Archive for the 'IT' Category

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xxx-Domains – der erste Schritt zur Kindersicherung im Netz

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Die .xxx-Domains a.k.a. Sex-Domains (TLD) wurden schon ein mal im Jahr 2007 von der ICANN abgelehnt. Die damalige Ablehnung revidierte sie nun, wie golem.de heute berichtete.

Ich bin ein großer Befürworter dieser TLD. Würde man nun nach und nach alle Anbieter mit pornographischen Inhalten dazu zwingen auf .xxx-Domains umzuziehen, hätten es Eltern, Firmen und viele andere (z. Bsp. Cafés mit WLAN-Zugang) nun sehr einfach solche Inhalte zu blocken.

Daher ist das für mich ein großer Schritt in Richtung Kindersicherung. Seit Jahren gibt es Versuche Inhalte von Domains zu klassifizieren wie z. Bsp. PICS (s. SelfHTML) oder Content-Filtering durchzuführen wie es bspw. auch der Internet Explorer probiert, um Kinder und Jugendliche vor nicht angebrachten Inhalten zu schützen.

Die Verantwortlichen für das “Rotlichtviertel” im Netz, sollten selbst auch ein Interesse an einer standardisierten Endung haben, bei denen Besucher wissen, wo sie ihre Inhalte finden.

Konrad Zuses 100. Geburtstag – Die deutsche Erfindung, die die Welt veränderte

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Konrad Zuse (Quelle: Wolfgang Hunscher)

Konrad Zuse (Quelle: Wolfgang Hunscher / Wikipedia)

An das Internet, an miniaturisierte Computer in Form von Mobiltelefonen und an die unzähligen unsichtbaren Rechner in Autos, Fahrstühlen und TV-Receivern, haben wir uns inzwischen gewöhnt. Die Rechner haben überall Einzug in unseren Alltag gehalten. Die Miniaturisierung und Erfindungen wie das Internet und das drahtlose Telefon, haben unsere Welt, unsere Kommunikation und unseren Alltag inklusive der Arbeitswelt verändert. Wir sind voll in das Informationszeitalter eingestiegen. Entscheidungen treffen, Korrespondenz austauschen und sich einen Überblick über eine Sache zu verschaffen, geht dankt Rechnern und Internet so schnell wie nie zuvor.

Das alles haben wir indirekt Konrad Ernst Otto Zuse (* 22. Juni 1910, + 18. Dezember 1995) zu verdanken, der mit der Rechenmaschine Z3 den ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierten Rechner der Welt baute. Ohne es zu wollen, läutete damit der deutsche in Berlin geborene Bauingenieur 1941 ein neues Zeitalter ein.

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Apple: Vom rebellischen Unternehmen zur durchstrukturierten Industriemacht

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Apple, die mal eine rebellische Firma waren mit dem Wahlspruch “Think different”, ist zur industriellen Großmacht geworden, die mit kontrolliertem Informationsfluss in den Medien das Interesse an den eigenen Produkten steigert. In der ZDF Mediathek gibt es nun eine 14-minütigen Dokumentation “Großmacht Apple” aus dem ZDF Infokanal. Dort heißt es: “Andere Firmen haben Kunden – Apple hat Fans”.

ZDF Doku "Großmacht Apple"

ZDF Doku "Großmacht Apple"

Dabei wird aufgezeigt wie Apple das Interesse an seinen Produkten mit gezielten Fehlinformationen oder kontrolliertem Informationsfluss erhöht, aber auch, welche Gefahr eine Art “industrielle Markendiktatur” sein kann. Wie Apple gezielt unliebsame Applikationen (Apps) für die Produkte iPad und iPhone ausschließt. Oder wie Firmen wie z. Bsp. der Axel Springer Verlag (unter anderem BILD-Zeitung) seine Informationsinhalte gezielt auf Apple-Produkte abstimmt (weniger Freizügigkeit und Haut).

Die Doku ist sehr interessant und fasst das Phänomen Apple mit all seinen Vor- und Nachteilen zusammen. Prädikat: Sehenswert!

Sein Web-Profil schärfen: Was man als Student oder Alumni tun kann, um im Netz gut da zu stehen

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Vielen ist es inzwischen bekannt, dass Personaler (also die, die in der Abteilung “Human Ressources” arbeiten, auch Personalchef genannt) bei Bewerbern gerne mal im Internet schauen. Da wird der Name gegoogelt oder auch schon mal mit einem Fake-Account das StudiVZ- bzw. Facebook-Profil ausgedruckt. Xing ist ja, was die Berufswelt angeht, sowieso hoch im Kurs.

Wie man das Web 2.0, Soziale Netzwerke und allgemein sein Webprofil auch aktiv und positiv für sich nutzen kann, um in einem guten Licht da zu stehen erklärt Klaus Eck im Zeit-Interview: “Gestalten Sie ihr Profil!” – Studenten im Internet.

Ein paar Eindrücke aus dem Interview:

  • Ich habe den Namen meiner Frau angenommen und so meine digitale Vergangenheit beseitigt. Dann habe ich konsequent Social Media gemacht.”
  • “Es ist kein Mythos, dass Personaler sich das StudiVZ-Profil ausdrucken.”
  • Dann müssen Sie dafür sorgen, dass er [der negative Eintrag bei Google, Anm.d.V.] nach hinten verdrängt wird. Dazu legen Sie gezielt Profile an, die, wenn Sie jemand sucht, weit vorne landen.”
  • “Eine gute Möglichkeit ist, einen Eintrag in einem Blog bei einem potenziellen Arbeitgeber zu hinterlassen. Wenn Sie zum Beispiel ein Praktikum bei Daimler machen möchten, schreiben Sie doch ein halbes Jahr vorher einen Kommentar mit einer gut durchdachten Meinung zu einem Fachthema [...]“

Und so gibt es noch einige andere sinnvolle und interessante Tipps, wie man sein Webprofil schärfen kann. Wichtig ist jedoch, dass wenn man sich irgendwo bewirbt, gerade wenn es auch noch eine Computer-/Internert-affine Stelle ist, dass man sich bewusst ist, was man wo hinterlässt und sich auch bewusst macht, dass das Internet (wie man so schön sagt) “nicht vergisst”!

Web Designer vs. Client – Make my website for free

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Gefunden bei Clients from hell.

Fachbücher online einsehen

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Wer kennt nicht inzwischen den Verlag Galileo Computing, der durch seine kostenlosen online abrufbaren Bücher Openbook (wie die “Java Insel”, wohl eines der besten Java Bücher überhaupt), aber auch durch seine anderen guten Fachbücher bekannt wurde?

Noch bekannter dagegen ist der O’Reilly-Verlag, welcher sich den IT-Fachbüchern verschrieben hat. Die sehr guten und praktischen Fachbücher vom “Cookbook”, der Referenz bis hin zur “kurz&gut”-Kurzreferenz für die Westentasche sind die Bücher alle durchweg für die praktische Anwendung geeignet.

Wie golem.de heute meldet, bietet der Webdienst PaperC, bei dem man knapp 2.700 Bücher online kostenlos von der ersten bis zur letzten Seite einsehen kann, nun auch 600 neue IT-Bücher aus dem Hause O’Reilly an.

Ich habe den Dienst selbst noch nicht benutzt, aber aus den Kommentaren bei golem.de lässt sich entnehmen, dass die Qualität zum lockeren Lesen am PC wohl nicht geeignet sei. Aber zum Recherchieren z. Bsp. für Hausarbeiten oder zum schnellen Nachschlagen dürfte es genügen. Ein guter Tipp! Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Dienst sich auch dazu eignet in Bücher reinzuschauen und sich dadurch eine Kaufentscheidung zu erleichtern. Der Dienst PaperC ist übrigens deutsch und hat damit auch deutsche Bücher im Angebot!

Street View – wie Google unsere Privatsphäre aufs Spiel setzt

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Seit einigen Monaten geht es immer wieder durch die Presse: Googles Street View ist nicht sonderlich beliebt! In den U.S.A. beschwerten sich vor einiger Zeit Besitzer eines Hauses mit großem Grundstück, dass das Google Street View Fahrzeug auf das Grundstück den gesamten Weg bis zu dem etwas weiter zurückliegenden Haus gefahren sei, um dessen Front zu fotografieren.
In Deutschland gehen die Proteste etwas weiter. Viele Menschen sind hier im für Datenschutz empfindlichen Deutschland auf die Barrikaden gegangen. In einigen Städten wurde Google sogar einstweilig untersagt Aufnahmen für Street View zu mache. Vor kurzem nannte die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) Street View eine “millionenfache Verletzung der Privatsphäre”.

Wo ist eigentlich das Problem, wird sich manch einer fragen. Wieso erhitzen sich daran so die Gemüter. Für manche ist das Interesse eine Straße nicht nur von oben durch Satellitenbilder zu sehen sondern direkt in die Straßenzüge und auf die Häuserfronten blicken zu können ein selbstverständliches. Wie wird sich unser Verhalten durch so ein System auf Dauer verändern? Wir werden bei einer Wohnungssuche vorher die Straße anschauen können, wie es dort aussieht, dasselbe gilt im Urlaub für die Lage eines Hotels oder wenn wir zu einem Termin müssen und die Gegend noch nicht kennen. Hört sich alles sehr verlockend an. Die Interaktivität zwischen der realen Welt und der Person im virtuellen Raum öffnet neue Türen und Möglichkeiten. Kein Wunder, dass Google hier investiert. Wer z. Bsp. an Werbung denkt wird sich ganz neue Möglichkeiten für kontextabhängige Werbung vorstellen können. Der Kontext wäre hier die aktuelle Position innerhalb der Karten. Ein Café oder ein Hotel könnte hier werben, um den fremden Besucher der sich über die Lage informieren möchte auf sich aufmerksam zu machen.

Da ist aber noch die andere Seite der Medaille. Google verspricht Autokennzeichen und Gesichter unkenntlich zu machen, um die Privatsphäre zu schützen. Ilse Aigner, Bundesverbraucherministerin (CSU) hält dagegen, dass alleine das Fotografieren ganzer Häuserfronten und Erdgeschossfenster mit Vorgärten, Türen und ggf. Alarmanlagen eine Verletzung der Privatsphäre darstellt und bekommt von den Verbraucherzentralen Rückendeckung. Diese befürchten, dass sich Einbrecher vorab ohne sich zum Observieren auf die Lauer legen zu müssen bequem von zu Hause die Häuser auskundschaften könnten, die ihnen besonders interessant erscheinen. Dabei könnte geschaut werden ob eine Alarmanlage sichtbar ist, wo man sich gut verstecken kann und wie die Lage ist.

Dazu kommt, dass eben nicht alle Gesichter in Street View unkenntlich gemacht sind. Die meisten sind es, aber da Google dies sicher automatisch durchführt (alles andere wäre sinnlos und zu viel Aufwand) scheint ziemlich viel durch den Filter zu huschen. Von unschönen Aufnahmen von Passanten abgesehen. Auch wenn diese von hinten fotografiert sind, kann dies für Personen problematisch sein. Dazu kommt das Problem, dass man für alle Welt sichtbar monate- oder gar jahrelang dort gespeichert und sichtbar sein kann ohne, dass man Kenntnis davon bekommt. Hat man Kenntnis von einem Bild seinerseits und möchte dies entfernt haben kann man bei Google Widerspruch einlegen.

Solch einen Vordruck um Widerspruch bei Google einzulegen bietet nun das Bundesverbraucherschutzministerium online zum Herunterladen (Word) an.

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Virtuelle Ordner in Thunderbird

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Was viele nicht wissen, dass man in Thunderbird eine gemachte Suche über die Nachrichten als Virtuellen Ordner abspeichern und benutzen kann. Wer sich ein wenig mit Datenbank auskennt, kennt dieses Konzept als “View”.
Der Vorteil ist, dass man bei vielen E-Mail-Konten und vielen verschiedenen Ordnern, in die die E-Mails einsortiert sind nicht jedes mal alle einzelnen Ordner abklappern muss, sondern alles (den Suchkriterien entsprechend) auf einen Blick hat.

Um einen Virtuellen Ordner zu erstellen, müssen wir in Thunderbird zu erst nach E-Mails suchen. Ich erkläre hier Schritt für Schritt wie man sich einen virtuellen Ordner mit allen ungelesenen Nachrichten erstellt.

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