Monthly Archive for Februar, 2011

Internetsperren 2.0 – BKA hilft mit, beim Wiederaufleben der Websperren

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Netzsperren (Quelle sxc.hu)

Netzsperren (Quelle sxc.hu)

Bis heute, bis zum 28. Februar waren auf Druck der Öffentlichkeit und des Koalitionspartners FDP die Websperren ausgesetzt. Da der Aussetzungszeitraum heute endet, dringt nun die CDU/CSU Fraktion im Bundestag darauf, dass die Websperren sofort wieder eingesetzt werden.

Dabei beruft sich, wie golem.de schreibt, Günter Krings (CDU) auf einen Bericht des BKA, wonach der bisher angewandte Grundsatz “Löschen statt Sperren” nicht nutzen würde. Angeblich würden zu wenig Webseiten tatsächlich gelöscht. Dabei ist der Bericht bzw. der Umgang des BKA mit der ganzen Situation recht zweifelhaft. Insgesamt, beschäftigt das BKA 23 Mitarbeiter im Bereich Sexualdelikte gegen Kinder, aber nur sechs Mitarbeiter für den bisher priorisierten Ansatz “Löschen statt sperren”. Die Zahlen gehen auf eine Anfrage der Abgeordneten Dr. Petra Sitte (Die Linke) vom Oktober 2010.

Was zeigt uns das? Das nicht wirklich ein Interesse daran besteht zu löschen. Ich vertrete immer noch die Auffassung, dass das BKA lieber eine Zensurinfrastruktur hätte, weil beim Löschen das Problem besteht, dass man nicht mehr nachweisen kann, dass ein Benutzer von außen auf die Kinderpornographischen Inhalte zugegriffen hat und sich somit strafbar machen würde, was dem BKA bei der Strafverfolgung nutzt. Hier geht es also meines Erachtens nach um reine Politik. Dabei ist das Ausspielen der missbrauchten Kinder gegen die Pädophilen, die auf die Inhalte zugreifen äußerst fragwürdig.

Das BKA erklärte dazu in einer Pressemitteilung wie folgt (Quelle: netzpolitik.org):

Ein Mitarbeiter des BKA-Referats Kinderpornografie erklärte, das BKA versuche schon seit Jahren, die Seiten im Ausland löschen zu lassen. Der Erfolg sei “sehr begrenzt”.

[...]
Die Seiten verschwänden nach drei bis fünf Tagen, um dann an anderer Stelle in leicht abgeänderter oder auch identischer Form wieder aufzutauchen.

Jörg-Olaf Schäfers auf netzpolitik.org schreibt dazu:

Warum in solchen Fällen Sperren auf Zugangsebene die bessere Lösung sein sollen, verrät der Mitarbeiter des BKA leider nicht.

Und, irgendwer überrascht? Ich bin es nicht.

Ich auch nicht … das Sperren auf Zugangsebene ergibt in so einem Fall nämlich auch keinen Sinn, da man hier genau so manuell nacharbeiten müsste, wie beim Löschen. Aber das liegt nicht an der Löschmethode, sondern an der Struktur des Internets.

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Gut gemeint, aber nicht gut gemacht – Details zur Volksabstimmung über die Schuldenbremse März 2011

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Das Thema Volksabstimmung zur Schuldenbremse in Hessen die mit der Wahl am 27. März 2011 ansteht, hat mich die letzten Tage beschäftigt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Volksabstimmung in diesem Punkt eigentlich eine Überforderung der Wähler ist. Das Thema Finanzen ist so komplex, dass wohl die wenigsten Bürger überhaupt überblicken welche Konsequenzen das haben könnte oder welche Punkte eine Rolle spielen. Das sieht man auch an den sehr flachen Videos die ich in meinem Beitrag “Volksabstimmung zur Schuldenbremse in Hessen 2011 – Für und Wider” eingebunden habe. Ich habe mir online den stenographischen Bericht der öffentlichen Anhörungen im hessischen Landtag zur Schuldenbremse vom 03. November 2010 besorgt. Der Bericht bei dem ausgewiesene Volkswirtschaftler von Universitäten und andere Experen zur gesellschaftlichen Themen der verschiedensten Institutionen zu Wort kamen umfasst 130 Seiten – samt Fragen, Antworten und Zwischenrufen.

Zunächst möchte ich hier festhalten, dass der Volksentscheid darüber bestimmen soll, ob die Verfassung des Landes Hessen (s. grünes Faltblättchen bei den Wahlunterlagen aus dem Briefkasten) geändert werden soll. Die Änderung würde eine Schuldenbremse ab dem Jahr 2020 in die Verfassung festschreiben. Wie die entsprechenden Maßnahmen, Berechnungsverfahren usw. usf. aussehen, würde in einem Gesetz dazu dann festgeschrieben.

Es gibt viele Kritikpunkte und Fallstricke die das Vorhaben Schuldenbremse kompliziert gestalten. Der eingängige Tenor den ich aus dem Bericht (den ich in Auszügen gelesen habe) heraushöre ist: Eine Schuldenbremse ist nicht generell falsch, muss jedoch richtig umgesetzt werden, sonst bringt sie große Probleme mit sich, engt die Regierung und die Wirtschaft in Zeiten von Konjunkturproblemen oder Wirtschaftskrisen ein und macht sie somit handlungsunfähig, was dann auch den Bürgern und den Sozialleistungen zu Schaden kommt.

An folgender Stelle möchte ich ein paar Punkte aus dem Bericht zitieren und dann abschließend einen kritischen Blick entsprechend der Meinung von Prof. Dr. Scherf (Justus-Liebig Universität Gießen) auf die Verfassungsänderung werfen.

Außerdem möchte ich noch einwerfen, dass die Verfassungsänderung, genau genommen der neue Gesetzestext, an manchen Stellen sehr offenen Gestaltungsspielraum für unterschiedlichste Interpretationen lässt. So wird auch schon in der Anhörung aus dem Landtag angesprochen, dass es langfristig zu viel Diskussionen kommen wird, wie die aktuelle wirtschaftliche Lage denn nun zu interpretieren sei und ggf. auch mit Klagen zu rechnen ist.


Ich empfehle an dieser Stelle nach der Einführung direkt ganz unten mit dem Fazit weiter zu machen, da die interessanten Zitate doch sehr umfangreich sind. Wer danach immer noch Lust hat auf die wissenschaftlichen Ausführungen der Herren Professoren und Doktoren kann hier weiter lesen.

Aus der öffentlichen Anhörung – Eine wissenschaftliche Sichtweise

Nachfolgend ein paar markante Zitate aus der Anhörung ohne Kommentare. Diese macht sich der geneigte Wähler an dieser Stelle bitte selbst!

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Volksabstimmung zur Schuldenbremse in Hessen 2011 – Für und Wider

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Am 27. März 2011 soll neben der Kommunalwahl und Oberbürgermeisterwahl in Darmstadt auch ein Volksentscheid in Hessen stattfinden, ob die neue Schuldenbremse die breite Unterstützung von CDU, FDP, SPD und Grüne erfährt umgesetzt und somit hessisches Recht wird. Stimmen Sie beim Volksentscheid mit “Ja”, wird es ab 2020 eine gesetzliche festgelegte Schuldenbremse in Hessen geben, die keine Neuverschuldung erlaubt (Notfälle ausgenommen). Stimmen Sie mit “Nein”, wird es keine Schuldenbremse geben.

Was ist die Schuldenbremse?

Die aktuelle hessische Landesregierung (CDU und FDP) und auch die Oppositionsparteien SPD und Grüne haben sich für eine Schuldenbremse entschieden, die in das Grundgesetz Hessens aufgenommen werden soll. Wirksam wäre sie ab dem Jahr 2020 und würde das Land dazu zwingen keine neuen Schulden zu machen, nach dem Prinzip: Man kann nur das ausgeben, was man hat.

So heißt es in dem Gesetz geänderten Verfassungstext, dass nur Notfälle wie bei “[...] von der Normallage abweichende konjunkturelle Entwicklung [...]” (Art. 141, Abs. 3) oder (Abs. 4) “Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Notsituationen, die sich der Kontrolle des Staates entziehen [...]” von der Regelung ausgenommen sind, also Schulden erlauben. Die Formulierungen lassen großzügigen Spielraum, der notwendig ist um im Notfall handlungsfähig zu bleiben.

Außerdem heißt es noch in Absatz 4, dass Schulden eine Tilgungsregelung bedürfen, was bedeutet, dass ein angemessener Zeitraum anzugeben ist in dem die Schulden zurückzuzahlen sind.

Grund für dieses Gesetz Verfassungsänderung war die Tatsache, dass es trotz guter Absichten in den vergangenen Jahren nicht geklappt hat sich an Schuldengrenzen zu halten. Immer wenn etwas Aufschwung war, war die Versuchung der Wirtschaft zu helfen oder Verbesserungen und Änderungen vorzunehmen größer.

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Was Vorratsdaten über uns verraten

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Oft hat man schon gehört, dass die Vorratsdatenspeicherung die Privatsphäre in ungeahntem Ausmaß und über das Notwendige hinaus erfasst. Dass viele Daten erfasst, aber nicht zwangsläufig damit Straftaten aufgedeckt werden. Viele Bürger sagen jedoch auch häufig, dass das doch alles nicht so schlimm wäre. Man nutzt sowieso viele online Dienste, Facebook, Twitter, Google Latitude. Die Bekannten oder auch Fremde wissen sowieso wo man sich gerade aufhällt, was einen gerade bewegt oder was man tut. Das mit dem Datenschutz wäre alles nicht so schlimm und sowieso übertrieben. Ja, in manchen Punkten stimme ich dem zu. Die Deutschen sind da vielleicht an manchen Stellen ein wenig Paranoid. Aber, wie die Realität immer wieder zeigt, auch nicht ganz ohne Grund.

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Lebenswertes Darmstadt

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Ich selbst wohne nun seit ein paar Jahren in Darmstadt. Man ist mit arbeiten und studieren beschäftigt. Man trifft sich mit Freunden, trinkt ein Bier oder kühlen Apfelwein, geht schwimmen oder in die Sauna. Ja, man nimmt am alltäglichen, am jungen Leben Teil. Aber ich ertappe mich dann dabei, dass ich Darmstadt eigentlich nicht so richtig kenne. Vielleicht geht das auch nicht, in drei, vier Jahren. Wir kennen das alle: Man wohnt in einer Stadt, sollte sie eigentlich ein wenig kennen, aber letztlich nimmt man sich als Tourist mehr Zeit die Sehenswürdigkeiten anzuschauen, als wenn man hier fest wohnt und arbeitet. Dabei hat Darmstadt, trotz der auch offensichtlichen unschönen Stellen, viel schönes und kulturelles zu bieten. Über das Verlagsviertel und die Größen aus der Literaturbranche und die vielen Preise, die hier vergeben werden, habe ich vor einigen Wochen berichtet. Viele wissen z. Bsp. nicht, dass der Jugendstil hier in Darmstadt mitbegründet wurde (und auch reichhaltig im Jugendstilviertel zu sehen ist) und sich weit über Deutschland verbreitete. Ich möchte hier keinen Stadtführer mit Sehenswürdigkeiten auflisten, aber einige Anregungen geben, sich mit Darmstadt und seiner Umgebung zu beschäftigen.

Ein Einstieg kann dieses Video sein, aus dem Sommer 1939, welches viele Stellen (die durch die Zerstörung der Kernstadt zu 78% beim Bombenangriff in der Nacht des 11. Sept. 1944 leider unwiederbringlich sind) zeigt.

Auf der Webseite darmstadt.chapso.de gibt es eine reichhaltige Fülle an sehr alten Bildern aus dem 19. und frühen 20. Jhd. sowie neue Bilder aus den letzten Jahren und Jahrzehnten. Die historischen Bilder Darmstadts geben einen schönen Einblick in die bekannten Stätten.

Ein Darmstadtführer zu Fuß des Autors Michael Kibler (bekannt durch die Darmstadt-Krimis) hilft vielleicht dem ein oder anderen bei der Entdeckung seines Wohnorts. Zwischen Klausuren, Arbeit und Besuchen im 603qm, dem Hobbit oder der Krone ist vielleicht ein wenig Zeit, für Kultur.

Oder gehe doch mal mittwochs oder samstags morgens zum Grünen Markt auf den Marktplatz um frischen Obst und Gemüse aus der Region einzukaufen.

Wahlen am 27. März 2011 in Darmstadt – Entscheidungshilfe

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Am 27. März 2011 findet in Darmstadt die Kommunal-Wahl und Oberbürgermeister-Direktwahl statt. Bereits vor einigen Wochen sollten alle Haushalte zwei rosa Musterstimmzettel nach Hause bekommen haben. Diese sind auch online verfügbar. Für Darmstadt wird auf fünf Jahre die Stadtverordnetenversammlung (bzw. für Wixhausen die Mitglieder des Ortsbeirats) gewählt. Der Oberbürgermeister wird direkt und auf sechs Jahre per Mehrheitswahlrecht gewählt. Das bedeutet, dass der Kandidat mit mindestens der Hälfte aller Stimmen gewonnen hat. Falls diese 50% nicht erreicht werden, wird es am 10. April 2011 eine Stichwahl geben.

Parteien zur Kommunalwahl

Bei der Kommunalwahl (Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung) treten folgende Parteien an (Reihenfolge wie auf dem Stimmzettel):

Die Wahlprogramme und Informationen zu den Parteien und den Kandidaten gibt es auf den verlinkten Webseiten.

Erwähnenswert finde ich an dieser Stelle noch, dass ich so eben las, dass auf der Liste der Linken auch Kandidaten der DKP aufgeführt werden. Eine entsprechende Vereinbarung ist unterzeichnet, so steht bspw. Werner Krone (DKP) auf Platz 4 des Wahlzettels bei den Linken. Wer also Linke wählt, wählt u. U. auch die Deutsche Kommunistische Partei mit (Quelle: dkp-darmstadt.de).

[Nachtrag 27.02: Auf Anfrage bei der DKP wurden mir sämtliche Mitlgieder der DKP genannt die auf der Liste der Linken antreten und das sind wie folgt:

  • Werner Krone, Platz 4
  • Rainer Keil, Platz 23
  • Dagmar Kern, Platz 24
  • Erika Rieger, Platz 34
  • Falk Prahl, Platz 37
  • Trutz Schadt, Platz 43
  • Michael Nickel, Platz 47
  • Dieter Steinmeyer, Platz 51

Außerdem wurde ich darauf hingewiesen, dass auf der Webseite der Linksfraktion in Darmstadt sämtliche Entscheidungen der Fraktion aus der Stadtverordnetenversammlung dokumentiert seien. Da diese Seite ja unter anderem zum Ziel hat den Lesern zu einer eigenen Meinung und Einschätzung zu verhelfen gebe ich diese Information hier weiter. ]

An dieser Stelle ist es sicher auch noch ein mal erwähnenswert, dass man bei der Kommunalwahl seine Stimmen panaschieren (verteilen) und kumulieren (häufen) kann. Genaue Erläuterungen gibt es auf den Musterwahlzetteln (s. Link unten).

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Oklo – Und Atommüll lagern geht doch!

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Naturreaktor Oklo

Naturreaktor Oklo (Quelle: Wikipedia / Benutzer: MesserWoland) 1. Reaktorzonen, 2. Sandstein, 3. Erzflöz, 4. Granitstock

In Gabun, einem Land im Westen Afrikas fand vor über zwei Milliarden Jahren (Erdzeitalter Proterozoikum) etwas statt, was wohl als ungewöhnlich und selten beschrieben werden kann. In Mounana, in der gabunischen Provinz Haut-Ogooué gibt es natürliches Uran. Vor etwa zwei Milliarden Jahren scheint es hier eine natürliche Anreicherung gegeben zu haben. Es drang Wasser ein, die Folge war eine Kettenreaktion, sprich ein natürlich entstehender Atomreaktor in der Erde.

Dieser war etwa 500.000 Jahre lang aktiv. Die Spaltprodukte sind heute noch nachzuweisen und bestätigen die Echtheit.

Aber was sagt uns das nun? Die Abfallprodukte die in dem Naturreaktor entstanden sind dieselben, wie sie auch bei einem industriell betriebenen Reaktor anfallen, mit dem Unterschied, dass sie dort schon direkt im Fels, also in einer Lagerstätte verblieben. Bei Untersuchungen stellte man fest, dass diese Lagerstätte wohl äußerst gut war, denn man konnte keine radioaktive Verseuchung im Umland feststellen.

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WordPress Plugin Stats trackt User und sammelt Daten für Werbedienstleister

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Fußspuren im Sand (Quelle: sxc.hu)

Spuren sind auch im Netz verfolgbar (Quelle: sxc.hu)

Vor einigen Wochen habe ich meine WordPress-Version aktualisiert, nachdem ein schwerer Fehler bekannt wurde. Im Zuge dieser Aktualisierung habe ich auch meine Erweiterungen auf die neueste Version gehoben. Das betraf auch das Statistik-Plugin “Stats” von WordPress, das ich seitdem in der Version 1.7.5 installiert habe. Was mir sofort auffiel, war, dass das Firefox Add-On NoScript mir ein geblocktes Javascript von quantserve.com anzeigte. Das war vorher nicht der Fall. Meine Vermutung war, dass der Dienst für die Statistikauswertung benutzt wird und ich hatte keine Zeit dem weiter nach zu gehen.

Nun erschien am 3. Februar im t3n-Magazin ein Artikel mit dem Titel Datenschutz: Plugin WordPress.com-Stats nicht rechtskonform. Diese Vermutung hatte ich bei Stats schon länger, wegen evtl. gespeicherter und nicht anonymisierter IP-Adressen, was nach deutschem Recht nicht zweifelsfrei erlaubt ist. Soweit mir bekannt, ist nach deutschem Recht aktuell noch nicht geklärt, ob die IP-Adressen nun zu den personenbezogenen Daten gehören oder nicht. Falls dies so ist – und manche Gerichte urteilen wohl so – ist das Speichern der IP-Adresse als Klartext (also nicht anonymisiert) nicht erlaubt. Zumindest nicht ohne Einwilligung des Benutzers. Auch Google wurde mit seinem Dienst Google Analytics in der Vergangenheit dafür gescholten. Ob WordPress.com Stats die IP-Adresse speichert habe ich nicht weiter geprüft, jedoch gibt es auch andere Plugins wie das inzwischen eingestellte Semmelstatz. Setzt man solche Erweiterungen ein, sollte man sich versichern, wie die Erweiterung arbeitet. Zumindest in Deutschland!

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