Vielen ist es inzwischen bekannt, dass Personaler (also die, die in der Abteilung “Human Ressources” arbeiten, auch Personalchef genannt) bei Bewerbern gerne mal im Internet schauen. Da wird der Name gegoogelt oder auch schon mal mit einem Fake-Account das StudiVZ- bzw. Facebook-Profil ausgedruckt. Xing ist ja, was die Berufswelt angeht, sowieso hoch im Kurs.
Wie man das Web 2.0, Soziale Netzwerke und allgemein sein Webprofil auch aktiv und positiv für sich nutzen kann, um in einem guten Licht da zu stehen erklärt Klaus Eck im Zeit-Interview: “Gestalten Sie ihr Profil!” – Studenten im Internet.
Ein paar Eindrücke aus dem Interview:
- “Ich habe den Namen meiner Frau angenommen und so meine digitale Vergangenheit beseitigt. Dann habe ich konsequent Social Media gemacht.”
- “Es ist kein Mythos, dass Personaler sich das StudiVZ-Profil ausdrucken.”
- “Dann müssen Sie dafür sorgen, dass er [der negative Eintrag bei Google, Anm.d.V.] nach hinten verdrängt wird. Dazu legen Sie gezielt Profile an, die, wenn Sie jemand sucht, weit vorne landen.”
- “Eine gute Möglichkeit ist, einen Eintrag in einem Blog bei einem potenziellen Arbeitgeber zu hinterlassen. Wenn Sie zum Beispiel ein Praktikum bei Daimler machen möchten, schreiben Sie doch ein halbes Jahr vorher einen Kommentar mit einer gut durchdachten Meinung zu einem Fachthema [...]“
Und so gibt es noch einige andere sinnvolle und interessante Tipps, wie man sein Webprofil schärfen kann. Wichtig ist jedoch, dass wenn man sich irgendwo bewirbt, gerade wenn es auch noch eine Computer-/Internert-affine Stelle ist, dass man sich bewusst ist, was man wo hinterlässt und sich auch bewusst macht, dass das Internet (wie man so schön sagt) “nicht vergisst”!
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