Die gute Nachricht: Die Hürde von 25% ist geschafft. Dem AStA werden somit keine Gelder gestrichen. Soweit so gut. Die schlechte Nachricht finde ich allerdings wiegt noch viel schwerer, denn es haben noch nicht mal 1/3 (29,61%) aller Studierenden an der Wahl teilgenommen.
Manche gehen nicht wählen, weil sie das auch als Ausdruck einer politischen Meinung sehen. Dabei gibt es nichts schlimmeres für eine Demokratie als eine geringe Wahlbeteiligung. Viele vergessen dabei, dass man auch ungültig wählen kann. Das tut man, in dem entweder mehr Kreuze gesetzt werden, als erlaubt oder man den Wahlzettel bemalt. Das kann irgendetwas sein, z. Bsp. eine Blume.
Leider hat man auch gehört, dass manche nicht wählen gingen, weil ihnen die fünf Minuten anstehen an den Wahlkabinen zu lange dauerte. Wenn das ein Argument sein soll, dann weiß ich auch nicht. Meiner Meinung nach hat jeder, der nicht wählen geht, die “Erlaubnis” Kritik am System üben zu dürfen verwirkt.
In der obigen Grafik seht ihr die Wahlbeteiligung in Prozent aller Studierenden pro Fachbereich nach der Wahl am letzten Tag.
Die Daten sind aktuell, da sie nicht nach der Auszählung der Stimmen angezeigt werden, sondern nach den Studenten, die per Computer-System als gewählt markiert werden. Dabei wird natürlich nur erfasst wer wählen war, nicht was oder wie er gewählt hat.
Leider ist die Wahlbeteiligung insgesamt nicht gut und damit auch das Wahlergebnis dieser Universitätswahl alles andere als gut. Leider ist das nichts seltenes bei Universitäts- und Hochschulwahlen.
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