Lebensmittelimitate Teil drei – die Stellungnahme von Ditsch

Gerade eben habe ich über den Google-Cache (Indizierung vom: 07.07. 12:19:42 GMT) eine Stellungnahme der Fast-Food-Bäckerei Ditsch wieder gefunden. Dort erklärt Ditsch wieso es Analogkäse verwendet und, dass dies nur in einem einzigen Produkt zu 40% gemischt mit 60% echtem Käse geschieht. Soweit so gut. Jedoch schreibt Ditsch außerdem noch:

Die Fakten über „Analogkäse“
Daher zunächst eine kurze Erklärung zum Thema Analogkäse:
• Was ist „Analogkäse“?
Seinen Namen verdankt der „Analogkäse“ der Tatsache, dass er wie Käse aussieht und auch so schmeckt. Der einzige Unterschied liegt darin, dass bei seiner Herstellung anstatt von Milchfett zu einem gewissen Anteil Pflanzenfett verwendet wird. Dies ist vergleichbar mit der Herstellung von Butter und Margarine.

Das ist falsch! Der Vergleich zwischen Butter und Margarine hinkt. Dabei handelt es sich nämlich ausschließlich um Fett. Es stimmt soweit, dass Margarine aus pflanzlichem Fett besteht. Jedoch ist Butter oder Margarine auch nichts weiter als Fett und auch als Fett gedacht und so zu benutzen.
Käse hingegen ist nicht reines Fett sondern ein Milcherzeugnis. Guter Käser erfordert sogar viel Zeit und Handarbeit. Dabei werden in die aus der Milch gezogenen Stoffe Bakterien zugeführt, der Käse muss reifen, entwickelt Aroma und enthält wichtige Stoffe und Vitamine die aus der Milch kommen. All dies fehlt dem Analogkäse dem reinen Pflanzenfett als Ersatz dient und Milch ist im Normalfall auch absolut keine enthalten. Das Produkt ist also ein völlig anderes. Sowohl von Inhaltsstoffen, als auch vom Gebrauch her. Wie Käse hergestellt wird und das dort mehr gemacht wird, als nur Milchfett zu verarbeiten sieht man in einem Werbefilm der Molkerei Müritz auf YouTube.

Das einzige erfreuliche an der Nachricht: Ditsch hat seinen seinen Herstellungsprozess umgestellt und verwendet laut eigenen Ausssagen bereits seit 01. Juli 2009 keinen Analogkäse mehr.

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