Archive for the 'Allgemein' Category

Wie Fernsehen heute funktioniert: Frauentausch

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Eigentlich ist das RTL2-Format “Frauentausch” keine einzige Silbe wert. Nichts, was man schauen sollte, nichts was uns bereichert oder auch nur irgendeinen Mehrwert hätte. Es ist dennoch ein Synonym für das heutige Boulevard-Fernsehen, auch gerne Unterschichten-Fernsehen, Trash-TV oder Asi-Fernsehen genannt.

Anhand des nachfolgenden Beitrags aus der NDR-Sendung “Zapp” wird sehr gut klar, wie das Fernsehen heute arbeitet. Man nimmt allzu oft das was man sieht, als glaubwürdig oder als Wahrheit hin, vergisst jedoch dabei, dass einem die Seriosität und Glaubwürdigkeit vorgegaukelt und mit Bildern untermauert wird. Diese Bilder sind jedoch trügerisch, wie man im Beitrag sieht. Frauentausch versteht es perfekt, mit Anweisungen und einem Straffen Programm in der Gastfamilie von morgens früh bis spät abends die Familie zu belagern, Anweisungen zu geben und das aufgenommene Material am Ende so zusammen zuschneiden, dass ein bestimmter (vorher festgelegter) Eindruck entsteht. Da werden Szenen aus dem Zusammenhang gerissen und zusammen geschnitten, was nicht zusammen gehört. Auf gut deutsch: Der Zuschauer wird belogen und betrogen mit falschen Bildern. Das ganze noch gestützt von einem wasserdichten Vertrag, der es dem “Realisator” vor Ort sogar erlaubt, das Mobiltelefon der Familienmitglieder zeitweise einzuziehen und ihm die Möglichkeit gibt, einen Anruf bei Freunden und Verwandten zu untersagen. Leidtragende sind am Ende die Familien, die mit einer Inszenierung im Fernsehen ins lächerliche gezogen werden, damit die Quote stimmt und die Zuschauer was zu sehen haben.

Aber seht selbst, was ein paar Szenen und ein paar Schnitte machen können.

Lizensierung von eigenen Inhalten mit einer Creative Commons Lizenz

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Das Internet animiert immer mehr Menschen dazu selbst Inhalte zu erstellen. Dabei erstellen die wenigstens ihre Inhalte wirklich selbst. Oft benutzt man bereits vorhandene Quellen, kombiniert und gelegentlich schreibt auch jemand ab. Manche Dinge die man im Netz findet (Informationen, Inhalte) sind frei verfügbar, aber selten ist klar welcher Lizenz der Inhalt unterliegt. Darf man ihn nun kopieren oder nicht? Darf ich ihn unter Namens- bzw. Quellenennnung verwenden? Darf ich ihn auch in einem kommerziellen Angebot (gewerbliche Webseite oder zu kaufende Inhalte) verwenden? Genau für solche Zwecke gibt es die Creative Commons Lizenz.

Die Creative Commons Lizenz (kurz: CC) ist ein fertig zusammengestellter Lizenzvertrag der in zig Sprachen vorhanden ist und es einem publizierer von Inhalten erlaubt seinen Inhalt einfach zu klassifizieren und somit für alle anderen sichtbar zu zeigen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Dafür gibt es unter creativecommons.org/choose/ ein Tool, das durch ein paar wenige Fragen ein Button zur Verfügung stellt, den man auf seiner Webseite anbringen kann.

Dabei muss man sich im klaren darüber sein, was das bedeutet. Man erlaubt Menschen (je nach Lizenzauswahl) bspw. das freie kopieren und verwerten der Inhalte. Möchte man das später wieder ändern, ist das schwierig. Die Inhalte bspw. in einem Blog sind ja schon benutzt worden. Die Lizenz gilt ab der Anbringung. Wer genau lesen will, was im Lizenzvertrag steht, kann das in den detaillierten Lizenztexten nachlesen.

Die Länder der Welt in Zahlen

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Hast Du gewusst, dass Schweden mit 449.964 km2 mehr Fläche als Deutschland hat, dabei aber nur etwas über 9 Mio und Deutschland etwas über 82 Mio Einwohner hat? Oder hast Du gewusst, dass es in Deutschland 0,7 % und in Schweden 0,1 % Analphabeten gibt? Hingegen gibt es in der Türkei 12,30 % und in den USA 1 % Analphabeten.

Beim Ländervergleich auf welt-in-zahlen.de gibt es alle möglichen statistischen Zahlen der Länder der Erde im Vergleich. Sehr interessant und ein nützliches Hilfsmittel bei statistischen Auswertungen. Ich dachte bis vor kurzem bspw. noch, dass Deutschland (inklusive der ehemaligen DDR) eine größere Grundfläche als Schweden besitzt, was jedoch nicht stimmt.

Dort gibt es die typischen Zahlen vom Bruttoinlandsprodukt, der Fläche, zu den Einwohnern, Urbanisierung und der HIV-Infektion bis hin zur Verteilung von Mobiltelefonen und dem Elektrizitätsverbrauch. Leider fehlt bei den Angaben das Datum. Somit weiß man nicht, von wann die Daten sind. Während sich Daten wie die Fläche eines Land normalerweise nicht ändert, ist die Aktualität bei Daten der HIV-Infektion oder zum Elektrizitätsverbrauch eher interessant. Am unteren Ende der Seite befindet sich nur ein Hinweis “last update: 01.04.2007″, was leider schon recht alt ist, was veränderbare Werte betrifft. Trotzdem eine Empfehlung wert!

Über die Dächer von Paris hinweg

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Es gibt immer wieder Dinge im Netz, die man empfohlen bekommt oder beim Stöbern findet, die einen begeistern und mitreißen.

Über den Dächern von Paris

Über den Dächern von Paris

Wer schon immer mal über die Dächer Paris hinweg schauen wollte, kann das in einem fast 360° Rundumblick mit atemberaubenden 26 Gigapixeln (!) auf paris-26-gigapixels.com tun. Diese Seite ist so eine, die mich so eben fasziniert und begeistert hat. Die Qualität ist einfach unglaublich! Ein Blick lohnt sich …

Cum hoc ergo propter hoc – mit diesem, also deswegen

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Auf Wikipedia gibt es eine Seite mit lateinischen Phrasen. Eine dieser Phrasen ist “cum hoc ergo propter hoc“, was lateinische ist und auf deutsch soviel bedeutet wie “mit diesem, also deswegen”. Das ganze steht in Bezug zur sogenannten Korrelation, welcher ein Begriff aus der Statistik ist und eine lineare Beziehung zwischen mehreren statistischen Variablen beschreibt. Gibt es eine solche Korrelation ist jedoch noch nicht gesagt, ob es einen kausalen (also wechselseitigen) Zusammenhang zwischen beiden Größen gibt. Ein Beispiel:

Man untersucht die Häufigkeit von Störchen und die Häufigkeit von Geburten. Man stellt eine Korrelation fest: Immer wenn die Geburten ansteigen sind in der Region auch vermehrt Störche unterwegs. Dies impliziert jedoch noch nicht, dass deswegen die Störche etwas mit der Geburtenrate zu tun haben.

Solche Fehlschlüsse nennt man “cum hoc ergo propter hoc”. Und warum schreibe ich das nun hier? Deswegen, weil es im Internet (dank der Schnelllebigkeit) immer häufiger Informationen (Artikel oder Videos) zu Verschwörungstheorien gibt. Zum Beispiel das Zeitgeist-Video welches über Google Video abrufbar ist und im Internet eine enorme Bekanntheit erlangte.
Bei Verschwörungstheorien werden so genannte “Fakten” (die entweder nicht belegt sind oder vom Nutzer nicht ohne weiteres belegt oder widerlegt werden können) in Bezug gesetzt, die aber oft nichts miteinander zu tun haben. Somit gilt bei den meisten Verschwörungstheorien der Grundsatz “cum hoc ergo propter hoc”. Man sollte also nicht, nur weil Informationen scheinbar einen Bezug haben (also eine Korrelation besteht) Gefahr laufen diese scheinbaren Zusammenhänge als tatsächliche Abhängigkeiten in Ursache und Wirkung zu sehen.

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Sprache lernen im Tandem

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Wer eine Fremdsprache erlernen möchte, der besucht oft einen Kurs zum Beispiel an der Universität oder an einer Volkshochschule. Das Internet bietet nun die neue Möglichkeit online neue Tandempartner zum Erlernen einer Fremdsprache kennen zu lernen bzw. auch online (via Instant Messaging, E-Mail oder Telefon) die Sprache zu erlernen ist durch das Internet enorm gewachsen.

Bei dem Tandem-System finden sich immer zwei Menschen zusammen, wo der eine vom anderen die Muttersprache lernen möchte. Möchte ich zum Beispiel Schwedisch lernen und jemand aus Schweden möchte Deutsch lernen, so profitiert er von meiner Muttersprache und ich von seinen muttersprachlichen Kenntnissen.

Die TU-Darmstadt bietet im Sprachzentrum ebenfalls das Sprachenlernen im Tandem an. Hier lohnt sich also für Darmstädter und Leute aus der Region in jedem Fall die Anmeldung. Wem es ausreicht sich zu schreiben oder zu telefonieren und Leute aus der ganzen Welt sucht, der ist bei der Tandem-Sprachvermittlung der Ruhr Universität Bochum gut aufgehoben. Dort kann man sich online registrieren. Die Vermittlung eines Tandempartners erfolgt dann per E-Mail. Die Datenbank dort ist sehr umfangreich und enthält viele Sprachen bzw. verfügbare Tandempartner.
Der Dienst friendsabroad von babbel.com kann für Leute die gerne Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch lernen wollen ebenfalls eine gute Alternative sein.

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Opferbilder dank sozialen Netzwerken – bildblog ermittelt

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Wie unprofessionell und gewissenlos manche Zeitungen, allen voran die mit den vier Buchstaben berichten, kann der geneigte Leser seit einiger Zeit auf bildblog.de nachlesen. Seit einigen Tagen berichtet bildblog.de auch über andere Medien. Mit ihrem sehr guten und wissenschaftlichem Stil, mit Weitblick und ohne vorzuverurteilen greifen sie Meldungen auf und beleuchten diese entsprechend kritisch, wie es sich eigentlich für guten Journalismus gehören sollte.

Nun ist es zum wiederholten male passiert, dass sich große (vor allem Boulevardmedien, allen voran wieder die Zeitung mit den vier großen Buchstaben) ein Bild aus dem Internet “gemopst” haben.
Es ist jemand umgekommen? Opfer? Täter? Wie, wir haben keine Bilder? Na dann schauen wir doch mal bei studivz, facebook, schülervz, kwick“.

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The next Uri Geller – der größte Mist derzeit im Fernsehen

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Dass im Fernsehen heutzutage sehr viel Mist läuft und mit vielen Tricks gearbeitet wird, sollte jedem klar sein. Vor allem, dass im Fernsehen auch viele Unwahrheiten gebracht oder Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden. The next Uri Geller auf Pro7 ist ein klassischer Beweis dafür. Die Zauberer die dort mit ihren Tricks auftreten nennen sich “Mentalisten” und gaukeln den Zuschauern vor, dass hier übermenschliche Kräfte am Werk wären.

Zum Beispiel wurde in der Ausgabe vom Dienstag (03.02.2009) gesagt, dass sie einen sehr gefährlichen Aufbau hätten (Uri Geller neigt ja gerne zur Übertreibung und ausladenden Beschreibungen). In diesem gefährlichen Aufbau sollen sich hochgiftige Kaiserskorpione befindet, deswegen wäre das ganze tötlich.
Nur merkwürdig, dass Wikipedia zur Giftigkeit des Kaiserskorpions folgende Zeilen schreibt:

Das Gift, ein als Scorpin bezeichnetes Peptid, ist von mäßiger Giftigkeit und für den Menschen weitgehend ungefährlich. Gleichwohl ist ein Stich äußerst schmerzhaft. Die Symptome ähneln hierbei denen eines Bienenstichs. In seltenen Fällen, wenn eine Allergie gegen das Gift vorliegt, kommt es zu Schockwirkungen, die zum Tode führen können.

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