Monthly Archive for Juni, 2009

Cum hoc ergo propter hoc – mit diesem, also deswegen

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Auf Wikipedia gibt es eine Seite mit lateinischen Phrasen. Eine dieser Phrasen ist “cum hoc ergo propter hoc“, was lateinische ist und auf deutsch soviel bedeutet wie “mit diesem, also deswegen”. Das ganze steht in Bezug zur sogenannten Korrelation, welcher ein Begriff aus der Statistik ist und eine lineare Beziehung zwischen mehreren statistischen Variablen beschreibt. Gibt es eine solche Korrelation ist jedoch noch nicht gesagt, ob es einen kausalen (also wechselseitigen) Zusammenhang zwischen beiden Größen gibt. Ein Beispiel:

Man untersucht die Häufigkeit von Störchen und die Häufigkeit von Geburten. Man stellt eine Korrelation fest: Immer wenn die Geburten ansteigen sind in der Region auch vermehrt Störche unterwegs. Dies impliziert jedoch noch nicht, dass deswegen die Störche etwas mit der Geburtenrate zu tun haben.

Solche Fehlschlüsse nennt man “cum hoc ergo propter hoc”. Und warum schreibe ich das nun hier? Deswegen, weil es im Internet (dank der Schnelllebigkeit) immer häufiger Informationen (Artikel oder Videos) zu Verschwörungstheorien gibt. Zum Beispiel das Zeitgeist-Video welches über Google Video abrufbar ist und im Internet eine enorme Bekanntheit erlangte.
Bei Verschwörungstheorien werden so genannte “Fakten” (die entweder nicht belegt sind oder vom Nutzer nicht ohne weiteres belegt oder widerlegt werden können) in Bezug gesetzt, die aber oft nichts miteinander zu tun haben. Somit gilt bei den meisten Verschwörungstheorien der Grundsatz “cum hoc ergo propter hoc”. Man sollte also nicht, nur weil Informationen scheinbar einen Bezug haben (also eine Korrelation besteht) Gefahr laufen diese scheinbaren Zusammenhänge als tatsächliche Abhängigkeiten in Ursache und Wirkung zu sehen.

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Firefox 3.5 ist da – ein Grund einen Blick auf HTML5 zu werfen

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Firefox 3.5 Logo

Firefox 3.5 Logo

Wie in den letzten Tagen des Öfteren zu lesen war, ist der neue Browser Mozilla Firefox in der Version 3.5 erschienen und bringt damit einige Neuerungen. Neben Geschwindigkeitsoptimierungen interessiert Webentwickler wohl vor allem die Neuerungen des W3C-Standards HTML 5 die z. T. Einzug in Firefox halten, so wie auch teilweise schon in Safari 4 und Opera 10, aber auch von Googles Chrome 2 unterstützt werden oder geplant sind.
Wenn Microsoft mit seinem Internet Explorer 8, welcher schon ziemlich gut geworden ist was Webstandards angeht, nicht bald mit einer Zwischenversion nachzieht, tritt wieder das ein, was die ganze Zeit schon ein Problem war: Browser wie Firefox, Opera und Safari unterstützten standardkonformen HTML-Code, XHTML und CSS und der Internet Explorer (wie in der Version 6 und teilweise auch 7) interpretierten was sie wollen, aber nicht standardkonform oder unterstützten eben manche HTML-Tags gar nicht. Viele Dinge waren damit im IE (bis einschließlich Version 7) einfach nicht sinnvoll zu realiseren oder gar unmöglich. Webentwickler können ein Lied davon singen, was es heißt eine Webseite für die gängistens fünf, sechs Browserversionen zu optimieren.

Zum Beispiel wird Firefox 3.5 die neuen HTML5-Tags für audio und video Inhalte unterstützen. Für die Inhalte wird der Firefox 3.5 die frei verfügbaren Codecs Ogg Theora (Video) und Ogg Vorbis (Audio) nativ unterstützen – es ist also kein PlugIn nötig. Wie bei golem.de zu lesen ist, wird Apple mit Safari auf den H.264 Codec setzen, aber auch Ogg unterstützen. Wie ich aus dem Artikel von golem herauslese, ist dem W3C viel daran gelegen, dass ein freier und nicht proprietärer Codec eingesetzt wird, so wie die von Ogg. Auch heise.de hat einen ausführlichen Artikel über Firefox 3.5 und etwas über HTML 5 veröffentlicht.

Bevor ich eine kleine Übersicht neuer Tags aus HTML 5 gebe, hier ein Video von Mozilla das die Neuerungen in der Version 3.5 (unabhängig von HTML 5) zeigt.

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Einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone kommen – der Grüne Weg

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Wie die Netzeitung berichtet, haben sich die großen Hersteller von Mobiltelefonen darauf geeinigt, ein einheitliches Netzteil zum Laden der Akkus anzubieten.

Die erste Generation der neuen Mobiltelefone, die nicht mehr nur mit einem bestimmten Netzteil aufgeladen werden können, solle von 2010 an erhältlich sein, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Damit brauchen Handy-Nutzer nicht jedes Mal ein neues Ladekabel, wenn sie von einem Handy-Hersteller zu einem anderen wechseln. Die Entwicklung eines USB-Zwischensteckers soll die Kompatibilität neuer Handy-Modelle mit Ladegeräten verschiedener Hersteller ermöglichen. [...]

Damit wird eine Menge Elektronikmüll eingespart, die Kunden freuen sich und die Umwelt wird geschont. Unterzeichnet haben das Abkommen laut EU-Kommission die Hersteller Apple, LG, Motorola, Nokia, Samsung, Sony Ericsson und Texas Instruments.

So nach und nach merkt man, dass der Grüne Weg, die Welle der Einsichtigkeit, dass die Umwelt auf mehreren Wegen zu schützen ist Einzug in die Firmenpolitik hält. Das ganze haben wir natürlich den Kunden zu verdanken, denn vor allem in Europa (und auch vor allem in Deutschland) tut sich einiges. Viele Menschen beginnen mehr darauf zu achten, was sie wo kaufen, was u. U. der Umwelt schadet und wie man sie schützen kann. Vieles geht natürlich auch über den Geldbeutel wie z. Bsp. der Benzinverbrauch über die Preise.
Jedoch fängt auch langsam an, sich das Bewusstsein der Menschen dafür zu bilden, dass die Umwelt unser Lebensraum ist und wir ein Teil von ihr sind, dass wir nur in Synergie mit ihr leben und nicht gegen sie streben können.

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Wahlen an der TUD: Eine gute und eine schlechte Nachricht

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Die gute Nachricht: Die Hürde von 25% ist geschafft. Dem AStA werden somit keine Gelder gestrichen. Soweit so gut. Die schlechte Nachricht finde ich allerdings wiegt noch viel schwerer, denn es haben noch nicht mal 1/3 (29,61%) aller Studierenden an der Wahl teilgenommen.

Manche gehen nicht wählen, weil sie das auch als Ausdruck einer politischen Meinung sehen. Dabei gibt es nichts schlimmeres für eine Demokratie als eine geringe Wahlbeteiligung. Viele vergessen dabei, dass man auch ungültig wählen kann. Das tut man, in dem entweder mehr Kreuze gesetzt werden, als erlaubt oder man den Wahlzettel bemalt. Das kann irgendetwas sein, z. Bsp. eine Blume.

Leider hat man auch gehört, dass manche nicht wählen gingen, weil ihnen die fünf Minuten anstehen an den Wahlkabinen zu lange dauerte. Wenn das ein Argument sein soll, dann weiß ich auch nicht. Meiner Meinung nach hat jeder, der nicht wählen geht, die “Erlaubnis” Kritik am System üben zu dürfen verwirkt.

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ePetition gegen GEMA Gebührenpolitik

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Spätestens seit der letzten ePetition zum Thema Zensurarchitektur im Internet gegen Kinderpornografie (ich berichtete) sollte jedem die Möglichkeit der elektronischen Einreichung und Mitzeichnung von Petitionen ein Begriff sein.

Eine aktuelle Petition von Monika Bestle auf epetitionen.bundestag.de möchte, dass…

Der Deutsche Bundestag beschließt, dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Wie Spiegel Online berichtet, will die GEMA bis 2014 die Gebühren um 10% anheben und somit mehr an Konzerten verdienen. Was das z. Bsp. auch für die Konzertkarten oder Karten für Festivals bedeutet kann sich jeder selbst ausrechnen. Der Spiegel rechnet beispielhaft vor, dass bei einem Konzert mit 5.000 Besuchern und einem Durchschnittseintrittspreis von ca. 45 EUR der Veranstalter statt 3.370 dann 18.000 EUR bezahlen muss. Das entspricht einer Erhöhung von etwa 600% (also das 6-fache).

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Universitätswahlen der TU 2009

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An der Technischen Universität Darmstadt sind vom 22. bis 25. Juni 2009 Universitätswahlen. Seit einigen Jahren ist per Gesetz den Universitäten in Hessen auferlegt worden bei Wahlen mindestens 25% Wahlbeteiligung zu erreichen, sonst werden den ASten die Gelder gestrichen. Der AStA hätte dann massive Probleme den Betrieb von einigen Einrichtungen und kostenlosen Angeboten aufrecht zu erhalten. Das geht vom Semesterticket bis hin zu Dingen wie kostenlos auszuleihendem Bus für Umzüge und ähnliches.

Wann: Montag 22.06. bis Donnerstag 25.06 von 11 Uhr bis 14:30 Uhr
Wo: Mensa Stadtmitte und Mensa Lichtwiese

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