Vorhin habe ich einen ausführlichen Artikel über die neue Studie der Grünen zum Risiko auf Leukämieerkrankung bei Kindern veröffentlicht. Von Angelika Wilmen gibt es eine Petition auf epetitionen.bundestag.de die dazu aufruft die Strahlenschutz-Standards zu verbessern.
Die atomkritische Ärztegruppe IPPNW ruft auf seiner Webseite zur Unterzeichnung auf. In der Petitionsschrift heißt es:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Strahlenschutz für den Bürger zu verbessern und das dafür bisher verwendete Rechenmodell “Reference Man” durch die strahlensensiblere Variante “Reference Embryo” zu ersetzen.
[...]
Seit 1974 wird aber im Strahlenschutz ein von der Internationalen Strahlenschutz-Kommission (ICRP) kreierter “Reference Man” als hypothetisches Objekt für alle Strahlenschutz-Standards verwendet. Damit wird ein gesunder weißer Mann aus Nordamerika oder Europa zu Grunde gelegt, der 25 – 30 Jahre alt ist, 170 pounds wiegt und 5 Fuß und 7 inches groß ist. Es wird angenommen, dass sein Immunsystem intakt sei und er über optimale Zellreparaturmechanismen verfüge.
Das Beharren der Strahlenschutzkommission, den bisherigen “Reference Man” beizubehalten, verhindert trotz neuerer Erkenntnisse wirksamen Strahlenschutz für Frauen und besonders für Kinder, von Embryos und Feten ganz zu schweigen.
Egal ob man für oder gegen einen Atomausstieg ist: Dass entsprechend realistische Strahlenschutzwerte auch für Kinder und Embryonen existieren die alle Menschen vor der Strahlung die von Atomkraftwerken ausgeht schützt, sollte wohl machbar sein. Deswegen die Petition auf epetitionen.bundestag.de unterzeichnen!
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