Heute, an diesem sonnigen Sonntag ist in drei Bundesländern Landtagswahl: Sachsen, Thüringen und dem Saarland. Ab 18:00 Uhr gibt es die ersten Hochrechnungen. Ich stütze mich dabei auf die Zahlen der ARD .
Sehr interessant ist vor allem wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird und wie viel Prozentpunkte die NPD in den drei Ländern bekommt und ob sie damit in den Landtag einzieht. Daran ist auch gut zu sehen, wie wichtig es ist wählen zu gehen, da durch geringere Wahlbeteiligung die Gewichtung einzelner Abstimmungen größer wird und somit eine Partei, die unter hoher Wahlbeteiligung vielleicht nicht ins Parlament eingezogen wäre, nun genügend Prozentpunkte bekommt. Herr Jörg Schönenborn macht dazu in seinem Wahlblog unter blog.tagesschau.de ein Beispiel:
In Thüringen und im Saarland hat Infratest dimap ebenfalls in dieser Woche noch einmal das NPD-Potential gemessen. Auch hier lassen sich keine Aussagen treffen, ob die NPD die Fünf-Prozent-Hürde überspringt – denkbar ist das. Denn: Die entscheidende Variable dürfte in allen drei Ländern die Wahlbeteiligung sein. [...]
Welche Auswirkungen das haben kann, zeigt ein Rechenbeispiel: Im Saarland hatte die NPD bei der letzten Wahl 17.590 Stimmen und 4,0 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 55 Prozent. Mal angenommen, die NPD holt wieder genauso viele Stimmen – keine Zugewinne, keine Verluste. Und angenommen die Wahlbeteiligung sinkt auf das bundesweite Niveau der Europawahl, gut 43 Prozent. Dann käme die NPD mit der Stimmenzahl von damals auf 5,0 Prozent und somit in den Landtag. Wenn sie statt 17590 Stimmen aber leicht zugewinnt und 20.000 Stimmen holt, wäre sie schon bei einer Wahlbeteiligung von 49,3 Prozent im Parlament.
Weitere Informationen zur Landtagswahl gibt es im Beitrag “Landtagswahl: Stimmungstest für die Bundestagswahl” auf tagesschau.de. Die ersten Hochrechnungen von 18 Uhr aus der ARD (Infratest dimap) nachfolgend.






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