Monthly Archive for April, 2010

Die Länder der Welt in Zahlen

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Hast Du gewusst, dass Schweden mit 449.964 km2 mehr Fläche als Deutschland hat, dabei aber nur etwas über 9 Mio und Deutschland etwas über 82 Mio Einwohner hat? Oder hast Du gewusst, dass es in Deutschland 0,7 % und in Schweden 0,1 % Analphabeten gibt? Hingegen gibt es in der Türkei 12,30 % und in den USA 1 % Analphabeten.

Beim Ländervergleich auf welt-in-zahlen.de gibt es alle möglichen statistischen Zahlen der Länder der Erde im Vergleich. Sehr interessant und ein nützliches Hilfsmittel bei statistischen Auswertungen. Ich dachte bis vor kurzem bspw. noch, dass Deutschland (inklusive der ehemaligen DDR) eine größere Grundfläche als Schweden besitzt, was jedoch nicht stimmt.

Dort gibt es die typischen Zahlen vom Bruttoinlandsprodukt, der Fläche, zu den Einwohnern, Urbanisierung und der HIV-Infektion bis hin zur Verteilung von Mobiltelefonen und dem Elektrizitätsverbrauch. Leider fehlt bei den Angaben das Datum. Somit weiß man nicht, von wann die Daten sind. Während sich Daten wie die Fläche eines Land normalerweise nicht ändert, ist die Aktualität bei Daten der HIV-Infektion oder zum Elektrizitätsverbrauch eher interessant. Am unteren Ende der Seite befindet sich nur ein Hinweis “last update: 01.04.2007″, was leider schon recht alt ist, was veränderbare Werte betrifft. Trotzdem eine Empfehlung wert!

Bürokratieabbau und Bürgerfreundlichkeit vs. Datenschutz

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Schwedische Flagge (Quelle: Wikimedia, Jon Harald Søby)

Schwedische Flagge (Quelle: Wikimedia, Jon Harald Søby)

Seit einiger Zeit lerne ich nun Schwedisch und seit einiger Zeit habe ich einen Tandemsprachpartner, um besser Schwedisch zu lernen. Einiges habe ich inzwischen über Schweden gelernt, nämlich, dass es dort, vor allem in der Politik, viel mehr darum geht, dass der Staat dem Bürger Diener ist. Der Staat wird vom Volk gewählt und dient dazu, dem Volk die notwendigen Gesetze oder Auflagen so angenehm und bequem wie möglich zu machen. Außerdem scheint Datenschutz in Schweden ein Importgut zu sein.

Wir Deutschen halten unseren Datenschutz immer sehr hoch. Keiner soll vom anderen etwas wissen. Vor allem private Daten, sollen geschützt bleiben. Hier allen voran immer das Internetbeispiel und der Aufschrei, dass immer mehr Jugendliche die Saufbilder der letzten Party bei einem Social Community Sozialen Netzwerk ins Internet stellen, und ihnen das später bei der Berufswahl u. U. Probleme bereitet. Vor einiger Zeit las ich, dass inzwischen jeder 4. Personalchef bereits einen Bewerber ablehnte, weil er im Internet negative Dinge über die Person fand, die einer Einstellung zu wider liefen. Die Meinung meines schwedischen Kollegen dabei ist, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, was er tut. Man müsse eben wissen, was man tut, wenn man spezielle Bilder ins Internet hochlädt. Zum Teil stimme ich ihm zu, zum Teil muss man die Diensteanbieter in die Pflicht nehmen. Dabei will ich das Problem mit dubiosen AGBs, die zum Beispiel alle Rechte an Bildern oder Inhalten dem Diensteanbieter übereignet, überhaupt nicht klein-reden.  Es gibt jedoch in Deutschland, vor allem was Gesetze und Bürokratie angeht, einige Probleme die es dem Bürger schwerer machen, als es sein müsste. Wenn der Bürger dafür bereit wäre an gewissen Punkten auf seinen Datenschutz zu verzichten, wäre das von großem Vorteil.
Ich bin eigentlich auch ein Vertreter des Datenschutzes und der Informationellen Selbstbestimmung, allerdings gibt es viele Aspekte, bei denen es völlig egal ist, weil der Bürger dadurch eigentlich nichts verliert oder sich andere Vorteile ergeben. Viele Dinge könnte man auch so einrichten, dass sie datenschutzrechtlich unproblematisch sind, den entsprechenden Behörden aber solchen Zugriff erlauben, um des dem Bürger so einfach wie möglich zu machen. Dabei, das möchte ich betonen, meine ich nicht, dass man einfach alle Daten vom Bürger sammeln sollte. Solche regulierenden Modifikationen wie jetzt beim ELENA-Verfahren, die fordern, dass nur wirklich notwendige Daten gespeichert werden, sind in jedem Fall unabdingbar!

Ich möchte hier von einigen Beispielen aus Schweden, die ich vom Erzählen her kennen gelernte habe, berichten, um einen Anstoß zu geben wie man es besser machen könnte. Außerdem möchte ich damit ein bisschen indirekte Kritik an unserem so gekrönten Datenschutz und der hochgehaltenen Volkspsychose vom spionierenden Nachbarn üben. Manchmal lohnt es sich Quer zu denken und über den Tellerrand zu schauen. Das ist die Intention des Artikels.

Zur Information des Lesers: Die hier dargebotenen Informationen sind vom Erzählen her wieder gegeben und bedienen sich daher weder zwingend den korrekten Begriffen aus Schweden noch kann ich eine Gewährleistung auf Richtigkeit in allen Details übernehmen.

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Kauft Led Zeppelins Stairway To Heaven – gegen DSDS Kommerz

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Rage Against The Machine hat es vorgemacht. Statt dem Sieger der Castingshow “The-X-Factor” kauften die vom Kommerz und dem Konzept der Castingshows in England verärgerten Bürger das Lied “Killing In The Name” von Rage Against The Machine als MP3. Damit hievten sie das Lied auf den Platz 1 der Charts und stahlen dem Sieger der Castingsendung die Show.

Das gleiche soll auch in Deutschland klappen. Viele sind verärgert von der Sendung, dem Niveau und der Vermarktung von Deutschland Sucht Den Superstar. Um ein Zeichen zu setzen soll ab Freitag, 23.04.2010 bis Donnerstag 29.04 sofort (*).  jeder, der mitmachen möchte, das legendäre Lied “Stairway To Heaven” von Led Zeppelin online als MP3 kaufen. Damit soll verhindert werden, dass Mehrzad, der Gewinner der Castingsendung mit seinem Lied auf Platz 1 der Charts kommt und DSDS gezeigt wird, dass Retortenmusik keine gute handgemachte Musik ersetzen kann!

Dazu gibt es auch bereits eine StudiVZ-Gruppe “LED ZEPPELIN gegen DSDS ! STAIRWAY TO HEAVEN for #1″ die sage und schreibe über 150.000 Mitglieder zählt! Es gibt ebenso eine MeinVZ-, Facebook- und Wer-Kennt-Wen-Gruppe.

Es gibt auch noch eine Parallelaktion mit dem Lied “Boomerang” von Blümchen. Jedoch aus Protest gegenüber diesem Lied wird das hier nicht weiter erwähnt!

Weitere Infos

“Stairway To Heaven” als MP3 @amazon.de oder @itunes oder @Media Markt
“Internet-Kampagne will DSDS-Hit verhindern” @welt.de

Nachtrag (21.04.2010) *

Nach letzten Informationen von gestern aus der StudiVZ-Gruppe startet die Downloadaktion doch ab sofort! Also “Stairway To Heaven” von Led Zeppelin sofort online als MP3 kaufen!

Amazon hat sich eine geschickte Marketingstrategie einfallen lassen und vergleicht mit einem Amazon-Messzähler die verkauften Lieder bei Amazon, dabei liegt Mehrzad Marashi noch vorne!

Schwarzes Loch? Isch hab noch keins gsehn!

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CERN. LHC (Large Hadron Collider). Schwarze Löcher. Oh my god! Die Welt ist in Gefahr. Wirklich?

Nein, natürlich nicht! Die Medien, allen voran die Bild-Zeitung, erzählen uns seit längerem, dass das LHC im schweizerischen Forschungszentrum CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) gefährlich wäre. Kritiker (ob das wirklich alles Wissenschaftler sind, mag ich nicht zu beurteilen, aber bezweifle ich) sagen, dass angeblich Schwarze Löcher entstehen könnten. Was ganz theoretisch auch stimmt, zumindest für “Mini Schwarze Löcher” (Microscopic Black Holes). Dass diese “Mini Schwarzen Löcher” jedoch instabil sind und es quasi gar nicht möglich ist, dass diese weiter wachsen, wird verschwiegen. Ein Schwarzes Loch aus dem Weltall, vor dem alle so angst haben, entsteht schließlich wenn ein Stern stirbt, hat also schnell mehrere Sonnenmassen. Diese Menge an Masse ist im LHC nicht vorhanden. Aber es gibt noch einige andere Gründe (s. Gastbeitrag unten).
Deswegen wäre also der LHC gefährlich, weil Schwarze Löcher ja Materie “fressen”. So wie diese Monster aus den Stephen King Büchern. Die fressen auch alles, was ihnen in die Quere kommt.

LHC beim CERN

LHC beim CERN (Quelle: AndiH, Flickr)

Im Bildblog (dem Watchblog für deutsche Medien) gibt es, über die doch sehr hysterische und unangebrachte Berichterstattung, vor allem der Bildzeitung, einen Gastbeitrag “Massives spontanes Existenzversagen verschoben” des Physikblogs von André Goerres.
Aber haltet euch lieber fest, wird gefährlich. Beim Lesen können kleine Schwarze Löcher entstehen, die einen dann in den Bildschirm hineinziehen und schwupps, biste weg! Echt jetzt!

Shisha rauchen ist genau so schädlich wie Zigaretten

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Wasserpfeife

Wasserpfeife (Quelle: Kaiser Bob via Wikimedia)

Shisha, die orientalische Wasserpfeife, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf zdf.de ist heute zu lesen, dass die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans (FDP) berichtete, dass der Tabakkonsum zwar weiterhin hoch sei, aber bei Jugendlichen immer weiter zurück gehe. Andererseits steht die Wasserpfeife, auch Shisha genannt, bei vielen hoch im Kurs. Sie wird als die gemütlichere und gesündere Variante im Gegensatz zur Zigarette gesehen. Das ist jedoch aus zweierlei Gründen ein Trugschluss.

Einerseits wird oft angeführt, dass der Rauch des Tabaks ja durch das Wasser der Shisha gefiltert würde. Richtig ist jedoch, dass die meisten schädlichen Stoffe von dem Wasser überhaupt nicht gefiltert werden. Dadurch atmet man genau so wie bei Zigaretten die schädlichen Stoffe ein. Dass der Tabak dabei nach Apfel oder anderen Früchten schmeckt, macht ihn auch nicht gesünder.

Der zweite Grund, den viele nicht wissen, ist das Glycerin, welches verwendet wird, um den Tabak feucht zu halten. Glycerin wandelt sich bei den sehr hohen Temperaturen beim Verglühen des Tabaks um, in hochgiftiges Propenal und wird ungefiltert eingeatmet. Propenal (auch Acrolein) ist krebserregend krebserzeugend und gilt als starkes Umweltgift, welches in Wasser auch sehr schädlich für Fische ist.

Nachtrag 19.03.2011

Laut der Apothekerzeitung sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer am 20.05.2010, dass Shisha rauchen gefährlicher ist, als filterlose Zigaretten zu rauchen.

[...] „Über den Rauch der Wasserpfeife werden mehr Gifte aufgenommen als über filterlose Zigaretten.“ Beim Verschwelen des Tabaks entstehen hochgiftige Stoffe, wie Acetaldehyd, Acrolein oder Benzol. Auch giftiger Teer gelangt in den Körper und setzt sich in den Atemwegen und der Lunge fest. Der spezielle Shisha-Tabak wird zusätzlich mit Feuchthaltemittel, Zucker und Sirup versetzt, bei deren Erhitzung ebenfalls krebserregende Substanzen entstehen.

„Alle Organe, die mit Tabakrauch in Berührung kommen, sind besonders krebsgefährdet“, sagt Kremer. „Das Gefährliche beim Shisha-Rauchen ist, dass der Qualm oft länger und tiefer inhaliert wird als bei normalen Zigaretten.“ Denn der mit Früchten aromatisierte Tabak schmeckt mild und fruchtig und der durch das Wasser abgekühlte Rauch kratzt nicht im Hals. [...]

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben mindestens 40% der 12 bis 17 jährigen schon ein mal Shisha geraucht oder rauchen regelmäßig.

Wer mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenkt, kann sich schnell selbst klar machen, dass beim Verbrennen von Tabak giftige Stoffe wie auch Teer frei werden. Inhaliert man diese in die Lunge kann das niemals gesund sein. Das gilt für alle möglichen Stoffe die verbrennen. Niemand würde auf die Idee kommen bei einem brennenden Schutthaufen oder bei mit starkem Qualm verbrennendem Holz mal einen tiefen Zug in die Lunge zu nehmen. Aber Leute die abhängig sind oder etwas für sich als sinnvoll oder schön auserkoren haben neigen meistens dazu die Gefahr herab zu spielen und sich die Sache schön zu reden.

Unterstütze abgeordnetenwatch.de für den hessischen Landtag

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Die meisten werden abgeordnetenwatch.de bereits kennen. Das Portal, bei dem die Bürger den Politikern direkt Fragen stellen können. Eines, neben dem Parlameter und dem Wahl-O-Mat, der modernen Kommunikationsplattformen zur Verbesserung der Demokratie. Ein Portal, dass die Brücke zwischen Politikern und den Bürgern schlägt. Hier kann man direkt den Abgeordneten im Bundestag oder (bald auch) den Landtagsabgeordneten Fragen stellen zur aktuellen politischen Lage oder zu einer Äußerung im letzten Interview.

Parlamentwatch e.V. (Hamburg), der Träger der Seite abgeordnetenwatch.de, möchte sein Portal gerne auch für die 16 Landtage in Deutschland erweitern. Dafür ist der Verein jedoch auf Spenden und Förderer angewiesen. Kommen € 10.000 oder aber 100 Förderer zusammen, kann abgeordnetenwatch auch im entsprechenden Bundesland starten. In Hessen fehlen dafür noch ca. € 4.300 oder 21 Förderer. Eine Spende für aktive und bürgerorientierte Demokratie die sich lohnt! Da es sich bei Parlamentwatch um einen eingetragenen Verein handelt, ist die Spende mit einer Spendenquittung von der Steuer absetzbar.

111 Semester Filmkreis an der TU – Ausstellung im karo5

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Viele Studenten der TU Darmstadt kennen den Filmkreis. Der Verein, der während des Semesters jeden Dienstag und Donnerstag Programmkino mit auserlesenen Filmen bietet. Das ganze zum günstigen Preis in angenehmer Atmosphäre, neben dem Mainstream.

Filmkreis Ausstellung im karo5

Filmkreis Ausstellung im karo5 (Quelle: filmkreis.de)

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Ampelkennzeichnung für Lebensmittel – Mitmach-Aktion von foodwatch

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Ampel auf Lebensmittel

Ampel auf Lebensmittel (Quelle: foodwatch.de)

Seit Jahren wird sie schon diskutiert, aber die Bundesregierungen waren wohl bisher immer zu schwach sich gegen die starke Lebensmittel-Lobby durchzusetzen. In Großbritannien ist es gelungen. Dort gibt es die Ampel auf Lebensmitteln. Fette, Zucker und Salz werden dabei durch drei Farben (grün, orange und rot) gekennzeichnet, um dem Verbraucher eine Einschätzung über die Höhe des Gehalts zu geben.

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