Monthly Archive for Juni, 2010

Java 4-ever – Yippie

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Wer Java toll findet und Humor hat, sollte sich mal das Video anschauen. Viel Spaß! :)

xxx-Domains – der erste Schritt zur Kindersicherung im Netz

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Die .xxx-Domains a.k.a. Sex-Domains (TLD) wurden schon ein mal im Jahr 2007 von der ICANN abgelehnt. Die damalige Ablehnung revidierte sie nun, wie golem.de heute berichtete.

Ich bin ein großer Befürworter dieser TLD. Würde man nun nach und nach alle Anbieter mit pornographischen Inhalten dazu zwingen auf .xxx-Domains umzuziehen, hätten es Eltern, Firmen und viele andere (z. Bsp. Cafés mit WLAN-Zugang) nun sehr einfach solche Inhalte zu blocken.

Daher ist das für mich ein großer Schritt in Richtung Kindersicherung. Seit Jahren gibt es Versuche Inhalte von Domains zu klassifizieren wie z. Bsp. PICS (s. SelfHTML) oder Content-Filtering durchzuführen wie es bspw. auch der Internet Explorer probiert, um Kinder und Jugendliche vor nicht angebrachten Inhalten zu schützen.

Die Verantwortlichen für das “Rotlichtviertel” im Netz, sollten selbst auch ein Interesse an einer standardisierten Endung haben, bei denen Besucher wissen, wo sie ihre Inhalte finden.

Konrad Zuses 100. Geburtstag – Die deutsche Erfindung, die die Welt veränderte

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Konrad Zuse (Quelle: Wolfgang Hunscher)

Konrad Zuse (Quelle: Wolfgang Hunscher / Wikipedia)

An das Internet, an miniaturisierte Computer in Form von Mobiltelefonen und an die unzähligen unsichtbaren Rechner in Autos, Fahrstühlen und TV-Receivern, haben wir uns inzwischen gewöhnt. Die Rechner haben überall Einzug in unseren Alltag gehalten. Die Miniaturisierung und Erfindungen wie das Internet und das drahtlose Telefon, haben unsere Welt, unsere Kommunikation und unseren Alltag inklusive der Arbeitswelt verändert. Wir sind voll in das Informationszeitalter eingestiegen. Entscheidungen treffen, Korrespondenz austauschen und sich einen Überblick über eine Sache zu verschaffen, geht dankt Rechnern und Internet so schnell wie nie zuvor.

Das alles haben wir indirekt Konrad Ernst Otto Zuse (* 22. Juni 1910, + 18. Dezember 1995) zu verdanken, der mit der Rechenmaschine Z3 den ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierten Rechner der Welt baute. Ohne es zu wollen, läutete damit der deutsche in Berlin geborene Bauingenieur 1941 ein neues Zeitalter ein.

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Stiller Protest: Pädagogen an der TU gegen Strukturveränderungen durch den Präsidenten

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Seit einiger Zeit gibt es den Blog des FB 15 (Architektur) mit dem Titel L’université, c’est moi – Die Universität bin ich – die abgewandelten Worte des französischen Königs Ludwig XIV. (Sonnenkönig) – welcher über die Missstände und strukturellen Veränderungen an der TU Darmstadt berichtet.

Von diesen Strukturveränderungen ist auch der Fachbereich Pädagogik betroffen. Die Professorenstellen am Pädagogikinstitut sollen reduziert werden bzw. sind durch gewisse Umstände bereits auf nur noch etwa 3 Professoren reduziert. Dass damit keine ordentliche Lehre zu machen ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Außerdem müsste nach meinen Informationen für Universitätsniveau eine Mindest-Professorenanzahl am FB vorhanden sein.

Vielleicht neigt nun der eine oder andere zu dem Gedanken “ach, Pädagogik ist nicht so wichtig”. Weit gefehlt … Pädagogik ist vielleicht als Einzel-Disziplin nicht so weit verbreitet wie Ingenieurswissenschaften, wird jedoch an der Universität für die gesamte Lehre (also bspw. zur Verbesserung der Lehre durch Hilfe für Professoren und Tutoren) und für die Lehre im Bereich der Lehramtsausbildung benötigt. Ist Sollte also in vielen Bereichen verwoben sein. Institutionen wie die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) leben von einer guten Pädagogik.

Demonstration des Paedagogikinstituts

Stille Demonstration des Pädagogikinstituts

Um gegen diese Missstände und Strukturveränderungen an der Universität, insbesondere am Pädagogikinstitut zu demonstrieren, hängt seit einigen Tagen in der Alexanderstraße, am Durchgang zur Mensa Stadtmitte bei der TU Darmstadt, das obige Banner: “Bedrohte Art: Pädagogik Institut”.

Nachtrag

Am 11. Mai rief der Fachbereich Architektur zur Demonstration in Wiesbaden auf, wofür er online DM-Scheine zur Verfügung stellte mit dem Spruch “Haste mal ne Mark?” und dem Kopf von Roland Koch (CDU) darauf. Mit dieser Aktion schafften sie es sogar bis auf die ARD Blickpunkt-Bilderseite.

Apple: Vom rebellischen Unternehmen zur durchstrukturierten Industriemacht

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Apple, die mal eine rebellische Firma waren mit dem Wahlspruch “Think different”, ist zur industriellen Großmacht geworden, die mit kontrolliertem Informationsfluss in den Medien das Interesse an den eigenen Produkten steigert. In der ZDF Mediathek gibt es nun eine 14-minütigen Dokumentation “Großmacht Apple” aus dem ZDF Infokanal. Dort heißt es: “Andere Firmen haben Kunden – Apple hat Fans”.

ZDF Doku "Großmacht Apple"

ZDF Doku "Großmacht Apple"

Dabei wird aufgezeigt wie Apple das Interesse an seinen Produkten mit gezielten Fehlinformationen oder kontrolliertem Informationsfluss erhöht, aber auch, welche Gefahr eine Art “industrielle Markendiktatur” sein kann. Wie Apple gezielt unliebsame Applikationen (Apps) für die Produkte iPad und iPhone ausschließt. Oder wie Firmen wie z. Bsp. der Axel Springer Verlag (unter anderem BILD-Zeitung) seine Informationsinhalte gezielt auf Apple-Produkte abstimmt (weniger Freizügigkeit und Haut).

Die Doku ist sehr interessant und fasst das Phänomen Apple mit all seinen Vor- und Nachteilen zusammen. Prädikat: Sehenswert!

Bei Anne Will: Lafontaine vergleicht Stasi-Überwachungsstaat mit heutiger Industrieüberwachung

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Aktuell ist ja die Diskussion um die Kandidaten für das Bundespräsidentenamt heiß entbrannt. Zuerst redete die Presse von Ursula von der Leyen (CDU) als Nachfolgerin von Horst Köhler, Bundespräsident a.D.  (CDU). Später stellte sich heraus, dass die Bundeskanzlerin Merkel (CDU) die aktuelle Bundesministerin für Arbeit und Soziales von der Leyen scheinbar gar nicht als Kandidatin in Betracht zog. Sie hätte lieber Christian Wulff (CDU) an dieser Position und so wird er als Kandidat der Union und FDP präsentiert.

Die SPD muss ihrerseits als Opposition natürlich ihre Handlungsfähigkeit und Eigenständigkeit beweisen (wobei sie vorher sagte, dass sie von der Leyen mit tragen würde) und schlägt den Theologen und ehemaligen Bundesbeauftragten für die Aufarbeitung der Machenschaften der Stasi (eigentlich MfS – Ministerium für Staatssicherheit – der DDR-Diktatur) vor. Joachim Gauck hat sich als Persönlichkeit vor allem für das Zusammenwachsen von Ost und West verdient gemacht und war auch bereits 1999 als möglicher Kandidat für das Bundespräsidentenamt im Gespräch, damals als Kandidat der Union.

Bei einem Gespräch im Polit-Talk Anne Will heute Abend auf der ARD war unter anderem auch Oskar Lafontaine (Die Linke) eingeladen. Innerhalb der Diskussion, ging es um den Kandidaten Gauck und auch darum, ob die Partei Die Linke den Kandidaten nicht mit trägt, weil die Linken viele ehemalige PDS Mitglieder in der Basis hat, also solche, die auch in der DDR verwurzelt waren und auch von der “Gauck-Behörde” im Zuge der Aufarbeitung der Stasi-Akten im Visier der Behörde waren. Anne Will fragt, ob das ein Grund wäre, dass die Linke den Kandidaten nicht mit trägt. Oskar Lafontaine macht dann im Zuge dieser Diskussion (etwa gegen 22 Uhr) eine sehr interessante brüskierende Bemerkung, die ich hier gerne im Wortlaut wieder geben möchte:

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Neckarstraße 5: Hausbesetzung für bessere Stadtpolitik und mehr Wohnraum

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Besetzung Neckarstr. 5 (Quelle: Neckarstr-Blog)

Besetzung Neckarstr. 5 (Quelle: Neckarstr-Blog)

Am Freitag dem 4. Juni, wurde in Darmstadt die Neckarstraße 5, ein altes Telekom-Bürogebäude von Aktivisten besetzt. Die Besetzung dauerte keine 24 Stunden.

Ziel der Besetzer war es auf die miserable Wohnraumsituation in Darmstadt aufmerksam zu machen. Die Polizei versprach eine Verbindung zum Oberbürgermeister Walter Hoffmann herzustellen.

Dass in Darmstadt die Wohnraumsituation kritisch ist, ist keine Neuigkeit. Jeder Student der ein WG-Zimmer, ein Appartement oder eine kleine Wohnung sucht, kennt das Problem. Es gibt einfach zu wenig Wohnungen. Die Nachfrage ist so groß, dass die Preise extrem hoch sind. Für eine 3 Zimmerwohnung mit ca. 75 m2 kann man ohne Probleme 700 EUR Kaltmiete bezahlen. Je nach Lage und Immobilie.

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Sein Web-Profil schärfen: Was man als Student oder Alumni tun kann, um im Netz gut da zu stehen

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Vielen ist es inzwischen bekannt, dass Personaler (also die, die in der Abteilung “Human Ressources” arbeiten, auch Personalchef genannt) bei Bewerbern gerne mal im Internet schauen. Da wird der Name gegoogelt oder auch schon mal mit einem Fake-Account das StudiVZ- bzw. Facebook-Profil ausgedruckt. Xing ist ja, was die Berufswelt angeht, sowieso hoch im Kurs.

Wie man das Web 2.0, Soziale Netzwerke und allgemein sein Webprofil auch aktiv und positiv für sich nutzen kann, um in einem guten Licht da zu stehen erklärt Klaus Eck im Zeit-Interview: “Gestalten Sie ihr Profil!” – Studenten im Internet.

Ein paar Eindrücke aus dem Interview:

  • Ich habe den Namen meiner Frau angenommen und so meine digitale Vergangenheit beseitigt. Dann habe ich konsequent Social Media gemacht.”
  • “Es ist kein Mythos, dass Personaler sich das StudiVZ-Profil ausdrucken.”
  • Dann müssen Sie dafür sorgen, dass er [der negative Eintrag bei Google, Anm.d.V.] nach hinten verdrängt wird. Dazu legen Sie gezielt Profile an, die, wenn Sie jemand sucht, weit vorne landen.”
  • “Eine gute Möglichkeit ist, einen Eintrag in einem Blog bei einem potenziellen Arbeitgeber zu hinterlassen. Wenn Sie zum Beispiel ein Praktikum bei Daimler machen möchten, schreiben Sie doch ein halbes Jahr vorher einen Kommentar mit einer gut durchdachten Meinung zu einem Fachthema [...]“

Und so gibt es noch einige andere sinnvolle und interessante Tipps, wie man sein Webprofil schärfen kann. Wichtig ist jedoch, dass wenn man sich irgendwo bewirbt, gerade wenn es auch noch eine Computer-/Internert-affine Stelle ist, dass man sich bewusst ist, was man wo hinterlässt und sich auch bewusst macht, dass das Internet (wie man so schön sagt) “nicht vergisst”!

 

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