Monthly Archive for August, 2009

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Jakobskreuzkraut im Rucola und Schwermetalle im Blattgemüse

Cadmium Belastung im Boden

Cadmium Belastung im Boden

Immer wieder hört man, wenn sich eine Organisation dazu hinreißen lässt Gemüse und Obst aus Supermärkten zu testen, dass Grenzwerte überschritten sind und dieses Obst bzw. Gemüse nicht gesund ist. Ich erinnere mich noch gut an einen Skandal vor einigen Jahren, als Dioxin in Erdbeeren aus Spanien entdeckt wurden.

Jedoch finden sich auch immer wieder andere Schadstoffe in Lebensmitteln, die eine ständige Kontrolle durch die Behörden eigentlich erfordern würden. Vor allem fiel bei Tests auch immer wieder auf, dass gerade Obst und Gemüse vom billig Supermarkt sich nicht von dem aus den großen Supermärkten unterscheidet, ja dieses sogar oft qualitativ übertrifft.

Vor ungefähr einer Woche wurde mal wieder etwas gefunden. Ein aufmerksamer Kunde entdeckte in einem Plus Supermarkt das giftige, in großen Mengen sogar lebensbedrohliche weil leberschädigende Jakobskreuzkraut in einer Packung mit Rucola-Salat. Der Kunde kaufte alle im Sortiment befindlichen Rucola-Packungen auf, um eine Gesundheitsgefährdung von anderen zu verhindern – sehr edel und uneigennützig! Der Fall, der sich in Hannover ereignete, hatte zur Folge, dass in sämtlichen Supermärkten der gesamte Rucola zur Sicherheit aus den Regalen genommen wurde.

Ich möchte dieses zum Anlass nehmen, um auf die Gesundheitsgefährdung durch Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Boden hinzuweisen. Immer wieder werden Grenzwerte überschritten. Leider wird dies viel zu selten richtig festgestellt, da nicht ständig und nicht regelmäßig genug kontrolliert wird. Vor allem die Cadmium-Belastung im Boden wird oft unterschätzt. Das Schwermetall geht dann in die Nahrung über und kann so durch den Verzehr den Körper belasten. Cadmium (Cd) ist deswegen besonders gefährlich, weil es Zink-ähnlich ist und somit vom Körper ähnlich aufgenommen wird. Cadmium kann sich dann im Körper ablagern und Zink verdrängen, so dass Zink nicht mehr bzw. nur noch schwierig aufgenommen werden kann. Das Schwermetall lagert sich dann z. Bsp. in den Knochen ab und verdrängt dort das wichtige Calcium (Ca) was zu porösen Knochen führt.
Vor allem grüne Gemüsesorten mit großer Blattoberfläche sind betroffen!

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Wie der HI-Virus vom Schimpansen auf den Menschen übersprang

HI-Virus

HI-Virus

Es gibt einige Theorien darüber wie letztlich das Retrovirus HIV auf den Menschen übersprang. Unstrittig ist jedoch, dass das HI-Virus vom Schimpsen, dort SIV genannt, kommt und “irgendwie” auf den Menschen übersprang. Dieses “irgendwie” ist viel diskutiert in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weltweit. Die meistens angenommene bzw. verbreitete Möglichkeit ist, dass das für AIDS verantwortliche Virus z. Bsp. durch den Verzehr von Affenfleisch in Afrika auf den Menschen übertragen wurde. Gegen diese Theorie spricht jedoch, dass in Afrika Affen seit einer Ewigkeit verzehrt werden und AIDS jedoch erstmals etwa 1957 bzw. 1960 in Afrika auftrat.

Eine weitere Theorie über die ich nun gestolpert bin (s. Video unten) ist, dass damals eine große Impfkampagne gegen die weit verbreitete Kinderlähmung (Polio) gestartet wurde. Diese Krankheit sollte eingedämmt werden und Wissenschaftlern gelang es Impfstoffe herzustellen. Der erste Impfstoff stellt sich irgendwann als gefährlich heraus und es entfachte ein Kampf zwischen zwei Wissenschaftlern einen Impfstoff herzustellen der den bisherigen ablöste. Der eine Impfstoff, welcher dann letztlich benutzt wurde, wurde in Afrika angeblich in Schimpansennieren gezüchtet. Dazu wurden Schimpansen gefangen und deren Nieren verwendet. Was man jedoch versäumte, soweit die Theorie, war wohl die Schimpansen bzw. den am Ende zur Verabreichung hergestellten Impfstoff auf Verträglichkeit für den Menschen zu untersuchen. Die Theorie besagt nun, dass das beim Schimpansen in Afrika verbreitete SI-Virus durch die Züchtung des Polio-Impfstoffs in Schimpansennieren als HI-Virus auf den Menschen übertrat und von dort aus seinen Infektionsweg bis heute in alle Länder der Welt sucht.
Leider lassen sich noch immer zu wenig Menschen (bspw. vor dem ungeschützten Sex mit einem Partner) auf eine HIV-Infektion hin untersuchen. Dadurch gibt es jährlich zig Neuinfektionen, auch hier in Deutschland. In den letzten Jahren ist die Rate der Neuinfektionen weiter angestiegen, was auf den vermehrten, hemmungslosen und ungeschützten Sex unter jungen Menschen zurück zu führen ist. Dabei gibt es inzwischen die Möglichkeit z. Bsp. von HIV-Tests bei den örtlichen Gesundheitsämtern, aber auch ein HIV-Test für relativ wenig Geld beim Hausarzt ist möglich. Die Gesundheitsämter führen darüber hinaus auch Aufklärungsgespräche durch und verteilen Informationsmaterial.

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