Vorab möchte ich sagen, dass dieser Artikel ein kontroverses Thema anschneidet und sicherlich nicht in allen Aspekten ethischen, moralischen, wissenschaftlichen oder politischen Grundsätzen genügt oder alle Aspekte der Diskussion anschneidet.
In den letzten Jahren gab es immer wieder heiße Debatten über die so genannte In-Vitro-Fertilisation (Befruchtung der Eizelle im Glas) und deren Auswirkungen. In Deutschland ist der Vorgang normalerweise so, dass mehrere Eizellen befruchtet und dann in die Gebärmutter eingesetzt werden. Meistens überleben nicht alle Eizellen, z. Bsp. nur ein Fötus, welcher dann im Körper heranwächst.
Eine andere Variante ist das Untersuchen der Föten direkt nach der Befruchtung im Glas (PID – Präimplantationsdiagnostik) und die Auswahl des Embryos (oder der Embryonen) zum Einsetzen, welche die geringsten Risiken auf Erkrankungen bergen.
Genmanipulation ist ein anderes großes Thema aus der Forschung, welches heiß diskutiert wird. Denn die direkte Manipulation von Genen wurde erst möglich durch die komplette Sequenzierung des menschlichen Genoms und Identifizierung ihrer spezifischen Aufgaben. Man erhofft sich durch gezielte Manipulation des menschlichen Bauplans, sprich Einbau bzw. gezieltes Ein- und Ausschalten von Genen in der DNS, die Heilung von Krankheiten.
Heute las ich auf wissenschaft.de, dass es US-Forschern gelang, eine Gensequenz so in das Genom einer Maus (um genau zu sein in eine Leberzelle) einzubauen, dass dadurch der Gerinnungsfaktor des Blutes verändert und die Bluterkrankheit ohne die sonst schwerwiegenden Nebenwirkungen durch diese Gentherapie positiv beeinflusst wurde (Dauer bis zum Einsetzen der Gerinnung wurde von 67 Sekunden auf 44 Sekunden verkürzt).



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