Monthly Archive for Dezember, 2010

Lizensierung von eigenen Inhalten mit einer Creative Commons Lizenz

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Das Internet animiert immer mehr Menschen dazu selbst Inhalte zu erstellen. Dabei erstellen die wenigstens ihre Inhalte wirklich selbst. Oft benutzt man bereits vorhandene Quellen, kombiniert und gelegentlich schreibt auch jemand ab. Manche Dinge die man im Netz findet (Informationen, Inhalte) sind frei verfügbar, aber selten ist klar welcher Lizenz der Inhalt unterliegt. Darf man ihn nun kopieren oder nicht? Darf ich ihn unter Namens- bzw. Quellenennnung verwenden? Darf ich ihn auch in einem kommerziellen Angebot (gewerbliche Webseite oder zu kaufende Inhalte) verwenden? Genau für solche Zwecke gibt es die Creative Commons Lizenz.

Die Creative Commons Lizenz (kurz: CC) ist ein fertig zusammengestellter Lizenzvertrag der in zig Sprachen vorhanden ist und es einem publizierer von Inhalten erlaubt seinen Inhalt einfach zu klassifizieren und somit für alle anderen sichtbar zu zeigen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Dafür gibt es unter creativecommons.org/choose/ ein Tool, das durch ein paar wenige Fragen ein Button zur Verfügung stellt, den man auf seiner Webseite anbringen kann.

Dabei muss man sich im klaren darüber sein, was das bedeutet. Man erlaubt Menschen (je nach Lizenzauswahl) bspw. das freie kopieren und verwerten der Inhalte. Möchte man das später wieder ändern, ist das schwierig. Die Inhalte bspw. in einem Blog sind ja schon benutzt worden. Die Lizenz gilt ab der Anbringung. Wer genau lesen will, was im Lizenzvertrag steht, kann das in den detaillierten Lizenztexten nachlesen.

Fachkräftemangel vs. Fehlende Bereitschaft Fachkräfte fest einzustellen

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Der nächste bitte!

Der nächste bitte! (Quelle: sxc.hu)

Oft hört man es, dass es in Deutschland einen enormen Fachkräftemangel gibt. Wir brauchen unbedingt gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland, sonst droht der deutschen Spitzenwirtschaft und -industrie in ein paar Jahren das Chaos.

In regelmäßigen Abständen werden diese Phrasen Behauptungen wiederholt. Aber wie ist denn die Wahrheit? Was für Fachkräfte werden denn gesucht? Der Mythos vom Studenten, der am besten unter Regelstudienzeit sein Studium abschließt, einen Notendurchschnitt von 1,x hat, mit einigen Jahren Berufserfahrung und dem Interesse der Welt, das er natürlich durch ein Auslandssemester unterstrichen hat, daher kommt. Er ist Kosmopolit, er ist offen und gutherzig, er ist widerstandsfähig und sehr gut in seinem Job. Er arbeitet mindestens 10 Stunden pro Tag und auch gerne mal am Wochenende. Er ist engagiert, hat Ehrenämter und ist mehr vom Typ “Macher”. Gleichzeitig ist er aber auch bereit nicht in einer leitenden Position, sondern in einer arbeitenden Position einzusteigen. Er ist immer häufiger eine sie. Die sich der Firma und weniger der Familie verpflichtet fühlt.
Das ist das, was Firmen suchen und entbehrt so bizarr jeder Realität. Wie soll er in einem straff durchgezogenen Studium Zeit gehabt haben, nebenbei etwas von der Welt zu sehen und seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln? Geschweige denn für das spätere berufliche Umfeld Berufserfahrung sammeln?

Mehrere meiner Freunde haben einen Job gesucht und hatten Schwierigkeiten, obwohl sie einen passablen Abschluss hatten und ja angeblich Fachkräfte (vor allem Ingenieure) gesucht werden. Wo ist also das Problem? Fachkräfte scheinen ja da zu sein. Ich höre zumindest öfters von Bekannten die Schwierigkeiten haben eine geeignete Festanstellung zu finden. Da ist es, das Stichwort: Fest-An-Stellung. Continue reading ‘Fachkräftemangel vs. Fehlende Bereitschaft Fachkräfte fest einzustellen’

 

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