Daily Archive for Dienstag, Mai 19th, 2009

Vermutlich fehlende Verbindung zwischen Affen und Menschen gefunden

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Der Fus des Fossils - Quelle: ZDF

Der Fuß des Fossils - Quelle: ZDF

Inzwischen gilt die Darwinistische Evolutionstheorie als wissenschaftlich fundiert. Sie ist eigentlich so gut erforscht, dass sie nicht (zumindest nicht mit den aus der Bibel abgeleiteten Ideen der Kreationisten) widerlegbar ist. Dennoch ist es so, dass nicht alle Einzelheiten und damit nicht zweifelsfrei die Verbindung von Affen zum Menschen bewiesen ist. Sie ist nur sehr sehr wahrscheinlich, jedoch fehlte – bis jetzt – ein Verbindungsglied von den Affen zum Homo sapiens sapiens und den anderen Homo-Arten (Homo erectus, Homo heidelbergensis, Homo neanderthalensis, usw.).

Da ist es umso erstaunlicher, dass ausgerechnet jetzt, zum Darwin-Jahr, zum 200. Geburtstag von Charles Darwin, ein solcher Fund an die Öffentlichkeit gelangt. Wie das ZDF auf seiner Webseite zur Sendung TerraX – Die geheime Entdeckung schreibt, wurde der “Ida” getaufte Fund bereits vor 28 Jahren entdeckt und ist vermutlich 47 Millionen Jahre alt. Damit stellt er das bisher älteste Fundstück in der Evolutionsgeschichte des Menschen dar. Das Fossil wurde von einem anonymen Sammler in der Grube Messel bei Darmstadt, welche zum Unesco Weltkulturerbe gehört, ausgegraben und war bis vor etwa zwei Jahren unentdeckt im Privatbesitz des Sammlers. Continue reading ‘Vermutlich fehlende Verbindung zwischen Affen und Menschen gefunden’

Mineralwasser belastet durch Urangehalt

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Wie der neue Bericht von Foodwatch belegt, ist jedes achte Mineralwasser so hoch belastet, dass es für Säuglinge nicht geeignet ist. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Uran an sich zwar leicht radioaktiv ist, diese Radioaktivität nicht besonders gefährlich ist (sofern Uran in seiner Reinform und bspw. nicht als Isotop vorliegt). Uran gibt so genannte α-Strahlung ab, die schon beim Durchdringen der obersten Schichten bspw. von Papier, Haut oder anderen Materialien ungefährlich wird (die Strahlung hat nur eine sehr geringe Eindringtiefe). Anders sieht es jedoch aus, wenn das Schwermetall bspw. durch Trinken in den Körper gelangt, dann ist es giftig. Was mit größeren Mengen von solchen ungesunden Materialien passiert, sahen wir im Jahre 2006 als Litwinienko durch das verunreinigen von Nahrungsmittel mit Polonium vergiftet bzw. ermordet wurde (wobei Polonium um ein vielfaches giftiger ist als Uran).

Foodwatch schreibt im Artikel zur Untersuchung:

Rund dreizehn Prozent der Mineralwassermarken, für die foodwatch Daten vorliegen, enthalten für Säuglinge und Kleinkinder kritische Mengen Uran. Darunter bekannte Marken wie San Pellegrino und Perrier von Nestlé oder Überkinger.

Die gesamte Liste mit allen Tests ist bei foodwatch.de als PDF verfügbar. Die Liste enthält insgesamt Daten zur über 400 Marken, welche foodwatch zusammengetragen hat.

Der deutsche Grenzwert, wie foodwatch weiter schreibt, liegt bei 2 Mikrogramm pro Liter, der von vielen Flaschen übertroffen wird. Nur wenn Wasser innerhalb dieses Grenzwertes bleibt, darf es die Aufschrift “geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung” tragen. Von den untersuchten Wässern enthalten einige mehr als 10 Mikrogramm pro Liter und sind damit auch nicht für den Verzehr durch Erwachsene geeignet.

 

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