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Einsicht in Google+ – Ein Angriff auf Facebook

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Google plus Logo

Google+ - Logo

Google+ (bzw. Google plus oder G+) ist in aller Munde. Überall im Internet wird heiß über das neue Soziale Netzwerk von Google diskutiert. Vor allem, da es einen direkten Angriff auf Facebook darstellt, ob es Google gelingt Facebook vom Thron zu stoßen. Gerade in den letzten Wochen wurde gemeldet, dass in einigen Ländern die Nutzerzahlen von Facebook stagnieren. Das ist, meiner Meinung nach, ein natürliches Verhalten. Irgendwann ist der Markt gesättigt und wächst nur noch langsamer.

Antonio Lupetti von woork up stellte gerade vor kurzem fest, dass Facebook dasselbe passieren könnte wie MySpace vor einigen Jahren. Einst war MySpace das größte Soziale Netzwerk, doch davon ist (bis auf fallende Nutzerzahlen und roten Geschäftszahlen) nicht mehr viel übrig geblieben.

Bei der detaillierten Einsicht in Google+ auf businessinsider.com sieht man die Sache etwas anders. Dort glaubt man nicht, dass Google es schafft Facebook vom Thron zu stoßen und zwar, weil Google+ schlicht und ergreifend die Neuerungen und Innovationen fehlen. Alles was man mit Google plus machen kann, kann man auch jetzt schon mit Facebook, so der Konsens. Meiner Meinung nach, sollte man die Anziehungskraft von Google nicht unterschätzen.

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Wie sich die Bundesarbeitsagentur die Arbeitslosenzahlen schön rechnet

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Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass die Zahlen für Arbeitslose in Deutschland, die ständig von der Bundesagentur für Arbeit ausgegeben werden, alle Arbeitslosen enthalten. Oder? Die Bundesarbeitsagentur schreibt für Juni 2011, es gäbe ca. 2,9 Mio Arbeitslose.

Schaut man sich nur die Menschen an, die ALG 1 und ALG 2 bekommen (also Hartz-IV-Empfänger nicht mit eingerechnet), kommt man auf folgende Zahlen (Durchschnittswerte Januar bis Juni 2011): 903.000 + 4.731.205 = 5.634.205 Arbeitslose. Es stehen also ca. 5,6 Mio gegenüber ca. 2,8 Mio.

Gleichzeitig schreibt die Industrie und die Medien Gebetsmühlenartig immer wieder vom großen Fachkräftemangel. Ein Freund von mir der Wirtschaftsingenieur ist, hat keine Stelle gefunden und ist nun in der Schweiz. Komisch, dachte uns fehlen so viele Fachkräfte und wieso wachsen dann die Zeitarbeitsfirmen?

Und wie viel offene Stellen gibt es am Arbeitsmarkt im Juni 2011 (PDF, Seite 6)? Es sind 479.519. Also nicht ein mal eine halbe Millionen. Damit gibt es im Juni 2011 ungefähr 5 Mio arbeitslose Menschen, für die es in Deutschland keine Stelle gibt.

Gleichzeitig wird wegen dem angeblichen Fachkräftemangel (wahrscheinlich sind die meisten der 5 Mio Menschen nicht hochqualifizierte Akademiker) nach Fachkräften aus dem Ausland gerufen. Wenn man sich nun überlegt, dass wir aus der Wirtschaftskrise aktuell mit einer guten Konjunktur herauskommen, was wiederum auch daran liegt, dass wir viel Exportieren können, bedeutet das, dass es uns nur so gut geht, weil wir mehr produzieren, als wir brauchen. Würden wir also nur so viel produzieren, wie wir tatsächlich brauchen, hätten wir noch viel mehr Arbeitslose. Aber darüber redet scheinbar keiner gerne.

Da muss ich Nelson Muntz zitieren.

Genmanipulation und In-Vitro-Fertilisation oder vorgezogener Darwinismus – Eine Frage der Ethik?

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DNS-Fingerabdruck

DNS-Fingerabdruck (Quelle: sxc.hu)

Vorab möchte ich sagen, dass dieser Artikel ein kontroverses Thema anschneidet und sicherlich nicht in allen Aspekten ethischen, moralischen, wissenschaftlichen oder politischen Grundsätzen genügt oder alle Aspekte der Diskussion anschneidet.

In den letzten Jahren gab es immer wieder heiße Debatten über die so genannte In-Vitro-Fertilisation (Befruchtung der Eizelle im Glas) und deren Auswirkungen. In Deutschland ist der Vorgang normalerweise so, dass mehrere Eizellen befruchtet und dann in die Gebärmutter eingesetzt werden. Meistens überleben nicht alle Eizellen, z. Bsp. nur ein Fötus, welcher dann im Körper heranwächst.
Eine andere Variante ist das Untersuchen der Föten direkt nach der Befruchtung im Glas (PID – Präimplantationsdiagnostik) und die Auswahl des Embryos (oder der Embryonen) zum Einsetzen, welche die geringsten Risiken auf Erkrankungen bergen.

Genmanipulation ist ein anderes großes Thema aus der Forschung, welches heiß diskutiert wird. Denn die direkte Manipulation von Genen wurde erst möglich durch die komplette Sequenzierung des menschlichen Genoms und Identifizierung ihrer spezifischen Aufgaben. Man erhofft sich durch gezielte Manipulation des menschlichen Bauplans, sprich Einbau bzw. gezieltes Ein- und Ausschalten von Genen in der DNS, die Heilung von Krankheiten.

Heute las ich auf wissenschaft.de, dass es US-Forschern gelang, eine Gensequenz so in das Genom einer Maus (um genau zu sein in eine Leberzelle) einzubauen, dass dadurch der Gerinnungsfaktor des Blutes verändert und die Bluterkrankheit ohne die sonst schwerwiegenden Nebenwirkungen durch diese Gentherapie positiv beeinflusst wurde (Dauer bis zum Einsetzen der Gerinnung wurde von 67 Sekunden auf 44 Sekunden verkürzt).

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Facebook: Rauschen zur Befriedigung des Voyeurismus seiner Benutzer

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In einem Artikel auf woorkup.com darüber, dass Google Facebook nicht fürchten muss. In diesem Artikel lässt sich Antonio Lupetti zu einer interessanten Einschätzung von Facebook hinreißen:

The Internet is not conceivable without Google because Google is the gateway to information on the Web.
Facebook is nothing but a network in the network, a virtual self-contained short-circuit of millions of users around the world that produces only “noise” with status updates that are useful only to satisfy the voyeuristic needs of its users, nothing more.

Am Ende wird auch interessanterweise ein Vergleich von Facebook zu MySpace gezogen mit dem Hinweis, dass Facebook über die Zeit auch seinen Charme verlieren könnte. Denn Facebook befriedigt mit den Inhalten der Benutzer (dem Rauschen), nur die voyeuristischen Bedürfnisse der eigenen Nutzer, während Google das Netz und dessen Informationen mit nützlichen Inhalten versucht mit der realen Welt zu vernetzen und anzureichern. Datenschutzrechtlich ist das natürlich ein ganz anderes Thema. Aber die Einschätzung von Facebook, finde ich, trifft es doch ganz gut.

Parteispenden-Watch: Wer spendet wem wie viel?

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Bisher war die Spendenpolitik für deutsche Parteien höchst undurchsichtig. Ähnlich wie das Thema Nebenverdienste von Abgeordneten. Das liegt vor allem daran, dass nur Großspenden ab 50.000 EUR sofort im Internet veröffentlicht werden. Spenden ab 10.000 EUR müssen angezeigt werden, aber nicht unverzüglich und nicht zwingend im Internet.

Da viele Lobbyverbände, Firmen und einige wohlhabende Privatpersonen spenden und natürlich nicht immer mit der Partei in Verbindung gebracht werden möchten, ist hier ein dubioser Umgang mit Parteispenden entstanden. Vor allem Lobbyverbände möchten sich natürlich nicht gerne in die Karten ihrer Partei-Arbeit schauen lassen.

Im letzten Rundschreiben von abgeordnetenwatch.de von heute, gibt es einen Hinweis auf ein neues Internetwerkzeug der Zeitung TAZ: Parteispenden-Watch. Es integriert eine Open Streetmap Karte und dazu die Parteispendeninformationen nach Partei, Größe und Spender aufgeschlüsselt. Sehr interessant, wer ein mal sehen möchte welche Partei von wem Geld bekommt.

Ich bin sowieso gespannt, wie lange es noch dauert bis auch endlich in Deutschland ein Open Data Projekt ins Leben gerufen wird und alle Bundesbehörden und Ämter sämtliche mit unseren Steuergeldern anfallende Daten und Ergebnisse in einem standardisierten Format veröffentlichen. Wir als zahlende Bürger haben ein Anrecht darauf zu wissen, was die Ämter und Behörden tun und welche Ergebnisse sich daraus für uns Bürger ergeben. Nicht selten sind sie für uns relevant.

EHEC Infektionen in Hessen und Hamburg breiten sich aus

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Coli Bakterien

Coli Bakterien (Quelle: Wikimedia / National Institutes of Health, U.S.A.)

Seit Anfang der Woche berichten bereits Nachrichtendienste über gehäufte Infektionen mit dem EHEC Bakterium. Da die Krankheit seit 2001 meldepflichtig ist, hat sich das RKI inzwischen eingeschaltet und untersucht die Fälle. Neben dem Norden Deutschlands, sind auch in Hessen inzwischen 16 Fälle (acht in Frankfurt und acht in Darmstadt), insgesamt über 80 (davon auch welche in Bremen und Schleswig-Holstein) aufgetreten.

Besorgt ist das RKI wohl vor allem deswegen, weil die Fälle bei Erwachsenen ungewöhnlich schwer verlaufen. Es besteht dennoch keine Gefahr für die Bevölkerung, wie das RKI versichert. Es kann bei Nichtbehandlung jedoch trotzdem eine lebensbedrohliche Situation entstehen.

Es wird vermutet, dass der Erreger, an denen jährlich zwischen 800 und 1200 Menschen erkranken, durch rohes Gemüse (nicht wie sonst über Fleisch oder Rohmilch) übertragen wird. Die Fälle werden vor allem deshalb untersucht, weil die Häufung der aktuellen Infektionen ungewöhnlich ist.

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Wie Fernsehen heute funktioniert: Frauentausch

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Eigentlich ist das RTL2-Format “Frauentausch” keine einzige Silbe wert. Nichts, was man schauen sollte, nichts was uns bereichert oder auch nur irgendeinen Mehrwert hätte. Es ist dennoch ein Synonym für das heutige Boulevard-Fernsehen, auch gerne Unterschichten-Fernsehen, Trash-TV oder Asi-Fernsehen genannt.

Anhand des nachfolgenden Beitrags aus der NDR-Sendung “Zapp” wird sehr gut klar, wie das Fernsehen heute arbeitet. Man nimmt allzu oft das was man sieht, als glaubwürdig oder als Wahrheit hin, vergisst jedoch dabei, dass einem die Seriosität und Glaubwürdigkeit vorgegaukelt und mit Bildern untermauert wird. Diese Bilder sind jedoch trügerisch, wie man im Beitrag sieht. Frauentausch versteht es perfekt, mit Anweisungen und einem Straffen Programm in der Gastfamilie von morgens früh bis spät abends die Familie zu belagern, Anweisungen zu geben und das aufgenommene Material am Ende so zusammen zuschneiden, dass ein bestimmter (vorher festgelegter) Eindruck entsteht. Da werden Szenen aus dem Zusammenhang gerissen und zusammen geschnitten, was nicht zusammen gehört. Auf gut deutsch: Der Zuschauer wird belogen und betrogen mit falschen Bildern. Das ganze noch gestützt von einem wasserdichten Vertrag, der es dem “Realisator” vor Ort sogar erlaubt, das Mobiltelefon der Familienmitglieder zeitweise einzuziehen und ihm die Möglichkeit gibt, einen Anruf bei Freunden und Verwandten zu untersagen. Leidtragende sind am Ende die Familien, die mit einer Inszenierung im Fernsehen ins lächerliche gezogen werden, damit die Quote stimmt und die Zuschauer was zu sehen haben.

Aber seht selbst, was ein paar Szenen und ein paar Schnitte machen können.

Gesund essen und einkaufen

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Frisches Obst und Gemüse

Frisches Obst und Gemüse (Quelle: sxc.hu)

Inzwischen wissen wir, dass wir nicht so viel Fleisch essen, lieber Bioprodukte kaufen und regelmäßig Sport treiben sollen, um gesund zu bleiben. Jeden Tag mindestens zwanzig Minuten leichte Bewegung (Spazieren gehen) und drei mal die Woche richtig Sport treiben und schwitzen hält uns, unser Herz-Kreislaufsystem fit und den Cholesterinspiegel niedrig (Ausschüttung von lebenswichtigem HDL).

Darüber hinaus wissen wir jedoch inzwischen auch, dass der Körper sehr viel mehr aushält als wir dachten, dass wir uns besser nicht ständig wiegen, dass der größte Teil des Cholesterins vom Körper selbst produziert wird und, dass nicht jeder der einen erhöhten BMI hat auch gleichzeitig zu dick oder Risikopatient ist. Wichtig ist ebenso der Bauchumfang (bzw. um genau zu sein, das am Bauch und den inneren Organen angelagerte Fett), da das Fett dort in besonders Starkem Zusammenhang mit erhöhten Herzkrankheiten wie Herzinfarkt und Diabetes steht. So sollte der Bauchumfang an der dicksten Stelle (meist über dem Bauchnabel) wenn möglich nicht über 85-90cm im Durchschnitt liegen (ab 102cm bei Männern und 85cm bei Frauen steigt das Risiko signifikant). Auch ist bekannt, dass nicht alles so schlimm ist wie gedacht, denn viele Krankheiten sind durch unwissenschaftlich gesetzte Grenzwerte oder gar komplett erfundene Krankheitsbilder dramatisiert.

Wir wissen auch, dass wir nicht so viel Alkohol trinken und soziale Kontakte pflegen, viel lachen, engagieren und uns reichhaltig und abwechslungsreich ernähren sollten. Aber wie geht das eigentlich genau? Worauf muss ich beim Einkaufen achten, um gesund zu essen?

Nachfolgend möchte ich einige Tipps aufschreiben, die ich im Laufe der Zeit durch intensive Beschäftigung mit dem Thema mir selbst angelesen und zum Großteil auch schon ausprobiert habe bzw. täglich umsetze. Außerdem möchte ich mit dem Vorurteil aufräumen, dass gutes Essen einzukaufen nur den reichen vorbehalten ist und, dass Menschen mit wenig Geld deswegen gleich günstiger einkaufen müssen.

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