CERN. LHC (Large Hadron Collider). Schwarze Löcher. Oh my god! Die Welt ist in Gefahr. Wirklich?
Nein, natürlich nicht! Die Medien, allen voran die Bild-Zeitung, erzählen uns seit längerem, dass das LHC im schweizerischen Forschungszentrum CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) gefährlich wäre. Kritiker (ob das wirklich alles Wissenschaftler sind, mag ich nicht zu beurteilen, aber bezweifle ich) sagen, dass angeblich Schwarze Löcher entstehen könnten. Was ganz theoretisch auch stimmt, zumindest für “Mini Schwarze Löcher” (Microscopic Black Holes). Dass diese “Mini Schwarzen Löcher” jedoch instabil sind und es quasi gar nicht möglich ist, dass diese weiter wachsen, wird verschwiegen. Ein Schwarzes Loch aus dem Weltall, vor dem alle so angst haben, entsteht schließlich wenn ein Stern stirbt, hat also schnell mehrere Sonnenmassen. Diese Menge an Masse ist im LHC nicht vorhanden. Aber es gibt noch einige andere Gründe (s. Gastbeitrag unten).
Deswegen wäre also der LHC gefährlich, weil Schwarze Löcher ja Materie “fressen”. So wie diese Monster aus den Stephen King Büchern. Die fressen auch alles, was ihnen in die Quere kommt.
Im Bildblog (dem Watchblog für deutsche Medien) gibt es, über die doch sehr hysterische und unangebrachte Berichterstattung, vor allem der Bildzeitung, einen Gastbeitrag “Massives spontanes Existenzversagen verschoben” des Physikblogs von André Goerres.
Aber haltet euch lieber fest, wird gefährlich. Beim Lesen können kleine Schwarze Löcher entstehen, die einen dann in den Bildschirm hineinziehen und schwupps, biste weg! Echt jetzt!
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