitung</a> sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer am 20.05.2010, dass Shisha rauchen gefährlicher ist, als filterlose Zigaretten zu rauchen.</p>
<blockquote><p>[...] „Über den Rauch der Wasserpfeife werden mehr Gifte aufgenommen als über  filterlose Zigaretten.“ Beim Verschwelen des Tabaks entstehen  hochgiftige Stoffe, wie Acetaldehyd, Acrolein oder Benzol. Auch giftiger  Teer gelangt in den Körper und setzt sich in den Atemwegen und der  Lunge fest. Der spezielle Shisha-Tabak wird zusätzlich mit  Feuchthaltemittel, Zucker und Sirup versetzt, bei deren Erhitzung  ebenfalls krebserregende Substanzen entstehen.</p>
<p>„Alle Organe,  die mit Tabakrauch in Berührung kommen, sind besonders krebsgefährdet“,  sagt Kremer. „Das Gefährliche beim Shisha-Rauchen ist, dass der Qualm  oft länger und tiefer inhaliert wird als bei normalen Zigaretten.“ Denn  der mit Früchten aromatisierte Tabak schmeckt mild und fruchtig und der  durch das Wasser abgekühlte Rauch kratzt nicht im Hals. [...]</p>
</blockquote>
<p>Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben mindestens 40% der 12 bis 17 jährigen schon ein mal Shisha geraucht oder rauchen regelmäßig.</p>
<p>Wer mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenkt, kann sich schnell selbst klar machen, dass beim Verbrennen von Tabak giftige Stoffe wie auch Teer frei werden. Inhaliert man diese in die Lunge kann das niemals gesund sein. Das gilt für alle möglichen Stoffe die verbrennen. Niemand würde auf die Idee kommen bei einem brennenden Schutthaufen oder bei mit starkem Qualm verbrennendem Holz mal einen tiefen Zug in die Lunge zu nehmen. Aber Leute die abhängig sind oder etwas für sich als sinnvoll oder schön auserkoren haben neigen meistens dazu die Gefahr herab zu spielen und sich die Sache schön zu reden.</p>
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		<title>Ampelkennzeichnung für Lebensmittel &#8211; Mitmach-Aktion von foodwatch</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:16:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Seit Jahren wird sie schon diskutiert, aber die Bundesregierungen waren wohl bisher immer zu schwach sich gegen die starke Lebensmittel-Lobby durchzusetzen. In Großbritannien ist es gelungen. Dort gibt es die Ampel auf Lebensmitteln. Fette, Zucker und Salz werden dabei durch drei Farben (grün, orange und rot) gekennzeichnet, um dem Verbraucher eine Einschätzung über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2010/04/ampelkennzeichnung-fuer-lebensmittel-mitmach-aktion-von-foodwatch/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img title="Ampel auf Lebensmittel" src="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e13946/e14000/FitnessFruits_AmpelKreisPfeil_ger.jpg" alt="Ampel auf Lebensmittel" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Ampel auf Lebensmittel (Quelle: foodwatch.de)</p></div>
<p>Seit Jahren wird sie schon diskutiert, aber die Bundesregierungen waren wohl bisher immer zu schwach sich gegen die starke Lebensmittel-Lobby durchzusetzen. In Großbritannien ist es gelungen. Dort gibt es die Ampel auf Lebensmitteln. Fette, Zucker und Salz werden dabei durch drei Farben (grün, orange und rot) gekennzeichnet, um dem Verbraucher eine Einschätzung über die Höhe des Gehalts zu geben.</p>
<p><span id="more-1276"></span></p>
<p>Die Lebensmittelindustrie hat angst, dass auffliegt welche Produkte alle als Süßigkeit einzustufen sind. Da wären fast alle Milcherzeugnisse wie Fruchtgetränke, vor allem viele für Kinder gemachte Getränke enthalten sehr viel Zucker (meist mehr, als Cola). Auch die vermeintlich gesunden Cornflakes oder Müsli müsste meist als Süßigkeit eingestuft werden. Viele Fertigprodukte würden ganz offensichtlich durch zu hohe Salz- und Fettwerte auffallen.</p>
<p><a title="Startseite von Foodwatch" href="http://www.foodwatch.de/">Foodwatch</a> ist für die Ampel. Auf foodwatch.de kann man an einer <a title="Mitmach-Aktion zur Ampelkennzeichnung auf Lebensmittel" href="http://foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/mitmach_aktion/index_ger.html">Mitmach-Aktion</a> teilnehmen. Man füllt ein Online-Formular aus, bekommt eine E-Mail zur Bestätigung der Teilnahme und dann bekommt unsere Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) eine E-Mail mit der Bitte sich für die Ampel einzusetzen. Mehr Druck der Verbraucher zeigt, dass das Interesse an einer eindeutigen Lebensmittelkennzeichnung vorhanden ist. Also mitmachen!</p>
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		<item>
		<title>Verarschung auf der Verpackung &#8211; Von Aromen und Zusatzstoffen in Lebensmitteln</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[umfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[{lang: 'de'} Wir schlendern durch den Supermarkt auf der Suche nach etwas zu essen. Vielleicht kochen wir sogar selber und suchen einige Zutaten. Da werden Nudeln eingepackt, dazu die billige Fertigsoße. Ein &#8220;gesundes&#8221; Milchgetränk für Kinder, ein Joghurt oder ein Tee mit Fruchtgeschmack. In Wirklichkeit enthalten die Fertigprodukte jedoch oft nicht, was sie auf ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 5px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://www.karrock.de/daf/2010/04/verarschung-auf-der-verpackung-von-aromen-und-zusatzstoffen-in-lebensmitteln/">{lang: 'de'}</g:plusone></div><div class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://www.abgespeist.de/"><img class="      " title="Goldener Windbeutel" src="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e36/e13710/e13721/e13722/downloadtabs24691/categories25212/files25213/Windbeutel_Logo_mitSchein_300dpi_ger.jpg" alt="Goldener Windbeutel" width="229" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Goldener Windbeutel (Quelle: foodwatch.de)</p></div>
<p>Wir schlendern durch den Supermarkt auf der Suche nach etwas zu essen. Vielleicht kochen wir sogar selber und suchen einige Zutaten. Da werden Nudeln eingepackt, dazu die billige Fertigsoße. Ein &#8220;gesundes&#8221; Milchgetränk für Kinder, ein Joghurt oder ein Tee mit Fruchtgeschmack.</p>
<p>In Wirklichkeit enthalten die Fertigprodukte jedoch oft nicht, was sie auf ihrer Verpackung versprechen. Von Organisationen wie <a title="Webseite der Organisation Food Watch" href="http://www.foodwatch.de/">FoodWatch</a> oder den Verbraucherzentralen wird das als &#8220;dreister Werbeschwindel&#8221; eingestuft.</p>
<p>Da gibt es Pistazienjoghurt ohne auch nur die Spur einer Pistazie &#8211; alles nur Aromastoffe. Statt echter Zitronensäure, wird Citronensäure eingesetzt. Die als <a title="Wikipedia über die Gewinnung von Citronensäure durch schwarzen Schimmelpilz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Citronens%C3%A4ure#Biotechnische_Herstellung">Citronensäure</a> aufgeführte Säure wird übrigens von Schimmelpilzen hergestellt. Der Pilz befällt z.Bsp. auch verdorbene Lebensmittel und soll angeblich auch im Bad zwischen den Fliesen wachsen, wenn sich die Feuchtigkeit staut.<br />
 In anderen Produkten werden groß &#8220;Physalis&#8221; auf der Verpackung gezeigt, jedoch findet sich kein bisschen der Frucht im Getränk. Ähnliche Schwindeleien gibt es zum Beispiel mit Pesto Genovese (das grüne Pesto). Oft ist dort statt hochwertigem Olivenöl aus dem Originalrezept nur billiges Pflanzenöl (bspw. Sonnenblumenöl) enthalten und statt der teuren Pinienkerne oft Cashewnüsse oder ähnliches. Die Liste ließe sich endlich fortsetzen. Über Analogkäse und Gelschinken aus Pflanzenfett (statt aus Milch hergestellt) und Gelatine (statt 100% echter Schinken am Stück) hatte ich ja bereits in einem früheren Artikel geschrieben (s. Verwandte Artikel unten).</p>
<p><span id="more-1270"></span></p>
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<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="play" value="false" /><param name="loop" value="false" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8W65cl_Utcw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/8W65cl_Utcw" loop="false" play="false"></embed></object>
</p>
<p>Das einzige was in den meisten, aber nicht in allen Fällen hilft, ist der Blick auf die Zutatenliste. Wichtig dabei zu wissen ist, dass die Reihenfolge der Zutaten auf der Liste die Menge angibt. Steht also Zucker an erster Stelle, ist auch im Verhältnis zu den anderen Zutaten am meisten Zucker enthalten.</p>
<p>Aktuell gibt es von FoodWatch <a title="Wahl zur dreistesten Werbelüge" href="http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel_2010/">auf abgespeist.de die Wahl zur dreistesten Werbelüge</a> noch bis zum 22. April. FoodWatch verleiht an den Gewinner den &#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;.</p>
<p>Im Jahr 2009 erhielt Danone den Goldenen Windbeutel für den vom Verbrauchern gewählten Schwindel über Actimel, so heißt es von FoodWatch auf <a title="Wikipedia-Artikel über Danone" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danone">wikipedia.de</a>: „<em>Actimel schützt nicht vor Erkältungen &#8211; es stärkt das Immunsystem  nur ähnlich gut wie ein herkömmlicher Naturjoghurt, ist aber viermal so teuer und doppelt so zuckrig</em>“.</p>
<p>Ein Video zu den Werbetricks bei Nahrungsmitteln gibt es von der ZDF Sendung Wiso in der <a title="ZDF Wiso zu Werbetricks bei Nahrungsmitteln" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1003186/Werbetricks-bei-Nahrungsmitteln">ZDF Mediathek</a> zu sehen.</p>
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